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Suchmaschinenoptimierung für Shops (Teil 3) – Verwendung der Keywords

Suchmaschinenoptimierung für Shops (Teil 3) – Verwendung der Keywords
Die Suchmaschinenoptimierung unseres Shops ist im Gange – ein Bericht zu unserem momentanen SEO-Prozess. Teil 3: Keywords wählen, Seiten optimieren und das Ranking prüfen.

*** Hinweis vorab: Im Rahmen unserer Suchmaschinenoptimierung dürfen wir Seobility gratis nutzen. Das SEO-Werkzeug bietet bereits in der kostenlosen Basis-Variante zahlreiche Funktionen wie zum Beispiel eine tägliche Domain-Analyse oder kostenlose Keyword-Checks. Unsere Ausführungen zu Seobility wurden durch die kostenlose Bereitstellung sämtlicher Seobility-Funktionen nicht beeinflusst. ***

Nach dem großen Aufräumen unseres Shops sind wir nun mitten in der Keyword-Optimierung angelangt. Grob umrissen bedeutet dies: Für jedes Produkt werden ein bis drei Keywords ausgewählt, für die das Produkt in den Suchmaschinen gut platziert sein soll. Nach der Auswahl der Keywords mittels Google AdWords heißt es dann, diese sinnvoll in die Produktseite einzubauen, wobei abermals Seobility hilft. Ein Best-Practice-Beispiel …
  

InDesign lernen – Top-10-Platzierung

Zuvor: Während des gesamten Optimierungsprozesses stellen wir immer wieder fest, dass ein bestimmtes Vorgehen für eine Seite nicht unbedingt und eins zu eins übertragbar ist auf andere Seiten.

Wir haben ein Beispiel ausgewählt, bei dem die Suchmaschinenoptimierung wunderbar funktioniert hat. Was würden wir uns freuen, wenn das genau so für all unsere Seiten gelten würde – doch letztendlich muss man sich jeweils im Detail ansehen, was wo noch zu justieren ist. Und natürlich hat auch das gewählte Keyword und dessen Wettbewerb entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Optimierung.

Hier jedenfalls soll die Rede vom jüngsten InDesign-Training aus der Feder von Stefan Riedl sein. Aktueller Stand: Beim von uns gewählten Keyword indesign lernen (mittlerer Wettbewerb, durchschnittlich 110 Suchanfragen pro Monat) landet das Produkt bei Google Deutschland für die Desktop-Ansicht in den Top 10 – zumindest nach aktuellem Stand, was sich ja täglich ändern kann.

Bis das Training sich irgendwo auf Platz 5, 6, 7, 8 oder 9 einfand, dauerte es einige Wochen. Erst sah man es in den Top 50, dann ging es aufwärts in die Top 30. Geduld ist also mitunter gefragt – und siehe da: relativ stabil hält sich das Training seit Wochen irgendwo da oben in den Top 10 (Stand zur Veröffentlichung dieses Artikels: Platz 7).


Platzierung des InDesign-Trainings „InDesign lernen – Tutorial für Einsteiger“ bei Google Deutschland, Desktop-Ansicht (Screenshot Seobility).
 

Die Verwendung des Keywords

Was die Suchmaschine bei der Verwendung eines Keywords abverlangt, mutet bisweilen merkwürdig an. Doch das ist eine andere Diskussion. Folgen wir einfach den Pfaden, die offensichtlich notwendig sind, um bei Google und Co ein Stück weit nach oben zu rutschen.

Zur Auswertung der Keyword-Verwendung auf einer Einzelseite bietet Seobility das entsprechende Analyse-Tool, den Keyword-Check. Wie bei den anderen Werkzeugen hilft hier zunächst eine Prozentangabe, die auf einen Blick zusammenfasst, wie weit man mit der Optimierung vorangekommen ist.


Zusammenfassung der Ergebnisse einer Keyword-Analyse einer Einzelseite (Screenshot Seobility)

Unterhalb dieser Darstellung werden die Details zur Analyse angezeigt, die sowohl Hinweise auf Fehlstellen und zugleich Rat geben. Seobility betrachtet, ob das Keyword in den Metaangaben und im gesamten HTML-Inhalt einer Seite zielführend verwendet wurde. Außerdem wird die Domain und die URL betrachtet und angegeben, ob es sich bei dem Keyword um ein bekanntes Stoppwort handelt.

Im Prinzip muss man nach dem Aufsetzen eines Textes oder bei einer bereits existierenden Webseite „nur noch“ eines tun: Seobility prüen lassen und den gegebenen Hinweisen folgen, bis der Optimierungsgrad im grünen Bereich liegt. „Nur noch“ steht im vorherigen Satz in Anführungsstrichen, da der Prozess je nach Seite und Keyword(s) mal mehr, mal minder umfangreich ausfällt. Ein paar Beispiele:

Das Keyword gehört natürlich in den Seitentitel, also in den Title-Tag. Optimiert man eine Seite nicht nur auf ein Keyword, stellt sich stets die Frage: Welches davon ist das Wichtigste? Denn das sollte möglichst weit nach vorn im Title-Tag. Steht es weiter hinten, gibt es bei Seobility schon mal ein, zwei Prozente weniger. Im Umkehrschluss wirkt sich dieses Prinzip wiederum auf die Auswahl der Keywords aus: Bei Verwendung mehrerer Schlagwörter für ein Produkt priorisieren wir diese.

