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Macphun: Luminar 2018 steht in den Startlöchern – auch für Windows

Macphun: Luminar 2018 steht in den Startlöchern – auch für Windows
Für die neue Version von Luminar hat die Vorbestellungsphase begonnen – Luminar 2018 steht für Mac- und jetzt auch für Windows-Nutzer zur Verfügung.

Außerdem kündigte Macphun bereits vor Kurzem eine eigene Bildverwaltung für das Programm an und das Unternehmen wird sich alsbald umbenennen.
 

Luminar 2018: schneller, neue Oberfläche, mehr Filter

Gerade ein Jahr ist es her, dass Macphun mit Luminar ein neues Programm zur Fotobearbeitung vorstellte. Zunächst nur für Mac-User ausgelegt, folgte im Juli 2017 die Beta-Version für Windows-Nutzer. Seit 20. Oktober ist die Beta, welche von über 270.000 Personen genutzt wurde, nun bereits geschlossen – Anwender, die sich die Software in dieser Form zugelegt haben, sollen sie noch bis Dezember dieses Jahres nutzen können.

Mit der neuen Version des Programms, die nun am 1.11.2017 angekündigt wurde, steht Luminar 2018 offiziell sowohl für den Mac als auch für den PC zur Verfügung. Eine Vorbestellung kann getätigt werden, die Veröffentlichung erfolgt am 16.11.2017.

Neu an Bord ist ein verbesserter Raw-Engine, der noch schneller als zuvor arbeiten soll. Allgemein soll das Öffnen von Raw-Daten, die Anwendung von Presets, Filtern und Masken nun schneller von der Hand gehen, da die Software „von Grund auf neu entworfen“ wurde, um „dramatische Leistungsverbesserungen zu ermöglichen“, wie es vom Unternehmen heißt. Überarbeitet wurde auch die Benutzeroberfläche, die gleichfalls einem noch produktiveren Arbeiten zuträglich sein soll.

Luminar kommt mit zusätzlichen Filtern daher und bietet derer nun über 40. Durch Verwendung der neuen Filter können Farben mehr Brillanz verliehen, selektive Tonwertkorrekturen mittels Dodge & Burn durchgeführt werden, außerdem steht ein Sonnenstrahlen-Filter zur Verfügung. Das Programm bietet ebenfalls neue Look-up-Tables, also Farbzuordnungstabellen. Dazu heißt es auch, Lightroom-Nutzer könnten ihre Presets „mittels eines kostenlosen Tools eines Drittanbieters“ in LUTs umwandeln, um sie in Luminar zu verwenden.

Außerdem werden adaptive Arbeitsbereiche angeführt, die sich anpassen, „um dem Anwender umfangreiche Funktionalität zu bieten, ohne ihn mit übermäßiger Komplexität zu belasten.“ Diese Arbeitsbereiche sowie Werkzeuge wie Klonen und Stempeln, Ebenen-Füllmethoden, eine Luminanz-Maskierung oder Drehen und Spiegeln werden in der Mac-Version ab dem Veröffentlichungstermin bereitstehen. Windows-Nutzer sollen Benanntes dann Ende des Jahres durch ein kostenloses Update aufgespielt bekommen.

Luminar ist eine eigenständige Anwendung. Die Software lässt sich aber auch als Plug-in für Photoshop, Lightroom oder als Erweiterung für Apple Photos ausführen. Bezüglich der Sprachunterstützung werden aktuell Englisch, Deutsch und Japanisch angeführt. Beim Mac wird Yosemite (10.10.5) oder eine neuere Variante, beim PC mindestens Windows 7 empfohlen.

In der noch bis zum 15. November laufenden Vorbestellungsphase gelten folgende Preise: Nutzer, die Luminar für Mac bereits ihr Eigen nennen, können das Upgrade für 39 Euro beziehen. Anwender der Beta-Version von Luminar können für 49 Euro auf die neue Version umsteigen. Neuanwender erhalten Luminar 2018 für 59 Euro. Zudem gibt es während der Vorbestellungsphase Zusatzinhalte (u. a. Presets, Texturen, LUTs).

Der reguläre Preis ab dem 16. November beläuft sich dann auf 49 Euro für ein Upgrade bestehender Versionen und auf 69 Euro für neue Anwender. Haushalte mit mehreren Computern können sich denselben Produktschlüssel auf bis zu fünf Geräten teilen.

Weitere Informationen zu Luminar findet ihr bei Macphun, wo sich weiter unten auf der Seite auch die neuen Filter anspielen lassen.
  

