Anzeige
Tutorialbeschreibung

Digitale Maltechniken: Vom Foto zur Zeichnung

Digitale Maltechniken: Vom Foto zur Zeichnung

Sie bewundern die Fähigkeit von Straßenportraitkünstlern, eine Fotovorlage oder gar das reale Gegenüber in nur kurzer Zeit in einer ausdrucksvollen Zeichnung festzuhalten? Mit Photoshop gelingen auch Ihnen kleine Kunstwerke mit persönlicher Note. Spitzen Sie den digitalen Bleistift und skribbeln Sie los.


Bilder


Text und Bildbearbeitung:
Wibke Pfeiffer
Fotografie: Clarissa Bigus
Hinweis: Dieses Tutorial erschien erstmals in Ausgabe 10/2008 des Magazins DigitalPHOTO  als sechster Teil einer umfangreichen Maltechniken-Serie. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag falkemedia.

Sie wollen Ihre Familie oder Freunde mit einer ganz persönlichen Aufmerksamkeit überraschen? Zugegeben, ein Fotomotiv eigenhändig von der Vorlage aufs Zeichenblockpapier zu bringen, gerade wenn es um Portraits geht und die Ähnlichkeit besonders hoch sein soll, zählt nicht zu jedermanns Talenten. Die gute Nachricht: Für eine Zeichnung oder Skizze wie in unserem Beispiel müssen Sie sich keine Sorgen um Proportionen und Ähnliches machen. Ein bisschen Spaß am künstlerischen Gestalten genügt schon, denn am Computer, mit digitaler Fotovorlage als Paushilfe, geht's erheblich leichter.

Pinsel- statt Stiftspitzen
Über Füllebenen wie Volltonfarbe und Muster erstellen Sie den Papiergrund für Ihre Skizze. Bleistiftskizzen wirken besonders eindrucksvoll, wenn mit eher weicher, dunkler Mine auf getöntem Papier gearbeitet wird. Hierfür legen Sie über Ebenenmasken mit Pinselspitzen aus dem Set Pinsel für trockene Farbe Strich für Strich die nur minimal bearbeitete Fotovorlage frei. Reicht die Papierfarbe wie bei uns bereits in die mittleren Tonwerte hinein, können Sie zusätzlich mit ein paar weißen Kreidestrichen die wichtigsten Lichter setzen (Weißhöhung). Wenn Sie die Schraffuren nicht zu eng setzen, wird das Ergebnis seine fotografische Vorlage trotzdem nicht verraten.

Eingabehilfe
Zur Not lässt sich dieser Zeichenworkshop natürlich auch mit der Maus nachvollziehen, am einfachsten zum Ziel kommen Sie aber mit Hilfe eines Grafiktabletts. Dank des Tablettstiftes, der sich vom natürlichen Zeichengerät im Prinzip nur durch die nicht malende, dafür aber drucksensitive Plastikspitze unterscheidet, können Sie Ihre Striche so präzise steuern wie gewohnt. Setzen Sie in Photoshop an entscheidender Stelle die richtigen Haken, erkennt das Eingabegerät sogar, ob ein Strich zart oder kräftig ausgeführt wird. Die Software passt daraufhin Größe und Fluss des Pinselstrichs an den Zeichenstiftdruck auf der Tablettoberfläche an.

Finger weg von Malfiltern
Wenn Sie ein realistisch anmutendes Ergebnis erzielen wollen und Sie die Zeit für eine handgesteuerte Umsetzung haben – Finger weg von den Kunst-, Mal- und Zeichenfiltern. Die Ein-Klick-Ergebnisse der diversen Strichumsetzungen durchziehen die gesamte Bildfläche im selben Winkel und wirken dadurch schnell zu technisch. Nicht nur, dass Sie die Schraffuren und Linien über die Filter nicht an die Konturen und Oberflächeneigenschaften ihres Motivs anpassen können, die gleichförmigen Striche transportieren auch nichts von der Emotionalität und Persönlichkeit, die den eigentlichen Charakter einer Bleistiftzeichnung ausmachen.
Ganz Ihnen überlassen bleibt hingegen, ob Ihr Ergebnis eher skizzenhaft ausfällt oder zur fein ausformulierten Zeichnung wird. Suchen Sie im Internet nach weiteren Beispielen und lassen Sie sich dabei von den diversen Zeichenstilen inspirieren – es müssen ja nicht gleich die ganz großen Vorbilder wie Dürer, Rembrandt und Van Gogh sein, an denen Sie sich orientieren.

