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Tutorialbeschreibung

Schriftentwicklung: eine Reise durch die Jahrhunderte

Schriftentwicklung: eine Reise durch die Jahrhunderte

Schriften sind in Deutschland in der DIN 16518 klassifiziert. Mediengestalterin Helen Bogun alias dreamie stellt diese Klassifizierung für die PSD-Tutorials.de-User vor. Sie zu kennen lohnt sich. Schriftgestaltung ist lebendig. Und bei der Interaktion im Team gehören einige Fachbegriffe zum Fundament erfolgreicher Zusammenarbeit.


Schon interessant, für was es in Deutschland alles eine DIN-Norm gibt. Ich bin persönlich immer wieder überrascht. Ja, und es gibt auch eine DIN-Norm für Schriften, nämlich die DIN 16518.


Warum schreibe ich hier darüber?

Ganz einfach, mir ist es ein Bedürfnis, auf die Vielfalt von Schriften aufmerksam zu machen. Oft erzählen mir Leute, zum Beispiel Studenten bei ihrer Abschlussarbeit, wenn ich frage, in welcher Schriftart sie denn ihre Arbeit schreiben werden: „Na in der Standardschrift!“, was mich zugegebenermaßen immer wieder aufs Neue verwirrt. Wer sich intensiver mit Schriften und Typografie beschäftigt hat, weiß, dass es keine Standardschriften gibt. Jede Schriftart hat ihre eigene Berechtigung, sonst würden ja auch nicht immer wieder neue Schriften gestaltet werden. Ihr erinnert euch sicher, was ich euch schon ein paar Mal erzählt habe: Wichtig ist, dass euer Text lesbar ist. Was die Standardschrift-Leute wohl meinen, ist, dass sie sich weniger mit dem Thema auseinandergesetzt haben und einfach die Schrift verwenden, die ihnen ihr Office- oder Layoutprogramm bietet, wenn es geöffnet wird. Ist auch eine Möglichkeit, muss man aber nicht machen.


Welche Grundlagen sind wichtig?

Um jetzt zu verstehen, warum bestimmte Schriften in einer bestimmten Gruppe einsortiert wurden, sollte man sich ein bisschen mit dem Aufbau von Schriften auseinandersetzen. Ich habe euch da mal ein Bild mitgebracht, wo ihr sehen könnt, worauf es alles so ankommt.

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Ins Detail, was diese ganzen Fachbegriffe nun bedeuten, werde ich nicht gehen, denn das hat Stefan Riedl schon mal gemacht. Im Mai 2014 hat er einen Artikel über den typografischen Dschungel geschrieben. Er ist auf den Seiten 40 bis 43 zu finden und bietet wunderbares Anschauungsmaterial, auch zu den in der Grafik dargestellten Fachbegriffen. Wichtig für die Schriftklassifizierung ist:

• Hat die Schrift Serifen?
• Wie ist die Strichstärke?
• Grundstrich
• Anstrich
• Haarstrich
• Querstrich
• Wie ist die Symmetrieachse gelagert?


Was gibt es für Schriftklassen nach DIN?

Die DIN 16518 weist 11 Schriftgruppen aus, die wir uns im Einzelnen anschauen werden. Die Gruppen spiegeln zum Teil auch die Entstehungszeit der einzelnen Schriften wider, auch wenn die Schriften, die wir heute verwenden, natürlich erst nach Aufkommen der Computer erstellt wurden, aber eben in Anlehnung an die Holz- und Bleilettern unserer Vorfahren. Sie ist also auch eine kleine Reise durch die Zeit. Die DIN 16518 ist nicht ganz unumstritten, festhalten können wir schon mal, dass es sich bei den Schriften der DIN-Norm eher um klassische Druckschriften handelt. Also die ganz abgefahrenen Schriften, die der eine oder andere (ich auch) auf der Festplatte hat, die werden sich nicht so in der DIN 16518 widerspiegeln.

1. Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua
2. Gruppe II: Französische Renaissance-Antiqua
3. Gruppe III: Barock-Antiqua
4. Gruppe IV: Klassizistische Antiqua
5. Gruppe V: Serifenbetonte Linear-Antiqua
6. Gruppe VI: Serifenlose Linear-Antiqua
7. Gruppe VII: Antiqua-Varianten
8. Gruppe VIII: Schreibschriften
9. Gruppe IX: Handschriftliche Antiqua
10. Gruppe X: Gebrochene Schriften
11. Gruppe XI: Fremde Schriften

Dann wollen wir uns mal die einzelnen Gruppen etwas detaillierter anschauen.


