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Leidiges Thema Monitore kalibrieren - ein paar Empfehlungen

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Sein wir doch mal ehrlich: Die meisten werden garantiert nicht ihren Monitor kalibriert haben. Das einzige wird wohl sein, dass man in den Monitor- /Grafikkarteneinstellungen paar Regler hin- und hergeschoben hat und dann war's das auch.

Vor ein paar Monaten hat mir Philipp (PhSn) sein neues Color Munki-Monitor-Kalibrierungsgerät mitgebracht. Kurz Software installiert und dann 1 Minute das Gerät am Monitor gehangen und schon war mein Monitor kalibriert.

ABER: Ich war eher im ersten Moment enttäuscht, weil die Farben gar nicht mehr so knackig und das weiß eher grau aussah. Aber so sieht eben die Realität aus!

Vielen ist sicher auch schon mal ergangen, dass bei HD-Filmen oder Tierdokumentationen die Farben einem so prall und Gras ultra grün vorkam. Das sah dann schon besser als die Realität aus. Das liegt daran, dass viele Fernseher den Kontrast und die Sättigung extrem nach oben schrauben. 
Nur wundert man sich, wenn man dann das tolle Foto am Bildschirm ausdruckt bzw. drucken lässt, dass es dann gar nicht mehr so schön aussieht. 

Darum sollte man seinen Monitor unbedingt kalibrieren, damit es keine Überraschungen mehr gibt. Es gibt dabei viele Geräte die einem die Kalibrierung abnehmen. 

Wie ich gerade auf der Docma.info gelesen habe, gibt es von NEC bald einen neuen Monitor extra für Bildbearbeiter, welches direkt durch die Hardware farbkalibriert sein soll. Mehr Infos gibt es auf Docma.info.

Natürlich kann man auch in Photoshop & Co. versuchen seinen Monitor halbwegs gut zu kalibrieren. Dazu habe ich mal ein Tutorial vor paar Jahren geschrieben

So und jetzt will ich es wissen, wer von euch hat seinen Monitor kalibriert und wer nicht? Und wenn ja, wie?


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Kommentare
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Portrait von D3r_L4RS
  • 01.06.2012 - 13:58

Ich habe seit über einem Jahr einen HP ZR24w, der auch regelmäßig mit einem Spyder 3 Express kalibriert wird. Den Unterschied zu einem unkalibrierten Gerät merkt man bei Bildbesprechungen, wenn andere sagen, dass z.B. die Tiefen absaufen, ich aber auf meinem Bildschirm noch deutlich Zeichnung erkennen kann. Für Bildbearbeitung ist ein kalibriertes Anzeigegerät ein riesen Vorteil.

Portrait von akilobana
  • 26.05.2012 - 12:25

Ich habe einen EIZO S2223W und seit ein paar Monaten einen Spyder 3 Express, mit dem ich zufrieden bin. Vorher waren die Farbabweichungen vom Monitor zur Ausbelichtung teilweise sehr stark.

Portrait von stellamarina
  • 26.05.2012 - 11:38

Ich habe seit einigen Jahren einen EIZO CG19 (für einen größeren hätte ich gar keinen Platz), der für professionelle Bildbearbeitung einsetzbar und hardwarekalibrierbar ist, und dazu das eye-one display von GretagMacbeth. Die passende Software heißt ColorNavigator.

Das geht auch innerhalb weniger Minuten und man kann verschiedene gespeicherte ICC-Profile z.B. je nach Umgebungslicht erstellen und bei passender Gelegenheit wieder aufrufen. Super Sache!

Portrait von JannisL
  • 26.05.2012 - 10:28

Ich benutze ein Eizo CG223W aber nicht kalibriert. Und wenn ich was zum Drucken gebe, stimmt das Ergebnis trotzdem zu 99%.
Obwohl eine Kalibration in einem Jahr sinnvoll wäre, da dann die Werkskalibration nicht mehr wirklich passt.

Portrait von SpieleHolger
  • 26.05.2012 - 08:58

Ich benutze den Eye One Match 3 mit einem "uralten" Eizo FlexScan L557, bei den Farben habe ich sogut wie noch nie Überraschungen erlebt.

Portrait von Babamungipa
  • 26.05.2012 - 08:19

Kann Jana nur zustimmen - bin auch zufrieden mit Spyder 3

Portrait von karsten1077
  • 26.05.2012 - 03:16

ich hab auch noch den spyder 3 elite, hat immer ganz gut gepaßt, wenn ich was zum drucken gegeben habe. den drucker auch damit zu kalibrieren, dazu konnte ich mich nie durchringen. weil ich zu geizig bin meine tinte für fotodruck zu verschwenden.

gruß karsten

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 25.05.2012 - 16:34

Also ich kann von meinen beiden NEC SpectraView Reference Monitoren nur das Beste berichten, es gibt eben nicht nur Eizo & Co. auch wenn der Eurogeldbeutel schwer belastet wird.
Ich kann mich voll und ganz auf meine Monitore verlassen was farbkritische Arbeiten angeht, feinste Details werden angezeigt.
Für mich werden die Bereiche Prepress und professionelle Bildbearbeitung voll abgedeckt.

Portrait von Julian Rohm
  • 25.05.2012 - 16:16

Ich nutze schon seit längerer Zeit Color Munki und ich bin damit eig. ganz zufrieden.

Gruß Julian :)

Portrait von Rhigster
  • 25.05.2012 - 13:03

Also wir haben einen jeweils hardwareseitig vorkalibrierten Monitor von Formac und kontrollieren diesen regelmäßig per "Eye One Match 3", welches es von HP zu unserem Proofdrucker hinzu gab. Funktioniert quasi genau wie die Kalibrierung mit dem Spyder von Jana.

Portrait von Robriroti
  • 25.05.2012 - 12:58

Freue mich unzählige Male im Jahr über tolle Farben und bin nur 1-2 Mal im Jahr enttäuscht beim Druck - das Verhältnis passt.

Portrait von RalliRaser
  • 25.05.2012 - 12:12

Meine Welt ist bunt - und das soll sie auch bleiben. ;-)

Portrait von Jana
  • 25.05.2012 - 11:49

Ich nutze seit vielen Jahren die Software Spyder 3 Elite fürs Kalibrieren. Es funktioniert ähnlich: Software installieren, Gerät am Monitor aufhängen - innerhalb von Minuten fertigkalibriert. Zusätzlich wird das neu erstellte ICC-Profil extra abgespeichert und man kann es sogar bei Datenverlust wieder aufrufen, ohne erneut kalibrieren zu müssen.

Das beste noch: Die Software informiert alle 4 Wochen, dass es wieder Zeit ist, den Monitor wieder zu kalibrieren. So stellt man jederzeit hohe Farbverbindlichkeit sicher. :)

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