Ein letzter Tipp vorab:
Schwarzweißes Ausgangsbild
Für die Verwandlung eines Fotos in eine Bleistiftzeichnung sollten Sie als Vorlage immer eine Schwarzweiß-Variante Ihres Fotos verwenden. Wenn Sie mit einem eigenen Motiv arbeiten und das Foto erst noch umwandeln müssen, achten Sie darauf, dass Sie im RGB-Modus bleiben (nicht in Graustufen umwandeln) und nutzen stattdessen die Anpassen-Befehle Schwarzweiß oder den Kanalmixer mit aktivierter Monochrom-Option beziehungsweise die zugehörigen Einstellungsebenen. Sie stellen so sicher, dass Ihnen weiterhin alle Farben für den Papierhintergrund sowie alle Filter zur Verfügung stehen.



Schritt 01:
Arbeitsbereich
Öffnen Sie die Datei HUND.jpg, die uns freundlicherweise von Fotografin Clarissa Bigus zur Verfügung gestellt wird, in Photoshop, und speichern Sie sie als .psd-Datei mit dem Zusatz ZEICHNUNG ab. Passen Sie nun als Erstes Ihren Arbeitsbereich an: Sie werden vorrangig mit den Werkzeugen, dem Ebenenfenster (F7), der Pinselpalette (F5) und dem Protokoll arbeiten. Arrangieren Sie diese Fenster im Palettendock und minimieren alle anderen.

Bilder


Schritt 02: Zeichenblock

Als Erstes legen Sie die Farbigkeit des Zeichenpapiers fest. Am Fuß der Ebenenpalette finden Sie das Symbol mit der Funktion Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen. Aus dem zugehörigen Pop-up-Menü wählen Sie die Option Volltonfarbe. Es öffnet sich der Dialog Grundfarbe aufnehmen. Der hier verwendete warme, mittlere Grauton hat die Werte R 200 / G 200 / B 190.

Bilder



Schritt 03: Papierfasern
Viele Zeichenpapiere weisen eine recht grobe Textur auf. Um diese zu simulieren, legen Sie eine weitere Füllebene an, diesmal mit der Option Muster. Im Dialogfeld Musterfüllung klicken Sie auf die Mustervorschau und rufen über den Rechtspfeil das Drop-Down-Menü auf, wo Sie das Set Graustufen-Papier auswählen. Klicken Sie dann in die Miniatur und wechseln zur Mustervorlage Fasern 1.

Wollen Sie statt der recht dominanten Fasern-Struktur lieber eine klassische Ingres-Rippung simulieren, testen Sie die Mustervorlage Krepp bei 20% Skalierung. Den Ebenenmodus setzen Sie auf Abdunkeln und die Deckkraft auf 50%. Die Papierfarbe sollten Sie hierfür neu über den Farbwähler der Farbfüllungsebene anpassen.

Bilder



Schritt 04: Fasern verrechnen
Skalieren Sie das Muster auf 550% und schließen das Fenster mit OK. Setzen Sie die Füllmethode der Ebene MUSTERFÜLLUNG 1 dann auf Weiches Licht und senken die Ebenendeckkraft auf 70%. Damit sich diese Ebene nur auf das Zeichenpapier darunter auswirkt, machen Sie sie per Strg+Alt+G zur Schnittmaske.

Bilder



Schritt 05: Pausebenen anlegen
Damit Sie gleich wissen, wo und wie Sie Ihre Bleistiftstriche setzen sollten, benötigen Sie eine Kopie des Originalbildes, die über den Papierebenen liegt. Am einfachsten ist es, die Hintergrundebene zu duplizieren, die Kopie an oberste Stelle zu ziehen und die Deckkraft auf 30% abzusenken. Bei vielen Vorlagen kann aber auch die im folgenden Schritt beschriebene Methode Vorteile haben.

Bilder



Schritt 06: Leuchtende Konturen
Für die alternative Pausebene duplizieren Sie erneut die Hintergrundebene, bringen Sie an oberste Position und lassen den Filter > Stilisierungsfilter > Leuchtende Konturen darüberlaufen; Kantenbreite 3, Kantenhelligkeit 15, Glättung 10. Danach invertieren Sie das Ergebnis (Strg+I), setzen den Ebenenmodus auf Multiplizieren und die Deckkraft auf 25%.

