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Tutorialbeschreibung

Corel PHOTO-PAINT X6: Erstellung einer Glaskugel

Corel PHOTO-PAINT X6: Erstellung einer Glaskugel

In diesem Video-Training zeige ich, wie man mit sehr einfachen Mitteln eine Glaskugel bzw. ein glaskugelähnliches Objekt in Corel PHOTO-PAINT X6 erstellen kann. Für eine bessere, plastische Wirkung werden zudem Transparenzeffekte sowie Schattierungen verwendet. Ich zeige Schritt für Schritt, wie man ein solches Objekt ansprechend und schnell erstellen kann. 

... übrigens findest du die komplette Serie hier: Corel PHOTO-PAINT-Training - Basics & Tricks - Schnapp sie dir in unserem Shop oder in der Kreativ-Flatrate!


Du kannst in Corel PHOTO-PAINT mit wenigen Mitteln eigene, ansprechende Objekte erstellen. In diesem Tutorial geht es darum, aufzuzeigen, wie solche Objekte zum Beispiel glaskugelähnlich schrittweise entstehen können. Für das Kugelelement benötigst du eine Kreisform, die du mit dem Hilfsmittel Ellipse aufziehen kannst. Bevor das Objekt jedoch erstellt wird, kannst du die Füll- und Umrisseigenschaften bearbeiten.

Hast du das Hilfsmittel Ellipse aktiviert, erscheint in der Eigenschaftsleiste ein erweitertes Menü. Mithilfe der linken Schaltfläche kannst du bereits eine Füllart auswählen. Es bietet sich an, den Farbverlauf voreinzustellen.

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Diese Füllart kannst du bearbeiten, indem du die Bearbeiten-Schaltfläche anklickst.

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In dem nun erscheinenden Dialogfeld kannst du einen Farbverlauf anlegen oder einen aus den Voreinstellungen auswählen.

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Der so eingestellte Farbverlauf wird für die Füllung des Objektes herangezogen. Damit du keinen Rand erhältst, solltest du beim Rand in der Eigenschaftsleiste den Wert 0 einstellen. Ein Kreis entsteht, wenn du während des Aufziehens die Shift-Taste gedrückt hältst.

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Als Nächstes benötigst du unter Umständen ein weiteres Bild, das später in die Glaskugel einfließen soll. Dieses kannst du entweder aus der Ablage heraus in das Arbeitsdokument ziehen oder manuell über den Explorer deines Computers vom Menüeintrag Datei>Bild holen öffnen. Für das Beispiel greife ich auf ein Bild aus der Ablage zurück.

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Dieses Bild kannst du, falls es etwas zu klein oder zu groß ist, skalieren.

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Bring das Bild am besten so in Position, dass es die darunterliegende Kugel vollständig überdeckt. Mit Enter oder Klick auf die kleine rote Schaltfläche in der Eigenschaftsleiste übernimmst du die Objektänderung.

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Nun benötigst du von der Kugel eine Auswahl - in Corel PHOTO-PAINT als Maske bezeichnet. Markiere dazu zunächst die Ebene mit der Kugel und gehe zum Menüeintrag Maske>Erstellen>Maske aus Objekt(en).

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Falls bei dieser Methode der falsche Bildteil ausgewählt werden sollte, kannst du die Maske auch umkehren (Invertieren).

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Nun wechselst du zur Bildebene und aktivierst diese zunächst. Du erkennst das an der blauen Farbe. Der nächste Schritt dient dazu, eine kugelförmige Verzerrung des Bildes zu erreichen. Dazu verwendest du am besten einen Filter aus dem Bereich der Effekte. Dieser funktioniert nur mit einer aktiven Maske, weshalb wir diese bereits erstellt haben. Du findest diesen Filter unter Effekte>3D-Effekte>Sphäre.

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Das Dialogfeld zum Filter ermöglicht die Feineinstellung des Wölbeeffektes.

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Ist dieser Effekt fertig eingestellt, bestätigst du die Bearbeitung. Nun kannst du eine Kopie dieses Bereichs anlegen, indem du bei aktiver Ebene mit Strg+C & Strg+V ein Duplikat nur des ausgewählten Bereichs erstellst.

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Die Maske kann jetzt deaktiviert werden. Entweder über den Menüeintrag Maske>Entfernen oder mithilfe der dazugehörigen Tastenkombination Strg+R.

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Zusätzlich legst du eine Kopie der Kugelebene an. Dazu ziehst du einfach die Kugelebene auf das Neue-Ebene-Symbol unten in der Ebenenübersicht des Andockfensters Objekte und verschiebst diese Kopie nach oben.

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Du kannst die sichtbaren Ebenen miteinander vermischen, indem du beispielsweise einen geeigneten Ebenenmodus auswählst. In unserem Fall ergibt der Modus Subtrahieren das beste Ergebnis.

