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Tutorialbeschreibung

Grundlagen-Videoworkshop: Ebenen - Alles, was jeder dazu wissen sollte

Grundlagen-Videoworkshop: Ebenen - Alles, was jeder dazu wissen sollte

Eine der wichtigsten Funktionen ist die Arbeit mit den Ebenen. Eine komplexe Gestaltung, wie z. B. eine Homepage, wäre ohne Ebenen nicht möglich. Hier wird der komplette Umgang mit Ebenen, Textebenen, Formebenen, Schnittmasken, Smartfiltern/Smartobjekten, Ebenenstilen, Ebenenfüllmethoden, Einstellungsebenen, Ebenenmasken gezeigt. Auch viele Tricks, die Dir viel Zeit ersparen, werden anschaulich dargestellt.

... übrigens findest du die komplette Serie hier: Photoshop-Workshop-DVD - Basics & Tricks - Schnapp sie dir in unserem Shop oder in der Kreativ-Flatrate!


Warum Ebenen und Ebenenhierarchie?

In diesem Dokument ist eine Osterkarte enthalten. Das ist nur die Hintergrundebene. Die Ebenenpalette kann ich aufrufen über das Tastenkürzel F7, das Seitenmenü oder das Menü Fenster>Ebenen.

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Während der Betrachter Blumen, den Osterhasen, das Ei etc. sieht, erkennt Photoshop nur eine Ebene voller Pixel. Da es sich hierbei nur um ein Bild mit einer Ebene handelt, ist die Bearbeitung recht unflexibel. Das Verschieben oder Färben einzelner Bildelemente ist nur mit Aufwand möglich. Beispielsweise müsste ich diesen Schmetterling auswählen und könnte diesen mit dem Verschieben-Werkzeug verschieben. Doch dann zeigt sich statt des Kartenhintergrundes – dieses leichten hellen Verlaufs - die eingestellte Hintergrundfarbe Schwarz.

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Besser ist es, wenn jedem Objekt oder zusammengehörigen Objektgruppen einzelne Ebenen zugewiesen sind. In diesem zweiten Dokument sind mehrere Ebenen vorhanden. Der Himmel hat eine eigene Ebene, die Grasbüschel ebenso sowie alle anderen Designelemente.

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Die Hierarchie der Ebenen ist von oben nach unten geordnet – vergleichbar mit ausgeschnittenen Papierschnipseln, die auf ein Blatt, die Hintergrundebene, gelegt werden. Der Schnipsel, der oben liegt, verdeckt – bei 100 Prozent Deckkraft - damit die unteren Bereiche. Daher ist in diesem Dokument auch der Himmel ganz unten in der Ebenenhierarchie, während das Gras, die Schmetterlinge, der Eierkorb etc. darüber liegen. Verschiebungen in der Ebenenpalette sorgen auch für Änderungen in der Ansicht. Obere Ebeneninhalte verdecken die unteren Ebeneninhalte. Wenn die Ei-Ebene unterhalb der Gras-Ebene platziert wird, wird sie teilweise vom Gras verdeckt. Ebenso kann ich das Ei mit dem Verschieben-Werkzeug innerhalb dieser Ebene auf der in der Ebenenpalette festgelegten Hierarchie verschieben.

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Welcher Ebeneninhalt verschoben werden soll, hängt immer von der aktivierten Ebene ab. Ich kann diese in der Ebenenpalette aktivieren oder mit der Strg-Taste und Klick linke Maustaste auf den Ebeneninhalt bei aktiviertem Verschieben-Werkzeug. Ganz intuitiv gelingt die Ebenenaktivierung, wenn ich mit dem Verschieben-Werkzeug diese einfach anklicke. Das geht, wenn vorab in der Menüleiste die Option Automatisch auswählen für die Ebene aktiviert wurde. Dann genügt der einfache Klick auf das, was ich im Dokument sehe, und die entsprechende Ebene ist aktiviert.

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Wenn die Deckkraft einzelner Ebenen reduziert werden soll, so lässt sich diese über den Deckkraftregler einfach verringern. Damit wird die Schmetterling-Ebene transparenter.

