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Tutorialbeschreibung

Die Programmoberfläche und der Arbeitsbereich von Adobe InDesign

Die Programmoberfläche und der Arbeitsbereich von Adobe InDesign

Wer in die Arbeit mit Adobe InDesign einsteigen möchte, sollte sich als Erstes einen Überblick über die Programmoberfläche mit ihren vielfältigen Werkzeugen und Bedienfeldern verschaffen. Denn das Verständnis für die Struktur hilft, sich schnell und sicher beim Layouten in InDesign zu bewegen.


1. Der Startbildschirm

Und täglich grüßt der Startbildschirm

Beim Öffnen von InDesign heißt dich als Erstes der Startbildschirm willkommen. Dieser ist eine Art Schnellnavigation zu

- den zuletzt verwendeten Dokumenten,
- zur Möglichkeit, ein Dokument, ein Buch oder eine Bibliothek zu erstellen,
- zu hilfreichen Links der InDesign-Community und zu den Adobe CS Live-Onlineservices
- zu den Hilfslinks „Erste Schritte“, „Neue Funktionen“ und „Ressourcen“.

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Wer mitten in der Arbeit steht, nutzt hin und wieder schon die Schnellnavigation zu den zuletzt verwendeten Dokumenten oder erstellt ein neues Dokument über den Startbildschirm nach dem Öffnen von InDesign. Sinnvoll sind sicher auch die Hilfslinks zu den ersten Schritten, neuen Funktionen der aktuellen Version sowie die Ressourcen, hinter denen sich die Adobe Community Help verbirgt. Wer sich nicht nach jedem Starten mit dem Startbildschirm begrüßen lassen möchte, kann auch einfach die Checkbox „Nicht mehr anzeigen“ aktivieren. Der Startbildschirm steht dennoch weiterhin im Menü Hilfe zur Verfügung.

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Alternative über das Menü Datei bzw. Doppelklick

Über das Menü Datei kann ich dann genauso gut und schnell ein neues Dokument erstellen oder öffnen. Mit Doppelklick in die graue Fläche öffnet sich ein Dateibrowser zum Öffnen einer Arbeitsdatei.

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2. Die Programmoberfläche/das Interface

Großer Bildschirm = großer Spaß

Vorweg gesagt: Für diese Tutorialserie arbeite ich in einer minimalen Auflösung von 800x600. Die Bedienfelder sind in der Regel eingeklappt und an der Seite angedockt. Dein Vorteil dabei ist, dass alle Screenshots stets das gesamte Programm anzeigen. Es gibt keine Bildbeschnitte. Die wichtigen Elemente sind mit roten Kreisen oder Pfeilen hervorgehoben. Und vor allem sind alle Screenshots 1:1 und damit scharf. Würde ich für die Tutorialserie eine größere Auflösung verwenden, müsste ich die Screenshots oft unter Qualitätseinbußen verkleinern und/oder beschneiden.

In der Praxis arbeite ich mit einem 27-Zoll-Monitor. Das Arbeiten mit einem großen Bildschirm macht Spaß – insbesondere in InDesign. Und genau auf dieses Konzept des sehr großen Bildschirms bzw. des Zweitmonitors ist der Arbeitsbereich von InDesign ausgerichtet. Jeder Anwender soll die Möglichkeit haben, stets „seine“ Bedienfelder, die er für die Arbeit benötigt, nach „seinen“ Bedürfnissen anzuordnen und offen zu haben.

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Der Arbeitsbereich

InDesign erstellt neue Dateien immer in einem Dokumentfenster, bestehend aus dem Werkzeugbedienfeld (1) und den Paletten, die neuerdings Bedienfelder (2) genannt werden, und einer weißen Dokumentseite (3). Im oberen Teil des Interfaces befinden sich die Menüleiste (4), die Anwendungsleiste (5), das je nach aktiviertem Werkzeug dynamisch angepasste Steuerungsbedienfeld und das Dokumentfenster mit der Registerleiste (6), die das schnelle Navigieren zwischen mehreren geöffneten Dokumenten über die Registerkarten gewährleistet.

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Die Dokumentseite (7) wird standardmäßig von einer schwarzen Linie umrandet. Ist ein Anschnitt eingestellt (8), wird dieser mit einer roten Linie um mein Dokument herum kenntlich gemacht. Der Raum um die Dokumentseite herum wird Montagefläche (9) genannt. Die Montagefläche bietet den Vorteil, dass darin erst einmal nicht benötigte Objekte ausgelagert werden können, die dann später wieder in die Dokumentseite platziert werden. Wenn ich eine Arbeitsdatei zu einem PDF-Dokument exportiere, wird auch nur das in die PDF aufgenommen, was sich in der Dokumentseite befindet.

