Anzeige
News

Surfen im Web – so war das 1990

Surfen im Web – so war das 1990
Anlässlich des 30. Geburtstags des World Wide Web lässt euch das CERN wie im Jahr 1990 surfen – mithilfe der Neuauflage des ersten Webbrowsers.

Im März 1989 wurde im CERN ein Dokument vorgelegt, das auf den schlichten Namen „Information Management: A Proposal.“ lautete. Tim Berners-Lee gab darin eine Client-Server-Architektur zum Besten, mit deren Hilfe Informationen weltweit ausgetauscht und aktualisiert werden können. Sein Vorgesetzter, Mike Sendall, notierte dazu lapidar: „vague, but exciting“.

Im November 1990 veröffentliche Berners-Lee gemeinsam mit Robert Cailliau ein überarbeitetes Konzept für ein weltweites Hypertext-Projekt. Was sich aus dem „vagen, aber aufregenden“ Vorschlag des Vorjahres herausschälte, war schließlich nichts weniger als das World Wide Web.

Zu sagen, das Internet habe sich seither verändert, grenzt vermutlich an eine Untertreibung. Was uns heutzutage eine Flut an Bildern, Videos und noch immer auch Text beschert, kam einstmals eher Grau in Grau und überaus buchstabenlastig daher. Wer sich in die Ursprünge des WWW einfühlen möchte, dem empfiehlt sich nunmehr ein Klick zum ersten Webbrowser WorldWideWeb.

Dieser wurde im Herbst 1990 ebenfalls von Berners-Lee entwickelt und jetzt vom CERN anlässlich des 30. Geburtstag des World Wide Web als Browser-Anwendung neu aufgelegt. Um euch eine Webseite im Oldschool-Look anzeigen zu lassen, müsst ihr in der Menüleiste auf Document und dort auf Open from full document reference klicken. In das Feld Reference tragt ihr dann die URL ein.

Darüber hinaus lohnt auch ein Blick auf die WorldWideWeb-Rebuild-Seite des CERN, auf der ihr unter anderem eine zeitliche Darstellung der Entwicklung des WWW findet.
 
Euer Jens
 
Bildquelle Vorschau und Titel: Pixabay

Was sagst du dazu?

Teile deine Meinung oder Erfahrung mit anderen Mitgliedern und sichere dir jeweils 5 Punkte!

Weiter zu den Kommentaren

Ähnliche Artikel

Neues aus der Webbranche

Neues aus der Webbranche

In der Webentwickler Branche tut sich mehr als je zuvor. Fast wöchentlich entstehen neue Sachen, sowohl von Einzelkämpfern, die dann zu...

Weiterlesen

CMS-Umfrage bei Dr. Web – die Ergebnisse

CMS-Umfrage bei Dr. Web – die Ergebnisse

Diese Content-Management-Systeme werden bevorzugt verwendet. Mitte Januar wollte man bei Dr. Web genauer wissen, welche...

Weiterlesen

Ink to Code von Microsoft verkürzt den Weg von der Skizze zum App-Prototyp

Ink to Code von Microsoft verkürzt den Weg von der Skizze zum App-Prototyp

Microsoft hat die experimentelle Windows 10-App Ink to Code vorgestellt (aktuell nur in Kanada und Amerika verfügbar). Damit soll sich...

Weiterlesen

Kommentare
Achtung: Du kannst den Inhalt erst nach dem Login kommentieren.
Portrait von virra
  • 24.02.2019 - 23:26

Fehler 404? Aber dann doch gepostet..
Da müssen wir einen wieder abziehen.

Portrait von virra
  • 24.02.2019 - 23:25

Falls jemand Amazon prime Video hat, empfehle ich die Serie halt and catch fire. Ist natürlich da synchronisiert.

Da waren noch ungesagte, ja ungedachte Möglichkeiten. Menschen hätten ne Idee und wussten gar nicht, wohin das führen würde.

https://youtu.be/mi_fKu9WTAE

Portrait von LikeLowLight
  • 24.02.2019 - 11:47

Schon gut lesbar und nicht überfrachtet. Keine Cookies, keine Werbe-PopUps. Kein Aufklappen und Zuklappen. Solche Dinge solltest Du nicht zeigen, die verleiden einem die Gegenwart mit dem Web der (hauptsächlich unnötigen) Dingen.

Portrait von Clausthaler
  • 23.02.2019 - 13:41

Seiten ohne Werbung, Geräusche, ohne schrille Farben .... ach, die gute alte Zeit. :-)

Portrait von Kiddo
  • 22.02.2019 - 23:02

Interessant. Vielen Dank dafür!

x
×
×
teststefan