Bilder



Schritt 07: Zeichenebene
Die beiden Pausvorlagen können Sie in den folgenden Schritten nach Bedarf und Geschmack abwechselnd ein- und ausblenden. Als Nächstes duplizieren Sie für die Zeichenebene abermals die Hintergrundebene, legen sie an oberste Stelle und passen den Kontrast über eine Einstellungsebene > Tonwertkorrektur (10 / 1,10 / 255) an, die Sie zur Schnittmaske machen.

Bilder



Schritt 08: Durch Rauschen aufrauen
Setzen Sie den Modus der ZEICHENEBENE auf Abdunkeln, und wenden Sie den Filter > Rauschfilter > Rauschen hinzufügen mit Stärke 10 (Gaußsche Normalverteilung und Monochromatisch aktiviert) auf sie an, um den Malgrund etwas aufzurauen. Danach legen Sie für dieselbe Ebene eine mit Schwarz gefüllte Ebenenmaske an (Ebene > Ebenenmaske > Alle ausblenden).

Bilder



Schritt 09: Trockene Pinsel laden
Wählen Sie das Pinsel-Werkzeug an und wenden Sie sich der Pinselpalette zu. Über den kleinen Rechtspfeil oben öffnen Sie deren Dropdown-Menü. Wählen Sie aus den Vorgaben das Pinselset Pinsel für trockene Farbe und klicken Sie auf OK oder Anfügen, um die Pinsel in das Dialogfeld zu laden. Stellen Sie die Pinselspitze Pastell auf Kohlepapier ein.

Bilder



Schritt 10: Pinselsteuerung
Unter Pinselform setzen Sie den Durchmesser auf 25px, unter Formeigenschaften lassen Sie die Größe über den Zeichenstiftdruck steuern, ebenso unter Andere Einstellungen die Deckkraft. Ein Druck auf die Taste D macht die Farbe Weiß zur Vordergrundfarbe. Jeder Zeichenstrich, den Sie jetzt in der Maske auftragen, macht die darunterliegenden Bildbereiche sichtbar. Beginnen Sie mit den Augen.

Bilder



Schritt 11: Struktur skalieren
Leider hat Photoshops Pinsel Pastell auf Kohlepapier einen kleinen Haken. Die Struktur, mit der er hinterlegt ist, fügt sich nicht nahtlos aneinander an, sondern hinterlässt dunkle oder helle Stoßkanten. Unser Tipp daher: Um diese zu vermeiden oder nicht zu offensichtlich werden zu lassen, ändern Sie regelmäßig die Skalierung der Struktur auf einen neuen, zufälligen Wert zwischen 15 und 50 %.

Bilder



Schritt 12: Gesichtszüge ausarbeiten
Arbeiten Sie weitere, markante Gesichtszüge, wie Schnauze, Stirn und den Ohransatz heraus. Achten Sie dabei darauf, dass Ihre Striche der Wuchsrichtung des Fells folgen. In dunkleren Bereichen können Sie auch auf leicht geschwungene Kreuzschraffuren zurückgreifen. Wichtig: Lassen Sie immer wieder das Papier durchscheinen und malen Sie keinen Bereich vollflächig aus.

Bilder



Schritt 13: Tiefen auffüllen
Besonders wichtige Stellen wie die Augen und Schattenbereiche bearbeiten Sie bereits in dieser Ebene mehrfach. Hierdurch verstärken sich nicht nur automatisch die Kontraste. Auch wenn trotz des Tipps in Schritt 11 Linienmuster entstanden sein sollten, die die Nahtstellen der Struktur hinter dem Pinsel verraten, besteht nun die Chance, diese vorsichtig zu übermalen.

Bilder



Schritt 14: Kurzes Fell, kurze Striche
Noch immer in derselben Ebene stellen Sie jetzt zunächst die Hauptzeichnung fertig. Wie das Ergebnis zeigt, ist es nicht notwendig, jeden Bereich bis ins Detail auszuformulieren. Wie im Brustbereich oder am rechten Ohr des Hundes genügen oft schon ein paar Striche zur Andeutung. Ein Tipp: Kurzes Fell, wie im Halsbereich, sollten Sie mit möglichst kurzen Strichen umsetzen.

Bilder



Schritt 15: Lücken lassen?
Sicherlich eine Geschmacksfrage, wenn auch keine ganz nebensächliche: Entscheiden Sie sich, ob Sie mit einer geschlossenen Kontur arbeiten wollen, die Ihre Zeichnung einfasst, oder ob Sie ganz bewusst bestimmte Bereiche nicht schließen und Weißräume aus dem Motiv mit der Papierfläche verbunden bleiben. Ohne geschlossene Einfassung wirkt das Ergebnis oft räumlicher.

