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Tutorialbeschreibung

Polaroid - einfach und schick und genau beschrieben

Polaroid - einfach und schick und genau beschrieben

Hallo lieber Leser. Dies ist ein Tutorial für Einsteiger. Ich gehe daher genau auf die einzelnen Schritte ein, die benötigt werden, um ein einfaches, aber sehr schickes Polaroid in Photoshop zu erstellen. Viel Spaß beim Lesen.


Schritt 1: Dokument erstellen

Wir erstellen zunächst ein Dokument, welches genug Platz in der Vertikalen bietet, da unser Polaroid schließlich höher als breit ist.

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Schritt 2: Hilfslinien

Hilfslinien vereinfachen es uns, dass das Polaroid gleichmäßig ausschaut. Hierzu einfach den Menüpunkt Ansicht auswählen und zwei neue Hilfslinien erstellen. Eine horizontal bei 50% und eine Hilfslinie vertikal bei 50%.

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Schritt 3: Das Format macht das Polaroid

Mithilfe des Auswahlwerkzeuges (Kurztaste M) ziehen wir einen Rahmen auf. Hierbei ist ein Seitenverhältnis von 9:12 zu beachten, damit das Polaroid später realistisch wirkt. Bedeutet also, dass wir als Art des Auswahlwerkzeuges Festes Seitenverhältnis auswählen und für die Breite 9 und für die Höhe den Wert 12 eintragen.

Anschließend eine Auswahl aufziehen, sodass zum Rand noch ausreichend Platz für die Bearbeitung ist. Die Auswahl füllen wir mit dem Füllwerkzeug (Kurztaste G) mit der Farbe Weiß (#ffffff). Nun duplizieren wir die Ebene (Ebene>Ebene duplizieren) und füllen das Rechteck mithilfe des Füllwerkzeuges mit der Farbe Grau (z.B. #9e9e9e).

Wir ändern die Anordnung der Ebenen, indem wir die Ebene mit dem grauen Kasten unter die Ebene mit dem weißen Kasten schieben. Keine Angst, an dieser Stelle muss alles weiß sein.

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Schritt 4: Schatten bitte

Wir achten darauf, dass wir die Ebene mit dem grauen Kasten ausgewählt haben, und wenden nun den Gaußschen Weichzeichner an (Filter>Weichzeichnungsfilter>Gaußscher Weichzeichner). In meinem Beispiel sah das Ergebnis bei einem Wert von ca. 8px recht gut aus. Hier muss man natürlich einen höheren Wert wählen, sofern der Kasten selbst größer ist.

Faustregel: ca. 1% der Breite des Polaroids bzw. der Breite des erstellten Dokuments. Mit dem Radiergummi-Werkzeug (Kurztaste E) entfernen wir nun mit einem recht großen und vor allem weichen Radiergummi die Kantenbereiche.

Hinweis: Ich habe für den Radiergummi eine Größe von ca. 1/4 der Dokumentenbreite genommen. Wenn die Ebene mit dem weißen Kasten eingeblendet geblieben ist, kann man nun schon ein Polaroid erkennen.

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Schritt 5: Einstellen der Schatten

Keine Sorge, falls ihr die Schatten noch verändern wollt. Wählt hierzu die Ebene mit dem grauen Kasten aus, klickt mit gedrückter cmd-Taste (bei Windows war das, glaube ich, Strg) auf das Symbol der Ebenenminiatur, um die Inhalte der Ebene auszuwählen.

Mit einem Rechtsklick auf die Auswahl (Auswahlwerkzeug muss natürlich aktiv sein) klicken wir auf Auswahl transformieren. Ein erneuter Rechtsklick lässt uns die Option Verkrümmen auswählen. Durch Versetzen der Eckpunkte sowie der richtungsweisenden Punkte können wir den Schatten nun ganz bequem verschieben.

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Schritt 6: Wo kommt das Bild nun hin?

Wir ziehen einen Rahmen mithilfe des Auswahlwerkzeuges im Format 1:1 (also Quadrat) nur knapp kleiner in Relation zum Kasten zu Beginn. In meinem Beispiel habe ich einen ungefähren Abstand zum Rand von 20px. Der gleiche Abstand muss auch für den oberen Rand gewählt werden.

