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Tutorialbeschreibung

Corel PHOTO-PAINT X6: 4-Seasons-Komposition erstellen

Corel PHOTO-PAINT X6: 4-Seasons-Komposition erstellen

Es ist einfach, Bilder in Corel PHOTO-PAINT freizustellen, aber umso schwieriger, diese neu zu arrangieren. In diesem Video-Training zeige ich anhand eines Beispiels den möglichen Aufbau einer umfangreichen Komposition. Natürlich darf jeder Schritt hinterfragt und abgeändert werden, denn die Kombinationsvielfalt ist schier unendlich. Es wird vor allem darauf eingegangen, wie wichtig die Zuschneidemasken sind und wann man auf bestimmte Funktionen zurückgreift, um spezielle Anforderungen im Bild umsetzen zu können. Erst die Zusammenarbeit der vielen Hilfsmittel und Funktionen im Programm ermöglichen die Erstellung umfangreicher Kompositionen.

... übrigens findest du die komplette Serie hier: Corel PHOTO-PAINT-Training - Basics & Tricks - Schnapp sie dir in unserem Shop oder in der Kreativ-Flatrate!


Natürlich darf jeder Schritt hinterfragt und abgeändert werden, denn die Kombinationsvielfalt ist schier unendlich.Es wird vor allem darauf eingegangen, wie wichtig die Zuschneidemasken sind und wann man auf bestimmte Funktionen zurückgreift, um spezielle Anforderungen im Bild umsetzen zu können. Erst die Zusammenarbeit der vielen Hilfsmittel und Funktionen im Programm ermöglichen die Erstellung umfangreicher Kompositionen.

Für den Beginn dieser Komposition benötigst du ein geeignetes Dokumentenformat. Entscheidend ist, welche Ausgabemöglichkeit bzw. welcher Verwendungszweck am Ende steht. In unserem Beispiel wurde ein neues Dokument mit einer Größe von 2500px X 2500px und 300 DPI Auflösung angelegt.

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Als Nächstes importieren wir eine Erdkugel oder ein ähnliches Objekt. Im Beispiel wurde ein Globus als Foto eingefügt. Die Dokumentengröße richtete sich auch nach diesem Bild, das mit einer Kantenlänge von 1600 Pixel vorlag.

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Per Drag&Drop wird dieses Foto in das Arbeitsdokument gezogen. Vorteilhaft ist, wenn du im Vorfeld die Möglichkeit der Ablage benutzt, um Bilder zurechtzulegen, die du dann nur noch ins Dokument ziehen musst.

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Bei diesem Ausgangsbild stört die schwarze Umrandung, weshalb diese entfernt werden soll. Da es sich um einen gleichmäßigen Hintergrund handelt, kann die Zauberstabmaske zum Freistellen des Objektes benutzt werden.

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Mit einem einfachen Klick in den schwarzen Bereich ist der zu entfernende Bildteil ausgewählt.

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Da der Globus jedoch unterschiedliche Farbränder aufweist, möchte ich an dieser Stelle sichergehen, dass die Kopie nachher vollständig rund ist und keine schwarzen Randbereiche mehr aufweist. Deshalb werde ich die Auswahl erweitern (Maske>Maskenumriss>Erweitern).

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Du kannst an dieser Stelle einen kleinen Wert einstellen, da diese Farbränder in der Regel nur 1-2 Pixel im Randbereich betreffen.

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Du kannst den maskierten Bereich löschen oder die Auswahl invertieren. Nach dem Invertieren legst du eine Kopie mithilfe der Tastenkombinationen Strg+C & Strg+V an.

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Die Maske und die Originalebene können nach dem Duplizieren entfernt werden.

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Übrig bleibt einzig der Globus, den du jetzt noch einmal mittig ausrichten kannst.

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Es ist empfehlenswert, die Ebenen im Andockfenster Objekte zu beschriften. Das erleichtert das Wiederauffinden bestimmter Ebenen. Per Doppelklick auf die jeweils aktive Ebene gelangst du zu den Objekteigenschaften und kannst dort einen Namen vergeben.

