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Telekom und Vodafone wollen Gelder für Netzausbau

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Auf den Medientagen in München haben Telekom und Vodafone vorgeschlagen, Internetdienstleister wie Youtube, Facebook und Netflix an den Kosten für den Netzausbau zu beteiligen.

Netzausbau
⌙  Bildquelle: pixabay

In den letzten Jahren sind die Datenvolumen, die vom Endnutzer verbraucht werden, immer weiter gestiegen. Und dies liegt nicht zuletzt an den Videos, die sich im Netz angesehen und verschickt werden. Um die Datenmengen auch in Zukunft problemlos abrufen zu können, müssen die Netze immer weiter ausgebaut werden. Die deutsche Telekom und Vodafone sehen es als fair an, die Verursacher des erhöhten Volumenverbrauchs zur Kasse zu bitten. So dass am Ende der Endverbraucher dafür zahlen wird.

Vielleicht ein wenig unfair denen gegenüber, die nicht zu den Verursachern zählen, aber dennoch nur verständlich aus der Sicht der großen Firmen. Oder was meint ihr?

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Eure Jenny

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Kommentare
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Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 27.10.2015 - 19:09

Tja, in Estland müsste man leben. .... :)

Interessanter Link: http://www.huffingtonpost.de/2014/03/24/digitale-zukunft-estland-_n_5021458.html

Portrait von michaendeckt
  • 27.10.2015 - 18:42

Wieso kostet im EU-Durchschnitt 20GB 20 Euro?
Somit ist Internet jetzt schon ziemlich Teuer in Deutschland im Handynetz.
Jetzt noch mehr Geld zu verlangen ist schon dreist.

Portrait von dagdavincy
  • 27.10.2015 - 14:47

In diese Diskussion gehören auch die Verantwortung der Bundesregierung u. der EU. Diese sind schließlich für den Ausbau und Sicherung von Infrastruktur zuständig um diese zu gewährleisten.
Daß sie dies bis heute noch nicht flächendeckend leisten und den Ausbau nur zögerlich vorantreiben indem man die Netzbetreiber dabei alleine läßt - ist zumindest fragwürdig.
Letztere investieren am liebsten in Ballungsräumen.

Portrait von Pauline
  • 27.10.2015 - 15:28

Das sehe ich etwas anders, die Netzbetreiber sind privatwirtschaftliche Unternehmen und greifen ja auch den Gewinn ab. De facto sind sie auch für den Ausbau Ihrer Infrastruktur zuständig - oder wozu zahle ich Monat für Monat meine Grundgebühr? Und wenn die sich staffelt nach Datenraten, verteilt sich der beitrag doch auch gerecht.

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 27.10.2015 - 22:32

@Pauline,
Fakt ist, daß eine Firma keinen Gewinn erzielt, im Gegenteil, sogar Verluste macht, wenn die Ausbaukosten im Vergleich zu den möglichen Einnahmen um ein Vielfaches übersteigen. Deswegen haben die Verbraucher in den Städten die superschnellen Anschlüsse, während 15 km außerhalb der Innenstadt die Leitung noch immer am unteren Limit ist und sich seit Jahren nichts tut.

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 27.10.2015 - 12:06

Das würde das Ende der Flatrate bedeuten. Denn die ISP können wohl kaum alle Kunden dafür zur Kasse bitten. Also muss unterschieden werden, wer wieviel verbraucht. Und wenn ich für mehr Traffic zusätzlich zahlen soll, habe ich einen Volumentarif und keine Flatrate.

Das Einzige was ich mir vorstellen könnte, wäre dass die Preise allgemein ansteigen mit einer Begründung fern ab von der Wahrheit.

Portrait von wex_stallion
  • 27.10.2015 - 09:26

Netzneutralität ist aber anders …

Ein bisschen Augenwischerei ist das, meiner Meinung nach schon. Es ist ja nicht so, dass die angefangen haben Straßen aufzureißen und Masten aufzustellen, als Youtube die HD-Option eingebaut hat, damit der Kunde endlich fett streamen kann. Wenn die Leitung da ist, dann ist sie da und die wird nicht besser, wenn du nur Text-Emails rumschickst.

Was die stört ist halt, dass Dritte Zeug in die Leitung kippen, damit reich werden und sie selber kriegen vom Endverbraucher trotzdem nur die selben 29,99 (um mal einen symbolischen Betrag zu nennen) wie vor Youtube und Co. Kann ich einerseits verstehen, andererseits, und das wird ja gerade bei der Telekom schön deutlich: Du bezahlst ein Nutzungsentgelt für den Anschluss (Grundgebühr) und du bezahlst einen Internettarif (welchen auch immer). Und den bezahlst du auch, wenn du den in deinen vier Wochen Urlaub nicht benutzt.


Wer sich mal für das Drumrum interessiert, der möge sich mal den CRE »Internet im Festnetz« mit Clemens Schrimpe und Tim Pritlove anhören. Ziemlich interessant. http://cre.fm/cre191-internet-im-festnetz

Portrait von aaarghh
  • 27.10.2015 - 09:07

Aus der Sicht der Netzbetreiber ist es natürlich ok. Man nutzt jede Chance, um Geldquellen zu erschließen.
Aber sind nur die Anbieter der datenintensiven Inhalte schuld? Oder hätte man nicht gleich etwas langfristiger planen sollen, weil die zunehmenden Datenvolumina womöglich absehbar waren?

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