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Popkulturelle Ikonen in dystopischen Welten

Popkulturelle Ikonen in dystopischen Welten
Was kommt, kann durchaus bleiben – oder eben wieder vergehen …
 
Wie nennen sich die kleinen Dinger, die momentan anscheinend durch Zehntausende Hände wandern?! Fidget Spinner, genau. Welche App sorgte im vergangenen Jahr für allerhand Download-Zahlen und ließ Menschenmassen Monster jagen?! Pokémon GO, richtig. Und wie war das damals in den Neunzigern noch mal mit diesen winzigen Plastikgehäusen und den eigentlich ziemlich grauenvoll dargestellten, dann aber doch irgendwie wohl zu behütenden Tamagotchis?! …

Die Dinge kommen, manche bleiben und andere wiederum gehen, behalten zumindest auf Wikipedia noch ihren Platz.

Der in Prag lebende 3D-Illustrator Filip Hodas nimmt sich in seinem Instagram-Account regelmäßig popkulturelle „Errungenschaften“ vor und setzt sie in ihre eigenen dystopischen Welten. Da ist Moos über den Futurama-Bender gewachsen, da liegt ein Pac-Man brach und angeschmiert in karger Landschaft und da sagt eine Kitty so gar nicht mehr „Hello“ ...
 
Nun ja – es ließe sich viel hineininterpretieren in die von Hodas gezeigten Bilder – er selbst führt als Grund für die Darstellungen aber in der Beschreibung seines Projektes auf Behance eher persönliche Lernlust an. So wolle er mithilfe der Bilderserie erarbeiten, wie er den Substance Painter in seinen Workflow integrieren kann. Die Texturen seien mithilfe des Substance Designer hergestellt, mit ein wenig Detail-Unterstützung von Adobe Illustrator und Photoshop. Daneben verwendet er weiterhin Cinema 4D, Octane Render, ZBrush und World Machine. Die Ergebnisse seiner passablen Software-Kombination seht ihr im Folgenden:


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0


Bildquelle: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0

Ähnliche Bilder, unter anderem einen darbenden Gameboy, und zugleich ganz anders gelagerte Illustrationen mit bunten Formen findet ihr im Instagram-Account von Filip Hodas.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Filip Hodas, aus der Serie "Pop culture dystopia" (Behance)CC BY-NC-ND 4.0

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Kommentare
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Portrait von maria67
  • 13.07.2017 - 08:45

beeindruckend diese bilder..

Portrait von FrankSchuster
  • 11.07.2017 - 20:25

Ich bin völlig beeindruckt was man alles "zaubern" kann.

Portrait von Scherge
  • 11.07.2017 - 15:27

Geniale Kunst mit viel Liebe zum Detail!

Portrait von psd_lob
  • 11.07.2017 - 14:11

... utopische dennoch dystopische Welten-Darstellung, die Erinnerungen wach-beam-t. Das Handwerkliche ist beeindruckend. Die Muse und der Zeitaufwand ebenso. Eine 'philosophische Frage drängt sich mir dennoch auf - vlt. auch meiner Unfähigkeit geschuldet - welche Zwecke diese künstlerisch dennoch hoch einzustufende Ilustrationen, erfüllen ..;))

Ein Hoch an den Autor diesen Beitrags gesondert!

Portrait von Divina
  • 11.07.2017 - 03:08

Solche Bilder hinterlassen bei mir immer eine Gänsehaut, wenn sich bekannte Elemente in zukünftigen, zerstörerischen Szenarien wiederfinden. Das Bild mit der Coladose erinnerte mich an ein Bild von Luis Royo, der auch in einer seiner gemalten Endzeitszenen eine Coladose als bekanntes Element mit hineingebracht hat. Wobei solche Dinge wie Hello Kitty, die Minions oder auch die Pilze von Mario Bros zeitlich noch einschränkender wirken. Daran sieht man ziemlich genau, in welcher Zeit der Künstler gelebt hat. In einigen Jahren dürften einige der Figuren kaum noch bekannt sein - ganz im Gegensatz zu Coca Cola. Das Zeug überdauert ewig ;)

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