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Sony α7R III – Top-Ten-Gadget 2017 & Pixel-Shift-Funktion im Test

Sony α7R III – Top-Ten-Gadget 2017 & Pixel-Shift-Funktion im Test
Hinter Spielekonsolen, Smartphones und heimeligen Sprachassistenten findet sich in den TIME-Gadgets des Jahres auch eine Kamera – die Sony α7R III. Außerdem wurde deren Pixel-Shift-Funktion von DPReview getestet.

Am 25. Oktober 2017 hat Sony die neue Vollformatkamera α7R III offiziell angekündigt. Unlängst führte das TIME-Magazin die Kamera auf einer Liste der Top-10-Gadgets des Jahres 2017 an.

DPReview testete die eingebaute Pixel-Shift-Funktion, deren Ergebnisse dort beinahe überschwänglich positiv bewertet werden. Ein knapper Blick auf beide Artikel:
   
   

Sony α7R III ist ein Top-Gadget des Jahres – laut TIME-Magazin

Es habe in diesem Jahr in Bezug auf Gadgets einige bedeutende Veränderungen gegeben, heißt es im Time-Magazin einführend zu den „Top 10 Gadgets of 2017“. So sei es das Jahr der digitalen Sprachassistenzsysteme gewesen, das der rahmenlosen Smartphones und auch das der Spielekonsolen.

In diesem Sinne landen die entsprechenden Produktvertreter auf den folgenden Rängen der Liste: Nintendo sorgt auf Platz eins mit der Switch für Spielfreude, dahinter besetzen das Apple iPhone X und das Microsoft Surface-Laptop die Treppchen.

Die Spark-Drohne von DJI überzeugte das TIME-Magazin wohl vor allem durch ihre Handlichkeit und die Steuerung. Zweimal auf einen Button an der Rückseite gedrückt, schon hebt sie ab und kann dann mit Handbewegungen navigiert werden. Den fünften Rang schnappt sich das Samsung Galaxy S8, gefolgt vom Super Nintendo Entertainment System in der Classic-Ausgabe.

Auf Platz sieben taucht das sprachsteuerbare Amazon Echo auf, dahinter lädt die Xbox One X zum spielerischen Zeitvertreib und schließlich soll auch eine Smartwatch nicht fehlen, wobei die Apple Watch 3 auf Rang neun angeführt wird.

Wäre also noch der zehnte Platz zu vergeben, und genau an dieser Stelle wird nun die Sony α7R III genannt. Wieso, weshalb, warum? Weil es sich den Aussagen des TIME-Magazins zufolge um eine der bislang besten Spiegellosen handeln soll. Mit ihren Spezifikationen weise sie erhebliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell auf. Den Wortlaut zur Begründung der Einsortierung in die „Top 10 Gadgets“ des Jahres 2017 findet ihr im TIME Magazin.
   
   

Die Pixel-Shift-Funktion – getestet von DPReview

Erfunden hat Sony sie ja nicht, aber offensichtlich – und wenn es nach den Test-Worten bei DPReview geht – erfolgreich in die Sony α7R III integriert: die Pixel-Shift-Funktion. Dabei wird ein Foto aus vier einzelnen Bildern zusammengesetzt. Zu deren Aufnahme wird der Bildsensor unter dem RGB-Farbfilter jeweils um einen Pixel verschoben, sodass RGB-Werte für alle Pixel zur Verfügung stehen, ohne dass sie aus Umgebungspixeln interpoliert werden müssen. Im Ergebnis sollten dann theoretisch schärfere Fotos mit geringerem Rauschen sowie einem verminderten Auftreten des Moiré-Effekts stehen.

Im Beitrag von DPReview können Aufnahmen mit und ohne Pixel-Shift direkt verglichen werden. Das geht entweder im Browser oder man lädt sich die Bilder für eine eigene Detailbetrachtung herunter.

Im oberen Teil des Artikels wird eine Stadtansicht gezeigt. Zu dieser heißt es, mit Pixel-Shift sei das Bild in nahezu allen Bereichen wie zum Beispiel den Fenstern oder den Blättern der Bäume klarer, auch gebe es keinen Hinweis auf Moiré. Weiter unten wird eine weitere interaktive Vergleichsansicht geboten. Hier lässt sich nun nicht nur die α7R III mit sich selbst vergleichen, sondern auch mit anderen Kameras. Verfügt das gewählte Modell über eine eigene Pixel-Shift-Funktion, so kann diese angewählt werden.

Wie angeführt, ist der Artikel durchaus ein kleines Loblied auf die Resultate, die sich aus der Pixelverschiebung mit der Sony-Kamera ergeben. Im Zweifel sollte man sich die Bilder am besten jedoch selbst ansehen.

Schließlich werden noch die zwei wesentlichen limitierenden Faktoren angeführt: Erstens brauche die α7R III zwischen den vier Aufnahmen jeweils mindestens eine Sekunde, bevor erneut ausgelöst werden kann. Diese Zeit wird vor allem dafür verwendet, den Sensor nach der Verschiebung zu stabilisieren. Entsprechend treten bei sich bewegenden Bildelementen (wie den Wolken in der Stadtansicht) Artefakte auf. Zweitens sei das Zusammensetzen der vier Bilder unter Verwendung der kürzlich veröffentlichten Imaging Edge-Software (News dazu) ein „schwerfälliger Prozess“ – sehr langsam also.

Hier geht es zu dem Test bei DPReview.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Sony

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Kommentare
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Portrait von bonnie111
  • 02.12.2017 - 22:36

Ich habe gerade eine 7RII die muss noch reichen ;-)

Portrait von HGM95
  • 02.12.2017 - 14:26

Interessanter Beitrag, nutze allerdings keine Sony, mal sehen wann die anderen Hersteller nachziehen

Portrait von LikeLowLight
  • 29.11.2017 - 07:12

Sie bringt tatsächlich noch bessere Ergebnisse als die 7RII. Das größere Gehäuse liegt jedenfalls besser in der Hand, auch das Verhältnis zu den doch recht schweren Objektiven hat sich dadurch verbessert.
Der Autofokus arbeitet gut, Pixelshift liefert enorm detailreiche Fotos.
Die SONY-Bearbeitungssoftware ist momentan zur RAW-Entwicklung nötig, ist recht einfach zu bedienen, kann in etwa so viel, wie die kamerainterne Entwicklung. Individuelle Einstellungen, z.B. das Verstellen von Farbsäumen, gibt es kaum, Fremdobjektive werden gar nicht berücksichtigt. Da muss man doch auf Capture One zurückgreifen oder warten, bis DXO die Kamera aufnimmt. Ob sie auch Pixelshift-Fotos entwickeln wird die Zukunft zeigen. Ist nach der kurzen Zeit noch zu früh, da gibt es noch vieles, dringlicheres zu erkunden.

Portrait von Gerhard1a
  • 29.11.2017 - 06:05

Tolle Kamera, werde ich mir zu Weihnachten zulegen.

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