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Individualität und Konformität

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Herausheben aus der Masse und dabei untergehen

Instagram und andere soziale Netzwerke verleiten Menschen aus aller Welt dazu, sich öffentlich zu präsentieren. Ich unterstelle dabei mal, dass ein Großteil auffallen, zumindest aber nur im positivsten Sinne wahrgenommen werden möchte. Mit Kreativität und individuellem Esprit ist sicherlich einiges zu erreichen: Klicks, Likes, Kommentare. Ein Musikvideo von Hiérophante verdeutlicht jedoch, lieber schmiegt man sich an Trends an und baut auf Bildergüsse, die so schon tausendfach existieren.

Instagram-Bild
⌙  Bildquelle: Screenshot aus dem Video Clichés von Hiérophante

In dem Zusammenschnitt von Instagram-Bildern werden verschiedene Welten dargestellt, die in sich geschlossen wirken: Frauen und Männer, die sich vor dem Spiegel ein #SELFIE verpassen, Stars und Sternchen, die mit Grazilität oder Körpermasse auf sich aufmerksam machen, oder Orte, an denen nur die Personen wechseln. Besonders „nicht-individuell“ sind mir die #TATTOO-Bilder aufgefallen. Hier das Video mit dem Namen „Clichés“ in voller Länge (Musik ist ja bekanntermaßen Geschmackssache):



Mir stellen sich nun zwei Fragen: 1. Darf es nicht ein bisschen kreativer sein, auch wenn der Hashtag „Selfie“ lautet? 2. Muss eigentlich wirklich jeder ständig originell sein und das Rad neu erfinden?

Die Beantwortung gebe ich gerne an euch weiter.

Euer Jens
 

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Kommentare
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Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 21.01.2016 - 12:04

Wobei es neben den öffentlich gemachten Selfies gewiss auch solche gibt die der Allgemeinheit vorenthalten bleiben. Nicht wegen anstößiger Inhalte sondern weil glücklicherweise die Mehrheit sich weder vermarkten will oder muss und bei "sozialem Netzwerk" nicht an Instagram & Co. denken.
Wer vergleich z.B. eine Meryl Streep mit dieser Kim Kardashian oder die FAZ mit der Bildzeitung ?
Den Machern von diesem Clip fehlt imho Blick und Gehör von aussen. Selbstvermarktung mit Selfies anderer? Mit dieser Masche haben sich gewisse Reporter und Magazine ihre eigenes Einkommen schon seit Anfang der Fotografie gesichert. Jetzt zusätzlich noch über das Netz.
Wie war das doch mit dem Sack Reis?




Portrait von tynick
  • 20.01.2016 - 22:32

Die ewig gleichen Shutterstock und Fotolia Bilder finde ich sehr bezeichnend. Schön ist auch die Idee auf die Kardashian-Brüste zu zentrieren. Allerdings frage ich mich, nimmt man Familienfotos und die Promis raus, ob wirklich nur gutaussehende 16 bis 26jährige in den sozialen Netzwerken unterwegs sind!

Portrait von Picturehunter
  • 20.01.2016 - 20:42

Sich durch Individualität von der Masse abheben und gleichzeitig 'IN' sein zu wollen ist halt nicht so einfach ... ;-)

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