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Unity finalisiert Version 5

Unity finalisiert Version 5
Geringerer Ressourcenverbrauch, Energieeinsparung und neue Features

Unter Zuhilfenahme der Entwicklungsumgebung Unity sind schon so manch digitale Spiele entstanden. Jetzt beschloss Unity Technologies das bislang circa zwei Jahre andauernde, fünfte Kapitel der Software mit dem finalen Update der Nummer 5.6. Zugleich gibt es in der Roadmap einen Ausblick auf die für Juni angekündigte nächste Version, die dann unter der Bezeichnung „2017“ laufen wird.

Das jetzige Update beinhaltet unter anderem folgende Neuerungen: Hervorgehoben wird an erster Stelle die Verbesserung in der Vorschau für die Ausleuchtung von Szenen. Im Vergleich zur Vorgängervariante sei es für Entwickler nun unmittelbar, das heißt noch schneller möglich, Änderungen einzusehen und verschiedene Licht-Szenarien auszuprobieren. Zudem gebe es jetzt Licht-Modi, mit deren Hilfe statische und dynamische Lichtverhältnisse in ihrem Zusammenspiel angezeigt werden.

Verbessert in Bezug auf Ressourcenschonung wurde außerdem das Instanziieren per GPU, was sich dann positiv auswirkt, wenn mehrere sich ähnelnde Objekte dargestellt werden. Zudem wurden sogenannte Compute Shaders für die iOS- und macOS-API Metal hinzugefügt, wodurch sich mehr Spieledetails einfügen lassen.

TextMesh Pro, bislang ein Zusatzwerkzeug, wird für alle Nutzer ab Unity 5.3 aufwärts „bald“ in die Software integriert. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Tool, mit dem so ziemlich alles mit Buchstaben angestellt werden kann, was für ein Spiel erforderlich sein könnte, also: Schattenwurf, Kontur, Texturen auferlegen etc.

Hinsichtlich der Unterstützung wird die Palette um Facebook Gameroom, Google Daydream und Cardboard sowie Nintendo Switch erweitert.

Vorerst experimentellen Support erfährt das noch junge WebAssembly, womit browserübergreifend Spiele entwickelt werden können. Ebenfalls noch relativ frisch und trotz allem direkt berücksichtigt wird die Grafikschnittstelle Vulkan, wodurch sich sowohl erforderlicher CPU-Aufwand als auch Energie einsparen lässt, was wiederum durchaus bemerkbar auf mobilen Geräten zum Tragen kommt. Hier werden gar Zahlen genannt: Hinsichtlich der Rendering-Performance habe man eine Verbesserung von 30 bis 60 Prozent, bezüglich des Energieverbrauchs eine Reduzierung um 10 bis 20 Prozent erzielen können.

Bei der Partikel-Kontrolle stehen mehr Optionen zur Verfügung und auch hier wurde die Performance verbessert. Unter anderem wird als Bonus genannt, dass die definierten Farben jetzt auf den High Dynamic Range zurückgreifen können. Unity 5.6 kommt weiterhin mit einem von Grund auf neu entwickelten Video-Player daher, der 4K ermöglicht.

Zahlreiche Verbesserungen gab es im Bereich 2D. Ein ganzes Set an neuen Features soll die Arbeit mit 2D-Objekten erleichtern. Darunter sorgt eine Sorting Group Component beispielsweise für mehr Überblick bei den einzelnen Komponenten einer Szene. Auch wurde die 2D-Physik verbessert, sodass jetzt unter anderem auch Partikeleffekte mit 2D-Objekten interagieren.

Es sind also nicht nur ein paar kleine Zusatzfunktionen oder Bugfixes, die mit dem Update geboten werden – die vollständige Liste der Neuerungen samt Tiefenerklärung findet ihr hier.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Unity

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