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In der Dokumentseite ist beim Neuerstellen eines Dokuments immer auch ein rosafarbener Rahmen als Standardvorgabe für Stege und Spalten enthalten. Den Rahmen kann ich gleich zu Beginn beim Erstellen des neuen Dokuments meinen Bedürfnissen anpassen oder während des Layoutens über das Menü Layout>Stege und Spalten.

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Tipp: Möchte ich ein neues Layout für beispielsweise ein DVD-Cover in InDesign erarbeiten, sollte ich immer die Spalten ausblenden (Strg+Ö) bzw. über das Menü Layout>Stege und Spalten auf 0 setzen. Denn so ein Rahmen verführt ganz hinterhältig und man orientiert sich unbewusst – wenn auch minimal – an dem vorgegebenen Spaltenmaß.

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Die Menüleiste und die Menüs

Die Menüleiste beinhaltet ein auf Navigationspunkten basierendes Bedienkonzept. Dieses ist, denke ich, bekannt aus den gängigen Programmen der Bildbearbeitung, Textverarbeitung etc. und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Innerhalb des aufgeklappten Menüs finden sich am rechten Rand auch bereits standardmäßig zugewiesene Tastaturbefehle zu den aufgeführten Befehlen. Einige Menüpunkte enthalten zudem noch Untermenüs.

Habe ich Objekte im Dokument markiert, reagiert das Menü dynamisch und graut Befehle aus, wenn diese nicht ausgeführt werden können. So kann ich beispielsweise den Befehl Gruppieren nicht ausführen, wenn nur ein Objekt markiert wurde.

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Ebenso dynamisch sind die Kontextmenüs, die mit Rechtsklick unmittelbar beim markierten Objekt oder Text aufspringen. Darin findet sich dann eine Auswahl an kontextbezogenen Befehlen, mit denen ich das Objekt/den Text bearbeiten kann.

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Die Befehle in den Menüs können den eigenen Bedürfnissen über das Menü Bearbeiten>Menüs angepasst werden. So können Befehle farblich hervorgehoben werden. Das ergibt beispielsweise Sinn, wenn ich für jemand anderen – etwa einen Praktikanten, der nicht häufig InDesign nutzt – die für seine Arbeit hauptsächlich wichtigen Befehle hervorhebe. Nie genutzte Befehle können ausgeblendet werden.

Wenn ich beispielsweise Broschüre drucken immer über Acrobat ausführe, weil die Druckoptionen in Acrobat einfach funktioneller sind, dann kann ich diesen Befehl aus dem Menü Datei ausblenden lassen.

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Die Anwendungsleiste

Die Anwendungsleiste beinhaltet folgende Steuerungsschaltflächen:

1. Bridge-Icon: Mit Klick auf das Bridge-Icon öffnet sich die Bridge. Mit Shift+Klick kann ich das Mini-Bridge-Bedienfeld öffnen.
2. Zoomfaktor: Im Pulldown-Menü kann ich verschiedene vorgegebene Zoomstufen wählen. Auch die numerische Eingabe ist möglich.
3. Anzeigeoptionen: Darin finden sich die Ansichtshilfsmittel Rahmenkanten, Lineale, Hilfslinien, Intelligente Hilfslinien, Grundlinienraster und Verborgene Zeichen. Da die Anzeigeoptionen in dieser Schaltfläche nicht abschließend sind, empfiehlt es sich, die Ansichtsoptionen lieber direkt über Shortcuts zu regeln. Im Menü Ansicht finden sich neben den oben genannten Anzeigeoptionen auch die restlichen, die für die Arbeit mit InDesign wichtig sind.

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4. Bildschirmmodus: Im Pulldown-Menü gibt es verschiedene Bildschirmmodi für mein Dokument. Wichtig sind dort im Grunde nur Normal und Vorschau. Normal zeigt den bekannten Arbeitsmodus mit den eingestellten Anzeigehilfsmitteln wie Linien, Rahmenkanten und Co. an. Vorschau gibt einen Blick auf das Dokument ohne jede Anzeigehilfsmittel. Zwischen beiden kann ich auch über mein Werkzeugbedienfeld bzw. über meinen Shortcut W wechseln.
5. Dokumentanordnung: In diesem Pulldown-Menü kann ich wählen, wie die Anordnung von mehreren geöffneten Dokumenten erfolgen soll.