Wir füllen diese Auswahl wieder mit einem Grauton, beachten aber, vorher eine neue Ebene zu erstellen. Die Auswahl, die jetzt immer noch besteht, verkleinern wir um 1px und entfernen diese Auswahl von dem eben erstellten grauen Kasten. Jetzt sollten wir einen quadratischen Rahmen von 1px haben, der als Begrenzung für unser Bild später dient.

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Schritt 7: Und nun?

Nun können wir unsere Lieblingsfotos in den Begrenzungsrahmen einfügen, das Polaroid duplizieren und ggf. drehen, damit es dynamischer wirkt oder aber auch das Polaroid in ein Foto einfügen, um es bspw. "auf einen Tisch zu legen". Es empfiehlt sich, mit der Deckkraft der Ebenen für den Schatten sowie für den Begrenzungsrahmen zu spielen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

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Kommentare
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Portrait von anccce
  • 19.05.2013 - 16:45

P.S.: noch ein keiner nachtrag an die anfänger: der radiergummi wird dann auf der grauen ebene angewendet!

Portrait von anccce
  • 19.05.2013 - 16:44

ich glaub, ich hab den anfänger-denkfehler nun! hab jetzt aber auch echt ne weile gebraucht.
für uns anfänger müssen tutorials einfach "deppensicher" geschrieben sein, sonst hängen wir eben irgendwo fest. ich versuche das nochmal für anfänger zu schildern (also zumindest hat es so bei funktioniert!). Es beginnt ab schritt 3.

1. als allererste hürde sei zu erwähnen, dass man die auswahl auf einer NEUEN ebene ziehen muss. und dabei gibt es gleich nochmal nen haken: nicht die hintergrundebene einfach duplizieren, sondern eine NEUE EINSTELLUNGSEBENE wählen, also mit transparentem hintergrund. dann kann man die auswahl nämlich auch weiß füllen! für alle die wie ich versucht haben, das auf der weißen hintergrundebene zu machen, dann passiert ja nix! zum nachvollziehen hab ich die hintergrundebene unsichtbar gemacht.

2. als nächstes kopiert man diese ebene (also die mit dem weißen rechteck). die auswahl ist immer noch vorhanden. in der neuen ebene dann die auswahl grau füllen.

3. dann die nächste große hürde: die ebene mit dem grauen rechteck ist gewählt, aber die AUSWAHL NUN AUFHEBEN bevor man den gauß'schen weichzeichner drüberlaufen lässt. dann die ebenenreihenfolge vertauschen. grau ist nun unter weiß, hintergrundebene wieder sichtbar werden lassen und hey da! ich sehe was ihr nun mit schatten meint!

ich hoffe, ich konnte weiterhelfen!

Portrait von Takamine
  • 23.05.2013 - 13:12

Vielen Dank für die ausführliche Ergänzung. Es dürfte für Manche hilfreich sein, es mit anderen Worten zu lesen. Klasse Beitrag !

Portrait von KFreund
  • 26.04.2013 - 17:37

Habe ähnliche Schwierigkeiten gehabt und bin noch nicht bis zum Ende durchgedrungen. Bin eben Laie,
bleibe aber ehrgeizig dran.Die vielen Kommentare werden mir dabei sicher helfen.

Portrait von Takamine
  • 27.04.2013 - 10:42

Ich drücke die Daumen. Falls die anderen Kommentare nicht helfen, schreib doch gerne deine Frage und ich beantworte sie dann in hoffentlich verständlicheren Worten.
----------
Langsam habe ich tatsächlich Zweifel, ob es nicht doch an meinem Schreibstil liegt. :)

Portrait von Mainmaedel
  • 25.01.2013 - 17:36

Habe das Tutorial ausprobiert, geht im Prinzip auch mit PSE, aber man muss insgesamt schon ziemlich um die Ecke denken. Die Erklärungen sind verbesserungswürdig. Einfacher ist es allemal, wenn man über die graue Ebene eine kleinere weiße legt. Dann klappt es sehr viel einfacher.
LG - Elke

Portrait von Takamine
  • 25.01.2013 - 17:55

Hallo Elke,

genau das ist der Plan. Unten eine graue Ebene, darüber eine Weiße. Es sollten beide Auswahlen aber gleich groß sein - wir wollen ja keinen grauen Rand, sondern nur einen Schatten. Ich hoffe es war keine allzu große Knobelaufgabe. Danke für dein Kommentar.

