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Tutorialbeschreibung

3D-Objekte aus Blender in Photoshop weiterverarbeiten

3D-Objekte aus Blender in Photoshop weiterverarbeiten

In diesem Tutorial zeige ich euch, wie ihr ein in Blender erstelltes 3D-Modell exportieren und in Photoshop weiterverarbeiten könnt. Die grundlegenden 3D-Funktionen von Photoshop werden erklärt. Auch ein absoluter Anfänger sollte das Tutorial verstehen.

Das Tutorial müsste auch mit 3D-Objekten aus anderen 3D-Programmen wie z. B. CINEMA 4D funktionieren. Für die Verarbeitung von 3D-Objekten müsst ihr aber unbedingt die Extended Version von Photoshop CS3 oder höher besitzen.


Als Ausgangspunkt verwende ich ein von mir in Blender modelliertes und texturiertes iPhone. Es müsste aber mit jedem beliebigen 3D-Modell mehr oder weniger gut funktionieren.


1) Exportieren aus Blender

Öffnet die .blend-Datei, die euer zu exportierendes Objekt beinhaltet, wählt in Blender unter File>Export das Format Wavefront (.obj) und speichert die Datei ab. Die Texturen müssen sich unbedingt im gleichen Ordner befinden, da diese nur verlinkt werden und sonst beim Öffnen der Wavefront-Files in Photoshop nicht erkannt werden. Falls ihr eure Texturen in Blender erstellt habt, müsst ihr diese ebenfalls zuerst als Bild abspeichern.

Exportieren als Wavefront (.obj)Bilder



 

2) Die Files: .obj und .mtl

Von Blender müssten beim Exportieren ein .obj- und ein .mtl-File erstellt werden. Um das .mtl-File braucht ihr euch normalerweise nicht zu kümmern. Es ist mit dem .obj-File verlinkt und verweist auf die verwendeten Texturen. Das 3D-Objekt selbst befindet sich im .obj-File. Wenn ihr das .mtl-File löschen würdet, könntet ihr das 3D-Objekt zwar öffnen, jedoch ohne jegliche Texturen.

Falls ihr Probleme mit den Texturen haben solltet, könnt ihr versuchen, das .mtl-File mit dem Texteditor zu manipulieren. Der Aufbau der Datei dürfte eigentlich nicht allzu schwer zu verstehen sein. Erst kommt der Dateiname der jeweiligen Textur, dann folgen die Werte, die Position und andere Einstellungen bestimmen. Das wiederholt sich dann für jede verwendete Textur. Bei einem „Manipulationsversuch“ solltet ihr zuvor aber unbedingt eine Kopie der Datei anlegen.

Vorsichtig solltet ihr beim Umbenennen der Dateien sein, da die .obj-Datei die zugehörige .mtl-Datei mittels des Dateinamens identifiziert. Falls ihr die beiden Files also umbenennen wollt, müsst ihr auch die Dateien selbst verändern. Öffnet dazu das .obj-File mit dem Texteditor. Sucht in der ersten Zeile des Files nach [DateinameVonMTL-File].mtlo und ersetzt den alten durch den neuen Dateinamen des .mtl-Files. Danach speichert ihr das File wieder als .obj.

Die .obj und .mtl Files bearbeitenBilder



 

3) Importieren in Photoshop

Aber kommen wir jetzt zu Photoshop: Wenn ihr alle benötigten Dateien im selben Ordner abgespeichert habt, wechselt zu Photoshop und öffnet das .obj-File (Datei>Öffnen). Das texturierte 3D-Objekt müsste daraufhin in Photoshop erscheinen. Beachtet aber, dass das 3D-Objekt in jedem Programm etwas anders aussehen kann und vor allem bei der Texturierung gerne Fehler auftreten.

