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Tutorialbeschreibung

Terminator 1-Plakat mit eigenem Foto erstellen

Terminator 1-Plakat mit eigenem Foto erstellen

Er ist absoluter Kult. Er polarisierte, als er 1984 in die Kinos kam, mit bis dahin ungesehenen Effekten und ausgefeilter Tricktechnik: der Terminator. Aber habt ihr mal versucht, das Original Filmplakat zu bekommen? Ziemlich schwierig und nicht gerade billig. Und überdies nicht notwendig, denn Uli Staiger zeigt euch, wie ihr in fast jedes Porträt den Terminatorlook kriegt.

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1. Fotografie

Die Beleuchtung für das Ausgangsfoto richtet sich nach den Vorgaben des Originals: Viel Licht von oben, eine Aufhellung mit sehr weichem Licht von vorn. Wenn Sie Zeit und Muße haben, bauen Sie diesen Workshop doch mit Ihrem eigenen Portrait nach.

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2. Für Smartfilter vorbereiten

Duplizieren Sie die Hintergrundebene, indem Sie sie auf das Ebenensymbol in der unteren Befehlsleiste des Ebenenfensters ziehen. Über das Filtermenü bereiten Sie nun die Ebene für einen Smartfilter vor. Dass Sie diesen anwenden können, erkennen Sie an dem kleinen Symbol in der Ebenenminiatur.

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3. Hochpass

Öffnen Sie den Hochpassfilter. Lassen Sie sich nicht von der reliefartigen grauen Darstellung irritieren und verwenden Sie vorerst einen Radius von etwa 15 Pixeln. Was genau der Hochpassfilter anstellt, erkennen Sie erst im nächsten Schritt, sodass Sie vielleicht nachträglich den Radius ändern wollen.

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4. Modusänderung

Nun ändern Sie den Verrechnungsmodus der Ebene von Normal zu Ineinanderkopieren. Der Kontrast der Aufnahme nimmt stark zu, was allerdings auch wenig schmeichelhafte Hautprobleme hervorruft. Um diese abzuschwächen, duplizieren Sie die Hintergrundebene ein weiteres Mal.

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5. Ebenen benennen

Die Kopie liegt direkt über der Hintergrundebene. Damit Sie die Übersicht bewahren, benennen Sie die Ebenen am besten in "Hochpassebene" und "Weichzeichnerebene". Dann bereiten Sie auch die neue Ebene für den Einsatz eines Smartfilters vor.

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6. Weichzeichnen

Öffnen Sie aus dem Untermenü der Weichzeichnungsfilter nun den Gaußschen Weichzeichner. Ein Radius von knapp 30 Pixeln glättet die Haut, ohne sie strukturlos aussehen zu lassen. Reduzieren Sie die Deckkraft der Ebene auf 70 bis 75%, um die Weichzeichnung ein wenig zu relativieren.

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7. Pfad legen

Gesicht und Ledermantel bekommen unterschiedliche Färbungen, weswegen eine Freistellung des Mantels notwendig wird. Die geschwungenen Linien des Leders und die Geraden der aus Stativteilen gebastelten Waffe eignen sich sehr gut für den Einsatz des Zeichenstiftwerkzeugs.

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8. Auswahl bearbeiten

Über das Pfadfenster wandeln Sie den Pfad in eine Auswahl um. Öffnen Sie den Dialog Auswahl>Auswahl verbessern und geben Sie ihr eine weiche Kante von 1,3 Pixeln. Wenn Sie nicht über dieses Werkzeug verfügen, so können Sie die weiche Kante auch über Auswahl>Auswahl verändern>Weiche Kante erzeugen.

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9. Selektiv weichzeichnen

Wandeln Sie die Auswahl nun in eine Maske um. Der Übergang der verschiedenen Farben würde an der linken Innenseite des Kragens sehr hart wirken, also müssen Sie an dieser Stelle mit dem Weichzeichner-Werkzeug, Stärke 100%, die Kante noch ein wenig von Hand weichzeichnen. Dann wird die Maske wieder zur Auswahl zurückverwandelt.

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10. Kontrasterhöhung

Kopieren Sie den Mantel aus der Hintergrundebene und fügen Sie die neue Ebene im Ebenenfenster ganz oben ein. Bereiten Sie sie ebenfalls für einen Smartfilter vor und erhöhen Sie den Kontrast, indem Sie den Scharfzeichnungsfilter Unscharf maskieren mit geringer Stärke (38%) und hohem Radius (49 px) anwenden.

