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Kürbis-Stop-Motion, Augen-Installationen und eine Kamera in der Entstehung

Kürbis-Stop-Motion, Augen-Installationen und eine Kamera in der Entstehung

Drei Video-Fundstücke zum Wochenausklang ...

Kürbisse werden mit Strukturen versehen, Augen in Bewegung versetzt und eine Kamera zeigt sich im Handarbeit-Entstehungsprozess.
   

Pünktlich zu Halloween: Kürbisse im Stop-Motion-Video

Der Kürbis gehört zu Halloween wie das Ei zu Ostern. Robert Popkin und Sean Ohlenkamp haben die freien Minuten vergangener Jahre dazu genutzt, um in Dutzende, wenn nicht gar Hunderte Exemplare der orangefarbenen Bälle Strukturen und Formen einzuschnitzen. Meistens lichteten sie die Kürbisse einmal gut ausgeleuchtet vor der schnitzenden Bearbeitung ab und einmal danach, wobei hinter den Strukturen, also im Inneren der Kürbisse, Lichtquellen platziert wurden. Die Vorher-nachher-Aufnahmen komponierten sie schließlich zu Einzelbildern, die nun pünktlich vor Halloween in einem Stop-Motion-Video aneinandergereiht wurden. Die begleitende Musik stammt von Mitgliedern des Teams bei Grayson Matthews und soll sich aus Klängen zusammensetzen, die von den verwendeten Kürbis-Bearbeitungswerkzeugen und von den Kürbissen selbst herrühren.
 

   

Augen-Installationen

Lucas Zanotto stammt aus den Alpen Norditaliens, verbrachte sein bisheriges Leben u. a. in Barcelona und Berlin und sieht sich momentan ansässig in Helsinki. Designer, Animationskünstler, Regisseur ist in etwa das, als was er in beruflicher Hinsicht zu beschreiben ist. Mit seinen Installationen „Eyes“ hat er vor Kurzem ein Video veröffentlicht, in dem schlichtweg das zum Leben erweckt wurde, was ihm schon „seit einer Weile“ im Kopfe rumschwirrt – Augen:
 

EYES from Lucas Zanotto on Vimeo.
   

Eine Kamera aus Holz in der Entstehung

Dieter Schneider arbeitet sowohl mit analoger als auch mit digitaler Technik, um seine Bilder zu erstellen. Für die Aufnahmen in seinen Galerien greift er dabei mitunter auf historische Prozesse wie die Ferrotypie oder die Cyanotypie zurück. Gleichfalls finden sich in seinen Werkschauen Porträts, Landschafts- und Naturaufnahmen aus der Digitalkamera sowie Ölgemälde.

Doch bei diesem Facettenreichtum soll es nicht bleiben, denn Dieter Schneider versteht sich auch auf die Bearbeitung von Holz. So begann er vor fünf Jahren damit, aus den von Kirsch- und Walnussbaum hinterlassenen Materialien und weiteren Harthölzern auch Kameras anzufertigen. Diese werden zur Kollodium-Nassplatten-Fotografie eingesetzt.

Hobelnde, sägende, vermessende, verklebende, einspannende Handarbeit … und Zeit, viel Zeit wird auf die Produktion der Kameras verwendet. Entsprechende Zeit darf man sich dann auch für sein 35-minütiges Video nehmen, in dem er einen Einblick in den Fertigungsprozess gibt.
 

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Pixabay

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Kommentare
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Portrait von DonBue
  • 31.10.2017 - 08:07

Kamerabau: Wunderschön - wohldem der sowas kann.

Portrait von Divina
  • 27.10.2017 - 20:04

Schon faszinierend, so ein Kamerabau. Das Vorhandensein des notwendigen Werkzeugs ist sicherlich hilfreich, um das Ganze so präzise zusammenzusetzen. Jetzt würde mich nur noch interessieren, woher er die riesigen Fotoplatten bekommt ;)

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teststefan