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6. Arbeitsbereich: Im Arbeitsbereich-Menü kann ich verschiedene Arbeitsbereichsvorgaben wählen. Diese sind nach der inhaltlichen Arbeit aufgebaut. Steht beispielsweise eine Arbeit mit dem Fokus Text platzieren und bearbeiten an, steht der Arbeitsbereich Typografie bereit. Sinnvoll ist es, eigene Arbeitsbereiche zu speichern, die ganz gezielt die eigenen Bedürfnisse an Bedienfeldern abdecken.
7. Im Eingabefeld kann ich Suchbegriffe direkt für die Adobe Community Help eingeben.
8. Über CS Live kann ich Adobe Online-Dienste wie CS Review und Acrobat.com ansteuern. Mit CS Review ist es möglich, eine Online-Abstimmung-Kommentierungsoption direkt in InDesign zu veröffentlichen. Acrobat.com bietet projektbezogene Gruppenarbeit mit Webkonferenzen, Dokumentfreigaben und direkten Teilnahmen am Schaffensprozess, bei denen das Versenden von Dokumenten schlicht entfällt.

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Das Steuerungsbedienfeld

Das Steuerungsbedienfeld (10) ist ein multifunktionaler Alleskönner. Es enthält bei Aktivieren eines Objekts, einer Tabelle oder eines Textes die jeweiligen spezifischen Informationen mit der Möglichkeit, Einstellungsänderungen vorzunehmen. Die Inhalte decken Einstellungsmöglichkeiten verschiedener Bedienfelder ab. Der konkrete Inhalt des Steuerungsbedienfeld schaltet um, je nachdem, was aktuell aktiviert ist. In diesem Beispiel ist ein Text markiert, sodass im Steuerungsbedienfeld die textspezifischen Einstellungsmöglichkeiten angezeigt werden.

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Im Steuerungsbedienfeld werden Funktionen ausgeblendet, sofern kein Objekt im Dokumentfenster oder auf der Montagefläche markiert ist. Mit der Tab-Taste kann ich von von einem Eingabefeld ins nächste springen. Mit Shift+Tab springe ich wieder zurück.

Werte lassen sich in Eingabefeldern numerisch ändern. Ich kann aber die kleinen Pfeile an den Eingabefeldern betätigen, um Werte zu erhöhen oder zu verringern. Halte ich dabei die Shift-Taste gedrückt, erfolgt die Veränderung statt in ganzzahligen Schritten in 10er-Schritten. Gleiches geht übrigens, wenn ich die Cursortasten meiner Tastatur zum Verändern von Eingabewerten verwende.

In Eingabefeldern habe ich die Möglichkeit, Rechenoperationen durchzuführen. Dazu gebe ich in den Eingabefeldern mit den Tasten +, -, *, / die Ziffern ein. Beim Berechnen von Additionen und Subtraktionen kann ich auch mit unterschiedlichen Maßeinheiten arbeiten. Diese müssen durch die Abkürzungen mm, pt, px, usw. angegeben werden.

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Gerade bei kleineren Monitoren und bedarfsorientiertem Arbeiten empfiehlt es sich, auch das Steuerungsbedienfeld nach seinen Wünschen anzupassen. Das kann ich über das Anpassungs-Dropdownmenü rechts im Steuerungsbedienfeld machen. Benötige ich einige Elemente einfach nicht in meiner Arbeit, kann ich diese auch ganz einfach ausblenden über das Anpassungsmenü rechts im Steuerungsbedienfeld.

Das ergibt vor allem auch Sinn, wenn ich beispielsweise Redakteure oder Lektoren habe, denen einzig Textaufgaben zufallen. Bei solchen in der Zuständigkeit eng begrenzten Aufgaben bietet es sich an, objektbezogene Veränderungsmöglichkeiten im Steuerungsbedienfeld auszublenden.

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Die Registerleiste des Dokumentfensters

In der Registerleiste sind die Dokumente aufgelistet, die aktuell offen sind. Mit dem Shortcut Strg+Tab kann ich zwischen den Dokumenten springen. Das funktioniert auch, wenn die Dokumente nicht in der Registerleiste ablegt sind, sondern über das Anordnungsmenü eine andere Dokumentanordnung gewählt wurde.

