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Videos auf dem Vormarsch

Videos auf dem Vormarsch
Bewegtbild-Content übernimmt den Online-Datenverkehr (Gastbeitrag Fotolia by Adobe)

Acht Milliarden Video-Aufrufe pro Tag vermeldet Facebook. Cisco prognostiziert, dass Videocontent bis 2020 80 Prozent des Web-Datenverkehrs ausmachen wird – das bewegte Bild ist im Netz seit Jahren auf dem Vormarsch und nimmt immer mehr Raum ein.

Dies belegen auch Zahlen des kostenfrei zugänglichen Zahlenwerks der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Hier wird unter anderem erwähnt, dass 48,3 Prozent der Befragten Web-TV-Anbieter folgender Aussage zustimmen oder eher zustimmen: „Die Nutzung von Online-Video-Angeboten wird bis 2020 dem klassischen TV den Rang ablaufen."

Auch Fotolia by Adobe verkündete im April dieses Jahres, dass die Uploads für das hauseigene Stockvideo-Angebot 2015 im Vergleich zu 2014 um ganze 51 Prozent gestiegen seien. Im Bereich des 4K-Contents lag diese Zahl sogar bei 93 Prozent. Auch eine Umfrage der Content Marketing Association unter Senior Marketern unterstützt die Prognose, dass Video-Content immer wichtiger wird: 58 Prozent der befragten Marketer gaben an, in den nächsten zwölf Monaten einen größeren Teil des Marketing-Budgets auf Videocontent zu verwenden. Fast ein Drittel plane gar eine Steigerung um bis zu 50 Prozent.

Von dieser Entwicklung profitieren nun jene, die sich auf Video-Content spezialisiert haben, wie die Jungs von Wundervisuals: Vor sieben Jahren gründeten sie ihr Unternehmen, konzentrierten sich zunächst auf Fotografie und waren vor allem fernab der Stockcontent-Produktion tätig.

Schließlich jedoch rückten sie in ihrem Schaffen dem Video immer näher und spätestens, als die Videofunktion ein Feature der DSLR wurde, geriet das bewegte Bild verstärkt in ihren Fokus. Seit nunmehr zwei Jahren agieren sie zu hundert Prozent als Stockunternehmen und sind damit durchaus erfolgreich. Kurze Clips, fünf bis dreißig Sekunden lang, die emotionale Szenen zeigen, wie zum Beispiel eine Gruppe von Freunden, die in Gelächter ausbrechen oder Kinder, die sich über Konfettiregen freuen.

Neuzugang im Wundervisuals Bewegtbild-Equipment ist – wie sollte es auch anders sein – eine Drohne. Vogelperspektiven seien zwar eine Herausforderung, finden Wundervisuals, aber eine, die sich durchaus lohne: „Innovationen wie diese helfen uns dabei, frisch im Kopf zu bleiben und unser Stockvideo-Material dicht am Zeitgeist zu halten.“

Frisches, innovatives Videomaterial für sämtliche Einsatzzwecke von Marketern und Werbetreibenden versammelt auch Fotolia in einer Kollektion aus über zwei Millionen Clips – wie etwa die aus dem Showreel zum Thema „Dating“:
 
 
Fotolia-Teammitglied Selina Kearney erklärt sich den enormen Zuwachs an Videocontent unter anderem so: „Selbst kleine Indie-Produktionen sind nicht mehr abgeneigt, ein wenig Stockmaterial zu nutzen, denn es gibt ihnen die Möglichkeit, Locations und Situationen einzubeziehen, die sie nicht selbst filmen können, weil es entweder nicht machbar oder nicht bezahlbar wäre.“

Beste Zeiten also für all jene, die kürzere oder auch etwas längere „Video-Schnipsel“ anbieten, in denen kleine Geschichten erzählt und große Emotionen vermittelt werden können. Wie die Content-Erstellung für Videostocks erfolgreich funktionieren kann, ist hier im Interview mit Wundervisuals nachzulesen.

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot aus dem Video "Teen hipster friends enjoying a night walk in the city" von Wundervisuals bei Fotolia by Adobe

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Kommentare
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Portrait von guenter2703
  • 31.10.2016 - 12:50

Bin ich hier Richtig.

Ich möchte Fotografiern verlassen, dafür möchte ich in Zukunft Filmchen aufnehmen.
Was ist dafür die richtige CAM.
Ich habe keine Ahnung und auch keine Vorstellung, was ich will.
Einfach das was ich vorher geknipst habe jetzt Filme, ist das richtig?

Danke

Portrait von liselotte
  • 27.10.2016 - 14:56

Jeep man kann den Kunden aber besser erörtern wie was gedreht werde würde ohne für den Kunden lästige Storyboards zu präsentieren zu müssen die er dann noch verstehen soll.
Videoproduktionen sind ja längst nicht mehr so teuer, da der Markt der Anbieter größer geworden ist.
Auch Videos in der eigenen Webseite einzubinden der höhere Datenstrom(down und upload Geschwindigkeit) machen das Atraktiver.
MfG

Portrait von Divina
  • 27.10.2016 - 12:32

Eigentlich eine gute Sache, aber man sollte die Arbeit, die für das Suchen verwendet wird, nicht unterschätzen und auch damit rechnen, dass man genau das, was man braucht, nicht findet.
Bei Fotos ist es oft schon schwer genug, das passende Motiv, das man gerade benötigt, zu finden. Bei Bewegtbildern wie in Videos kommt eine weitere Schwierigkeit hinzu, nämlich dass Teile davon dem, was man benötigt, entweder überflüssig sind oder sogar dem eigentlichen Zweck widersprechen. Man muss sich also intensiv auf das Videogucken verlegen, um vielleicht das passende Material zu finden, das auf ganzer Länge dem entspricht, was man braucht.
Ich denke mal, dass hier die "Mainstreamgeschichten" damit noch am meisten Erfolg haben werden, speziellere Dinge aber eher nicht. Und dann besteht immer noch die Möglichkeit, wie es bereits mit Stockfotos bei Buchcovern der Fall ist, dass ein und dasselbe Video für verschiedene Produkte genommen wird und sich so die Werbewirkung verliert oder sogar ins Gegenteil umschlägt.
So schön das Ganze also ist, man sollte das immer auch mit etwas Vorsicht genießen.

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