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Verbessertes inhaltsbasiertes Füllen & Stil-Übertragung auf Porträts – in Entwicklung bei Adobe

Verbessertes inhaltsbasiertes Füllen & Stil-Übertragung auf Porträts – in Entwicklung bei Adobe
Das inhaltsbasierte Füllen in Photoshop funktioniert – doch es könnte besser sein, weshalb dessen Entwicklung von Adobe auch vorangetrieben wird.

In diesen auf der Adobe MAX vorgestellten Sneak Peeks wird zunächst das inhaltsbasierte Füllen aufgewertet. Erst „versteht“ die Funktion, was da im Bild zu sehen ist, dann wählt sie auf breiterer Datenbasis Elemente aus, die für das Füllen verwendet werden. Darunter ein Beitrag, in dem der Stil einer Vorlage auf ein Porträt übertragen wird.
  

Inhaltsbasiertes Füllen „versteht“ den Bildinhalt

Beim inhaltsbasierten Füllen mittels Photoshop wählt man zunächst den Bereich aus, der durch einen neuen, möglichst passenden Bildinhalt ersetzt werden soll. Die Funktion sucht anschließend im Bild nach Elementen, die zum Füllen geeignet sind. Das funktioniert mal gut, mal weniger gut.

Eine Herausforderung: Bislang basiert die Auswahl der „geeigneten Elemente“ auf der Analyse von Pixelwerten. „Project Deep Fill“ geht das an und integriert mittels Adobe Sensei auch eine semantische Auswertung der Bildinhalte. Die Algorithmen „verstehen“ also, was da im Bild zu sehen ist, und können weitaus bessere Entscheidungen treffen.

Die Ergebnisse sind im Video bei Minute 1:56 und 3:40 zu sehen (links jeweils das Original, rechts das Resultat des aktuellen inhaltsbasierten Füllens, in der Mitte das Ergebnis von „Deep Fill“).
 

  

Inhaltsbasiertes Füllen mit erweiterter Datenbasis

Eine weitere aktuelle Herausforderung des inhaltsbasierten Füllens besteht darin, dass die für das Füllen verwendeten Bildelemente aus demselben Bild stammen. Nach dem Füllen können die sich wiederholenden Elemente dann störend auffallen.

Warum also nicht in anderen Bildern nach passenden Bereichen suchen, mit denen das eigene Bild aufgefüllt wird? Genau diesen Ansatz verfolgt das „Project Scene Stitch“. Die Algorithmen von Adobe Sensei durchsuchen die Bilder auf Adobe Stock. Aus den Suchergebnissen lässt sich sodann das eigene Bild kurzerhand inhaltsbasiert füllen – nur dass die dafür verwendeten Bildelemente eben nicht mehr aus dem eigenen Bild stammen.
 

  

Reale Gesichter in Zeichnungen transformieren

„Project Puppetron“ nimmt ein fotografiertes, freigestelltes Gesicht sowie eine Zeichnung in einem bestimmten Zeichenstil her, um den Stil der Zeichnung auf das Gesicht zu übertragen.

Im Nachgang kann der Nutzer eine eventuell zu starke oder zu schwache Verfremdung des Ausgangsbildes noch abmildern bzw. verstärken (zu sehen bei Minute 2:22 des Videos).

Das Ganze funktioniert nicht nur mit Zeichnungen, sondern auch mit Fotografien von Skulpturen (ab 3:27). Verbleiben nach der Bearbeitung durch „Puppetron“ noch die Augen des Originalporträts, genügt ein Klick und auch diese werden entsprechend umgewandelt.

Die entfremdeten Porträts können schließlich zum Beispiel in Character Animator verwendet werden, wo sie animiert werden können (ab 5:15).
 

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot aus dem Video "#ProjectSceneStitch: Adobe MAX (Sneak Peeks)" von Adobe Creative Cloud

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Kommentare
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Portrait von virra
  • 25.10.2017 - 00:51

Mann! Bin ich froh, dass ich schon Bergfest hatte. Sonst würde ich glatt noch erleben, dass meine Dienste als Gestalter von ner Maschine übernommen werden.

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