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Die Hintergrundebene

Transparenzen sind nur möglich bei Transparenzebenen. Das ist der normale Ebenenzustand. Wenn in der Ebenenpalette die Ebene Hintergrund kursiv geschrieben steht., handelt es sich um eine Hintergrundebene. Mit einer Hintergrundebene lässt sich allerdings nicht so flexibel arbeiten. Transparenzen sind nicht möglich. Auch kann ich diese Ebene nicht verschieben. Ein Foto wird immer als Hintergrundebene geladen, weil es nur aus einer einzigen Ebene besteht. So verhält es sich auch bei gescannten Bildern etc. Die Hintergrundebene kennt nur den Bildinhalt, aber keine Transparenzen. Nur wenige Formate kennen mehrere Ebenen (TIFF, PNG) und können Transparenzen berücksichtigen. Mit Doppelklick auf die Hintergrundebene kann ich diese als eine normale Ebene einsetzen.

Tipp: Halte dabei die Alt-Taste gedrückt, und das Dialogfenster mit den Einstellmöglichkeiten (Farbe, Name, Deckkraft, Modus) wird nicht angezeigt. Füllmethoden lassen sich auf Hintergrundebenen nicht anwenden, weil diese immer das Verhalten der Ebenen in Bezug auf die darunterliegenden Ebenen beeinflusst. Und da die Hintergrundebene immer die unterste ist, können keine Füllmethoden angewendet werden. Erst, wenn die Ebene als normale Ebene eingesetzt wurde, können Füllmethoden angewendet werden. Zwar steht diese Ebene dann nach der Umwandlung an unterster Stelle, kann aber jederzeit in der Reihenfolge geändert werden. Was Füllmethoden sind, dazu später mehr. Die Deckkraft der Hintergrundebene kann nicht reduziert und einzelne Pixel auch nicht ausgeschnitten werden. Einige Funktionen – wie beispielsweise das Maskieren – gehen bei der Hintergrundebene ebenso wenig. Dennoch: Es gibt auch Anwendungen – z. B. Aussparungen –, die nur funktionieren, wenn die Hintergrundebene vorhanden ist.


 

Die Transparenzebene oder normale Ebene

Wenn Transparenz im Bild vorhanden ist, wird dies durch ein Karomuster in Grau-Weiß symbolisiert. In diesem Bild (Bildquelle: Galina Barskaya @ Fotolia.com) möchte ich etwa den weißen Hintergrund entfernen.

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Mit dem Zauberstab wähle ich die weißen Bildpixel aus. Mit der Entf-Taste entferne ich den ausgewählten weißen Hintergrund. Der Hintergrund ist transparent.

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Wenn ich jetzt eine neue Ebene erstelle und einen Hintergrundverlauf anlege, dann sehe ich, dass die Frau gänzlich von dem Verlauf überdeckt ist.

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Das liegt an der Ebenenreihenfolge. Der Hintergrundverlauf ist zu 100 Prozent deckend. Wenn ich die Frau wieder sehen möchte, muss ich entweder die Frau-Ebene über der Hintergrundverlauf-Ebene platzieren oder die Deckkraft der Hintergrundverlauf-Ebene reduzieren oder Bildbereiche dieser Ebene ausblenden. Wenn ich mit dem dem Radiergummi Bildteile lösche, ist in der Ebenenminiatur bereits ein Transparenzbereich zu sehen. In diesem Bereich wird die Frau dann sichtbar.

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Besser ist es natürlich, einfach die Frau-Ebene über der Hintergrundverlauf-Ebene zu platzieren.

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In einer weiteren Ebenen kann ich Wolken platzieren. Ich stelle dazu eine Vordergrundfarbe und eine Hintergrundfarbe ein und wähle anschließend den Renderfilter>Wolken. Dann sind im Bild Wolken in dieser Farbe platziert. Wenn der Hintergrundverlauf nach wie vor durchschimmern soll, muss nur die Deckkraft der Wolken reduziert werden.