Das .obj File öffnenBilder



 

4) Speicher- und Exportmöglichkeiten

Für die Weiterverarbeitung in Photoshop ist es sinnvoll, die Datei als Photoshop-File (.psd) zu speichern. Das 3D-Objekt wird dabei weiterhin als 3D-Objekt behandelt und nicht in ein 2D-Format konvertiert.

Eine 3D-Ebene kann aber jederzeit wieder in eine Datei exportiert werden (mehrere Dateiformate möglich, darunter auch .obj). Dazu klickt ihr mit der rechten Maustaste auf die 3D-Ebene und wählt 3D-Ebene exportieren … aus.

3D-Ebene ExportierenBilder



 

5) Menüfenster: 3D

Mit einem Doppelklick auf die Ebenenminiatur der 3D-Ebene, die unter Ebenen angezeigt werden sollte, öffnet sich ein Menü namens 3D. In diesem Fenster findet ihr alle Werkzeuge zum Bearbeiten von 3D-Objekten in Photoshop.

Das 3D-MenüfensterBilder



 

6) Ansicht

Damit man sich besser in Bildern mit 3D-Objekten zurechtfinden kann, besitzt Photoshop einige Ansichtserweiterungen zur besseren Veranschaulichung des Koordinatensystems und leichteren Verwaltung von Objekten und Licht. Man kann alle Ansichtserweiterungen unter Ansicht>Einblenden oder mittels eines Buttons rechts unten im 3D-Fenster ein- bzw. ausblenden.

Das erste Feature ist die 3D-Achse (Ansicht>Einblenden>3D-Achse). Wenn die 3D-Achse aktiviert ist, erscheint im oberen linken Eck des Bildschirms ein kleines Koordinatensystem, das anzeigt, wie das ausgewählte 3D-Objekt gerade positioniert ist. Achtung: Die 3D-Achse ist von der Ausrichtung des aktuell ausgewählten Objekts und nicht vom tatsächlichen Koordinatensystem abhängig. Die tatsächlichen Achsen des Koordinatensystems kann man an der 3D-Grundebene (Ansicht>Einblenden>3D-Grundebene) erkennen.

Die 3D-Achse dient aber nicht nur der besseren Übersicht, sondern bietet auch die Möglichkeit zur Bewegung (Skalierung, Rotation …) des ausgewählten 3D-Objekts. Darauf werde ich aber später noch einmal zurückkommen.

3D-AchseBilder



 
Das zweite Feature ist die bereits erwähnte 3D-Grundebene (Ansicht>Einblenden>3D-Grundebene). Das ist ein aus vielen 3D-Programmen bekanntes Gitter, das in einer Ebene mit der x- und der y-Achse liegt. Es dient hauptsächlich der Orientierung und der leichteren Positionierung des Objekts im Koordinatensystem.

Die Grundebene erstreckt sich nicht nur über den jeweiligen Bildausschnitt, sondern über den gesamten Photoshop-Arbeitsbereich.

3D-GrundebeneBilder



 
Das dritte Feature ist die 3D-Lichtquelle (Ansicht>Einblenden>3D-Lichtquelle). Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Position und die Ausrichtung der 3D-Lichtquellen im Fenster angezeigt. Die „Lichter-Objekte“ werden in der Farbe des jeweiligen Lichts angezeigt. Wenn man also einem Licht einen Rotton verleiht, färbt sich das „Licht-Objekt“ ebenfalls rot.

3D-LichtquelleBilder



 
Als Viertes möchte ich noch auf die Funktion 3D-Auswahl (zu finden unter Ansicht>Einblenden>3D-Auswahl) hinweisen. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die gerade ausgewählten Objekte oder Lichter markiert, sodass man sie auf den ersten Blick zuordnen kann.

3D-AuswahlBilder



 

7) Bewegung der 3D-Objekte

Am linken unteren Rand des 3D-Menüfensters befindet sich eine Reihe Werkzeugmenüs. Das erste dieser Werkzeugmenüs beinhaltet Werkzeuge zum Bewegen des 3D-Objekts selbst. Das ausgewählte 3D-Objekt wechselt dabei die Position im Koordinatensystem. Alles andere bleibt unverändert.