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11. Färbung I

Über Ebene>Neue Einstellungsebene öffnen Sie die Farbbalance. Die Einstellungsebene, ohne Schnittmaske, wird direkt über der Hochpassebene platziert, sodass sie auf alle darunterliegenden Ebenen wirken kann. Geben Sie dem Porträt eine warme, aus Gelb und Rot bestehende Gesichtsfarbe.

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12. Färbung II

Über der Mantelebene richten Sie eine zweite Einstellungsebene vom Typ Farbbalance ein; dieses Mal mit Schnittmaske, um die Wirkung auf die darunterliegende Ebene zu begrenzen. Färben Sie den Mantel über die Bereiche Mitteltöne und Tiefen mit je etwa gleichen Anteilen von Blau und Cyan.

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13. Gradationserhöhung

Eine weitere Gradationskurven-Einstellungsebene ganz oben im Ebenenfenster peppt die Sache ein wenig auf. Erhöhen Sie den Kontrast durch Anheben der Gradation. Die Kurve erhält dabei eine leichte S-förmige Schwingung.

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14. Entsättigen

Die letzte Einstellungsebene nimmt die doch etwas zu brutal geratene Farbsättigung wieder zurück. Anstelle dieser Ebene können Sie natürlich auch die beiden Farbbalance-Einstellungsebenen anklicken und deren Farbwerte wieder etwas zurücknehmen.

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15. Abdunklungsebene erzeugen

Legen Sie eine neue Ebene über der Hochpassebene an. Da wir sie ausschließlich zum Nachbelichten benötigen, muss der Verrechnungsmodus von Normal zu Linear nachbelichten geändert werden. Dann wählen Sie die gesamte Ebene aus (Strg/Apfel+A) und füllen die Ebene mit Weiß.

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16. Abdunkeln

Malen Sie nun mit einer großen, sehr weichen Werkzeugspitze und geringer Deckkraft von weniger als 10% Schatten ein: Schläfe, Wangen und der Schatten unter dem Kiefer werden so verstärkt. Durch diese Maßnahme erhöhen sich Plastizität und Kontrast noch einmal deutlich.

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17. Aufhellen

Auf ähnliche Weise legen Sie eine neue Ebene zum Aufhellen der Oberlippe an: Als Verrechnungsmodus wählen Sie Linear abwedeln, außerdem wird die Fläche anstatt mit Weiß mit Schwarz gefüllt. Anschließend hellen Sie mit geringer Deckkraft die Oberlippe auf.

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18. Projection message

Die Projektion auf der Sonnenbrille malen Sie in einer neuen Textebene ins Bild. Diese Textebene entsteht automatisch bei Verwendung des Textwerkzeugs. Prinzipiell können Sie jede Schrift verwenden, allerdings sollte sie möglichst modern aussehen und keine Serifen haben. Ich habe die Bank Gothic light gewählt.

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19. Ebene rastern

Duplizieren Sie die Textebene. Damit Sie sie wie eine Pixelebene bearbeiten können, muss sie zunächst über das Ebenenmenü gerastert werden. Dann wird sie leicht skaliert, sodass sie nur etwa 10% größer wird und anschließend mit geringem Radius weichgezeichnet, bis sie zu strahlen beginnt.

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20. Reflex erzeugen

Der Reflex auf dem anderen Brillenglas wird mit Weiß in eine eigene Ebene gemalt und dann mit dem Filter Windeffekt behandelt. Der Wind pustet den Punkt ein wenig von der Stelle, sodass Sie ihn zunächst erst wieder suchen und mit dem Verschiebentool an die richtige Stelle setzen müssen.

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21. Reflex skalieren

Über Bearbeiten>Transformieren skalieren Sie den Reflex nun. Er muss erheblich schmaler werden und etwas in die Länge gezogen werden. Wer möchte, kann ihn mit wenigen Pixeln weichzeichnen. Reduzieren Sie die Deckkraft der Ebene auf einen Wert um 60%.

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22. Laserfinger

Die roten Laserfinger malen Sie mit dem Linienzeichner in eine neue Ebene, die Strahlen genannt wird. Wählen Sie einen Radius von 50 Pixeln und malen Sie die Strahlen so ein, dass eine Perspektivwirkung entsteht. Wenn möglich, sollten die Strahlen an keiner Stelle das Gesicht berühren.