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Jetzt benötigst du erneut eine Kopie der Kugelebene. Es spielt auch keine Rolle, ob du die oberste Ebene kopierst - du musst lediglich den Ebenenmodus wieder auf Normal umstellen.

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Dann wird ein benutzerdefinierter Farbverlauf angelegt, der von einem hellen Grau bis Weiß reicht. Du kannst einfach die Farben mithilfe der Farbauswahldialoge auswählen. Der Kreismittelpunkt des Verlaufs lässt sich in der Miniatur frei verschieben.

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Anschließend kann das Objekt mit diesem Verlauf neu eingefärbt werden.

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Auch von diesem Objekt wird eine Kopie angelegt und vorübergehend ausgeblendet.

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Für das untere Objekt nutzt du am besten die Möglichkeiten der Objekttransparenz. Diese ermöglicht es dir, zu bestimmen, welcher Bildteil noch zu sehen sein soll.

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In den Voreinstellungen der Objekttransparenz kannst du dich für eine vordefinierte Einstellung entscheiden. Radial ist in diesem Fall ein geeigneter Modus.

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Dann kannst du den Transparenzverlauf aufziehen. Schwarz bedeutet einen deckenden Bereich, Weiß hingegen definiert die transparenten Bereiche. Auch Grauwerte sind möglich, die dann für Halbtransparenzen sorgen.

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Du kannst diese Verläufe verschieben und in ihrer Größe und Ausrichtung verändern.

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Das gerade ausgeblendete Objekt der hellen Verlaufskugel erhält ebenfalls einen solchen Transparenzeffekt. Damit lassen sich die Glanzstellen einer Kugel simulieren.

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Als Nächstes erhält diese Kopie zusätzlich eine Zuschneidemaske, die du über die mittlere Schaltfläche im Andockfenster Objekte aktivierst.

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Zur Bearbeitung dieser Zuschneidemaske benötigst du einen Pinsel, den du dir nun voreinstellen kannst.

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Du kannst mit der eingestellten Vordergrundfarbe auf der Maske zeichnen. Wichtig ist, dass du diese zuvor durch einen einfachen Klick aktiviert hast. Du erkennst eine aktive Maske an der roten Umrandung in der Ebenenübersicht.

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Zeichne die Glanzstellen so ein, wie du es möchtest. Dunkle Farben blenden mehr aus, helle hingegen bringen das Bild wieder zum Vorschein.

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Zusätzlich kannst du die Deckkraft der gerade aktiven Ebene beeinflussen, indem du den zuständigen Schieberegler für die Deckkraft anpasst.

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Die Kugel kann zum Abschluss noch einen kleinen Schattenwurf vertragen. Diesen erstellst du am besten von einer unten liegenden Kugelkopie.

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Mit dem Hilfsmittel Hinterlegter Schatten kannst du einen Schatten aufziehen. Die Eigenschaftsleiste hält verschiedene Einstellmöglichkeiten bereit - zum Beispiel die Schattenfarbe, den Schattenabstand und die Weichheit sowie den Winkel.

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Es gibt auch bei den Schattierungen entsprechende Voreinstellungen, aus denen du den geignetsten Schattenwurf auswählen kannst.

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Der ausgewählte Schatten weist möglicherweise noch nicht die richtigen Schatteneigenschaften auf. Du kannst beispielsweise über die Schattentransparenz auch die Deckkraft des Schattens beeinflussen.

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So kann dieser deckend oder weniger deckend eingestellt werden - jedoch stets nur für das gesamte Schattenobjekt.

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Du kannst aber auch dieser Ebene eine Objekttransparenz zuweisen ...

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... und so einen weichen Schattenverlauf erzeugen. Mit diesen wenigen Hilfsmitteln ist es also möglich, komplexe Objekte zu erstellen. Dieses Beispiel kann sicherlich noch weiter ausgebaut werden. Dafür steht die Arbeitsdatei zur Verfügung.

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Kommentare
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Portrait von pokerface1992
Portrait von Kotocho
  • 16.04.2013 - 13:51

Danke für das Tutorial.

Portrait von ninafee
  • 16.04.2013 - 13:33

Vielen Dank für das Tutorial.

Portrait von Elbenzwilling
  • 16.04.2013 - 12:51

Vielen Dank für das Tutorial.

Portrait von MaoMao
  • 16.04.2013 - 12:48

Vielen Dank für das sehr gute Tutorial.

Portrait von 1234willi
  • 16.04.2013 - 12:35

Danke für das umfassende Tutorial!

Portrait von MicroSmurf
  • 16.04.2013 - 12:15

Vielen Dank für das Tutorial.

Portrait von aammico
  • 16.04.2013 - 12:02

....gut gemacht. LG J-A-M

Portrait von MicroSmurf
Portrait von ninafee
  • 28.11.2012 - 21:35

Vielen Dank, sehr gut.

Portrait von MaoMao
  • 28.11.2012 - 21:14

Vielen Dank für das Video.

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