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Was ist los im Internet?

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Eine unendliche Reise

Im Netz lassen sich ja zahlreiche Seiten finden, die in aller Eindringlichkeit deutlich machen: Das digitale „Leben“ ist überwältigend vital und tanzt unentwegt zum Takt der Klicks. Drei Beispiele …

realtime
⌙  Bildquelle: Screenshot Realtime.info

News am laufenden Band

 „What´s happening right now?“, fragt realtime.info und transportiert aktuelle Bilder, Texte und Zahlen über drei Laufbänder auf euren Bildschirm: Für Spanien liegt eine Unwetterwarnung vor, momentan toben drei tropische Zyklone, der kälteste Ort der Erde ist Matagami, P.Q. mit -34°C, die Luftqualität in New York liegt bei 62 (moderat), ach ja, und dann ist da noch die antarktische Webcam, auf der gerade Pinguine durch das Bild laufen. „Oh, ein Foto aus Bilbao“, denke ich noch kurz, dann muss ich feststellen, dass sich die Informationen teilweise wiederholen, und zweifle etwas an der „Realtime“. Doch wie dem auch sei – die persönliche Zeit kann man auf der Seite angenehm verschwe…, also verbrauchen.

Zahlen, bitte, Nummer 1!

Wer eher am Internet-Zahlenwerk interessiert ist, besucht die Seite von Steven Lewis. Hier wird im Sekundentakt unter anderem angezeigt, wie viele Skype-Anrufe stattfanden oder wie viele Tweets versandt wurden, seitdem man die Seite aufgerufen hat. In einer Zeit von 474 Sekunden, also gerade einmal knapp acht Minuten, wurden auf Instagram beispielsweise „nur“ 219.462 Fotos hochgeladen:

One Second
⌙  Bildquelle: Screenshot One Second

Zahlen, bitte, Nummer 2!

Bekannter ist wohl die Seite Internet Live Stats, auf der die Zahlen in Höchstgeschwindigkeit nach oben schnellen. Ein Beispiel: Die Anzahl der Websites liegt momentan bei über 977.750.000. Ich prognostiziere an dieser Stelle mal, dass wir die Milliarde im Jahr 2016 knacken werden (was übrigens 2014 schon einmal geschehen ist). Daneben steigt die Zahl der am heutigen Tag gehackten Websites glücklicherweise nur allmählich, über 37.000 sind es trotzdem schon …

Internet Live Stats
⌙  Bildquelle: Screenshot Internet Live Stats

Was können uns diese Zahlen nun sagen, außer dass da viel los ist? Die Live-Anzeigen wohl eher wenig. Der zeitliche Verlauf und folgende, ausgewählte Fakten schon eher mehr:
 
  • 1995 verfügte 1 % der Weltbevölkerung über einen Internetanschluss – heute sind es ungefähr 40 %
  • Anzahl der Internetnutzer: 1 Milliarde (2005), 2 Milliarden (2010), 3 Milliarden (2014), über 3,25 Milliarden (heute)
  • 2014 gab es in Deutschland 71.727.551 Internet-Nutzer, das heißt, knapp 87 % der Bevölkerung verfügten über einen Anschluss
  • Google-Anfragen werden über 3,5 Milliarden gestellt – an einem Tag
  • Der erste Tweet wurde am 21. März 2006 versandt, heute sind es täglich weit über 500.000

Boom! Und kein Ende in Sicht. Von der ersten Website über das Piepsen der Modems bis zu all den Clouds – in nur 25 Jahren. Was da wohl noch alles auf uns zukommt? Man darf gespannt sein ...
 
