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Hinter den Kulissen: der Lava so nah

Hinter den Kulissen: der Lava so nah
Ein Tanz auf dem Vulkan

Benjamin Von Wong ist nicht eben dafür bekannt, sich mit kleinen Brötchen zufriedenzugeben – je spektakulärer, umso besser! Jetzt wagte sich der Fotograf samt thematisch relevantem Experten, Team und Model nahe an heiße, wabernde Lava. Was mit Photoshop wesentlich ungefährlicher umzusetzen gewesen wäre, wurde hier in echt praktiziert (die Fotos werden ab Minute 2:11 gezeigt):
 
 
Drei Stunden dauerte es, um nach über sechs Kilometern Marsch die Location zu erreichen. Begrüßt wurde man von über 1000°C heißem Gebrodel sowie unangenehmen Schwefeldioxid-Wölkchen. Zum Glück sei die hawaiianische Feuer-Gottheit Pele jedoch so freundlich gewesen, eine mehr als hinreichende Kulisse mit entsprechend erhoffter Flusskraft zu bieten. Zum Einsatz vor Ort kam dann eine Sony a7R II, gepaart mit dem Sony Vario-Tessar T* FE 16-35mm f/4 ZA OSS.

„Auf dem Lavafeld zu shooten, war für das Team eine Erinnerung daran, wie winzig und fragil wir im Angesicht der Natur sind“, schreibt Von Wong in seinen Ausführungen zum Projekt, in denen sich auch die finalen Fotos begutachten lassen. Der dortige Untertitel „Raising awareness for victims of climate change“ deutet an, dass es dem Fotografen auch dieses Mal wieder nicht nur um die Aufmerksamkeit um seine Person und seine Werke geht.

Stattdessen möchte er auf den Klimawandel hinweisen und angesichts der neuerlichen Hurrican-Katastrophe auf Haiti auf seine Weise beitragen. Auch andere Fotografen beteiligen sich an diesem Projekt und bieten auf der Website lavaforchange momentan ihre Fotos an, aus deren Erlös dann 100 Prozent an die St. Boniface Haiti Foundation übergehen sollen. Neben dem benannten, guten Zweck bietet sich auf der lavaforchange-Seite die Möglichkeit, durch eine sehenswerte und qualitativ hochwertige Galerie zu stolzieren.

Etwas ausführlicher wird das Lava-Shooting dann auch noch im folgenden Video gezeigt:
 
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot aus dem Video "How I Captured Surreal Lava Portraits" von Benjamin Von Wong

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Kommentare
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Portrait von herbiemaus
  • 24.10.2016 - 14:16

Erinnert mich irgendwie an mein Erotic-Action-Shooting neulich mit Erbtante Hermine auf der Überholspur am Kamener Kreuz – also ich natürlich zwischen den Leitplanken. Nichtsdestotrotz: Hermine wird nächste Woche 92 ...

Portrait von virra
  • 24.10.2016 - 02:18

Ich sehe es ganz wie Divina. Die fertigen Fotos zeigen nichts von der Zerbrechlichkeit des Lebens. Schade. Man muss sich da echt fragen, ob das nicht anhand von PS-Montage zu realisieren gewesen wäre. Aber wahrscheinlich zählt da: „Zu wissen, es ist Platin … “.

Trotzdem muss man dem Urheber mit seinem mutigen Team zweifellos Respekt zollen. Aber es bleibt für mich ambivalent.

Portrait von Divina
  • 22.10.2016 - 10:39

Vulkanausbrüche an sich sind schon faszinierend. Die Bilder sind etwas ganz Besonderes und ich kann mir vorstellen, dass sich das Team im Verhältnis zu den vorhandenen Kräften winzig und fragil vorgekommen sind. Die Fotos drücken das eher nicht aus - mir wird der Eindruck vermittelt, dass der "Held" sozusagen Herrscher über die Lava ist - sie tut ihm nichts (nicht, dass ich das gewollt hätte). Hier trifft wilde Natur auf einen wilden, unbezwingbaren Menschen.
Einerseits finde ich es bewundernswert, dass der Fotograf und sein Team die Strapazen auf sich genommen hat, um solch spektakuläre Bilder für einen guten Zweck zu machen, andererseits widerspricht es auch dem gesunden Menschenverstand, sich in solche Gefahr zu begeben, wo es andere Fotos sicherlich auch getan hätten. Nun kann man ihm nur noch die Daumen drücken, dass seine Bilder den gewünschten Zweck erfüllen und er möglichst viel Geld zusammenbekommt.

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