 

Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua

In dieser Gruppe finden wir Schriften, die auf Schriften aus der Anfangszeit des Druckgewerbes basieren. Ihr müsst im Kopf haben, dass der Druck mit sogenannten beweglichen Lettern von Johannes Gutenberg um 1450 in Mainz erfunden wurde. Alles, was davor war, war entweder handgeschrieben, da könnt ihr euch die Mönche in den Klöstern vor Augen halten, die mühsam die Bücher immer wieder abgeschrieben haben, oder wir reden von sogenanntem Blockdruckverfahren. Da wurden beispielsweise in China in eine Holztafel Text und Bild spiegelverkehrt eingeschnitten und dann damit die einzelne Buchseite gedruckt.

Dieses Verfahren war im 14./15. Jahrhundert auch in Europa bekannt. Sowohl die handschriftliche Vervielfältigung als auch die durch Blockdruckverfahren war recht mühsam. Deswegen ist der Buchdruck mit beweglichen Lettern eine echte Innovation gewesen! Gut, wir sind beim Thema Schriften. Schriften, die in die Gruppe "Venezianische Renaissance-Antiqua" eingeordnet werden, haben ihren Ursprung so zwischen 1450 und 1530. Bei dieser Schrift kann man noch nachvollziehen, dass früher mit der Feder geschrieben wurde. Die Venezianische Renaissance-Antiqua zeichnet sich durch breite Striche, kräftige Serifen, große Ober- und Unterlängen aus. Die Symmetrieachse, wie man gut beim kleinen o erkennen kann, ist nach links geneigt. Und das kleine e hat einen schrägen Querstrich.

Bekannte Schriften sind Jenson oder Centaur:

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Nicolas Jenson
• Kurt Weidemann
• Frederic William Goudy

Als Beispiel habe ich euch mal unser Typografie-Bild in der Stempel-Schneidler erstellt:

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Gruppe II: Französische Renaissance-Antiqua

Diese Schriften sind etwas jünger als die der Gruppe I. Entstanden sind sie so um 1550, 100 Jahre nach Gutenbergs Erfindung. Natürlich ähnelt die Gruppe II der Gruppe I noch ziemlich. Auch hier ist die Symmetrieachse nach links geneigt. Die Serifen sind ziemlich ausgerundet, der Anstrich ist schräg, aber der Querstrich des e ist gerade.

 
Die Strichstärke ist im Gegensatz zur Gruppe I unterschiedlich - siehe Bild. Die Oberlänge der Kleinbuchstaben ist meistens länger als die Höhe der Großbuchstaben. Die Schriften dieser Gruppe zeichnen sich durch sehr gute Lesbarkeit und ein ruhiges Schriftbild aus. Persönlich setze ich Bücher gerne aus der Garamond und ich glaube, da bin ich nicht alleine.

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Bekannte Schriften sind Garamond, Bembo, Palatinino oder Minion:

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Claude Garamond
• Georg Trump
• Hermann Zapf


Gruppe III: Barock-Antiqua

Jetzt befinden wir uns schrifttechnisch um 1700. Diese Schriftgruppe hat sehr unterschiedliche Strichstärken. Die Symmetrieachse beginnt, sich gerade zu rücken und ist nur noch ganz leicht geneigt. Die Rundungen der Serifen sind nicht deutlich schwächer ausgeprägt als bei Schriften der Gruppe II. Ihre Anstriche sind schräg oder auch dreieckig. Die Barock-Antiqua-Schriften sind auch sehr ruhige Schriften, die gut lesbar sind. Insgesamt wirken die Schriften dieser Gruppe aber schlanker als die der beiden ersten Gruppen.

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Bekannte Schriften sind Baskerville, Caslon, Cochin und die Times, die ihre Geburt erst im 20. Jahrhundert feierte, für die die Schriftarten des Barocks aber quasi Paten sind.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• William Caslon
• John Baskerville
• Eric Gill


 

Gruppe IV: Klassizistische Antiqua

Wir sind wieder 100 Jahre weiter in der Schriftentwicklung. Die klassizistische Antiqua entstand so um 1800 herum. Die Schriften wirken sehr elegant, aber oft auch recht streng. Die Symmetrieachse ist nun senkrecht, die Serifen weisen keine oder nur ganz leichte Rundungen auf. Der Anstrich ist auch waagerecht, genauso wie der Querstrich des e, und die Strichstärken variieren deutlich.