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Es gibt keine Begrenzung, mit wie vielen Ebenen letztlich im Dokument gearbeitet werden kann. Manche komplexe Montagen können hunderte Ebenen enthalten. Dafür ist dann aber auch ein leistungsstarker Rechner mit genügend Arbeitsspeicher notwendig.


 

Die Textebene

Es gibt neben der Hintergrundebene und der normalen Ebene auch Textebenen mit Textinhalten. Mit der Transformationssteuerung kann ich schnell die Ebene anwählen und über die Eck- und Seitenpunkte transformieren. Die Schriftgröße passt sich – da auf Vektoren beruhend – automatisch und ohne Qualitätsverluste an.

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Die Formebene

Daneben gibt es auch noch Formebenen. Dazu gibt es Formwerkzeuge wie das Eigene-Form-Werkzeuge. Mir steht eine ganze Auswahl an möglichen vordefinierten Formen zur Verfügung. Auch gibt es auf PSD-Tutorials.de zahlreiche ergänzende Formen zum Download: http://www.psd-tutorials.de/downloads-cats-17-photoshop-eigene-formen.html

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Habe ich eine Form gewählt, erstelle ich eine neue Ebene und ziehe mit gehaltener Maustaste und aktiviertem Eigene-Form-Werkzeug die Form auf. Bei gehaltener Shift-Taste bleibt die Form proportional zu allen Seiten.

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Mit Doppelklick in die Ebenenminiatur kann ich die Farbe ändern. Die Miniaturanzeige rechts daneben ist die Vektormaskenminiatur und zeigt genau den Ebeneninhalt an. Dieser basiert nicht auf Pixeln, sondern auf Vektoren.


 

Die Füll-/Einstellungsebene

Einstellungsebenen kann ich über das entsprechende Symbol in der Ebenenpalettenfußleiste erstellen oder über das Korrekturenfenster.

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Wähle ich etwa Farbton/Sättigung, kann ich verschiedene Einstellungen auswählen, die sich auf die darunterliegenden Ebenen auswirken. Das Positive daran besteht darin, dass jederzeit Änderungen und Variationen möglich sind.

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Die Ebenenminiatur ist für die konkrete Einstellung für Farbton/Sättigung zuständig. Die Miniatur daneben ist eine Ebenenmaske. Damit lassen sich schnell Bildbereiche ausblenden bzw. transparent gestalten. Dazu wähle ich einen schwarzen Pinsel und male einfach in die Ebenenmaske, in der ich diesen Effekt nicht angewendet haben möchte.

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Variationen der Deckkraft sorgen auch für verschiedene Stärken der Deckung des Effekts. Zu den Ebenenmasken später mehr.


 

Die Schnittmaske

Dieser Effekt wirkt sich auf alle darunter befindlichen Ebenen aus. Ich habe aber die Möglichkeit, die Einstellung nur für die unmittelbar darunterliegende Ebene wirken zu lassen. Dazu erstelle ich eine Schnittmaske. Diese kann ich einstellen über das Menü Ebene>Schnittmaske erstellen, das Tastenkürzel Alt+Strg+G, oder ich gehe mit dem Mauszeiger genau zwischen beide Ebenen und klicke mit gehaltener Alt-Taste. Der Mauszeiger hat sich vorab verwandelt in ein kleines Dreieck und zwei Kreise, die sich schneiden.

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Ein Eckpfeil in der Ebenenpalette zeigt dann an, dass sich die Einstellungsebene nur auf die darunterliegende Ebene auswirkt.

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Schnittmasken schneiden damit den Effekt auf genau die darunterliegende Ebene zu. Sie wirkt auch auf Textebenen, Formebenen etc. Mit Textebenen lassen sich kreative Effekte leicht erstellen.

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Smart-Objekte und Smart-Filter

Bis Adobe Photoshop CS waren nachträgliche Variationen der Bilder nie verlustfrei. Bei jeder Neuberechnung zeigen sich die Pixelverluste. Als demonstratives Beispiel: Ich transformiere den Osterhasen in eine sehr kleine Größe, bestätige mit Enter.