Euer Jens
 

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Kommentare
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Portrait von Picturehunter
  • 16.01.2016 - 16:24

Mich würde mal der 'Stressfaktor' interessieren, der mit dieser digitalen Vollversorgung einhergeht. Das Potential, sich alle nur erdenklichen Informationen mit relativ wenigen Mausklicks verschaffen zu können, ist ja als solches eine gute Sache, wie ich finde. Aber man kennt das vom eigenen Smartphone, wie schwer es ist, sich diesem Potential zu entziehen, schließlich könnte man ja etwas verpassen, eine sms nicht schnell genug lesen, eine wichtige email zu spät lesen, eine aktuelle Nachricht aus den Medien verpassen usw. usf., und das nenne ich Stress pur. Wenn ich in der Bahn sitze und aus dem Fenster gucke, um die vorbeirauschende Landschaft zu genießen, dann komme ich mir fast schon blöd vor, weil die allermeisten Fahrgäste davon nichts mitbekommen, denn sie sind allesamt mit ihren Smartphones und Tablets beschäftigt. Da werden Informationen ausgetauscht, als gäbe es kein Morgen mehr, doch frage ich mich dann, ob diese Informationen wirklich alle diese ungeteilte Aufmerksamkeit verdienen? Früher sagte man oft: was geht mich das an, wenn in China ein Sack Reis umfällt? Heute interessiert es die Massen, wenn irgendwo ein Sack Reis umfällt, auch wenn dies das eigene Leben wenig bzw. so gar nicht berührt. Und doch kreisen in diesem Moment unsere Gedanken um diesen Sack Reis, mit allen Konsequenzen, so auch dem Stress, der dabei entsteht und der zu weiteren Folgen führen kann. Ist es da noch ein Wunder, dass wir alle immer weniger Zeit zu haben glauben, obwohl der Tag doch noch immer 24std hat, so wie vor der digitalen 'Revolution'?

Es ist kaum zu glauben, dass es noch immer Urvölker gibt, die bisher von der sog. Zivilisation noch nicht entdeckt wurden, die seit zig Generationen ohne all dem auskommen können, das wir Fortschritt nennen. Und so kommen sie auch ohne die daraus entstehenden Folgen aus, die dieser Fortschritt als Kehrseite mitsich bringt. Es interessiert sie einfach nicht, dass gerade irgendwo auf der Welt ein Sack Reis umgefallen ist, einfach weil sie es gar nicht wissen. Am (Über)leben hindert sie dieses 'nicht wissen' jedoch nicht. So könnte man 'totale Information' einfach als Luxus ansehen, der in Wahrheit auch eine Geißel sein kann, je nachdem, wie man das betrachtet. Noch ist unsere Lebenszeit recht begrenzt, und ich frage mich immer öfter, wie sehr ich bereit bin, sie mit Ballastinformationen zu verschwenden. Verschwendete Zeit und unnötiger Stress, die einem am Ende seines Weges, wo jede Stunde kostbar werden kann, vielleicht sehr leid tun könnten, weil man zwar jederzeit über jeden umgefallen Sack Reis bestens informiert war, man aber genau deshalb auch einen nicht unbeträchtlichen Teil seines eigenen Lebens im wahrsten Sinne des Wortes verpasst hat, ähnlich der vorbeiziehenden Landschaft im Zug ...

Nichts gegen Wissen und Informationen, dennoch mal ein paar kritische Gedanken dazu ... ;)

Portrait von drphoto
  • 17.01.2016 - 17:02

Volle Zustimmung!!!

Axel

Portrait von drphoto
  • 16.01.2016 - 15:37

Ich sehe die ganze Sache mit sehr gemischten Gefühlen. Zum einen ist das Internet eine gute Möglichkeit sich schnell Informationen zu verschaffen. Allerdings muss man aufpassen, denn meiner Meinung nach sind mindestens 50% irgendwelche Halbwahrheiten dabei.

Zum Anderen haben viele (sehr viele) Menschen es verlernt persönlich miteinander zu kommunizieren. Es gehtr alles nur noch über Twitter, WhatsApp, Facebook und sonstigen sogenannte soziale Netzwerke. Obwohl ich wissen möchte was daran sozial sein soll. Es geht bei diesen Seiten eigentlich nur ums Geld verdienen.

Mir ist ein persönliches Gespräch mit einem Gegenüber aus Fleisch und Blut immer noch lieber, da ich hier neben dem eigentlichen Gespräch auch noch die Mimik habe um zu erkennen wie das eine oder andere Wort gemeint ist.

Axel

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