Ich muss gestehen, wenn nicht ein Kunde auf einer Schrift aus dieser Gruppe besteht, wähle ich selten klassizistische Antiqua aus.

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Bekannte Schriften sind Bodoni, Walbaum, Centennial und Didot.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Giambattista Bodoni
• Justus Erich Walbaum
• Adrian Frutiger
• Firmin Didot


 

Gruppe V: Serifenbetonte Linear-Antiqua

Als ich mir die serifenbetonte Linear-Antiqua anschaute, dachte ich zuerst: Weniger verspielt als die venezianische Renaissance-Antiqua. Gut, die Schriften der DIN 16518 können alle nicht als verspielt bezeichnet werden. Verspielte Schriften sind was anderes. Aber wenn man mal an die Mode aus der Renaissance, dem Barock oder auch aus dem Klassizismus denkt, das geht von ziemlich opulent oder luxuriös und pompös bis hin zu strengen, klaren, fast kargen Linien.

Und genauso entwickeln sich die Schriften. Bei den Serifen wird immer mehr abgespeckt, irgendwann landen wir bei den modernen serifenlosen Schriften. Die Strichstärken der serifenbetonten Linear-Antiqua, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufkam, sind gleich dick. Die Serifen sind betont, aber je nach Schrift unterschiedlich stark. Die Symmetrieachse steht senkrecht, der Anstrich ist genau wie der e-Querstrich waagerecht.

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Bekannte Schriften sind Rockwell, Memphis, PMN Caecilia und Clarendon.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Benjamin Fox
• H. Eidebenz


 

Gruppe VI: Serifenlose Linear-Antiqua

Wir betreten nun die Moderne. Schon der Name sagt ja, dass es in dieser Gruppe keine Serifen mehr gibt. In der Strichstärke unterscheiden sich die einzelnen Schriften erheblich. In dieser Gruppe gibt es ziemlich viele Schriften, sodass, wenn man der deutschen DIN-Norm folgen möchte, hier Untergruppen notwendig währen. In einigen Klassifizierungsmodellen werden auch Untergruppen angeregt, die sich an die Ableitung der Antiqua oder Grotesk, wie diese Schriften auch genannt werden, anlehnen.

So könnte man in serifenlose Linear-Antiqua mit klassizistischem Charakter, mit Renaissance-Charakter, amerikanischer Art oder auch konstruierte Grotesk unterteilen. Das würde aber ziemlich weit führen. Ich glaube, diese Schriftarten sind mit am leichtesten zu erkennen. Keine Serifen und ziemlich klar in der Anlage. Dafür wird unsere Beispielliste etwas länger.

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Bekannte Schriften sind Arial, Akzidenz Grotesk, Helvetica, Frutiger, Lucida Sans, Myriad (die Schrift des Commag), FF TheSans, Franklin Gothic, Avant Garde, Bauhaus (meine Lieblingsschrift), Eurostile, Kabel und die Futura.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Eric Gill
• Herb Lubalin
• Rudolf Koch
• Max Miedinger
• Robin Nicholas
• Adrian Frutiger
• Paul Renner
• Lucas de Groot
• Robert Slimbach
• Erik Spiekermann


Gruppe VII: Antiqua-Varianten

Diese Gruppe ist relativ leicht, wie auch die folgenden. In die Gruppe VII hat man alles reingepackt, was nicht in I bis III, VIII und IX passt, einfach weil die Strichführung der Schrift nicht dem Charakter der Gruppe entspricht. Man könnte auch sagen, dass diese Schriften mehr der Dekoration dienen. Ob die Schriften nun Serifen haben oder nicht, das ist für diese Gruppe nicht wichtig. Auch die Strichstärke unterscheidet sich von Schrift zu Schrift, einige schlagen schon fast den Bogen zu den Handschriften.

Bekannte Schriften sind Optima, Copperplate, Souvenir und Alba.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Otto Eckmann
• Hermann Zapf


Gruppe VIII: Schreibschriften

Ich glaube, eine Schreibschrift kann jeder leicht erkennen. Mit diesen Schriften versucht man, moderne Handschriften nachzuahmen. Diese Spielart gab es schon zur Zeiten des Bleisatzes, aber mit dem Siegeszug der Computer wurden auch Schreibschriften immer populärer. Bei Schreibschriften sind die geschwungenen Buchstaben miteinander verbunden.

