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Neues in InDesign CC, Illustrator CC, Lightroom CC und Lightroom Classic CC

Neues in InDesign CC, Illustrator CC, Lightroom CC und Lightroom Classic CC
Die Adobe MAX läuft und mit ihr erhalten so ziemlich alle Programme der Creative Cloud ein Update. Was sich in InDesign CC, Illustrator CC und Lightroom getan hat – ein Überblick.

Vorangestellt ist erwähnenswert, dass sich der bisherige Name des Schriften-Services Typekit in „Adobe Fonts“ ändert. Damit geht einher, dass der Service laut Adobe in alle Abo-Optionen integriert sein soll. Auch fallen Adobe zufolge Web-only-Schriften weg, sodass sämtliche Schriften für Web und Desktop verwendet werden können. Zudem soll es keine Limitierung mehr in der Synchronisation der Schriften geben.
   

Neues in Adobe InDesign CC

InDesign CC bietet unter Fenster ein neues Eigenschaften-Bedienfeld, in dem alle aktuell benötigten Einstellmöglichkeiten angezeigt werden, was dem Workflow zuträglich sein soll.

Beim Platzieren von Bildern in Rahmen wird auf die Datenbasis von Adobe Sensei zurückgegriffen: InDesign analysiert mithilfe der Funktion inhaltssensitive Anpassung das eingefügte Bild und passt Größe und Position automatisch an. Im Ergebnis soll damit direkt der beste Bereich eines Bildes im Rahmen dargestellt werden. Die Funktion findet ihr nach Einfügen eines Bildes im Eigenschaften-Bedienfeld und hier unter Rahmeineinpassung – das rechte Icon. 

Inhaltsbasiertes Füllen in InDesign CC
Vergleich der verschiedenen Funktionen zum Platzieren von Bildern in Rahmen (von links nach rechts): ohne Anpassung, Inhalt proportional anpassen, Rahmen proportional füllen, Inhaltssensitive Anpassung (Bildquelle: Adobe)

Unter Datei findet ihr die neue Anklickstation Layout anpassen. Diese hilft dann weiter, wenn ihr ein Dokument bereits erstellt habt und im Nachgang beispielsweise vom A4- aufs A5- oder vom Hoch- aufs Querformat wechseln möchtet beziehungsweise sollt. Erneut kommt Adobe Sensei zum Einsatz und baut euch das Dokument entsprechend um, indem Bilder und Texte automatisch skaliert werden.

Kommentare aus PDF-Dateien lassen sich jetzt direkt in das entsprechende InDesign-Dokument importieren. Hier werden sie in einer Liste angezeigt und können akzeptiert oder abgelehnt werden. Bei Auswahl eines Kommentars wird zudem hervorgehoben, auf welche Stelle im Dokument sich der Kommentar bezieht. Die Dokumente können dann wiederum mit eingebetteten Kommentaren exportiert werden. Die Funktion findet ihr unter Datei>PDF-Kommentare importieren. Alternativ begebt ihr euch unter Fenster zu PDF-Kommentare.

Kommentare aus PDF in InDesign CC verwenden
Kommentare aus PDF in InDesign CC verwenden (Bildquelle: Adobe)

Im Bereich Text gibt es Folgendes zu vermelden: InDesign CC bietet einen vereinfachten Zugriff auf die Schriftarten von Adobe Fonts (ehemals Typekit). Dazu müsst ihr im Auswahlmenü der Schriftarten den Reiter Mehr suchen anklicken. Unterstützt werden jetzt auch OpenType-SVG-Schriften. Werden PDF-Formulare erstellt, kann man beim Export des Dokumentes festlegen, welche Schriftart im Formular angezeigt wird. Generell soll die Arbeit mit Text flüssiger von der Hand gehen, da diesbezüglich die Leistung verbessert wurde.

Zugriff auf Adobe Fonts in InDesign CC
Zugriff auf Adobe Fonts in InDesign CC (Bildquelle: Adobe)

Weitere Neuerungen: Fußnoten können in Tabellen erstellt und aus Word-Dokumenten importiert werden. Für Abstände zwischen Absätzen desselben Formats können eigene Abstände vorgegeben werden. Beim Verpacken von Dokumenten lässt sich auswählen, ob Anweisungen für Druckdienstleister mitgegeben werden sollen oder nicht. Für den Export von Dokumenten kann voreingestellt werden, dass der Dateiname des InDesign-Dokuments übernommen wird. Dazu steht eine Checkbox mit dem umfassend sperrigen Namen InDesign-Dokumentname als Ausgabedateiname verwenden parat. InDesign merkt sich zudem das letzte Exportformat für jedes einzelne Dokument. 
   

