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Erfolgreich in der Stockfotografie

Erfolgreich in der Stockfotografie
Ein Profi spricht über Kreativität, über die Zukunft der Stockfotografie und gibt nebenbei ein paar Tipps …

Mit den eigenen Bildern erfolgreich sein?! – Lasse Behnke aka lassedesignen hat das geschafft! Vor fünf Jahren entschied er sich für die Selbstständigkeit, seither fließen die Einnahmen hauptsächlich durch den Verkauf von Stockfotos. Wie das funktionieren kann, wie viel Kreativität tatsächlich im Stock schlummert und weshalb Bilder auch in zehn Jahren noch gebraucht werden, erzählt er in einem Interview im Blog von Fotolia by Adobe. Hier ein kleiner Zusammenschnitt des Gelesenen:

Zunächst steht da und wie ja auch vielfach im sonstigen Leben die Frage, was man denn nun genau ist: Fotograf? Digital Artist? – Am liebsten „Digital Artist, der auch fotografiert“ oder noch besser: „Foto- und Bilddesigner!“

Zumindest bevorzugt Lasse Behnke diese Bezeichnung angesichts seiner Vorliebe für die Nachbearbeitung. Die Fotografie sei für ihn dabei „eher ein Mittel zum Zweck“, denn mit den höchstpersönlich aufgenommenen Fotos stellt er sicher, die Rechte an wirklich allen Elementen eines Bildes zu besitzen – eine Grundvoraussetzung, um als Stockfotograf durchzustarten.

Lasse Behnke
Bildquelle: © Lasse Behnke

Dabei ist er beim Anblick seiner eigenen Werke vor allem immer auch eins: nicht so ganz zufrieden damit! Defizite erkennen, mit den Erfolgreichsten und Besten vergleichen, möglichst viele Inspirationsquellen anzapfen und daraus den eigenen Stil entwickeln – ein offenbar probates Vorgehen, um bereits benannten Erfolg zu verbuchen.

Was es jedoch zusätzlich braucht, ist mindestens eine kreative Note: „Für mich persönlich ist die Stockfotografie […] extrem kreativ und wahrscheinlich sogar eine der kreativsten Sparten der Fotografie.“ Klar, da gebe es Anbieter, die sich vor allem durch Ideen-Kopierereien auszeichneten oder „hunderte Bilder von einer Schultafel, auf der nur die Aufschrift variiert“ – doch erst mit konzeptionellem Denken und kreativen Elementen sind „die Bilder häufig besonders erfolgreich im Verkauf.“

Lasse Behnke
Bildquelle: © Lasse Behnke – Fotolia (#113708086)

(Finanzielle) Möglichkeiten also für all jene, die aus dem Stock Bilder nicht nur beziehen wollen. Augenzwinkernd fügt Lasse Behnke hinzu: „Ich hoffe natürlich, dass es erfolgreich weitergeht und im besten Fall die Preise für die Bilder und damit die Kommissionen steigen.“ Zu wünschen wäre das wohl allen Fotografen bzw. Foto- und Bilddesignern. Und da Menschen im Allgemeinen tendenziell immer weniger Zeit hätten, so Behnke, würden sich Bilder auch in Zukunft vom Konkurrenten Video nicht unbedingt den Rang ablaufen lassen, denn: „Videos zu schauen kostet Zeit, Fotos nicht.“

Aussagen von einem, der es weiß und hoffentlich recht behält. Das komplette Interview, das übrigens im Nachgang des Umweltfotofestivals „horizonte zingst“ durchgeführt wurde, gibt es im Fotolia Blog. Den Vortrag, den Lasse Behnke im Rahmen des Festivals gehalten hat, könnt ihr euch in über 40 lehrreichen Minuten hier (Facebook) ansehen. Die Werke des Interviewten betrachtet ihr am besten bei Fotolia oder bei Adobe Stock.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: © Lasse Behnke – Fotolia (#93370949)

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Kommentare
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Portrait von tdorsch
  • 04.08.2016 - 09:15

Das "lehrreiche" Video ist so schlecht, das es keine Verlinkung rechtfertigt: kaum hörbar, verwackelt, unleserlich. Schade um die Zeit, die in diese News investiert wurde.

Portrait von tdorsch
  • 04.08.2016 - 09:12

Das Fotolia dafür wirbt, dass man mit Stockfotografie gut Geld verdienen kann, ist sicher legitim, aber die Realität schaut anders aus.

Portrait von ffassbender
  • 03.08.2016 - 14:35

Natürlich muss auf viele Dinge in der Fotografie geachtet werden. Das Licht muss stimmen, der Winkel, die Kameraeinstellungen usw. Ich sehe täglich Bilder, die sehr schön fotografiert sind, jedoch sind (meine Meinung) Fotos, die durch Zufall enstanden sind, Fotos die durch einfaches Fotografieren mit der Spieglreflex (ohne weiters Equipment) für mich die Besten. Hier ensteht eine Natürlichkeit mit der ich mich identifizieren kann.

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