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Photoshop und Co analog lernen

Photoshop und Co analog lernen
Erfassen, begreifen, verstehen

Drei Jahre lang haben sechs Grafik-Design-Studenten des Londoner Camberwell College of Arts ihre Kenntnisse im Umgang mit der Adobe Creative Cloud ausgebaut und verfeinert. Digital aufbereiten, digital arbeiten und nicht zuletzt – digital lernen.

Da wurde es den Studenten dann doch etwas zu digital und sie entwarfen „Analogue Systems“ als alternative Lehr- und Lernmethode: eine Übersetzung der Adobe-Werkzeuge ins (An-) Fassbare: Pinsel, Schere, Farbe, Papier …

Entstehen sollte während eines Workshops und in gemeinsamer Zusammenarbeit ein Poster. Die speziell designten Werkzeuge konnten dabei auf ähnliche Art und Weise angewandt werden, wie man es auch mit den Cloud-Tools machen würde.

So sei es möglich, das im Physischen Gelernte später auch adaptiert in den Adobe-Programmen anzuwenden. Hinzu käme schließlich noch, dass man mit dieser Methode „eine erhöhte Wertschätzung für die Erleichterung, die die Software für das kreative Arbeiten anbietet“ mit nach Hause nehme.

Hands on mit Conrad Harshaw, Alex Needham, Isaac Simpson, Tom Stone, Tom Sutcliffe und Lewis Trevor:
 
Analogue Systems from Tom Sutcliffe on Vimeo.

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot aus dem Video "Analogue Systems" von Tom Sutcliffe

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Kommentare
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Portrait von Mario Miesel
  • 16.08.2016 - 15:50

Ich denke Plastischer kann man es wahrscheinlich gar nicht mehr machen.Eine wahnsinnig Gute Innovation die hoffentlich ins Portfolio so mancher Software Hersteller wie auch Dozenten oder DTP Lehrer Passen !!!
Mario Miesel

Portrait von virra
  • 09.08.2016 - 21:30

Mir hat sich der Film und das was die da tun zwar echt nicht erschlossen, aber das analoge Arbeiten kenne ich noch. Als ich in der Lehre (Fotografin im Möbelstudio) war, bestand die Arbeit der Grafiker im Wesentlichen daraus, sich IDEEN zu machen und das dann mit einem Haufen Filztiften zu skizzieren. Bilder wurden teilweise aus Zeitschriften ausgeschnitten und auf geklebt (als Layout für das zu erstellend eFoto) und wenn man mal wirklich nen exakten Schriftzug benötigte, gab es neben den Letraset-Rubbelbuchstaben https://de.wikipedia.org/wiki/Letraset noch die Möglichkeit, das mit der Reprokamera auf Lithfilm zu bannen und dann wiederum aufzukleben. Überhaupt hatte jeder als wichtiges Arbeitsutensil ’n Pott Fixogumm http://www.cpk3.de/cgi-bin/scgi?b1=Klebstoffe_und_Klebemittel&b2=Fixogum&b3=Fixogum_Dispenser_f%C3%BCr_max._250_ml aufm Tsich stehen. Und wenn das Layout fertig war, war die Arbeit fertig. Das Umsetzen war dann Aufgabe der Fotografen, Lithografen, Reinzeichner, Drucker.
Menno, warum war nicht DAMALS Grafiker – nee, ICH musste das ja erlernen, als man zur Meinung überging: Das kann alles der Rechner, also muss der Mensch davor das auch alles können. Grrr.

Portrait von liselotte
  • 09.08.2016 - 19:21

Die "Älteren" haben es noch von der Spieke auf gelernt. Denn so lange ist es gar nicht her. Ich kannte mal einen Künstler der hat bis in die 2005 Jahre immer seine Bilder (meist Titelbilder einer Zeitschrift) zusammen geschnippelt (aus allen möglichen Zeitschriften, Magazinen,Katalogen).
Ich hoffe so etwas wird noch in den "Schulen" vermittelt.
MfG

Portrait von lalelu44
  • 09.08.2016 - 16:05

Tolle Idee, vielen digitalen "Künstlern" ist die Physis gar nicht bekannt oder abhanden gekommen! ;-)

Portrait von GIS
GIS
  • 09.08.2016 - 15:40

die "analoge" Ausseinandersetztung mit der Materie würde so manchen "Photoshopguru" sicherlich auf dem Boden der kreativen Tatsachen holen, schaden kanns auf keinen Fall (in den meisten Fällen wäre es sogar nötig).

Klasse Einfall.

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