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H

highRes

Guest

Ich habe zwei Tuts geschrieben zu Tonwertkorrektur und Gradationskurven, damit lassen sich Belichtung, Kontrast und Farbstich korrigieren. Diese findest du unter den Grundlagentutorials.

Sonst muss jedes Bild geschärft werden, entweder Unscharf Maskiert, oder Selektiv Scharfzeichnen. Da weiß ich jetzt nicht, ob ein Tut existiert.
 

Paccoo

Punktedealer

deine tut's habe ich schon mit großer interesse gelesen. über richtiges scharfzeichnen haben wir noch kein tut. :(
 
S

sanne2sun

Guest

hm,ja - das bild ist von der technik halt sehr gut....

probieren kannst du`s aber vielleicht auch mit
filter>scharfzeichnungsfilter>unscharf maskieren>und dann mal mit den einstellungen probieren
 

satanic_pornactor

Aktives Mitglied

Also mal abhängig von der Exposure, geht bei mir mal ganz zu Begin, nichts an einem Stativ vorbei. Wann immer möglich verwende ich so eines, egal ob Film oder Foto. Solche Tieraufnahmen werden mit sicherheit unter Zuhilfenahme von anständigen Telekonvertern gemacht. Ausser das ist ne Gummiente :)

Farbstiche entstehen oft oder meistens durch Mischlicht. D. h. wenn künstliche Beleuchtung mit natürlicher gemischt wird. Speziell Leuchtstoffkörper haben negativen Einfluss auf Photos. Das sollte vermieden werden.
Zur künstlichen Ausleuchtung von Objekten, sollte immer möglichst diffuses Licht verwendet werden. Stichwort "Schirmbeleuchtung". Zur zusätzlichen Ausleuchtung kann man auch zB eine Platte Styropor verwenden. Damit kann man wunderbar Licht an die richtige Stelle lenken. Wie mit einem Spiegel, nur eben diffus. Diffuses Licht ist glaube ich einfach optisch verstreutes Licht, also in viele unterschiedliche Richtungen gebrochen.


Die Qualität von Bildern, welche mit digicams gemacht werden ist von 3 Faktoren abhängig. Der maximalen, Reinauflösung, dem Objektiv und dem Sensor der cam.

Kammeras mit einem CCD Sensor müssen die Farben R, G und B durch einen Algorithmus interpolieren. Das nimmt einem Objekt oft Detail und Helligkeit und Sättigung.
Richtig gute Kameras, Also das Profi-Werkzeug, haben dasshalb 3 CCD Chips, sind aber verdammt teuer und wie gesagt, nur für professionelles Fotografieren bzw Filmen von Nöten.

Manueller Weißabgleich? Mit einem manuellen Weißabgleich gleichst du die Einstellung der Kamera für Weißtöne an. Weiß kann ja oft grau, blau oder gelb sein zB. Je nach Umgebungslicht.

Belichtung in Photoshop: Tonwertkorrektur und Gradationskurven sind meiner Meinung nicht unbedingt die besten Werkzeuge, um Belichtungskorrekturen bei Bildern vorzunehemen. Oft erhält man dabei entweder in hellen oder dunklen Bereichen zu wenig Detail.
Bei der Korrektur über Ebenen mit der Füllmethode "multiplizieren" (Bild wird dunkler) oder "umgekehrt multiplizieren" (Bild wird heller), wobei die Deckkraft auf 19% gestellt wird, erreicht man eine Belichtung, die in etwa der nächst höheren bzw niedrigeren Belichtung einer Kammera entspricht.
Macht man eine Korrektur der Tiefen zB in den Gradationskurven, läuft man gefahr, Tiefen zu dunkel zu erhalten, die man nicht dunkler haben will. Bei highlights kann das Weiß "aufreißen".
Das kann bei Ebenen die (umgekehrt) multipliziert werden kaum passieren, weil die Auswirkung ja abhängig ist, von den Tiefen und Lichtern der unteren Ebene, die aber unverändert bleibt. Um nun einzelne Bereiche unterschiedlich belichten zu können, legt man auf eine solche Ebene einfach eine Ebenenmaske.