3D-Objekt BewegungsoptionenBilder



 
Mit dem ersten Werkzeug in der Liste, dem 3D-Objekt-drehen-Werkzeug, lassen sich 3D-Objekte in eine beliebige Richtung um ihre eigene Achse drehen.

3D-Objekt-drehen-WerkzeugBilder



 
Mit dem 3D-Objekt-rollen-Werkzeug lässt sich das 3D-Objekt in der aktuellen Ansicht rotieren, als wäre es ein 2D-Objekt. Der Blickwinkel ändert sich nicht, nur die Rotation in der 2D-Ebene.

3D-Objekt-rollen-WerkzeugBilder



 
Mit dem 3D-Objekt-schwenken-Werkzeug lässt sich das 3D-Objekt in der aktuellen Ansicht verschieben. Der Effekt ist der gleiche wie mit dem Verschieben-Werkzeug für 2D-Bilder. Der Blickwinkel ändert sich nicht, nur die Position in der 2D-Ebene.

3D-Objekt-schwenken-WerkzeugBilder



 
Mit dem 3D-Objekt-verschieben-Werkzeug lässt sich das 3D-Objekt aus der aktuellen Ansicht heraus im Koordinatensystem nach hinten, nach vorne, nach rechts und nach links verschieben. Achtung: Beim Vor- und Zurückschieben wird die tatsächliche Größe des Objekts nicht verändert. Es wirkt nur so. Die Illusion verschwindet logicherweise, sobald die Kamera gedreht wird.

3D-Objekt-verschieben-WerkzeugBilder



 
Mit dem 3D-Objekt-skalieren-Werkzeug lässt sich die tatsächliche Größe (Skalierung) des 3D-Objekts verändern. Die Position des Objektmittelpunkts im Koordinatensystem wird beim Skalieren nicht verändert.

3D-Objekt-skalieren-WerkzeugBilder



Natürlich ist es auch möglich, das Objekt durch die Eingabe von Werten zu positionieren, skalieren, rotieren …

 
Weiters könnt ihr die aktuelle Position des Objekts speichern, sodass ihr sie später mit wenigen Klicks auf ein beliebiges Objekt anwenden könnt. Zum Speichern einer Position klickt ihr einfach auf den Button Aktuelle Ansicht speichern (Diskettensymbol), der automatisch in der Menüleiste erscheint, wenn ein Werkzeug zum Bewegen eines Objekts ausgewählt ist.

Position speichernBilder



 
Aufrufen könnt ihr die zuvor gespeicherte Position aus der Liste links vom Speicherbutton. Neben den benutzerdefinierten Positionen gibt es einige von Photoshop vordefinierte Positionen. Außerdem könnt ihr unter Standard die Ursprungsposition wieder aufrufen.

Natürlich ist es auch möglich, eine gespeicherte Position wieder aus der Liste zu löschen. Wählt dazu die Position, die ihr nicht mehr braucht, aus und klickt auf den Button Aktuell ausgewählte Ansicht löschen (Papierkorbsymbol).

Gespeicherte Auswahl aufrufen und löschenBilder



 

8) Bewegung der Kamera

Im zweiten Werkzeugmenü befinden sich Optionen zur Bewegung der Kamera. Diese Werkzeuge haben auf den ersten Blick zwar exakt den gleichen Effekt wie die Werkzeuge zur Bewegung der 3D-Objekte, es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Es wird nicht das Objekt selbst, sondern die Kamera, also der Blickwinkel des Betrachters, bewegt.

Sehen kann man diesen Unterschied, wenn man die Grundebene aktiviert hat und das Objekt zu bewegen beginnt. Die Grundebene bewegt sich am Bildschirm, als wäre sie ein Teil des Objekts.

