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Visual Trend: das flüssige Selbst

Visual Trend: das flüssige Selbst
Vom Öffnen der Kategorien und wie Adobe Stock noch vielfältiger werden soll.

Stempel drauf, Schublade auf, Person rein und Schublade zu – stereotype Darstellungen begegnen uns alltäglich. Weil sie aber festlegen, reduzieren, Individualität ausblenden und die Vielfalt des Menschseins auf der Strecke bleiben lassen, stehen sie nicht erst seit gestern zur Diskussion. Ein gesellschaftliches Neuaushandeln findet statt, das auch im Adobe Creative Connection Blog Widerhall findet.

Dort definieren das „flüssige Selbst“ und „die Visualisierung neuer Identitäten“ den Visual Trend der Monate März und April. „Zunehmend“, so heißt es, sehen wir „selbstbestimmte, flüssige Identitäten sowie eine Vielfalt, die alle Arten von Körpern und Lebensformen berücksichtigt.“ Auch wird selbstkritisch angemerkt, das von Adobe Stock gebotene Bildmaterial könne in Hinblick auf Darstellungen abseits vorgefertigter Kästchen besser werden.


„Androgynous Black woman” © Blend Images / Adobe Stock
 

Kategorien werden geöffnet

Eine Kategorie tut sich in dem benannten Diskussionsfeld besonders hervor – die des Geschlechts. Sie sei mittlerweile gar eine der flüssigsten Kategorien geworden, und auf diese Entwicklung reagieren inzwischen auch Unternehmen. Beispielhaft genannt werden Marken wie Vetements, Gucci und Zara, die neue geschlechtsneutrale Produkte schaffen, um damit „einer fluideren Welt“ zu begegnen.

Und selbst wenn Mann sich als „Mann“ und Frau sich als „Frau“ versteht, sind Verschiebungen auszumachen. So wachse die Nachfrage und entsprechend der Markt für Männerkosmetik. Demgegenüber steht beispielsweise die Bewegung #nomakeup, unter der Frauen Selfies veröffentlichen, ohne aufgetragenes Make-up – ein Kontrapunkt zur „retuschierten Welt in Modemagazinen und den Social-Media-Feeds“.

Auch Vermarkter reagieren und zeigen weibliche Schönheit in anderen als den gewohnten Facetten. Andrea Mallard, CMO von Athleta, erklärte gegenüber Racked: „Man muss wirklich nur die echten Frauen feiern. Die Stärke entsteht dabei daraus, es nicht wie einen großen politischen Akt zu gestalten. Denn auch wenn sie nicht mehr 40 Jahre oder jünger sind, dürfen sie als schön, interessant und stark angesehen werden.“


„Closeup portrait of a mature woman” © BONNINSTUDIO (Stocksy) / Adobe Stock
 

„Flüssiges Selbst“ bei Adobe Stock

Wie verhält es sich nun mit dem „flüssigen Selbst“, dem Aufsprengen von Stereotypen bei Adobe Stock?! Die – nennen wir sie klassische – Darstellung von Mann und Frau ist schnell gefunden. Darüber hinaus aber, und das wird auch im Blogbeitrag zum Visual Trend angeführt, müsse der Stock besser werden.

Zitiert wird Fotografin Sophie Klafter, die erklärt, es müsse „noch viel geschehen, um in die Bilder mehr Menschen mit verschiedenen Hintergründen einzubeziehen und auch auf eine Art und Weise zu integrieren, an die wir nicht immer denken.“ Plus-Size-Models und Menschen mit verschiedenen Hautfarben seien zwar präsenter, „aber Menschen mit anderen physischen Merkmalen und Behinderungen sind selten auf den Bildern zu sehen, obwohl sie ungefähr 20 Prozent der US-Bevölkerung ausmachen.“

Eine Sichtweise, die Adobe Stock teilt. Insofern hat man sich in einer ersten Runde mit Google und der Fotografin zusammengetan, um entsprechende Bilder zu erstellen. Einen Einblick in die Fotoserie erhaltet ihr auf Sophie Klafters Webseite.


„Tänzerin” © Sophie Klafter

Weitere Stock-Bilder, die sich dem Öffnen von Kategorien verschreiben, könnt ihr in der Galerie „The Fluid Self“ betrachten. Klickt euch zur Ansicht einmal hinüber – im Übrigen erhaltet ihr bei Adobe Stock im ersten Monat 10 Downloads zum Testen. Und hier eine kleine Einstimmung:
 
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: „Bisexual Invisibility” © Hilde Atalanta / Adobe Stock

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Kommentare
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Portrait von Udo48
  • 25.03.2018 - 17:50

Sehr eindrucksvoll, besonders die Fotos von Sophie Klafter. Danke.

Portrait von Alexli
  • 24.03.2018 - 14:53

Wieder eine Idee reicher, besten Dank!

Portrait von Tom_FotoPinnwand
  • 20.03.2018 - 11:35

toller beitarg hatt mich auf eine idee gebracht

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