Noch einen großen Vorteil hat das ganze. Man kann Bilder eindeutig feinfühliger korrigieren, denn die Deckkraft der Ebenen wirken sich aüsserst gering auf die Korrektur aus. Oft kann man mehrere solcher Ebenen übereinander legen um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Gradationskurven eignen sich imho eher, um das Verhältnis von Highlights, Gamma und Tiefen zueinander zu steuern, wobei das eine, oft ungute Auswirkung auf das andere hat.
Regelt man zB das Gamma in Richtung highlight, erhält man oft zu helle Highlights.
Versucht das mal über die Ebenen und sagt Bescheid. Evtl kommt mir das nur besser vor und ich täusche mich. Würde das gern mal wissen, ob andere das auch so empfinden oder mich nur mein farbenblindes Auge trügt :)

Die richtige Belichtung: --> http://foto-net.de/net/filme/genau.html

Das Schärfen über "unscharf maskieren" ist nur in Maßen einzusetzen. Es ist ja eher eine optische "Verarsche" als ein richtiges Schärfen. Dieses Pseudo-Scharfzeichnen kann man durch Anhebung des Bildkontrastes über die Gradationskurven oder die Tonwertkorrektur schon ein wenig vorbereiten. Höherer Kontrast erscheint uns ja oft als "schärfer" als niedriger Kontrast.
Und genau das macht auch der Scharfzeichnungfilter. Er erhöht den Kontrast von aneinanderligenden Pixeln mit unterschiedlichen Werten.

Generell bin ich der Meinung, das vorwiegend das Quellmaterial entscheident ist, wie gut ein Bild im Endeffekt ist.

Alle Angaben ohne Gewähr! :D
 

sam5y

immer noch kein Plan

@satanic_pornactor,das mit den 19% Ebenen,hattest du schon mal geschrieben,habs dann auch direkt ausprobiert,und bin echt begeistert,wende ich jetzt fast immer an.
Ich weiß zwar nicht ob es immer hilft,aber bisjetzt habe ich immer gute Ergebnisse erhalten.

gruß Sam
 

satanic_pornactor

Aktives Mitglied

sam5y schrieb:
@satanic_pornactor,das mit den 19% Ebenen,hattest du schon mal geschrieben,habs dann auch direkt ausprobiert,und bin echt begeistert,wende ich jetzt fast immer an.
Ich weiß zwar nicht ob es immer hilft,aber bisjetzt habe ich immer gute Ergebnisse erhalten.

gruß Sam

Stimmt, hatt ich schon mal geschrieben. Mir kommt einfach vor, das ich so aus dem Dunklen Bereich eines Bildes mehr Detail bekomme als durch einfache Korrektur über Gradationskurven oder Tonwertkorrektur, welche ich beide ja selber schon ettliche Male angewandt habe.

Ich mach Belichtungskorrekturen auch nur mehr über Ebenen und bin ebenfalls zufrieden mit den Ergebnissen. Freut mich wenn es dir auch so geht ;)

greez
 

Paccoo

Punktedealer

Poerti hat in diesem tut auch etwas über die bildbearbeitung geschrieben (ganz unten)


Wir reduzieren alle Ebenen auf eine Hintergrundebene, duplizieren diese und wenden unter ?Sonstige Filter? den Hochpass mit 2 Pixel an. Den Ebenen-Modus dieser Ebene stellen wir auf ?überlagern?. Das Bild wirkt jetzt etwas reicher an Pixeln, die Blätter bekommen deutlich mehr Kontur (siehe hierzu auch mein Tutorial "Bildnachbearbeitung und Glasrahmen"). Erneut reduzieren wir die Ebenen auf eine Hintergrundebene.

Noch einmal duplizieren wir nun die Hintergrundebene und wenden auf der neu erstellten Ebene den Gaußschen Weichzeichner mit 10 Pixeln an, den Modus dieser Ebene stellen wir auf "Weiches Licht". Ich habe an meinem Bild noch mittels Farbton/Sättigung am "grün" herumgespielt und hier ist es....


was haltet ihr davon. habe es gestern mal ausprobiert und es hatte für mich den eindruck, dass dadurch das bild schärfer wirkte.

kannte den filter Hochpass noch nicht, bzw weiß ich immer noch nicht, was genau der macht? das ergebnis sah aber nicht schlecht aus?

kann mir wer dieses verfahren etwas genauer erkären? werden damit die konturkanten verstärkt?
 
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