Würden mehrere 3D-Ebenen existieren, würden sich beim Drehen der Kamera alle vorhandenen Objekte über den Bildschirm bewegen, ihre tatsächliche Position im Koordinatensystem jedoch nicht verändern.

Kamera BewegungsoptionenBilder



 
Wie bei 3D-Objekten könnt ihr auch bei der Kamera die aktuelle Position speichern. Dazu geht ihr größtenteils gleich vor wie beim Speichern der Position eines 3D-Objekts. Der einzige Unterschied liegt darin, dass ein Werkzeug zum Bewegen der Kamera ausgewählt sein muss.

Kamera Position speichernBilder



 

9) Bewegung der Lichter:

Die Werkzeuge zur Bewegung der Lichter funktionieren gleich wie die Werkzeuge zur Bewegung der 3D-Objekte. Der Unterschied besteht darin, dass sie auf Lichtquellen anstatt auf 3D-Objekte anwendbar sind.

Für Lichtquellen sind allerdings nur drei der fünf Werkzeuge verfügbar. Eine Skalierung der Lichter ist nicht möglich und das Rollen-Werkzeug fehlt.

Lichter BewegungsoptionenBilder



 
Es ist auch möglich, direkt in Photoshop neue Lichter einzufügen. Dabei kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Lichtern auswählen: dem Punktlicht, dem Spotlicht, dem gerichteten Licht und dem bildbasierten Licht. Ich werde hier jedoch nicht näher auf die Unterschiede zwischen diesen Lichtern eingehen.

Lichtquellen erstellenBilder



 
Ein weiteres praktisches Werkzeug zur Ausrichtung von Lichtquellen ist der Zu aktueller Ansicht verschieben-Button. Dieser erscheint nur dann, wenn gerade eine Lichtquelle ausgewählt ist. Mit einem Klick auf den Button wird die aktuell ausgewählte Lichtquelle so ausgerichtet, dass sie das 3D-Objekt aus dem aktuellen Blickwinkel der Kamera beleuchtet.

Lichtquelle zu aktueller Ansicht verschiebenBilder



 

10) Verwendung der 3D-Achse als Bewegungswerkzeug

Wie bereits vorher erwähnt, könnt ihr die 3D-Achse auch als Bewegungswerkzeug verwenden. Indem ihr die 3D-Achse an einer bestimmten Stelle mit dem Mauszeiger anklickt und haltet, könnt ihr eine bestimmte Funktion aufrufen. Der aktuell ausgewählte Bereich der 3D-Achse wird gelb markiert. Ich habe alle Funktionen hier stichwortartig zusammengefasst:

3D-Achse als Bewegungswerkzeug: 5 VariantenBilder



1) Objekt skalieren
2) Objekt innerhalb der angezeigten Ebene verschieben
3) Objekt entlang der angezeigten Achse skalieren
4) Objekt innerhalb der angezeigten Ebene rotieren
5) Objekt entlang der angezeigten Achse verschieben


 

11) Materialien bearbeiten

Materialien und Texturen könnt ihr in Photoshop jederzeit problemlos verändern. Wählt dazu als Erstes das Material, das ihr verändern möchtet, unter objMesh im Menüfenster 3D aus. Darunter müssten jetzt einige Einstellungsmöglichkeiten für die Materialien erscheinen.

3d-Menü: MaterialienBilder



Mit einem Klick auf den Pfeil neben dem kleinen Vorschaufenster links oben könnt ihr die Auswahlliste für Materialien öffnen. Darin befinden sich sowohl selbst erstellte als auch von Photoshop vordefinierte Materialien. Mit einem Klick auf das gewünschte Material wird es für den ausgewählten Bereich übernommen.