Zu den Rändern hin können Sie Ihre Zeichnung bewusst auslaufen lassen. Vermutlich würden Sie sich auch bei einem analog erstellten Portrait auf das Hauptmotiv konzentrieren. Der Hintergrund darf also unbearbeitet bleiben. Wichtiger ist es, die Gesichtsmerkmale herauszuarbeiten, um den Charakter des Portraitobjektes einzufangen.

Bilder



Schritt 16: Duplikat für Details
Sie sind soweit zufrieden mit Ihrem Ergebnis? Dann duplizieren Sie die ZEICHEN-Ebene mit der zugehörigen Einstellungsebene (beide mit der Strg-Taste markieren und auf das Abreißblocksymbol ziehen), nennen die ZEICHEN-Ebenenkopie DUNKLE AKZENTE und füllen deren Ebenenmaske wieder komplett mit Schwarz (Umschalt+F5 öffnet den Fläche füllen-Dialog).

Bilder



Schritt 17: Dunkle Akzente
Die Pinselgröße erhöhen Sie auf 40px und malen in der nun wieder leeren Maske mit sanftem Druck über die Bereiche, die Sie als besonders dunkel hervorheben wollen. Ist Ihnen der Effekt zu stark, senken Sie danach die Deckkraft der Ebene auf 50 Prozent. Soll es hingegen noch etwas mehr krachen, ziehen Sie den linken Regler in der Einstellungsebene > Tonwertkorrektur weiter nach rechts.

Bilder


Schritt 18: Weißhöhung
Wiederholen Sie Schritt 16, und nennen Sie die Zeichenebenenkopie diesmal Weißhöhung. Nachdem Sie auch hier die Ebenenmaske wieder geschwärzt haben, setzen Sie den Ebenenmodus auf Aufhellen und die Deckkraft auf 90%. In der Tonwertkorrektur-Ebene verschieben Sie den rechten Wert für die Lichter auf 230. Den Durchmesser der Pinselspitze setzen Sie auf 20-25 px herab.

Bilder



Schritt 19: Weißer Bart
Mit diesem neuen Ebenenpaar setzen Sie die Lichter in Ihrer Zeichnung – Sie wechseln quasi vom Bleistift zur weißen Kreide. Wählen Sie die Ebenenmaske der WEISSHÖHUNGS-Ebene an und beginnen Sie mit der Fellzeichnung um die Schnauze herum. Auch Augen, Hals und Brust dürfen betont werden. Dank des Aufhellen-Modus sind Ihre Striche nur dort sichtbar, wo auch das Foto hell ist.

Bilder



Schritt 20: Krönender Abschluss
Legen Sie an oberster Position eine letzte neue, zunächst leere Ebene an (Umschalt+Strg+N), in der Sie mit weißem und schwarzem Pinsel einige Striche ganz frei hinzufügen können. Da Sie dabei an keine vorhandenen Bildinformationen gebunden sind, können Sie z.B. letzte Lichter im Stirnbereich setzen, die Barthaare verstärken oder zu fotorealistische Bereiche wie auf dem Nasenrücken vorsichtig übermalen. Über die Deckkraft lässt sich der Effekt hinterher noch regulieren (hier 60%).

Bilder


Bilder




Die fertige Zeichnung:

Bilder


Viel Spaß beim Mitmachen!

Kommentare
Achtung: Du kannst den Inhalt erst nach dem Login kommentieren.
Portrait von Monti7
  • 22.06.2015 - 07:42

Toll! Super erklärt :)

Portrait von Sebbel330i
  • 06.08.2013 - 20:23

echt toll erklärt, und da ich viele Bilder von unserem Beagle habe, lohnt sich das auf alle Fälle

Portrait von AngievP
  • 17.04.2013 - 18:32

Super! Vielen vielen Dank!

Portrait von broedersen
  • 01.02.2013 - 20:18

super gut erklärt das Tutorial. Schade das beim PDF die Erklärungsbilder auf der zweiten Seite erscheinen.
Aber dennoch danke!

Portrait von wepa
  • 18.12.2012 - 16:52

Ein sehr geiles tut, hat bei mir ein wenig gedauert. Aber gut erklärt.