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Die Statusleiste

Im unteren Rand des Dokuments findet sich die Statusleiste (11). Die Statusleiste enthält

- eine Seitennavigation zum Blättern im Dokument
- eine Preflight-Vorschau mit Echtzeit-Fehleranzeige
- einen Balken zum horizontalen Scrollen.

Der Vorteil an der Statusleiste besteht darin, dass ich zwischen den Seiten und den Mustervorlagen navigieren kann, ohne extra das Seitenbedienfeld aufzurufen. Zum generellen Blättern durch die Dokument ist das Mausrad aber vielleicht doch ein wenig intuitiver. Bei gehaltener Shift-Taste schaffe ich mit dem Mausrad auch ordentlich „Strecke“! Zudem gibt es zum Navigieren noch einige Shortcuts, zu denen ich weiter unten im Tutorial komme.

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Insbesondere die Preflight-Vorschau ist sinnvoll, weil dort sogleich Übersatztext/Fehler bei eingebetteten Bildern etc. während der Bearbeitung im Dokument in Echtzeit angezeigt werden.

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Das Werkzeugbedienfeld

Im Werkzeugbedienfeld befinden sich alle Werkzeuge, die zur Layoutbearbeitung wichtig sind. Die konkrete Funktion jedes einzelnen Werkzeugs werde ich in einem weiteren Tutorial eingehend vorstellen.

Das Werkzeugbedienfeld lässt sich mit Klick auf das Doppeldreieck im Bedienfeldkopf als einspaltige oder als zweispaltige Leiste einrichten. Ebenso kann ich es mir vertikal oder horizontal anzeigen lassen. Um verdeckte Werkzeuge aufzurufen, drücke ich einfach länger auf ein Werkzeug oder aktiviere sie direkt über einen Shortcut.

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3. Handling von Bedienfeldern

Neben den voran beschriebenen Bedienfeldern finden sich am rechten Dokumentrand und im Menü Fenster weitere Bedienfelder, die bestimmte Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten für das Layouten erfüllen.

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Bedienfelder können grundsätzlich verschoben und an Dokumentseiten angedockt werden. Beim Verschieben ist es möglich, dass sich schwebende Bedienfelder gegenseitig verdecken.

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Ein Bedienfeld hat in der Regel Optionen, die nicht angezeigte Einstellungsmöglichkeiten für das Bedienfeld aktivieren können. Das Optionsmenü rufe ich rechts oben über das kleine Icon mit dem Dreieck und den drei geraden Strichen auf.

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Ein Bedienfeld kann mit anderen Bedienfeldern gestapelt werden. Das ist in der Regel am rechten Dokumentrand die Standardansicht der Bedienfelder. Dort habe ich ebenso die Möglichkeit, mehrere Spalten angedockter Bedienfelder einzurichten.

Um Platz zu sparen, ist es sinnvoll, Bedienfelder über das Doppeldreieck im Bedienfeldkopf zu minimieren. Dabei kann ich variieren, ob mein Bedienfeld mit Icon und Bedienfeldnamen angezeigt werden soll oder nur mit Icon. Soll es nur mit Icon angezeigt werden, ziehe ich es über den linken Bedienfeldrand einfach auf die entsprechende Größe.

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4. Festlegen von Arbeitsbereichen

Optimal ist es, sich eine Bedienfeldansicht einzurichten, die die größtmögliche Übersichtlichkeit bietet bei gleichzeitig schnellem Zugriff auf die Bedienfeldinhalte.

So kann ich beispielsweise

- das Mini-Bridge-Bedienfeld einblenden und mit dem Verknüpfungen-Bedienfeld gruppieren
- das Ebenen-Bedienfeld mit dem Seiten-Bedienfeld gruppieren
- das Effekte-Bedienfeld zusammen mit dem Objektformate-Bedienfeld anordnen
- das Absatz-Bedienfeld mit dem Zeichenbedienfeld gruppieren
- das Absatzformate-Bedienfeld mit dem Zeichenformate-Bedienfeld gruppieren
- die Druckbögen-Anordnung im Seiten-Bedienfeld anpassen über die Bedienfeldoptionen>Checkbox>Vertikal anzeigen deaktivieren.

Wenn ich meinen bedarfsorientierten Arbeitsbereich mit der optimalen Kombination der Bedienfelder eingerichtet habe, wähle ich in der Anwendungsleiste das Arbeitsbereich-Menü. In diesem Menü kann ich dann meinen Arbeitsbereich festlegen. Ich gebe meinem individuellen Arbeitsbereich den Namen „Commag“.

