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Zwei Menschen suchen und fotografieren das „Schöne im Einfachen“

Zwei Menschen suchen und fotografieren das „Schöne im Einfachen“
„Von der Kreativität getriebene, minimalistische, architektonische Selbstporträts“

Er steht im Fokus ihres und sie im Fokus seines Instagram-Accounts. Vor Kurzem wurde in den News bereits per Link-Setzung auf Daniel Rueda und Anna Devis verwiesen. Nunmehr begaben sie sich für den YouTube-Kanal Adorama vor die Kamera.

Im entstandenen Film, der von ihren Fotografien begleitet wird, berichten sie über ihre Motivation, ihre Herangehensweise und auch darüber, wie sie eigentlich zusammengefunden haben, um gemeinsam nicht mehr und nicht weniger als „das Schöne im Einfachen“ zu suchen und abzulichten.

Sie, mittlerweile Architektin und Kommunikations-Managerin eines Architekturbüros, begegnete ihm, mittlerweile Architekt und Architektur-Fotograf, während des Studiums an der Universität. Dort stellten beide schnell fest, dass ihre Interessen eine beachtliche Schnittmenge aufweisen. Eine Schnittmenge, die im weitesten Sinne mit dem Wort „Design“ zusammengefasst werden kann.

Anna Devis führt an, früher einmal habe sie zu Stift und Papier gegriffen, um ihren Ideen Ausdruck zu verleihen. Dieser Prozess allerdings sei zu zeitraubend gewesen und mit dem Suchen nach Alternativen sei sie schließlich zur Fotografie gekommen. Damit gehe es schneller – und die Fotografie mache sie schlichtweg glücklich.

Daniel Rueda wiederum hätte, wenn es nach seinem Vater, einem Flugzeug-Mechaniker, gegangen wäre, wohl eher etwas in Richtung Technik/Luftfahrt machen sollen. Jedoch, dazu hat er anscheinend nicht unbedingt eine Affinität. Was er aber von seinem Vater übernahm, ist dessen Leidenschaft für die Fotografie. Und schnell stellte Rueda fest: Gebäude sind die Dinge, die er am liebsten in den Fokus nimmt.

Zwei Menschen also, die sich begegnen und zunächst eher im Spiel damit beginnen, ihre Interessen zu teilen: rausgehen & Bilder aufnehmen. Nach und nach, so meint Anna Devis im Film, wurde das schließlich zu ihrer beider Arbeit – ohne, dass man je über diesen Aspekt geredet habe – es geschah einfach.

Möchte man nun zusammenfassen, was die beiden da fotografieren, so könnte man sagen: „Von der Kreativität getriebene, minimalistische, architektonische Selbstporträts“, führt Daniel Rueda mit einem Schmunzeln aus und fügt hinzu, dass das zwar etwas lang sei, aber eben ziemlich genau ihre Motive beschreibe.

Um diese zu realisieren, durchlaufen die beiden beständig den Idee-Planung-Durchführungsprozess. Im Vorfeld der Aufnahmen fertigen sie Skizzen und Zeichnungen an, dann geht es hinaus zur Location-, Farb- und Fassaden-Suche und nicht selten müssen sie auch noch das ein oder andere Utensil dazukaufen. Kleidung, Ballons, Regenschirme – wonach die Idee eben verlangt. Beim „Klick“ reicht ihnen dann meist das natürlich verfügbare Licht. Mit dabei sind zumeist ein Stativ und eine Canon 5D Mark III.

Klare Linien, Formen und Muster, irgendwo zu finden in der Architektur, und sie selbst als Protagonisten durchaus erzählerischer Fotos – das hier sind Anna Devis, Daniel Rueda und ihre Werke:



Die Bilder von Anna Devis findet ihr auf Instagram und hier geht es zu ihrer Website. Und – in schöner Doppelung – die Bilder von Daniel Rueda findet ihr auf Instagram und hier geht es zu seiner Website.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot aus dem Video "Through The Lens" von Adorama

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Kommentare
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Portrait von Clausthaler
  • 24.09.2017 - 13:18

Schöne kostenlose (?) Werbung für einen großen Kamerahersteller.

Portrait von geraldw
  • 23.09.2017 - 18:14

Tolle Ideen mit präziser Umsetzung ergeben hier Bilder der Superklasse. Gerade die Klarheit durch die Strenge der Linienführung, gepaart mit einer minimalistischen Bildersprache für derart surreal anmutende Ideen ist einfach nur genial.

Portrait von LikeLowLight
  • 23.09.2017 - 17:25

Die im Video gezeigten Bilder sind streng entworfen, Grafiken, wie sie auch in Zeichnungen zu finden sind. Nette Ideen, mit entsprechendem Aufwand realisiert. Teilweise mit Humor, dann wieder eher verspielt. Was bei solchen Projekten immer auf der Strecke bleibt, ist die Lebendigkeit, die Spontanität.
Handwerklich toll, doch eine emotionale Beziehung kann ich zu beinahe keinem finden, da hilft nicht mal manchmal ein Schmunzeln.

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teststefan