 
Mit einem Klick auf den Pfeil im rechten oberen Eck der Auswahlliste öffnet sich ein Pop-up-Menü. Mit dem ersten Menüpunkt (rot) kann ein neues Material zur Liste hinzugefügt werden. Der zweite Abschnitt (blau) beinhaltet Optionen zum Verwalten der Liste. Im dritten Abschnitt (grün) finden sich Ansichtsoptionen für die Liste. Der vierte Abschnitt (gelb) beinhaltet Optionen, die sehr wichtig sind, falls ihr die erstellten Materialien für die spätere Verwendung sichern wollt:

• Mit Materialien zurücksetzen … werden alle Materialien in der Liste durch die von Photoshop vordefinierten Materialien ersetzt. Zu beachten ist dabei, dass Materialien, wenn sie aus der Liste gelöscht werden, zwar nicht mehr auf neue Objekte angewendet werden können, da sie aus der Liste verschwinden; auf Objekten, auf denen sie jedoch bereits verwendet werden, bleiben sie weiterhin erhalten.
• Mit Materialien speichern … könnt ihr alle in der Liste vorhandenen Materialien in einer Datei abspeichern und bei erneutem Bedarf wieder in Photoshop hineinladen.
• Zum Laden von Materialien habt ihr zwei Möglichkeiten. Die Funktion Materialien laden … lädt Materialien aus einer Datei und ergänzt die Liste. Die Funktion Materialien ersetzen … hingegen löscht die aktuelle Liste und ersetzt sie durch die Materialien aus der Datei.

Materialien BearbeitenBilder



 
Die meisten Einstellungsmöglichkeiten für Materialien müssten eigentlich aus 3D-Programmen wie Blender bekannt sein. Hier die wichtigsten kurz zusammengefasst:

• Mit Diffuse kann die Farbe eines Materials verändert werden, was natürlich nur bei einem Material ohne Textur einen Sinn hat.
• Mit Deckkraft kann ein Objekt transparent gemacht werden.
• Mit Bump können Strukturen virtuell hervorgehoben werden. Die Polygone des Objekts werden dabei aber nicht verändert.
• Unter Umgebung kann man eine Textur laden, die sich im Objekt spiegelt. Dies hat natürlich nur dann einen Sinn, wenn die Spiegelung beim Objekt aktiviert ist.
• Mit Spiegelung kann man einstellen, wie stark sich die Umgebung im Objekt spiegeln soll.
• Mit Beleuchtung kann man die Farbe der Beleuchtung definieren. Weiß überdeckt alles, Schwarz hat keine Auswirkung, alle anderen Farben vermischen sich mit der aktuellen Farbe des Materials bzw. der Textur.
Intensität des Glanzlichts definiert sozusagen die Helligkeit des Glanzlichtes.
Größe des Glanzlichtes definiert die Ausbreitung des Glanzlichtes am Objekt. Bei 100% ist das Glanzlicht, je nach Intensität, relativ klein, bei 0% hingegen nimmt das Objekt vollständig die Farbe des Glanzlichts an.
• Unter Glanzlicht kann man die Farbe des Glanzlichts definieren.

Materialien: EinstellungsmöglichkeitenBilder



 

12) Texturen bearbeiten

Eines der wichtigsten Themen bei 3D-Objekten sind natürlich die Texturen. Um Texturen zu erstellen bzw. weiterzuverarbeiten, bietet Photoshop eine Menge Möglichkeiten (logisch … Es ist ein Bildbearbeitungsprogramm ;P).

Die Verwaltung der Texturen und der Materialien sind natürlich eng verknüpft. Wählt zuerst das zu texturierende Objekt (Material) aus. Um eine Textur hinzuzufügen, klickt ihr auf den Button Diffuse Textur bearbeiten rechts neben Diffuse. Wenn das ausgewählte Material bereits texturiert ist, bieten sich euch im erscheinenden Pop-up-Menü fünf Möglichkeiten. Die beiden unteren Punkte (Textur entfernen und Eigenschaften bearbeiten … ) sollten in ihrer Funktion eigentlich leicht zu verstehen sein. Verwechslungen treten oft bei den oberen drei Punkten (Neue Textur…, Textur laden … und Textur öffnen …) auf.