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23. Maskieren

Klicken Sie mit gedrückter Strg- bzw. Apfeltaste in die Ebenenminiatur der Mantelebene und erzeugen Sie so eine Auswahl. Legen Sie dann in der Strahlenebene eine Ebenenmaske an. Falls nun genau die falschen Teile der Strahlen ausgeblendet werden, kehren Sie die Maske einfach um.

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24. Strahlen abrunden

Reminiszenz ans Originalplakat: Der abgebrochene Strahl muss gerundet werden. Malen Sie mit demselben Rotton, den Sie für die Strahlen verwendet haben, und einem Durchmesser von ebenfalls 50 Px einen runden Punkt passgenau auf das Ende des Strahls.

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25. Typo

Bei der Typografie haben Sie freie Wahl von Text und Schriftart. Für die große rote Schrift habe ich eine Abadi MT Consensed 90 Punkt und für die kleine weiße eine Verdana Bold 17 Punkt verwendet. Den Titel schreiben Sie in eine neue Ebene, wechseln dazu aber vom Text- zum Textauswahlwerkzeug.

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26. Verlauf

Legen Sie ein wenig gesättigtes, metallisches Blau und einen dunklen Grauton als Vorder- bzw. Hintergundfarbe an und ziehen Sie einen linearen Verlauf über DUPLICATOR. Schließen Sie DUPLICATOR über das Auswahlrechtecktool mit gedrückter Alt-Taste aus und wiederholen Sie den Schritt bei THE.

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27. Ebeneneffekt

Zur besseren Lesbarkeit der Schrift, und natürlich, weil das Original ebenso aufgebaut ist, legen Sie über das Ebenenmenü den Ebenenstil Abgeflachte Kanten und Relief an. Erzeugen Sie weiße Kanten und wählen Sie den Winkel im Bereich "Schattierung" so, dass eine optimale Lesbarkeit erreicht wird.

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Kommentare
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Portrait von HenkerWoods
  • 27.11.2010 - 23:25

Einfach geil!Gleich ma ausprobieren.

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-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 10.08.2010 - 08:27

Schaut sehr fein aus! Super Idee und passt perfekt zur nächsten Mottopartyeinladung!!! Vielen Dank!

Portrait von Newyork09
  • 20.06.2010 - 20:02

Sehr gut erklärt und gut nach zu machen.Danke für das Tut

Portrait von freeman02
  • 12.04.2010 - 07:55

super, leicht nachzuvollziehen. danke.

Portrait von Kmyghy4
  • 21.11.2009 - 17:40

toll erklärt. gut gemacht. weiter so

Portrait von burn86
  • 14.11.2009 - 02:23

The Duplicator is Back... aber sieht dem original echt zum verwechseln ähnlich

Portrait von ncbaden
  • 08.10.2009 - 18:53

Vielen, dank, ist richtig gut erklärt

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 05.10.2009 - 07:03

Vielen Dank! Hat echt Spaß gemacht es selbst zu versuchen. :o)

Portrait von Zagros
  • 26.09.2009 - 00:26

danke coole sache...ich werds mal versuchen :)

Portrait von Becolux
  • 27.08.2009 - 13:54

Nette Idee. Leider mit mit dem HP Filter verwirrend irgendwie.

Portrait von Tribal
  • 08.08.2009 - 18:20

wirklich gut gemacht^^

Portrait von kampffisch
  • 08.07.2009 - 23:17

echt suuuuuuuuuper gut erklärt

Portrait von RQTi
  • 27.06.2009 - 13:08

Respekt viele Details die mir garnicht aufgefallen sind.

Portrait von jana85
  • 19.06.2009 - 17:20

Is echt super. Gut erklärt!

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-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 13.03.2009 - 14:11

Genial! Da kommen nostalgische Zeiten hoch...

Portrait von Schwarzwurzel
  • 13.03.2009 - 08:50

Klasse Tutorial! Absolut zu empfehlen!

Portrait von Badboy84
  • 27.02.2009 - 17:53

einfach super Il be back :D

Portrait von erika2005
  • 03.02.2009 - 12:03

wie immer - gut erklärt, nur mit der Umsetzung hapert es manchmal bei mir

Portrait von Plotz
  • 30.01.2009 - 15:12

Well done!

Nur Nicolsche hat net uffgebasst:
"... eine Aufhallung mit sehr weichem Licht von vorn ..."

Have fun
Plotz

Portrait von Emilia123
  • 25.01.2009 - 13:45

Super ! So ganz hab ich's leider nicht hinbekommen, da mit den Streifen bin ich ausgestiegen .. !

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