Bekannte Schriften sind Mistral, Medici Script, Edwardian Script, FF Schulschrift, Kuenstler Script und Zapfino.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Hermann Zapf
• Roger Excoffon


Gruppe IX: Handschriftliche Antiqua

Hierbei handelt es sich um Schriften, die auf Antiqua-Varianten basieren, aber aussehen, als wären sie mit der Hand geschrieben. So als ob wir Druckbuchstaben schreiben würden. Die Buchstaben sind nicht wie bei den Schreibschriften miteinander verbunden. Texte können durch die Verwendung dieser Schriftarten eine persönliche Note erhalten. Wobei ihr immer abwägen müsst, ob ihr längere Texte damit gestaltet. Die Lesbarkeit steht immer im Vordergrund.

Bekannte Schriften sind Tekton, FF Justlefthand, Brush Script und FF ericrighthand.

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Typografen und Schriftkünstler, die Schriften dieser Gruppe kreiert haben:

• Just van Rossum
• Erik van Blokland
• David Siegel
• R. E. Smith


Gruppe X: Gebrochene Schriften

Durch die Geschichte im 20. Jahrhundert haben diese Schriften keinen so guten Ruf mehr. Vor 1941 waren sie die gebräuchlichsten Alltagsschriften in Deutschland. Heutzutage benutzt man sie nur noch sehr selten. Ich wette aber, dass ihr gebrochene Schriften sofort erkennen werdet.

Diese Gruppe wird in fünf Untergruppen eingeteilt:

• Gotisch, ca. 1445
• Rundgotisch oder Rotunda, ca. 1467
• Schwabacher, ca. 1485
• Fraktur, ca. 1540
• Frakturvarianten

Bekannte Schriften sind CloisterBlack, FF Ophelia und Fette Fraktur.

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Gruppe XI: Fremde Schriften

Dazu gibt es jetzt nicht so viel zu sagen, das sind eben alle Schriften, die nicht auf dem lateinischen Alphabet basieren. Beispiele wären: Chinesisch, Kyrillisch, Arabisch, Griechisch, Hebräisch und Japanisch. Viele der benötigten Zeichen finden sich in modernen OpenTypeFonts und stellen heutzutage kein Problem mehr dar. Die in den Beispielen verwendeten Zeichen oder Buchstaben bilden keine wirklichen Worte, oder wenn sie das tun, dann ist es Zufall. Denn ich beherrsche keine Sprachen, die ein nichtlateinisches Alphabet erfordern.

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Natürlich stellen wir fest, dass es ganz viele Schriften gibt, die nicht in der DIN 16518 wiederzufinden sind. Wie ich eingangs schon schrieb, werden hier eher die klassischen Schriften erfasst. Schriften machen Spaß, jenseits einer DIN-Norm oder eines imaginären Standards.

Ich hoffe, euch hat der kleine Exkurs in die Welt der Schriftklassifizierung gefallen. Habt ihr eigentlich eine Lieblingsschrift? Schreibt mir doch darüber, ich freue mich, eure Helen Bogun


Videotipp

The history of typography (5 Minuten Länge) – von Ben Barrett-Forrest

Kommentare
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Portrait von lalelu44
  • 25.11.2015 - 08:33

Danke für deine Ausführungen - sehr interessant! ;-)

Portrait von MicroSmurf
Portrait von Digicam
  • 20.11.2015 - 15:32

Grundwissen verständlich und kompakt vermittelt. Dankeschön.

Portrait von Faria
  • 20.11.2015 - 14:22

Vielen Dank. Sehr unterhaltend und lehrreich. Ich las das Tutorial mit Vergnügen.

Portrait von pallasathena
  • 20.11.2015 - 14:08

Vielen Dank, dass Du bei der Vielfalt der Schriften Struktur hinein bringst, das is für mich sehr interessant
Ela

Portrait von EIsvogel Sabine
  • 20.11.2015 - 13:28

Sehr spannend! Ich habe auch noch in der Schule ein halbes Jahr lang an dem Antiqua S gezeichnet.
Das Schulfach hieß sogar noch "Schrift"
(Fachschule f. bildnerisches Gestalten)

Danke!