Natürlich muss das Keyword auch in die Meta-Description. Google experimentiert von Zeit zu Zeit mit der maximalen Länge der Description. Als wir mit unserer SEO-Offensive starteten, waren beispielsweise geschlagene 221 Zeichen möglich. Demzufolge schrieben wir fleißig Meta-Descriptions mit einer solchen Länge, schließlich kann man den verfügbaren Platz ja ausnutzen. Mitten in unserem SEO-Prozess scheint es nun, als sei Google wieder zurückgerudert. Aktuell liegt die Länge wohl irgendwo bei 145 Zeichen. Wunderbar – das gehen wir später dann wohl noch mal an ;-) – obwohl dieser Parameter schlussendlich ja für die Platzierung nicht ganz so entscheidend ist.


Ist das Keyword in Titel und Meta-Description einer Seite vorhanden und steht es an der „richtigen“ Stelle? – Seobility gibt Auskunft (Screenshot Seobility).

Was den HTML-Inhalt betrifft, so schaut Seobility nach, ob das Keyword in der H1-Überschrift und generell in den Überschriften vorhanden ist, wie oft es im Text vorkommt und ob es auch hier und da mal fett markiert wurde. Ist das Keyword zu selten oder zu oft in den einzelnen Textbestandteilen vorhanden oder taucht es erst viel zu spät auf der Seite auf, erfolgen entsprechende Hinweise und man kann das Ganze direkt ändern.

Eine Großbaustelle bei uns ist übrigens die Umbenennung der Dateinamen unserer Bilder. Zwar haben wir diese seit jeher immer sinnvoll bezeichnet. Doch da wir nun für jede Seite Keywords definieren, müssen diese dann auch in der URL, sprich irgendwo im Namen oder Speicherpfad des Bildes auftauchen. Und das ist nur selten der Fall. Na dann – wird gemacht!


Wurde das Keyword im HTML-Inhalt der Seite an den „richtigen“ Stellen platziert? – Auch hier gibt Seobility Auskunft (Screenshot Seobility).

Das Ergebnis unserer Bemühungen, das Produkt „InDesign lernen – Tutorial für Einsteiger im Shop“ auf das Keyword indesign lernen zu trimmen, lässt sich im Shop betrachten. Das Keyword taucht an erster Stelle sowohl im Title-Tag als auch in der H1-Überschrift auf, sodass ihm gleich von Beginn an ein ordentliches Gewicht zugesprochen wird.

Sichtbar taucht das Keyword in genau dieser Kombination – indesign lernen – auf der Seite insgesamt sieben Mal auf. Förderlich erscheint, wenn es möglichst früh im ersten Absatz noch einmal aufgegriffen wird. Hinzu kommt die Erwähnung in einer H2- und einer H4-Überschrift und eine Fettmarkierung. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass auch das eingebettete Video eine Überschrift mit dem Keyword verpasst bekommen hat. Nicht direkt sichtbar ist die Verwendung des Keywords in den Alt-Tags und Bezeichnungen der Bilder.


Verwendung des Keyword indesign lernen – hier in einer H2-Überschrift und im Titel des eingebundenen Videos.
 

Die SEO-Qualität einer Seite

Ist das Keyword eingebaut, lohnt schließlich noch ein Blick auf die Ergebnisse des SEO-Checks. Hier werden die Metaangaben noch einmal genauer beleuchtet und zum Beispiel die Fragen beantwortet, ob Seitentitel und Meta-Description die richtige Länge haben oder ob Probleme beim Zugriff auf die Seite auftauchen. Auch die Seitenqualität und hier bspw. der Text wird genauer analysiert mit Blick auf die Anzahl der Wörter, dem Anteil der Füllwörter oder die Satzlänge. Wie immer gilt: Passt etwas nicht, weist Seobility darauf hin und man darf nachlegen.


Ausschnitt aus dem SEO-Check von Seobility (Screenshot Seobility)

Mit den bisherigen Ausführungen zur Suchmaschinenoptimierung unseres Shops wisst ihr in etwa, womit wir einen Gutteil des Tages verbringen – aktuell steht insbesondere die soeben dargestellte Keyword-Optimierung im Fokus und im Laufe der Bearbeitung gesellen sich natürlich auch immer wieder neue Lerneffekte hinzu. Doch das soll es noch nicht gewesen sein – denn im Zuge der Suchmaschinenoptimierung haben wir auch gleich noch ein paar Verbesserungen in Bezug auf die Usability durchgeführt. Dazu mehr im finalen Teil zur Suchmaschinenoptimierung unseres Shops.
 
Euer Jens

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Kommentare
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Portrait von Clausthaler
  • 05.06.2018 - 13:57

Und ich habe mal gelernt, dass 30 % Füllwörter nicht gut sind. "Damals" haben wir noch auf Papier geschrieben.
Obwohl, es steht ja nirgends, dass dies Ergebnis gut oder schlecht ist.

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