Gruß, Hannes

Portrait von Elevenfourteen
Portrait von Takamine
  • 25.01.2013 - 17:55

Danke für dein Kommentar.

Portrait von Elevenfourteen
Portrait von EscaFlow87
  • 05.11.2012 - 16:20

Cooles Tut. Leicht erklärt, wie`s geht. War ne Aufgabe von 4 Minuten. Simpel. THX an Autor.



Da hier einige am "Schritt 4" kleben bleiben, eine kleine Hilfestellung:

Schritt 4 (Benutzung "Gaußscher Weichzeichner)...:

kurzer Hinweis: Nach meiner Erfahrung sieht man, ob eine Auswahl od. ein Auswahlrechteck, noch aktiv ist. Der gestrichelte Rahmen, in eurer Arbeitsdatei, weißt darauf hin.
Wenn eine solche Auswahl noch "gezogen" wurde, was bei Schritt 3, erforderlich ist....dann diese mit STRG+D aufheben. Es ist egal, welche Ebene angewählt ist. Die Auswahl verschwindet sofort.

Schritt 4:

- STRG+D drücken - alle Auswahlen werden aufgehoben.

- in eurer Ebenenliste, die graue Ebene unter die weiße Ebene ziehen. Wenn Schritt 3 richtig ausgeführt wurde, dann habt ihr 2 Ebenen. Eine weiße und eine graue Ebene. Die "Hintergrund"-Ebene zählt nicht!

- die graue Ebene, in der Ebenenliste anklicken / anwählen

- gehe zu "Filter - Weichzeichnungsfilter - Gaußscher Weichzeichner"

- im Weichzeichnerfenster (im letzte Drittel) 8px einstellen und "OK" drücken.

- die graue Ebene sollte nun weichgezeichnet sein und die weiße Ebene söllte über der grauen weichgezeichneten Ebene liegen. Somit habt ihr einen / euren Schatten erzeugt.


Cheers
Esca

PS.
Das ganze wurde getestet und funktioniert.

Portrait von Takamine
  • 07.11.2012 - 10:38

Danke für das nette Feedback und die weiterführende Hilfestellung. Toller Beitrag..

Portrait von DarkNeZz
  • 23.10.2012 - 22:08

Leicht verständliches Tutorial. Hat bei mir alles reibungslos geklappt!

Portrait von Takamine
  • 24.10.2012 - 08:30

Danke für deinen lieben Kommentar.

Portrait von Lux_Relax
  • 28.08.2012 - 23:53

Super tolles Tutorial. Mit einigen Photoshop-Kenntnissen leicht nach zu machen

Portrait von sundash
  • 25.06.2012 - 13:24

Bin weißgott kein Anfänger, aber nach 3 Stunden vergeblichen Versuchen dem Autor zu folgen habe ich endgültig aufgegeben.


PS
Habe jetzt das ganze statt mit CS6 mit CS5 gemacht, da schein es zu funzen. Zumindest über den Punkz 4 hinaus. Habe aber nicht zu Ende gemacht, da mir die Lust vergangen ist.

Portrait von Takamine
  • 25.06.2012 - 13:42

Hallo sundash,

kann ich vielleicht weiterhelfen? Tatsächlich habe ich das Tutorial mit CS5 erstellt.
Bei Fragen einfach schreiben oder ich gebe auch gerne meine Telefonnummer, ist so ja dann doch einfacher.

Als kleiner Tipp noch: nicht zu sehr auf die Shortcuts achten, da die wie jeder weiß verändert werden können, von Version zu Version auch leicht variieren und bei Windows nicht die selben sein müssen, wie bei mir. Ich habe bei jedem Schritt die genaue Bezeichnung des Werkzeuges bzw. Filters angegeben entspr. der Version CS5, sodass da keine Missverständnisse auftreten sollten.

Beste Grüße,
Hannes

Portrait von ischnischt
  • 05.06.2012 - 13:47

gutes Toturial, vielen dank

Portrait von Ivylainne
  • 22.04.2012 - 01:23

Nettes Tut! Aber einfach ist es nicht und für Leute mit "Grundlagen" absolut nicht geeignet. Sie kommen über Schritt 4 nicht hinaus.

Portrait von Takamine
  • 22.04.2012 - 13:21

Danke. Mir war nicht bewusst, dass das so viele Schwierigkeiten mit sich bringt.

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