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Während meiner Änderung hat sich der vorgegebene Arbeitsbereich verändert. Diesen muss ich dann einfach auf die Standardeinstellung zurücksetzen, weil auch immer die Bedienfeldpositionen und Anpassungen im Menü für den aktivierten Arbeitsbereich gespeichert werden. Sonst findet sich mein bedarfsorientierter Arbeitsbereich gleich zweimal im Arbeitsbereichsmenü – zum einen neu festgelegt mit Namen „Commag“ und zum anderen in der vorherigen Ansicht des Grundlagen-Arbeitsbereichs. Mit dem Zurücksetzen erhalten ich dann wieder die von InDesign festgelegte Standardansicht des Grundlagen-Arbeitsbereichs.

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5. Zoomen und Navigieren

Bei der Arbeit mit InDesign sind einige Shortcuts zweckmäßig, um schnell verschiedene Ansichten auf das Dokument durchführen zu können. Dazu gehören:

- Leertaste halten: verschiebt die Ansicht
- Alt: verschiebt die Ansicht bei aktiviertem Textwerkzeug
- Mausrad drehen: scrollt vertikal im Dokument
- Mausrad drehen mit Shift-Taste: scrollt vertikal mit großen Sprüngen im Dokument
- Mausrad drehen mit Strg-Taste: scrollt horizontal im Dokument 
- Mausrad drehen mit Alt-Taste: ein- und auszoomen
- Tab: blendet alle Bedienfelder aus
- Tab+Shift: blendet alle Bedienfelder aus bis auf die Anwendungsleiste, das Steuerungsbedienfeld und das Werkzeugbedienfeld
- W: wechselt die Ansicht zwischen Vorschau und Normal
- Strg+H: blendet die Rahmenkanten ein und wieder aus
- Strg+Ü: blendet die Hilfslinien ein und wieder aus
- Strg+0: passt die Seite in die Fenstergröße zentral ein
- Strg+Alt+0 oder Doppelklick auf das Hand-Werkzeug: passt den Druckbogen in die Fenstergröße zentral ein. Dieser Shortcut zeigt seinen Unterschied zu Strg+0 beispielsweise bei Doppelseiten, die als Druckbogen angelegt sind.

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Zwischen Seiten wechseln kann ich auch mit Klick auf die entsprechende Seite im Seitenbedienfeld sowie über die Seitenschaltflächen in der Statusleiste. Mit dem Shortcut

- Strg+J: öffnet sich eine Dialogbox, in der ich die gewünschte Seite eingeben kann
- Strg+Shift+Bildpfeiltasten: erste Seite/letzte Seite
- Shift+Bildpfeiltasten: vorherige Seite/nächste Seite
- Alt+Bildpfeiltasten: vorheriger Druckbogen/nächster Druckbogen.


Ebenso sollte ich die Shortcuts der verschiedenen Zoommöglichkeiten kennen:

- Strg++: einzoomen
- Strg+-: auszoomen
- Alt+Mausrad drehen: ein-/auszoomen
- Strg+1: 100%-Ansicht

Während beim Ein-/Auszoomen über das Mausrad (mit Alt) der Zoom einfach da in das Bild geht, wo der Mauszeiger gerade ist, kann ich mit Strg++ den Zoom genau auf mein Objekt richten, das gerade aktiviert ist. Das ist eine super Sache, weil es dann wirklich zentral in den Bildschirm gerückt wird. Einfach das betreffende Objekt markieren und über Strg++ genau dahin einzoomen. Beim Einzoomen mit Alt und dem Mausrad fokussiert sich die Ansicht immer nur näherungsweise dorthin, wo sich mein Mauszeiger befindet.

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Eine weitere schnelle Möglichkeit zum Zoomen bietet der Power-Zoom. Hier muss das Hand-Werkzeug (H) aktiviert sein, entweder direkt in der Werkzeugpalette oder indirekt über die Leertaste. Anschließend drücke ich mit der linken Maustaste und halte diese gedrückt. Es erscheint ein roter Rahmen und es wird sofort aus dem Dokument gezoomt. Ich kann schnell durch das Dokument blättern und eine andere Seite ansteuern mit Bewegung der Maus in die entsprechende Richtung.

Das rote Rechteck gibt den Zoombereich wieder. Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten lässt dieser sich variieren. Ich kann diesen also beim Einzoomen vergrößern oder verkleinern mit Dreh am Mausrad bzw. mit Betätigung der Pfeiltasten der Tastatur. Anschließend ist genau der umrahmte Bereich im Fokus.