Portrait von Liloche
  • 14.09.2012 - 13:42

Das tutorial ist echt gut erklärt. Ich bin beeindruckt! ;)

Portrait von reicheltandre
  • 14.08.2012 - 08:55

Also ich habe dieses Tutorial gerade durchgearbeietet. Es ist sehr umfangreich aber auch sehr gut beschrieben und die Arbeitsergebnisse lassen keine Wünsche offen. Ich persönlich bin begeistert es ist genau der Effekt den ich angestrebt habe. WEITER SO !!!!

Portrait von reicheltandre
  • 20.07.2012 - 07:05

echt klasse das Tutorial werde mcih gleich an die Arbeit machen... Vielen Dank !!!

Portrait von Werbedesign_Jung
Portrait von anjana
  • 18.01.2012 - 11:59

Super Tutorial. Danke!

Portrait von pixelanddots
  • 03.11.2011 - 17:15

Habe eben dieses Tutorial gefunden. Ich hatte keine Ahnung wie man so etwas machen kann. Es scheint aufwendig zu sein aber das Resultat sieht einfach super aus. Danke für's zeigen....!

Portrait von Muffn
  • 15.10.2011 - 19:30

was ist gemeint in Schirtt 05 mit :"Am einfachsten ist es, die Hintergrundebene zu duplizieren, die Kopie an oberste Stelle zu ziehen und die Deckkraft auf 30% abzusenken." Also ich hab dupliziert aber das mit an oberste stelle ziehen nicht. Und wie änder ich DAVON nun wieder die deckkraft, ich kann nur die von den andern beiden Ebenen veränder.

Portrait von WibkePfeiffer
  • 18.10.2011 - 17:27

Liebe(r) Muffn, ganz sicher bin ich nicht, wo ihr Fehler liegt (Verständnisproblem Ihrer Beschreibung), aber vielleicht hilft Ihnen dieser Hinweis ja trotzdem.
Die Hintergrundebene ist klassischerweise gesperrt (Schlosssymbol), dennoch lässt sich diese unterste Ebene (das Original-Foto in diesem Fall) duplizieren. Das klappt, indem Sie die Ebene auf das Seitensymbol (Neue Ebene erstellen) neben dem Papierkorb am Fuß der Ebenen-Palette ziehen. Oder Sie klicken mit rechts auf die Hintergrundebene und wählen dann Ebene duplizieren aus dem Pop-up-Menü.
Egal, wie Sie die Kopie erstellt haben (die dann direkt über dem Originalfoto, aber unter den Zeichenpapierebenen liegt) - Sie MÜSSEN Sie jetzt über die anderen Ebenen ziehen. Dazu klicken Sie mit der Maus darauf, halten die Taste gedrückt und ziehen die Ebene im Ebenenstapel an die oberste Position.
Und: Bei jeder nicht gesperrten Ebene (das Schlosssymbol würde es anzeigen) lässt sich auch die Ebenendeckkraft verändern. Das sollte bei der Ebenenkopie kein Problem sein, denn duplizierte Hintergrundebenen sind immer automatisch entsperrt.
Nun denn, ich hoffe, so klappt es... viel Erfolg! - Wibke Pfeiffer, Redaktion DigitalPHOTO und DigitalPHOTO Photoshop.

Portrait von oenedoen
  • 04.10.2011 - 13:28

Sieht sehr umfangreich aus, wurde aber toll erklärt. Bin mal gespannt.

Portrait von diemanu81
  • 23.09.2011 - 10:52

Tolles Tutorial. Sehr ausführlich und gut erklärt!! Werde mich mal ranschmeissen das nachzumachen!!

Portrait von hcmt
  • 14.09.2011 - 20:55

Genau DAS habe ich schon lange gesucht.
Ähnliche Beiträge habe ich im Netz schon gefunden, doch die Ergebnisse waren nie so richtig überzeugend oder einfach schlecht erklärt.
Aufgrund der vielen positiven Kommentare, freue mich schon, mich in nächster Zeit an diesem Tutorial zu versuchen.
Danke

Portrait von Namira
  • 24.08.2011 - 12:54

tolle Sache :) sehr Ideenreich

Portrait von sabrina86
  • 06.08.2011 - 01:17

Sehr gut erklährt. Und trotz älterer Photoshopversion ist das Ergebnis sehr zufriedenstellend

Portrait von _gonzales
  • 05.07.2011 - 10:14

Super gut erklärt, ich werde es nun mal ausprobieren. Bin gespannt

Portrait von Zugail6
  • 26.06.2011 - 03:20

wow... toll erklärt... muss man gleich ausprobieren... thx

x
×
×