Portrait von dagdavincy
  • 20.11.2015 - 13:11

Danke für diesen gut aufgebauten Einblick in eines der wichtigsten Themen zur Gestaltung.
Für Typophile und Font-erotiker erscheinen mir die Feder- und Pinselschriften etwas zu kurz gekommen
Wenn´s einen Lieblingsfont gibt, würde ich z. Bsp. die Eras-Familie nennen.
Mit herzlichen Grüßen.

Portrait von Caesarion2004
  • 20.11.2015 - 12:40

Vielen Dank für dieses sehr informative Tutorial.

Portrait von arko2013
  • 20.11.2015 - 12:34

Vielen Dank für dieses Tutorial.

Portrait von drawBe_44
  • 20.11.2015 - 11:55

Danke für die schöne Übersicht zur Entwicklung diverser Schriften !
Auch ich würde mich über eine mit Beispielen versehene Aufstellung der speziell im deutschsprachigen Raum verwendeten Fraktur-Schriften sehr freuen !

Portrait von mbrown04
  • 20.11.2015 - 11:42

Hallo, Helen,
das Tutorial ist so toll und vor allem auf den Punkt gebracht; vielen Dank. Einem alten Schriftsetzer (noch im Bleisatz gelernt) geht dabei das Herz auf. Und ja, es ist tatsächlich so: Wir haben noch gelernt, Antiquaschriften mit der Feder zu zeichnen. Die unterschiedlichen Strichstärken bekommt man durch die unterschiedliche Handhaltung hin.
Ich kann nur jedem, der mit Schrift und Typographie zu tun hat, empfehlen, sich dieses Tutorial als pdf-Datein herunterzuladen, um es dann immer griffbereit zu haben. Als Ergänzung empfehle ich Interessierten die zehn Typographieregeln von Prof. Kurt Weidemann: www.druckschriften.de/Zitate__Texte/10_Thesen/10_thesen.html

Liebe Grüße
mbrown04

Portrait von Lisa Steib
  • 20.11.2015 - 11:58

oh ja, Schreiben haben wir im Kommunikationsdesign-Studium auch noch mit Feder und Tusche gelernt ;)
was haben wir gelitten :D

Portrait von christoffers
  • 20.11.2015 - 12:27

... ich habe auch noch Typographie per Feder und Graphos schreiben gelernt. Fasziniert hat mich Schrift ein Leben lang.

Danke Helen, für den tollen Bericht :)

Portrait von pallasathena
  • 20.11.2015 - 14:05

und ich erinnere mich total gerne an die Stunden mit diesem Inhalt ... das hat mich schon als Kind fasziniert
Ela

Portrait von Lisa Steib
  • 20.11.2015 - 10:50

Super Helen!!!
Ganz toll und einfach erklärt!!
Hätte meine Professorin im Studium das mal ähnlich einfach rübergebracht...
wir mussten schwitzen :P

5 Sterne dafür!! :)

Portrait von Domingo
  • 20.11.2015 - 10:11

Vielen Dank.

Portrait von Eugen812
  • 20.11.2015 - 10:02

Vielen Dank für so interessantes Tutorial.

Portrait von Hybi
  • 20.11.2015 - 09:16

Schöne Übersicht. Kann man brauchen :-)

Wünschen täte ich mir - vielleicht in einem 2. Teil - eine genauere Aufschlüsselung der gebrochenen Schriften.
Die Beispiele zeigen ja deutlich, dass es da sehr große Unterschiede gibt - die sich vermutlich mit den Epochen, in denen sie entstanden sind, erklären lassen.

Du schreibst zur „Venezianische Renaissance-Antiqua“: „Bei dieser Schrift kann man noch nachvollziehen, dass früher mit der Feder geschrieben wurde.“
Nun, mir fällt es etwas schwer, mir dieses vorzustellen, aber für die gebrochenen Schriften gilt das sicherlich sehr viel mehr.

So oder so, herzlichen Dank für den fundierten Artikel!

Freundliche Grüße
Hybi

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 20.11.2015 - 10:33

danke das ist eine gute anregung :)
ich bin ja immer auf der suche nach neuen themen und finde es klasse, wenn ihr hier wünsche äußert.

vielleicht sollte man sich auch mal hinsetzen, und versuchen schriften mit der feder nachzuschreiben.
erinnere mich an den kunstunterricht, wo wir mit feder zeichnen durften bzw. mußten :)
war schon eine eigene herausforderung.


liebe grüße
helen

Portrait von MARIA52
  • 20.11.2015 - 08:52

Vielen Dank für so interessantes Tutorial. Endlich was über Typografie!

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