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Nach vielen Arbeitsschritten entscheide ich, dass das doch nicht so sein soll und vergrößere den Osterhasen wieder. Es zeigen sich Qualitätsverluste beim Vergrößern.

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Seit Adobe Photoshop CS2 gibt es Smart-Objekte. Sie sorgen dafür, dass ich angewendete Transformationen, Effekte und Filter jederzeit variieren oder gänzlich rückgängig machen kann – ganz ohne Qualitätsverluste. Hierzu wähle ich meine Ebene aus, klicke mit rechter Maustaste auf den Ebenentext in der Ebenenpalette und klicke auf In Smart-Objekt konvertieren.

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Ein kleines Symbol zeigt sich in der Ebenenminiatur.

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Smart-Objekte sind nicht anderes als ein Originaldokument der Ebene innerhalb der PSD-Datei. Das Originaldokument wird nicht verändert. Alle Veränderungen werden immer anhand der 100 Prozent-Qualität des Originals neu berechnet. Dennoch: Größer als das bestehende Original kann ich die Ebene auch nicht transformieren. Besonders sinnvoll sind Smart-Objekte in Anwendung mit Filtern. Dann werden die Filter zu Smart-Filtern, und alle Filter bleiben jederzeit variierbar.

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Ich kann auch mehrere Filter auf ein Smart-Objekt anwenden. Wenn ich diese dann doch nicht mehr möchte, ziehe ich sie via Drag&Drop einfach in den Papierkorb. Smart-Objekte sorgen für eine Erhöhung der Dateigröße. Möchte ich das Smart-Objekt wieder zu einer normalen Ebene machen, muss ich diese nur rastern mit Klick rechte Maustaste auf die Ebene und Ebene rastern.

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Die Bedienelemente der Ebenenpalette

Füllmethoden:

Der Ebenenmodus bzw. die Füllmethode kann oben eingestellt werden. Bei Verrechnungen von Ebenen werden andere Füllmethoden als Normal genommen. Jede Füllmethode hat ihre Besonderheit. Einfach probieren!

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Deckkraft und Fläche:

Seit der Version 7 gibt es den Fläche-Regler unter dem Deckkraftregler in der Ebenenpalette. Auf den ersten Blick scheint er genau wie der Deckkraftregler lediglich die Deckkraft variieren zu können. Doch dafür ist er nicht da. Der Regler Fläche wurde eingeführt für die Fülloptionen und Ebenenstile. Habe ich beispielsweise eine Ebene mit den Fülloptionen Schlagschatten und Abgeflachte Kante und verringere die Deckkraft, so wird alles in dieser Ebene, also Ebeneninhalt und Fülloptionen, transparenter. Verringere ich dagegen den Fläche-Regler, so wird nur der konkrete Pixelinhalt transparenter; die Fülloptionen bleiben weiter voll eingeblendet. Kleiner Tipp zum Verschieben der Regler: Einfach mit der Maus in die Schrift Deckkraft klicken und mit gehaltener Maustaste nach links ziehen. So brauche ich nicht extra auf den Pfeil zum Regeln zu drücken. Das geht übrigens mit sehr vielen Steuerelementen (Textgröße etc.) in Photoshop.

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Ebenenstile verschieben, kopieren und einfügen:

Mit Klick rechter Maustaste auf eine Ebene kann ich die Fülloptionen einstellen. Jeder Ebene kann ich bestimmte Ebenenstile zuweisen. Das sind Effekte wie Schlagschatten, Konturen etc.

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In der Ebenenpalette kann ich die Ebenenstile einfach via Drag&Drop anfassen und in eine andere Ebene verschieben.

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Wenn ich diesen Effekt kopieren und in einer andere Ebene einfügen möchte, kann ich auch via Drag&Drop den Ebenenstil anfassen und diesen mit gehaltener Alt-Taste kopiert in die andere Ebene einfügen. Der Mauszeiger wird dabei zu einem Doppelpfeil. Damit spare ich den Klick rechte Maustaste>Ebenenstil kopieren und bei der anderen Ebenen Klick rechte Maustaste>Ebenenstil einfügen.