Texturen BearbeitenBilder



 
Mit Neue Textur … könnt ihr eine neue Textur in Photoshop erstellen. Ein Klick auf diesen Menüpunkt hat dieselbe Auswirkung wie Datei>Neu, mit dem Unterschied, dass das neu angelegte Photoshop-File direkt mit dem Material verlinkt wird. Änderungen werden in Echtzeit auf das Material und somit auf alle Objekte, denen das Material zugewiesen ist, übertragen.

Neue Textur ...Bilder



 
Mit Textur laden … könnt ihr ein bestehendes Bild als Textur öffnen. Dieses kann natürlich in Photoshop jederzeit bearbeitet werden. Und genau da braucht ihr Textur öffnen …

Textur laden ...Bilder



 
Textur öffnen … wird oft mit Textur laden … verwechselt. In Wirklichkeit macht die Funktion Textur öffnen … nicht mehr und nicht weniger als, eine bestehende, auf ein Material angewendete Textur zu öffnen und in einem temporären Ordner als .psb abzuspeichern. Ihr könnt die Textur in diesem Zustand jederzeit wie ein ganz normales Bild bearbeiten. Alle Änderungen werden in Echtzeit auf das jeweilige Material und auf alle Objekte, denen das Material zugewiesen ist, übertragen.

Textur öffnen ...Bilder



 

13) 3D-Objekte in Bilder integrieren

Die 3D-Objekte können natürlich jederzeit mit 2D-Bildern kombiniert werden. Der einfachste Weg, ein 3D-Objekt in ein Bild zu kopieren, ist, das Objekt mittels des Verschieben-Werkzeugs in ein Bild hineinzuziehen.

3D-Objekt in Bild integrierenBilder


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Kommentare
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Portrait von Essiggurke96
Portrait von butzemaik
  • 05.02.2013 - 11:37

...ewig gesucht, hier gefunden...top...danke

Portrait von samuspeed
  • 14.10.2012 - 16:43

nettes Tutorial :D hat mir sehr geholfen

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 23.09.2012 - 17:26

Ein interessantes tutorial!! Vielen Dank!

Portrait von abstrakt
  • 11.09.2012 - 17:10

funzt voll gut und ist auch für Laien gut

Portrait von puppe1963
  • 01.09.2012 - 00:17

super und ausführlich beschrieben,...da bekommt man direkt lust sich sofort ranzusetzen...lach...

Portrait von ragpicker
  • 01.09.2012 - 00:10

sehr ausführlich beschrieben. Danke für das Tutorial

Portrait von ninafee
  • 31.08.2012 - 22:07

Vielen Dank für das Sehr gut beschriebene Tutorial.

Portrait von leveler
  • 31.08.2012 - 21:30

" Für die Verarbeitung von 3D-Objekten müsst ihr aber unbedingt die Extended Version von Photoshop CS3 oder höher besitzen." Leider nicht. Es sollte mindesstens die CS4 sein. Dennoch: Danke für das Tutorial.

Portrait von johanna52
  • 31.08.2012 - 21:13

danke für das interessante, sehr gute und ausführlich erklärte Tutorial

Portrait von MicroSmurf
  • 31.08.2012 - 19:54

Ich hoffe, dass es, wenn ich es mal brauche, auch mit 3DS-Dateien funktioniert. Trotzdem... gut erklärt. Vielen Dank.

Portrait von MaoMao
  • 31.08.2012 - 19:32

Vielen dank für das Super Tutorial, wieder etwas neues Gelernt

Portrait von DoctorG
  • 31.08.2012 - 19:32

Tolle Arbeit!!! Umfangreiche Informationen über den puren Datenaustausch weit hinaus. Das erspart mir viel herumprobieren.

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