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Tutorialbeschreibung

Native American

Native American

Erstellung des Bildes 'Native American' von der Retusche bis hin zum Composing. Angesprochene Themen sind unter anderem Dodge&Burn, Tiefenunschärfe und HDR-Tonung.


Vorwort:

Ich bin jemand, der gerne Filme schaut, und bin immer fasziniert von den Making-ofs, die ich meist danach konsumiere. Und schaue mir an, wie der Look entsteht bis hin zum Aufbau der verschiedenen Szenen und die Effekte. Und versuche, die Art auch in meinen Style zu übernehmen und auszuarbeiten. Und ich möchte euch an der Stelle etwas erklären, wie ich meist an so ein Bild rangehe. Ich werde hier auch die Links zu den verschiedenen Stocks mit dazupacken. Ich arbeite meist bei freien, nicht kommerziellen Arbeiten mit Stockbildern, da ich frei ohne Kundendruck arbeiten kann und mir vor allem keine Deadline im Nacken hängt.


Erste Überlegungen und Stocksuche:

Als Erstes überlege ich mir, was ich für ein Motiv hab - in dem Fall einen amerikanischen Ureinwohner oder kurz: Indianer. Was würde passen zu so einem Bild? Ich habe dann angefangen, im Netz zu schauen nach Indianerbildern. Meistens habe ich dann Bilder mit Wäldern gesehen und das erinnerte mich auch noch an das Spiel Assassins Creed 3, wo das Szenario auch mehr in einem Wald ablief. Mir war schon mal klar: Da suche ich mir das passende Waldbild zum Model. Das Ganze wollte ich auch etwas filmisch gestalten; ich überlegte dann, was passen würde, und entschied mich für ein Format von 16:9.

 
Dann suchte ich nach einem Bild auf deviantART und entschied mich für das Bild von arya-poenya-stock (siehe Bild).

Bilder



Link zum Bild: http://arya-poenya-stock.deviantart.com/art/native-american-3-446758765

 
Ich schaute mir dann das Model an, die Farben, die bereits auf ihren Klamotten vorhanden sind, und suchte dann im Internet nach Stockfotos (fotolia, Istock oder deviantART) oder in meinen selbst fotografierten Bildern nach einem passenden Bild. In dem Fall wurde es ein Wald (siehe Bild), den ich auf deviantART gefunden habe.

Bilder



Link zum Bild: http://at-stock.deviantart.com/art/AT-Stock-Forest021-389487476

 
Als ich mir das Waldbild angeschaut habe, sah ich, dass die Blätter von den Bäumen schon weg waren. Da kam mir schon automatisch der Gedanke: Ich brauche passende Blätter, die schon etwas verwelkt aussehen. Und ich entdeckte passendes Material auch auf deviantART.

Bilder



Link zum Bild: http://www.deviantart.com/art/STOCK-Colourful-Fall-Leaves-68093669


Erste Retusche, Aufbau und Farben:

Im ersten Schritt habe ich das Model mit einer Frequenztrennung bearbeitet. Ich empfehle euch an der Stelle auch mal die Aktion von X-Ray (http://www.fx-ray.com/downloads/fs/), die einem die Arbeit sehr erleichtert. Als ich dann mit der Retusche soweit zufrieden war, habe ich das Bild mit Umschalt+Strg+Alt+E auf eine Ebene zusammengefasst.

Im zweiten Schritt habe ich das Bild passend zugeschnitten im Format 16:9. Den schwarzen Rändern, die links und rechts dabei entstanden sind, habe ich entgegengewirkt, indem ich eine Auswahl vom grauen Hintergrund an den Rändern genommen habe. Mit Strg+T kommt man in das Freistellungswerkzeug, ich habe die Ränder einfach auf der linken Seite nach links und bei der rechten Seite nach rechts gezogen und dann mit dem Gaußschen Weichzeichner etwas weichgezeichnet; den findet ihr über den Punkt Filter>Weichzeichnungsfilter>Gaußscher Weichzeichner.

Im dritten Schritt hab ich das Model freigestellt mit dem Zeichenstift-Werkzeug, dabei die Haare und die Federn nur grob ausgewählt, auf eine neue Ebene gebracht und zwischen den beiden Ebenen das Wald-Stockbild geschoben (siehe Bild).

Bilder



 
Dann hab ich die Wald-Ebene auf Multiplizieren gestellt und die restlichen grauen Stellen bei dem zuvor freigestellten Model mit einer weißen Maske und einem weichen schwarzen Pinsel bei einer Deckkraft von 100% ausmaskiert. Vorteil: Dadurch kann man schnell und sauber auch feine Haare freistellen kann. Der nächste Schritt war, dass ich den Hintergrund (Wald) weichgezeichnet habe, auch wieder mit dem Gaußschen Weichzeichner (Filter>Weichzeichnungsfilter>Gaußscher Weichzeichner); ich habe das Ganze mit Umschalt+Strg+Alt+E auf eine Ebene zusammengefasst, mit Strg+J verdoppelt und die Ebene komplett mit dem Gaußschen Weichzeichner weichgezeichnet.