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Tipp: Da die Arbeit mit InDesign so viel schneller und eleganter mit der Anwendung von Shortcuts wird, empfehle ich, eine Referenzkarte mit der Auswahl der wichtigsten Shortcuts neben die Tastatur zu legen, bis die wesentlichen Tastaturbefehle für wiederkehrende Befehle sitzen. Eine Referenzkarte kann hier heruntergeladen werden:
http://www.psd-tutorials.de/downloads/e-books/-/-/view/5738--referenzkarte-fuer-adobe-indesign-die-wichtigsten-shortcuts-und-tipps-fuer-indesign

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Kommentare
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Portrait von businessgardener
  • 14.02.2013 - 17:17

Für mich als kompletten Neuling sehr hilfreich!

Portrait von flyingBrot
  • 12.11.2012 - 17:09

Sehr professionelles Tutorial, gute Übersicht über das Program.

Portrait von NnPp
  • 11.09.2012 - 08:49

Für totale Neueinsteiger echt hilfreich!

Portrait von feuerweib
  • 01.09.2012 - 14:43

Danke, ganz toll zum Einstieg. Als InDesign Neuling mal ne echt gute Übersicht.

Portrait von ThomasGraf
  • 14.08.2012 - 16:11

Dies ist das erste Tutorial, was ich runtergeladen habe. Ich denke, dass es wichtig ist diesen Überblick zu haben und zu wissen, wo was ist, obgleich ich mir beim ersten (und zweiten) Durchlesen nicht alles habe merken können.

Portrait von ThomasGraf
  • 14.08.2012 - 16:11

Dies ist das erste Tutorial, was ich runtergeladen habe. Ich denke, dass es wichtig ist diesen Überblick zu haben und zu wissen, wo was ist, obgleich ich mir beim ersten (und zweiten) Durchlesen nicht alles habe merken können.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 29.07.2012 - 00:06

Sehr hilfreich, um einen strukturierten Überblick zu bekommen, statt sich alles einzeln zusammen zu suchen.

Portrait von osaal
  • 27.07.2012 - 22:31

Sehr gutes Tutorial für absolute Einsteiger - gibt einen ersten Überblick über das Programm.
Vielen Dank!

Portrait von SJProost
  • 25.06.2012 - 22:55

Für den Einsteiger, der wirklich bei 0 anfängt super geeignet. Wer schon mal mit dem Programm gearbeitet hat, es aber die letzten zwei Jahre nur als Desktopicon gesehen hat auch eine gute Übersicht, um wieder reinzukommen!

Portrait von Sunkiss_st
  • 04.06.2012 - 08:35

Sehr cool!...jetzt kann es mit guten Grundwissen losgehen! Danke

Portrait von xarhs
  • 01.06.2012 - 16:14

wird mir sicher noch nützlich sein..

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 25.05.2012 - 15:59

wow.. Hat mir echt geholfen, danke :)

Portrait von SqueezedInc
  • 04.05.2012 - 12:04

Alles ein wenig kurz geraten, aber dafür sehr verständlich! Ich hätte mich gefreut wenn die einzelnen Werkzeuge noch angesprochen worden wären. =)

Portrait von Fadeiar
  • 18.04.2012 - 13:21

Ich finde das Tutorial kam etwas zu kurz, alles in allem aber sehr Hilfreich für einen ersten Überblick

Portrait von iPod123
  • 06.04.2012 - 23:13

Dieses Thema ist absolutes Neuland für mich. Deshalb gefällt es mir die leicht verständliche Darstellung.

Portrait von gaara135
  • 06.04.2012 - 17:04

Da ich in diesem Bereich ein absoluter Neuling bin, freut mich dieses leicht verständliche Tutorial umso mehr^^
Hoffe auf weitere solcher Tutorials :)

Portrait von Hanno_Hauser
  • 06.04.2012 - 08:54

Hi,
danke ist sehr hilfreich.
LG

Portrait von Matthias_Zangerl
Portrait von cabrio206
  • 04.03.2012 - 12:06

Vielen Dank für die Arbeit. Sehr viele Informationen, die ich mit dem Tutorial Schritt für Schritt abarbeiten kann.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 03.03.2012 - 13:31

Ein bisschen verwirrt bin ich immer noch, dennoch ist es auch für mich als absoluter Neuling gut verständlich und schön einfach erklärt :)

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