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Nachdem der Globus erfolgreich importiert wurde, benötigst du weitere Bildteile, zum Beispiel Wolken. Importiere ein entsprechendes Bild in die Arbeitsdatei.

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Da nicht alle Bilddateien im idealen Maße vorliegen, müssen diese teilweise skaliert werden. Du kannst die Bilddateien mit dem Hilfsmittel Verschieben skalieren, indem du beispielsweise in der Eigenschaftsleiste den Skalieren-Modus aktivierst.

Achte darauf, dass du das Seitenverhältnis sperrst, damit diese Bilddaten gleichmäßig skaliert werden. Es befindet sich eine entsprechende Schaltfläche in der Eigenschaftsleiste, die zunächst aktiviert werden muss.

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Skaliere das Bild solange, bis es in Harmonie mit der Erdkugel steht. Der Horizont der Wolken sollte sich auf Höhe der Erdkrümmung befinden.

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Nachdem das Wolkenfoto platziert wurde, kannst du eine neue Ebene anlegen. Diese soll als neue Hintergrundebene fungieren und mit Farbe gefüllt werden.

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Nachdem du das Hilfsmittel Füllung ausgewählt hast, kannst du in der Eigenschaftsleiste den Füllungstyp ändern. In unserem gezeigten Beispiel wird eine Verlaufsfüllung zum Einsatz kommen. Deshalb muss diese zunächst aktiviert werden.

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In den Verlaufseinstellungen, die du mit einem Klick auf das Symbol mit dem kleinen Eimer (links vom Toleranzwert in der Eigenschaftsleiste) aufrufen kannst, stellst du den Verlauf ein. Jede Farbe eines Verlaufes kann individuell abgetastet werden, indem du die Farbmarkierung anwählst und danach unterhalb der Farbfelder auf den Button Andere gehst.

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Hier kannst du dann aus den Mischbereichen eine Farbe auswählen oder zum Beispiel mit der Pipette aus einem Bild abtasten. Da ich in diesem Projekt bereits das Wolkenfoto eingefügt habe und der Übergang von Horizont zu Atmosphäre mit einem Verlauf ausgestattet ist, versuche ich nun, diese Farben nacheinander abzutasten und in den Verlauf einfließen zu lassen.

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Somit nähere ich mich schrittweise der gleichen Farbdarstellung, die auf dem Foto zu sehen ist.

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Nach der Bestätigung der Farbeinstellungen kannst du diese leere Ebene mit dem Farbeimer füllen, indem du einfach in den Bereich klickst.

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Sollte der Farbverlauf noch nicht ganz passen, kannst du diesen erneut editieren.

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Danach klickst du einfach in die bereits gefüllte Ebene, um dieser den neuen Farbverlauf zuzuweisen.

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Du kannst erneut den Globus fein positionieren, sodass sich dieser optisch in der Mitte des Farbverlaufes befindet.

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Als Nächstes greifst du wiederum die Wolkenebene auf, um diese an das Ausgangsbild anzupassen. Geringe Bildstreckungen sind in der Regel kein Problem. Zieh dazu einfach an den seitlichen Anfassern des markierten Bildes.

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Da die Wolken noch relativ gerade am Horizont verlaufen, bietet es sich an, eine Biegung des Bildes vorzunehmen. Du kannst diese Biegung mit der Filterfunktion Effekte>Verzerren>Maschen verbiegen erzeugen, jedoch nur sehr ungenau und aufwendig. Das geeignetere Hilfsmittel für diese Aufgabe ist der Eintrag Schub unter diesen Effekten.

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Du kannst damit horizontale und vertikale Verkrümmungen des aktiven Bildes vornehmen. Verschiebe dazu einfach den Mittelpunkt nach oben. Im Übrigen lassen sich weitere Kontrollpunkte hinzufügen und der Bearbeitungsstil abändern.

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Du kannst ebenso den Skalierungsfaktor anpassen, um die Krümmung zu beeinflussen.