Und mit einer schwarzen Maske ausmaskiert, mit einem weichen weißen Pinsel den unteren Teil des Models leicht weichgezeichnet und an dem linken Arm und die Haare und den unteren Körper (siehe rot maskierte Elemente im Bild) und die hinteren Elemente beim Hintergrund (Wald).

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Das Ganze dann wieder mit Strg+J auf eine neue Ebene, dann über Filter>Für Smartfilter konvertieren die Ebene in ein Smartobjekt verwandelt. Auf der Ebene einen Doppelklick machen und es öffnet sich ein Fenster (siehe Bild); dort einfach auf OK klicken. Dann öffnet sich das Ganze in einem neuen Fenster.

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Dort angekommen gehe ich dann auf Bild>Korrekturen>HDR-Tonung; dort ploppt schon das nächste Fenster auf, das bestätigen wir einfach. Und dann kommen die HDR-Einstellungen; dort geht mein erster Weg in Toning-Kurve und Histogramm. Ich forme dort eine leichte S-Kurve. In erster Linie dunkele ich das Bild in den Tiefen etwas ab, wenn ich den unteren Teil der Kurve nach unten und beim oberen Teil nach oben ziehe in den Lichtern. Dann stelle ich bei Erweitert meist die Lichter noch ein, in dem auf Fall auf -17, und gehe bei der Sättigung auf >17. Bei Farbton und Detail gehe ich in der Belichtung auf - 0,32 und im Detail auf +35 (siehe Bild).

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Wenn das Ganze erledigt ist, oben nur noch auf das X drücken und dann ploppt wieder ein Fenster auf mit der Frage, ob wir das Ganze schließen und speichern wollen. Und wir bestätigen einfach mit Ja. Das Nächste, was ich dann mache, ist, das Bild in Raw zu öffnen. Jedoch hab ich nicht CC, sondern noch Photoshop CS6 Extended, und muss das Ganze über ein Skript von Russel Brown lösen, den Adobe ACR Editor. Falls ihr noch Photoshop CS6 habt, findet ihr den hier: http://russellbrown.com/.

Nachdem nun Raw geöffnet ist, geht mein erster Weg auf das Weißabgleich-Werkzeug, das ihr oben links in der Ecke findet (siehe rot markierte Stelle im Bild). Und ich klicke durch das Bild, bis mir die Farbe gefällt. In dem Fall bei der Farbtemperatur -24 und dem Farbton -26, bei Kontrast +13, bei den Tiefen -9 und zuletzt bei Schwarz +9. Dann gehe ich zu Klarheit und stelle einen Wert von +11 ein; alles andere bleibt bei 0.

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Nachdem das erledigt ist, gehe ich in die Schärfe-Einstellungen (siehe Bild) und stelle bei Schärfen den Beitrag auf 40 und Detail auf 33. Das Ganze maskiere ich dann noch bis 19.

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Retusche:

Nachdem wir nun die ersten Farben, die Schärfe und den Hintergrund soweit fertig hätten, kommen wir zur Retusche. In dem Fall habe ich mir das Model angeschaut und fand den Mund etwas seltsam schief und habe ihn etwas angepasst (siehe Bild). Das ist aber wie alles Geschmackssache; ihr könnt es auch so lassen.

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Dann hab ich weitergeschaut und mir fiel auf, dass durch die niedrige Auflösung der Schmuck etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Und die Haarsträhnen waren so gut wie nicht mehr da, also habe ich sie kurzerhand neu reingemalt (siehe Bild). Für das Malen ist zwingend ein Grafiktablett notwendig; ich empfehle euch das Wacom Intuos Pro. Alternativ und etwas günstiger: das Wacom Bamboo; ich nutze das Wacom Cintiq 22HD. Auf dem Cintiq kann ich direkt auf dem Monitor arbeiten und habe mehr das Gefühl, wie auf einem Blatt Papier zu malen.

 
Ich habe dann angefangen, mit einem weißen runden Pinsel mit einer Größe zwischen 6-12px mit aktviertem Stiftdruck mit leichten schwungvollen Bewegungen die Federn reinzumalen am Ohrschmuck und die Haarsträhnen. Das erfordert etwas Zeit und Gefühl, also solltet ihr etwas Zeit mitbringen, wenn ihr das auch machen wollt.