Eigene Bildverwaltung für Luminar

Wie es bereits einmal in dieser News anklang, kündigte Macphun vor Kurzem auch eine eigene Bildverwaltung für Luminar 2018 an, die Nutzer der Software im Laufe des Jahres 2018 kostenlos erhalten sollen. Dazu heißt es nunmehr wörtlich: „Fotografen werden dann in der Lage sein, ihre Fotos mit Supernova-Geschwindigkeit zu sortieren, bewerten, organisieren und zu sichern. Die neue Verwaltungsplattform für digitale Inhalte in Luminar wird ohne ein Abonnement für irgendeinen Speicherdienst (ob lokal oder in der Cloud) funktionieren. Auch werden einige einzigartige Funktionen enthalten sein, welche die derzeitige Lightroom-Bibliothek nicht vorweisen kann.“ So in etwa sieht das dann aus:


Bildverwaltung für Luminar 2018, angekündigt für 2018 (Bildquelle: Macphun)
 

Umbenennung in Skylum

Der Name „Macphun“ verrät eindrücklich, worum es den Entwicklern im Ursprung der Firmengeschichte einmal ging: um die Entwicklung von Apps für Mac-Nutzer. So habe man in den ersten drei Jahren (ab 2010) knapp 60 Anwendungen entwickelt, wovon der überwiegende Anteil so rein gar nichts mit Fotografie gemein hatte.

Schnell zeigte sich jedoch: den größten Erfolg – in Zahlen über 20.000.000 Downloads – erzielte man mit den der Fotografie nahen Apps X Photo Studio, Silent Film Director und Perfect photo. Irgendwann folgten Aurora HDR, Luminar und in 2017 nun eben auch die entsprechenden Windows-Pendants beider Programme.

Diesen plattformunabhängigen Ansatz möchte man nun konsequent weitergehen. In der Folge mag der Name „Macphun“ nicht mehr so recht passen und so wird das Unternehmen früh im Jahre 2018 dann umbenannt in „Skylum“.

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Macphun (zeigt Benutzeroberfläche Luminar 2018 für Windows)

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Kommentare
Portrait von johnst
  • 07.11.2017- 08:45

Bin gespannt auf die Bildverwaltung, vielleicht eine LR Alternative.

Portrait von mactoni
  • 07.11.2017- 13:30

Ich hoffe sehr das es eine wirkliche Alternative zu LR ist.

Portrait von mactoni
  • 02.11.2017- 21:22

Finde es sehr gut das mit Luminar und ON1 etwas frischer Wind in die Bildverwaltung/Bearbeitung kommt. DxO kommt ja leider ohne Verwalter und Affinity hat wohl doch ihr DAM vorerst auf Eis gelegt. Bleibt als direkte Konkurrenz zu LR die beiden erstgenannten und Capture One. Mal sehen mit welcher dieser Alternativen ich den Absprung aus Adobe's Fotografencloud schaffe. Mit Affinity Photo steht für mich bereits der Photoshop-Nachfolger fest. Einige Skripte werde ich wohl vermissen aber ansonsten kann ich meine Bearbeitung damit genauso machen.

Portrait von tynick
  • 03.11.2017- 09:14

Schaut bei mir ähnlich aus, nur dass ich mich bereits entschieden habe! Luminar wird mein Lr und Camera Raw Ersatz und auch Affinity Photo wird bei mir Ps ersetzen - evtl. kommt noch der Designer dazu. Mit der nächsten Version von HitFilm wird Pr und Ae ersetzt und dann hat es sich Mitte nächsten Jahres "ausgeabot". Nur an einem Au-Ersatz hapert es noch, doch der wird sich auch finden lassen!

Portrait von 01er
  • 04.11.2017- 08:21

@mactoni:
Woher stammt die Information mit dem Eis?

Portrait von mactoni
  • 04.11.2017- 13:17

@01er
hab ich im Affinity Forum gelesen, ein Serif-Mitarbeiter hat dies gepostet

Portrait von End0ria
  • 02.11.2017- 07:13

Es wird Zeit für eine nennenswerte Konkurrenz für Adobe. Als Cloudgegnerin freue ich mich über diese Entwicklung.

Portrait von pixel1966
  • 02.11.2017- 06:54

wird wohl eine alternative zu lightroom werden...

Portrait von einsiedel
  • 02.11.2017- 11:17

Na warten wir mal ab, daran versuchen sich derzeit einige in der Branche, z.B. ON1 Photo RAW 2018 (www.on1.com), sur so ganz erreichen sie den Workflow noch nicht. Adobe hat aber mit seiner Ignoranz alle in die Cloud zu prügeln erreicht, das der Markt in und dsie Entwickler in Aktion gekommen sind, und das ist nicht zu verachten.....

Portrait von Stille_Wasser
Portrait von Stille_Wasser
  • 02.11.2017- 17:16

sry - Doppelpost - bitte löschen, war eigentlich als Antwort auf den vorhergehenden Kommentar gemeint.

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