 

Augensymbol:

Die Augensymbole zeigen an, ob eine Ebene eingeblendet oder ausgeblendet ist. Damit kann ich also eine Ebene ein- und ausblenden. Ebenso kann ich damit Ebenenstile und Smartfilter ein- und ausblenden. Wenn nur eine Ebene eingeblendet werden soll, kann ich mit Alt-Taste und Klick linke Maustaste genau die betreffende Ebene einblenden und gleichzeitig alle anderen Ebenen ausblenden.


Fixieren:

Unterhalb der Füllmethoden gibt es vier Symbole zum Fixieren. Wenn ich die Position einer Ebene sperren möchte, wähle ich das dritte Symbol. Solange dieses für diese Ebene aktiviert ist, kann ich den Ebeneninhalt nicht verschieben. Bildpixel fixieren heißt, dass ich zwar verschieben, diese aber etwa nicht mehr übermalen kann mit dem Pinselwerkzeug. Transparente Pixel fixieren heißt, dass ich genau die Ebeneninhalte bearbeiten – zum Beispiel mit einem Pinsel bemalen – kann.

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Der Arbeitsbereich wirkt sich somit nur auf bestehende Inhalte aus. Die transparenten Bereiche können nicht bearbeitet werden. Das erleichtert gerade bei Kanten die Arbeit enorm.

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Mit dem Schloss-Symbol sperre ich die komplette Ebene für sämtliche Bearbeitungen.


 

Ebenenminiatur und Ebenenminiaturoptionen:

Die Ebenenminiaturen zeigen immer den Ebeneninhalt in verkleinerter Form an. Die Miniaturen sind gerade bei vielen kleinen Ebeneninhalten etwas zu klein in der Darstellung. Daher kann ich diese in der Größe verändern und auch einstellen, ob ich ganz auf Ebenenminiaturen verzichten möchte.

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Wenn ich die Ebenenminiaturen auf die Ebenenbegrenzungen zuschneide, werden diese recht deutlich angezeigt. Der Nachteil aber besteht darin, dass ich die Position innerhalb des Dokuments nicht mehr sehen kann.


 

Pixel auswählen:

Eine weitere Ebenenminiaturoption ist Pixel auswählen. Dann werden alle Pixel ausgewählt. Schneller geht’s mit Strg und Klick linke Maustaste direkt auf die Ebenenminiatur in der Ebenenpalette.

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Ebeneneigenschaften:

In den Ebeneneigenschaften kann ich Ebenen-Namen ändern und Farben zuordnen. Neben den Ebenengruppen bietet die Funktion des Farben Zuordnens eine Möglichkeit zur Übersicht innerhalb der Ebenenpalette.

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Ebene duplizieren:

Mit Klick rechte Maustaste auf den Ebenentext stehen dem Anwender neben den Fülloptionen und den Ebenenoptionen weitere Punkte zur Verfügung. So kann ich eine Ebene duplizieren.

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Möchte ich das im selben Dokument machen, ist das Tastenkürzel Strg+J sinnvoll. Möchte ich eine Ebene in ein anderes oder neues Dokument duplizieren, bietet sich der Weg über Ebene duplizieren an. Ich kann auch direkt die Ebenen via Drag&Drop auf das Symbol Ebene erstellen in der Fußleiste in der Ebenenpalette ziehen. Dann wird die Ebene ebenso dupliziert.


 

Ebene löschen:

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Ein weiterer Punkt ist Ebene löschen. Das geht auch via Drag&Drop der Ebene in den Papierkorb in der Fußleiste der Ebenenpalette oder bei aktivierter Ebene einfach mit Klick auf den Papierkorb. Bei Klick auf den Papierkorb erscheint noch eine Abfrage, ob ich wirklich löschen möchte. Diese Abfrage kann ich unterbinden, indem ich mit gehaltener Alt-Taste auf den Papierkorb klicke. Ebenso kann ich Ebenen löschen mit der Entf-Taste. Wichtig ist nur, dass dann keine Auswahl im Dokument vorhanden ist.