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Nachdem ich damit fertig bin, kommen wir zum Dodge&Burn und dem zeitlich Längsten der Bearbeitung. Als Erstes drücke ich Strg+Alt+J, dann öffnet sich ein neues Fenster, das ich mit Ja bestätige. Mit Umschalt+F5 öffnet sich das Fenster Fläche füllen. Wähle dort 50% Grau aus, bestätige das Ganze mit OK, stelle den Ebenenmodus auf Weiches Licht und benenne die Ebene mit 'Soft'. Mit Strg+J verdoppele ich die Ebene, stelle den Ebenenmodus auf Ineinanderkopieren und benenne sie mit 'Hard'.

Auf der weichen Ebene wird die Haut bearbeitet und die Klamotten großflächig bearbeitet und auf der 'Hard'-Ebene die feinen Details rausgearbeitet.

Was macht Dodge&Burn? Der - zu Deutsch - Abwedler und Nachbelichter dunkelt Stellen ab und hellt sie auf. Und so modelliert man sich das Model so zurecht, dass es mehr 3-dimensional ist. Für ein besseres Verständnis habe ich euch ein Bild dazugefügt; dort seht ihr einen Kreis, in dem wir diesen Kreis an den Rändern abdunkeln (Nachbelichter) und circa mittig aufhellen (Abwedler). Immer mehr wie eine Kugel gestalten, und so kann man dann beim Model-Beispiel das Gesicht modellieren, die Nase begradigen, die Lippen voller gestalten, das Gesicht runder wirken lassen oder flacher.

Bilder



 
Ich werde an der Stelle jetzt nicht alles erklären zu Dodge&Burn, ihr findet im Netz sehr viele Tutorials zu dem Thema. Das würde hier jetzt den Rahmen etwas sprengen. Ich zeig euch an der Stelle mal Vorher-/Nachher-Bilder:

In erster Linie habe ich mich beim Dodge&Burn drauf konzentriert, die Flecken auf der Haut zu entfernen, die Nase zu begradigen, den Körper noch etwas 3-dimensionaler zu gestalten und Licht und Schatten einzufügen. Hier noch ein Bild dazu:

Vorher:

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Nachher:

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Und was ich noch mache, ist, auf der 'Hard'-Ebene und bei Dodge&Burn oben rechts bei Bereich von Mitteltöne auf Lichter zu wechseln. Und noch Details reinzumalen; vor allem bei den Federn gibt das Ganze noch einen sehr schönen Effekt. Hier dazu ein Vorher-/Nachher-Vergleich:

Vorher:

Bilder



 
Nachher:

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Das reine Dodge&Burn hat mich zwischen 6 und 10 Stunden gekostet; wenn man richtig viel Zeit reinsteckt und auf kleine Details achtet, bekommt man richtig schöne Effekte hin. Deswegen würde ich euch raten, euch Zeit zu lassen, wenn ihr sie habt. Falls ihr mehr zu dem Thema Dodge&Burn wissen wollt. Schreibt es mir in die Kommentare, dann mache ich dazu ein extra Tutorial.


 

Blätter, Farblook und Finish:

Der nächste Schritt war dann, nach der Marathon-Retusche die Blätter einzufügen, um das Ganze noch ein wenig spannender zu gestalten und um ein wenig Tiefe ins Bild zu bekommen. Deswegen habe ich unterschiedliche Schärfentiefen gewählt, sprich, alles, was weiter hinten und kleiner ist, stark weichgezeichnet, was in der Mitte ist, etwas weniger und weiter vorne schärfer. Um bei den schärferen Blättern Bewegung zu erzeugen, bin ich über Filter>Weichzeichnungsfilter>Bewegungsunschärfe gegangen. Aber vorher habe ich das jeweilige Bild mit Strg+J verdoppelt und dann die Bewegungsunschärfe hinzugefügt, eine weiße Maske angelegt und mit einem schwarzen weichen Pinsel bei einer Deckkraft von 20% die Bewegungsunschärfe entfernt, wo ich sie nicht haben wollte. Und bei dem unteren Bild sind, dadurch, dass man es verdoppelt hat, noch scharfe Ränder zu sehen (siehe Bild).

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Deswegen maskieren wir die untere Ebene auch und entfernen vorsichtig die scharfen Ränder dort, wo wir sie nicht haben wollen (siehe Bild).

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Jedes einzelne Bild wird dann noch mit einer Tonwertkorrektur angepasst und mit Dodge&Burn in den Lichtern und Schatten, so habe ich übers ganze Bild gearbeitet. Dann ging es zum Farblook: Als Erstes habe ich mit einer selektiven Farbkorrektur gearbeitet. In den Gelbtönen den Schwarzwert auf +6, bei Schwarz das Gelb auf +1 und dann zuletzt noch in den Rottönen den Gelbwert auf +7 (siehe Bild).

