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Perücken designen

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Wie im 18. Jahrhundert

In den News gibt es eine Kategorie, die ich bislang eher stiefmütterlich behandelt beziehungsweise vollständig außen vor gelassen habe: Webdesign. Das soll sich hiermit und ab sofort ändern.

Perücke designen
⌙  Bildquelle: Screenshot Victoria and Albert Museum/Design a Wig

Von Zeit zu Zeit werde ich euch Websites zeigen, die mir aufgefallen sind, weil sie ein besonderes Gimmick aufweisen, weil sie sich ganz anders navigieren lassen oder weil sie einfach nur hübsch anzusehen sind. Es soll also weniger um die Inhalte der Seiten gehen – das Design oder eine spezielle Aktion stehen im Mittelpunkt. Zum Mitnehmen. Zur Inspiration. Zum Diskutieren.

Beginnen möchte ich mit einer interaktiven Website des Victoria and Albert Museums in London. Hier zunächst der Link: Design a Wig. Das Museum selbst bezeichnet sich als „The world´s leading museum of art and design“ und beherbergt Kollektionen zu Themen wie Architektur, Asien, Bücher, Keramiken oder Fashion. Für euch sind eventuell folgende Kategorien interessant: Drawings, Paintings, Photography und Prints (hinter jedem Link verbergen sich ausführliche Informationen zu den jeweiligen Kollektionen, in Englisch).

Doch zurück zu der interaktiven Website: Hier könnt ihr Perücken designen. „Im 18. Jahrhundert geriet der Haarstil von Frauen außer Kontrolle“, heißt es zunächst. Klickt auf „Next“ und dann auf „Start“. Mit gedrückter Maustaste könnt ihr der Dame nun zunächst die Perücke aufsetzen ...

Perücke designen
⌙  Bildquelle: Screenshot Victoria and Albert Museum/Design a Wig

Anschließend habt ihr über die Buttons in der rechten oberen Ecke die Möglichkeit, die Haare weiter zu dekorieren oder mit Puder zu bestäuben. Die fertige Perücke könnt ihr dann sogar teilen (unten rechts).

Über Sinn und Unsinn derartiger Gimmicks lässt sich mit Sicherheit trefflich streiten. Aber wie erwähnt, darum soll es hier nicht wirklich gehen. Die kleine Spielerei fügt sich aus meiner Sicht ganz wunderbar in den Auftritt der sonstigen Website-Inhalte und bleibt doch zumindest irgendwie hängen: „Victoria and Albert Museum?“ – „Das war doch die Seite, wo man Perücken malen konnte …“

Kleine, interaktive Specials, die das Web-Surfen beleben und die Verweildauer auf einer Website erhöhen – in abgewandelter Form etwas für euer Webdesign?

Euer Jens

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