 

Sichtbare auf eine Ebene reduzieren:

Hier werden alle eingeblendeten Ebenen zu einer reduziert. Das klappt übrigens auch mit Shift+Strg+E. Will ich alle Ebenen zu einer reduzieren, also auch die ausgeblendeten, kann ich das mit Strg+E machen. Dann ist es aber nicht mehr möglich, Bildteile bequem zu transformieren etc.


Auf Hintergrundebene reduzieren:

Das sorgt dafür, dass die Ebenen auf eine Hintergrundebene reduziert werden.

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Ebenen verbinden:

In der Fußleiste in der Ebenenpalette gibt es das Symbol zum Ebenen verbinden. Damit lassen sich mehrere Ebenen gemeinsam verschieben. Ich könnte zwar die beiden Ebenen mit gehaltener Shift-Taste auswählen und dann gemeinsam verschieben, müsste das aber immer wieder vorab tun, wenn ich zwischendurch andere Arbeitsschritte getätigt habe. Mit Ebenen verbinden bleiben die ausgewählten Ebenen verbunden.

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Fülloptionen:

Über das kleine fx-Symbol geht es zu den Fülloptionen. Damit lassen sich Ebenenstile wie Schlagschatten, Konturen, Schein nach außen/innen etc. einstellen. Die Ebenen erhalten dadurch bestimmte grafische Effekte.


 

Ebenenmaske:

Mit der Ebenenmaske werden Bildinhalte ausgeblendet.

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Gegeben ist eine weiße Maske, die mit schwarzer Farbe bemalt werden kann. Dadurch werden die Bildinhalte dieser Ebene ausgeblendet.

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Jederzeit können mit weißer Farbe in der Ebenenmaske die ausgeblendeten Stellen wieder sichtbar gemacht werden. Geringere Deckkraft des Pinsels sorgt ebenso für Transparenzeffekte im Bild. Die Ebenenmaske kann mit Klick linke Maustaste und der Shift-Taste deaktiviert werden. Mit Klick linke Maustaste und Alt-Taste kann ich etwa zur Kontrolle nur die Ebenenmaske im Dokument einblenden.


 

Gruppen:

Gruppen dienen zur Organisation und Übersichtlichkeit in der Ebenenpalette. Zusammengehörige Ebenen kann ich so bequem in einer Gruppe platzieren.

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Mit dem Augensymbol kann die gesamte Gruppe ausgeblendet werden. Ebenso kann die Deckkraft für die gesamte Gruppe verringert oder Verschiebungen vorgenommen werden. Mehrere Ebenen, die markiert wurden, kann ich mit Drag&Drop auf das Gruppensymbol ziehen. Dann wird eine neue Gruppe erstellt mit den entsprechenden Ebenen.


 

Ebene duplizieren:

Wenn zwei Dokumente nebeneinander im Arbeitsbereich platziert sind, kann ich eine Ebene einfach mit Drag&Drop ins neue Dokument ziehen.

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Das geht auch bequem mit Klick rechte Maustaste>Ebene duplizieren. Dort wähle ich dann als Ziel das andere Dokument.


 

Beispiel für Ebenenarbeit

Bilder verschmelzen:

Im ersten Bild ist der Himmel schön blau, aber für den Eyecatcher fehlen die Wolken etwas.

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In meinem zweiten Bild sind Wolken, die ich auswähle und kopiere.

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Den kopierten Bereich füge ich in das Dokument mit dem blauen Himmel ein.

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Eine erstellte Ebenenmaske, in der der untere Teil mit einem weichen Pinsel bemalt wurde, sorgt für den weichen Übergang des Himmels in das bestehende Bild.

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Die Wolkenebene kann ich farblich mit einer Einstellungsebene, die als Schnittmaske erstellt ist, anpassen.

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DVD-Menü erstellen:

Neben normalen Bildern bietet es sich an, DVD-Menüs über Ebenen aufzubauen. Das aktuelle DVD-Menü der Photoshop-Workshop-DVD wurde mit Photoshop erstellt.

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Skizzen in bestehende Dokumente integrieren:

Ich habe ein Motiv aus einem Animationsfilm skizziert und eingescannt. Das könnte ich jetzt in dieser Bleistiftform in meinen Hintergrund im DVD-Menü legen.