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Danach hab ich mit einer Tonwertkorrektur das ganze Bild abgedunkelt und mit einer weißen Maske und einem Pinsel mit schwarzer Farbe die Stellen wegmaskiert, die ich wieder heller haben wollte, besonders die Mitte, ...

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... und die Ränder dunkler (siehe Bild).

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Danach das ganze Bild wieder mit Umschalt+Strg+Alt+E zusammengefasst und in RAW geöffnet; dort habe ich die Lichter auf +9 gesetzt, den Kontrast auf +8, Weiß auf +5 und Schwarz auf +3. Zuletzt noch die Klarheit auf +3 und die Dynamik auf +12 (siehe Bild).

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Dann das Bild mit Strg+J verdoppelt und über Filter>Weichzeichnungsfilter>Iris-Weichzeichnung die Ränder noch weichgezeichnet auf +8 (siehe Bild).

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Zum Ende hin habe ich das Ganze noch mal in Raw geöffnet und unter dem Punkt fx ein leichtes Rauschen hinzugefügt, damit die Elemente harmonischer zusammenpassen. Dort habe ich bei der Körnung eine Stärke von 13 gewählt und die Größe auf 24 gesetzt (siehe Bild).

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Und zu guter Letzt noch eine Farbkorrektur in den Grautönen bei Gelb auf +1, bei den Grüntönen bei Gelb -5 und in den Rottönen im Schwarzwert auf +1 (siehe Bild).

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Das Letzte war dann noch, das Bild zu kontrollieren auf irgendwelche Fehler, noch mal eine Grauebene und hier und da noch mit Dodge&Burn Korrekturen durchgeführt. Arbeitszeit wie erwähnt circa 6-10.

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Kommentare
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Portrait von dornensplitter
Portrait von Fotomaus1965
  • 20.11.2014 - 19:18

klasse, du hast es wirklich drauf, sehr sehr schöne arbeit....vielen dank

Portrait von Mi93
  • 12.11.2014 - 08:35

super tutorial, danke :)

Portrait von Lexi_
  • 05.11.2014 - 12:05

Sehr schönes tutorial. Noch eins über Doge & Burn würde mich interessieren! :)

Portrait von Shadow_Hunter
  • 06.09.2014 - 18:47

Ich muss zugeben, irgendwie damit nicht zurecht zu kommen! :(

Portrait von Ramona1902
  • 04.09.2014 - 08:31

Klasse Tutorial super gemacht !

Portrait von Domingo
  • 30.08.2014 - 19:23

Ein sehr schönes Tutorial.

Portrait von Wollibaer
  • 29.08.2014 - 16:49

Cooles Tut! Den Adobe ACR Editor von Russell Brown finde ich auf der angegeben Seite aber nicht mehr?

Portrait von weyer
  • 28.08.2014 - 17:14

Sehr detailliertes, gut bebildertes und nachvollziehbares Tutorial. Ein Tut über Doge & Burn würde ich mich freuen.

Portrait von Datapixel
  • 28.08.2014 - 10:02

Vielen Dank. Deine Anleitung ist sehr gut und verständlich geschrieben. Dodge&Burn macht eben aus einem normalen Bild ein spannendes Bild.

Portrait von WambOO
  • 27.08.2014 - 23:01

Super Tutorial, vielen Dank :)

Portrait von teste123
  • 27.08.2014 - 21:23

Vielen Dank für das ausführliche Tutorial

Portrait von samtron
  • 27.08.2014 - 21:22

Vielen Dank für das ausführliche Tutorial. :-)
MfG

Portrait von kama20
  • 27.08.2014 - 20:49

Wahnsinn,
sehr gute Arbeit und vor allem sehr detailreich erarbeitet.
Dein Tutorial liest sich sehr gut.

Danke das Du Dir soviel Mühe gemacht hast.

Portrait von rocking_sid
  • 27.08.2014 - 20:11

Vielen Dank für dieses sehr interessante Tutorial!

Portrait von xaleb
  • 27.08.2014 - 19:45

Sehr detailliertes, gut bebildertes und nachvollziehbares Tutorial. Danke.

Portrait von ifle
  • 27.08.2014 - 18:34

Danke für das Tut! Schöne Anregung, kann mir gut vorstellen Ähnliches zu erarbeiten.
LG ifle

Portrait von wysiwyget
  • 27.08.2014 - 17:56

Danke werde das mal in Ruhe durcharbeiten

Portrait von kw513143
  • 27.08.2014 - 17:54

Vielen Dank Gut umgesetzt

Portrait von chipslette
  • 27.08.2014 - 17:48

Wieder ein Beispiel um sich weiterzubilden! Danke!

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teststefan