Neues in Illustrator CC

Wie in InDesign CC gibt es auch in Illustrator CC den vereinfachten Zugriff auf Adobe Fonts. Die Werkzeugleiste des Programms lässt sich nun auf schnellem Wege individualisieren. Dazu wurden die über 80 Werkzeuge des Programms in einer Übersicht nach Themen sortiert (aufrufbar über die drei Pünktchen am unteren Ende der Werkzeugleiste). Aus der Übersicht heraus können einzelne Werkzeuge für den schnellen Zugriff per Drag-and-drop in die Werkzeugleiste und aus dieser wieder herausgezogen werden.

Individuell anpassbare Werkzeugleiste in Illustrator CC
Individuell anpassbare Werkzeugleiste in Illustrator CC (Bildquelle: Adobe)

Im Verlaufswerkzeug des Programms findet sich neben der linearen und radialen Variante der neue Freihandverlauf, mit der dynamische Farbverläufe zusammengestellt werden können.

Sich ähnelnde Objekte wie beispielsweise Logos oder Icons lassen sich mithilfe einer globalen Bearbeitung über mehrere Zeichenflächen hinweg auswählen und verändern. Beispielsweise können damit gleichzeitig alle betroffenen Objekte in ihrer Farbe verändert oder rotiert werden.

Globale Änderung in Illustrator CC
In Illustrator CC kann zum Beispiel die Farbe von ähnlichen Elementen global geändert werden. (Bildquelle: Adobe)

Darüber hinaus wurde in Illustrator CC an der Darstellung gearbeitet: Illustrator erkennt die Bildschirmauflösung und passt die Anzeige entsprechend an. In der 100-Prozent-Ansicht werden Designs in ihrer „realen“ Größe wiedergegeben. Die neue Zuschnittansicht zeigt im Prinzip eine Druckvorschau, bei der sämtliche nichtdruckenden Elemente wie Hilfslinien ausgeblendet werden. Zudem gibt es einen Präsentationsmodus, in dem jede Zeichenfläche in eine Folie umgewandelt wird. Ablenkende Elemente wie das Illustrator-Menü werden während der Präsentation ausgeblendet.
   

Lightroom CC, Lightroom Classic CC und Camera Raw

Für Lightroom CC und die Plattformen Mac, Windows, iOS, Android und ChromeOS gilt: Das Programm erhält eine Gesichtserkennung, mit der Fotos auf vorhandene Gesichter durchsucht und dann entsprechend sortiert angezeigt werden. Weiterhin wird die Suche um die Anzeige automatischer Suchvorschläge während der Eingabe erweitert.

In Lightroom Classic CC soll das Tethering mit Canon-Kameras schneller und stabiler laufen. Mit an Bord ist nun auch eine Tiefenbereichsmaskierung, mit der Auswahlen basierend auf den Tiefeninformationen von HEIC-Fotos vorgenommen werden können. Bewegt ihr den Regler der Dunstentfernung in den negativen Bereich, wird eventuelles Rauschen reduziert. In Lightroom Classic CC und Camera Raw findet sich eine HDR-Panorama-Funktion, die das Zusammenfügen eines Panoramas aus mehreren Belichtungsreihen vereinfachen soll.

HDR Panorama in Lightroom Classic CC
HDR Panorama in Lightroom Classic CC (Bildquelle: Adobe)

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Adobe

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Kommentare
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Portrait von melg
  • 15.11.2018 - 16:07

Danke für die Informationen zu den Adobe Produkten!

Portrait von shivaZ
  • 22.10.2018 - 22:14

... bin gerade erst nach ein paar Wochen Urlaub wieder am heimischen Rechner gelandet und begrüße die Infos, während den inzwischen obligatorischen Update-Orgien, sehr. Ich würde mir wünschen, daß "Zulieferer" wie bspw. FontExplorer X endlich in die Pötte kämen und zeitnah ihre Updates (PlugIns Schriftaktivierung) auf die Reihe bekämen .. vergesse jedesmal den Haken bei "alte Versionen erhalten" zu setzen .. ok, anderes Thema, aber es nervt unendlich .. wozu sonst sind Betas da (@Monotype??) .. Danke, Jens!

Portrait von drphoto
  • 19.10.2018 - 19:40

Die neue Funktion HDR-Panorama liefert erstaunliche Ergebnisse.

Portrait von Clausthaler
  • 19.10.2018 - 12:22

Danke für den tollen Bericht :)

Portrait von Alek2015
  • 18.10.2018 - 15:22

Danke für die Information.

Portrait von psdfreund
  • 18.10.2018 - 07:20

Danke für Vorstellung.

Portrait von HGM95
  • 17.10.2018 - 09:44

Danke für die Infos zu Lightroom Classic CC!

gruß
hgm95

Portrait von Soooophl
  • 16.10.2018 - 18:14

Danke für den tollen Bericht :)

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teststefan