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Wenn ich jetzt versuche, die Linien des Stiftes richtig auszuwählen, zeigen sich immer einige Schwächen bzw. erhöhter Arbeitsaufwand.

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In diesem Fall bieten sich die Füllmethoden an, mit denen ich etwa einfach nur die dunklen Bereich der Ebene verrechnen lassen kann, während das Weiß des Blattes ausgeblendet wird. Ich habe die Füllmethode Multiplizieren gewählt.

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Kommentare
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Portrait von Fabse404
  • 13.09.2014 - 20:36

Tolle Grundlagenübersicht! Danke :)

Portrait von AnneRick
  • 22.03.2014 - 13:24

Vielen Dank für das Video.

Anne

Portrait von Rebecca85
  • 10.12.2013 - 08:26

Sehr hilfreich, vielen Dank!

Portrait von binietamy
  • 22.04.2013 - 11:31

Vielen lieben Dank für dieses Basiswissen in so kompakter Form!
Endlich verstehe ich als Anfänger, was z.B. Schnittmasken etc. sind und was die einzelnen Befehle bedeuten :-)
Der Download lohnt sich auf jeden Fall!!

Portrait von Antek
  • 17.04.2013 - 08:26

Sehr anschaulich die Grundlagen und Zusammenhänge erklärt und wesentliche Tasten-Kürzel angesprochen. Danke.

Portrait von KFreund
  • 07.04.2013 - 19:54

Sehr gut erklärt. Hat mir die Thematik ein großes Stück näher gebracht.

Portrait von hcmt
  • 10.03.2013 - 16:24

Ein sehr tolles Tutorial. Alles ist gut erklärt und ausführlich bebildert.
Vielen Dank

Portrait von AngelFox
  • 03.01.2013 - 19:03

Sehr gute Erklärung.Danke

Portrait von arcannia
  • 15.08.2012 - 11:22

Als Photoshop Einsteiger fand ich das Tutorial wirklich sehr hilfreich. Es gibt einen guten Überblick über die Funktionen der verschiedenen Ebenen-Typen. Das Ganze wird in einem nachvollziehbaren guten Tempo verständlich erklärt.
Schön ist die Begleitung durch geeignete Beispiele, wordurch direkt Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt werden und der Reiz geschaffen wird, damit ein wenig zu experimentieren.

Vielen Dank, echt lohnenswert!

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 24.05.2012 - 17:55

Wow, beste Einführung in den ganzen Krams, den man anfangs nciht durchschauen kann! Vielen Dank ;)

Portrait von Yazou
  • 12.05.2012 - 20:12

Für mich als Anfänger eine tolle und leicht verständliche Hilfe. - Weiter so !!!

Portrait von husk356
  • 10.02.2012 - 19:33

Gutes Tutorial. Leicht verständlich.

Portrait von Zampano_
  • 22.12.2011 - 17:22

Super Tut! 5 Sterne von mir! =)

Portrait von bluemchen10
  • 15.08.2011 - 11:54

Gutes Tut. Sehr informativ !

Portrait von Ari7
  • 21.07.2011 - 06:42

Danke! Sehr gut erklärt!

Portrait von pcjette
  • 08.04.2011 - 09:09

Habe vor einiger Zeit mit PS angefangen und hilft mir gut als kleines Nachschlagewerk. Danke.

Portrait von baumm
  • 26.03.2011 - 08:49

mache gerade Wiedereinstieg in photoshop und mir gefaellt der Ebenen-Uberblick sehr gut. Screenshots vom Ebenenmanager helfen mir immer sehr und sind fuer Anfaenger eine echte Hilfe, wenn dazu noch gut erklaert wird wie hier. Danke

Portrait von TifosiNo1
  • 25.02.2011 - 17:05

Hat mir den Einstieg enorm erleichtert. Danke!

Portrait von honey_12
  • 12.02.2011 - 19:23

gut erklärted tut. fands echt klasse! danke

Portrait von groove
  • 28.01.2011 - 13:58

Hervorragend gemachtes Tutorials - Besten Dank

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