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Photoshop aus der Hosentasche

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"Lassen Sie sich überall inspirieren. Seien Sie kreativ, egal wo. Erstellen Sie unterwegs auf Ihrem iOS- oder Android-Smartphone oder -Tablet mit den wichtigsten Funktionen von Photoshop Bilder mit Ebenen und geben Sie diese weiter."
 
So bewirbt Adobe Systems ihr jüngst vorgestelltes Photoshop-App für Smartphones. Seit heute ist die erweiterte mobile Version aus dem Hause Adobe erhältlich und die Fangemeinde hat große Erwartungen. Bereits 2011 startete Adobe die mobile Offensive mit "Adobe Photoshop Express". Kostenlos erhältlich und einfach in der Handhabung, versprach man sich hier tolle Bildgestaltungen für unterwegs. Doch das Ergebnis war für einige Nutzer ernüchternd. Zu geringer Funktionsumfang, nur eigens aufgenommene Bilder können bearbeitet werden, schlechte Fotoqualität, viel zu abgespeckt, schlechte Usability und unlogische Menüführungen waren nur der Anfang. Die Kritiker nahmen sich bei der Beurteilung nicht zurück. Das soll sich nun ändern.
 
Mit der Photoshop Touch App treffen kreative Compositing-Funktionen auf Multitouch-Vergnügen, heißt es auf der Herstellerseite. Adobe erwartet sich scheinbar viel von seiner neuen mobilen Lösung und beschreibt sein neues Produkt mit einer Vielzahl an interessanten Features, die Lust auf mehr machen. Also was kann man nun genau damit anstellen?
 
Photoshop Touch soll die beliebten Photoshop-Features auf mobile Endgeräte bringen. Ebenen, Auswahlwerkzeugen, Bearbeitungsfunktionen und Filter, sollen die Rezeptur für eindrucksvolle Bilder werden. Selbst das kombinieren mehrere Bilder und die verschmelzung zu einem soll möglich sein.
Darüber hinaus sind Füllebenenfunktionen mit von der Partie und durch die Funktion "Kante verbessern" kann man mit der Fingerspitze scheinbar schwer auswählbare Bildelemente wie Haare mühelos erfassen. Unterstützt werden Bilder mit bis zu 12 Megapixel. Abgerundet wird das Paket durch Schritt-für-Schritt-Anleitungen um so kinderleicht die Techniken der Profis zu erlernen. Auch die Google-Bildersuche unterstützt beim Import neuer Materialien.
Ist die Kreation dann fertig, kann der User sein Werk direkt mit Freunden aus dem Social-Media-Bereich teilen. Auch dem Anspruch am mobilen Nutzen soll Rechenschaft getragen werden: Die angefangenen Arbeiten können direkt mit der Creative Cloud synchronisiert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Unterwegs inspirieren lassen und sofort die ersten Entwürfe aufsetzen, während das Feintuning dann zu Hause am heimischen Rechner erfolgt.
 
Ein Video von Adobe, Beispielbilder sowie die Einsatzmöglichkeiten und Funktionen finden sich unter diesem Link:
 
Aktuell ist die Photoshop Touch App in Androids Play-Market für 4,49 EUR zu haben. Einzelheiten dazu findet ihr auch im Market selbst.
 
Hat von Euch schon jemand Erfahrungen mit der neuen mobilen Lösung sammeln können?

Generell ist interessant zu wissen, ob irgendwann die Apps den Desktop-Anwendungen den Rang ablaufen. Was meint ihr?

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Kommentare
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Portrait von Torito49
  • 04.03.2013 - 15:23

Man stellt sich einfach die Frage was optisch besser ist : Zu Hause auf dem PC/Mac, Laptop, oder auf dem Tablett/Smartphone. Ehrlich, ich bevorzuge lieber mein PC zuhause... Und dabei bleibe ich auch.

Portrait von mcSamSara
  • 04.03.2013 - 07:32

Das benutze ich seid 2 Jahren auf dem iPhone - auf die Schnelle unterwegs - im Hotel, auf dem Feld und in der City. Ist dann dafür ganz witzig, weil gut und intuitiv zu bedienen.

Auf jeden Fall eine gute Alternative wie die APPs Foto-PES, PhotoPower oder PhotoFactory.
Aber richtig gute Bilder bzw. Composing mache ich besser mit der Vollversion und großen Bildschirm ;-))

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 28.02.2013 - 10:41

"ob irgendwann die Apps den Desktop-Anwendungen den Rang ablaufen"

Der war gut, der war echt gut :D

Portrait von Matthias
  • 28.02.2013 - 10:42

Und dabei ist noch gar nicht der 1. April. ;-)

Portrait von Stefan Riedl
  • 28.02.2013 - 09:41

Ich bin mir auch nicht sicher, ob hier die Kombination aus "Photoshop Junior", einem winzig kleinen Display und unruhige Finger (weils am Hauptbahnhof recht kalt sein kann) nicht für mehr Frust als Genuss sorgen...

Aber trotzdem verlagern sich ja viele Anwendungen sehr erfolgreich auf smarte Apps für unterwegs. Sicher nicht als Ersatz, sondern häufig nur als Ergänzung.

Und unter diesem Gesichtspunkt, denke ich dass Adobe richtig reagiert hat. Und potenzielle Käufer finden sich doch ohnehin für alles ;-)

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 28.02.2013 - 08:41

Ich liebe meinen großen Eizo-Bildschirm und mein Wacom-Tablett und werde mich daher wohl nicht mit Bildbearbeitungs-Apps so richtig anfreunden.

Portrait von purpleblackdesign
  • 28.02.2013 - 06:16

Ich kann mit den ganzen Apps auch nicht die Welt anfagen. Aber das liegt eher daran, dass ich große Bildschirme liebe ;-) und diese abgespeckten Versionen sind irgendwie auch nix halbes und nix ganzes.

Portrait von patrick_l
  • 28.02.2013 - 00:31

Ich habe die Photoshop App nie benutzt, und werde sie sicher auch nie benutzen. Alle Bearbeitungen werden direkt in Photoshop erledigt. Selbst die 4,49 € sind mir zu viel für ein "halbes" Hähnchen äh Photoshop :P Ich glaube auch das der mobile Krempel allgemein wenig genutzt wird.

Liebe Grüße, Patrick

Portrait von MAPESoft
  • 27.02.2013 - 18:50

Naja, irgendwo muß der Unterschied zwischen €4,49 und €999,- ja wohl liegen. Ich verstehe nicht, dass da jemand plötzlich "ernüchtert" war.

Portrait von Matthias
  • 27.02.2013 - 18:15

Man arbeitet ja nicht ohne Grund mit einem sehr großen Monitor...daher sind diese Apps in mancherlei Hinsicht eine nette Ergänzung, aber nie ein Ersatz.

Portrait von rafoldi
  • 27.02.2013 - 17:20

Na ich glaube nicht dass die Mobile Bearbeitung auf einem Tablet die Grösse Zukunft hat. Zumindest nicht mit den heutigen Geräten.
Zu langsam zu wenig Speicher, auch sind mit 10" Displays zu klein.

Portrait von reitzi
  • 27.02.2013 - 15:14

Photoshop Express habe ich für Zwischendurch ab und an benutzt, werde mir die neue App aber mal genauer anschauen.

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