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Jetzt duplizierst du diese gewölbte Ebene und kehrst sie um, indem du sie über die Funktion Transformieren um 180 Grad drehst.

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Nun muss diese gedrehte Ebene noch nach unten verschoben werden, damit sie den Globus auf der Unterseite überdeckt.

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Beide Ebenen lassen sich dann markieren und gemeinsam in der Größe verändern und in der Position verschieben. Der Erdball wurde in der Ebenenreihenfolge nach oben verschoben, damit eine genauere Positionierung möglich war.

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Ist die vorerst endgültige Position eingenommen, werden diese beiden Ebenen erneut dupliziert und gemeinsam um 90 Grad gedreht, sodass diese Kopien sowohl die linke als auch die rechte Seite des Globus abdecken.

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Es ist Zeit, die Ebenenbezeichnungen zu überprüfen und gegebenenfalls sinnvolle Bezeichnungen nachzuholen.

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Diese Ebenenbezeichnung gewinnt mit steigender Ebenenanzahl an Bedeutung.

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Jetzt erhält jede dieser Wolkenebenen eine Zuschneidemaske, mit deren Hilfe die Bilder ineinander überblendet werden.

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Stelle sicher, dass die Vordergrundfarbe auf Schwarz voreingestellt ist, und wähle dann einen geeigneten Pinsel aus, mit dem diese Überblendung eingezeichnet werden soll.

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Du kannst aus verschiedenen Pinselvoreinstellungen wählen. Geeignet für diese Art der Überblendung sind in der Regel weiche Pinsel. Jede dieser Voreinstellungen lässt sich später noch individualisieren.

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Du kannst sowohl Einfluss auf die Größe als auch auf die Deckkraft und Pinselform nehmen. Und über das optionale Andockfenster Pinseleinstellungen sogar eigene Pinsel einstellen, falls ein Bedarf besteht.

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Jetzt kannst du auf der jeweils aktiven Ebene bei entsprechend markierter Zuschneidemaske mithilfe der schwarzen Farbe Bereiche der aktiven Ebene ausblenden. Sie sind jederzeit mit der weißen Farbe wiederherstellbar.

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Es reicht im Normalfall aus, die beiden obersten Ebenen, die die jeweils darunterliegenden überdecken, mit dieser Methode zu behandeln.

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Da die Erdkugel nach oben verschoben wird, spielt das Zentrum dieser Wolkenzusammenstellung weniger eine Rolle. Wichtig sind die Randbereiche, die über die Erdkugel hinausragen.

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Damit du einen Wolkenkreis erhältst, ist es ratsam, weitere Zwischenebenen einzufügen. Diese generierst du einfach aus den bereits vorhandenen Ebenen, indem du diese duplizierst und um 45 Grad drehst. Jetzt sind die diagonalen Bildbereiche ebenfalls abgedeckt.

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Das Gleiche wird für die gegenüberliegende Seite wiederholt angewendet.

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Jetzt lässt sich das Wolkenbild kantenfrei durch die Zuhilfenahme der Zuschneidemaske überblenden.

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Die behandelten Bildstellen kannst du auch über die Miniaturansicht der Zuschneidemaske erkennen. Lege am besten einen Ordner an, in den du die Wolkenebenen verschiebst.

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Das Besondere ist, dass du auch diesem Ordner eine Zuschneidemaske zuweisen kannst und somit bestimmst, was von den darin enthaltenen Ebenen noch sichtbar sein soll - ohne dabei jede einzelne dieser Ebenen manuell bearbeiten zu müssen. Die Erdkugel wird jetzt zunächst unter diesen Ordner verschoben.

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Du kannst bestimmen, wie viele Wolken in diesem Bereich noch sichtbar bleiben sollen. Große, unregelmäßige Pinselwerkzeuge verleihen dieser Fläche einen dynamischeren Look. Du kannst bei gesenkter Deckkraft einen leichten Nebel- bzw. Schleierwolkeneffekt erzeugen.

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Da verschiedene Zeichenhilfsmittel zur Verfügung stehen, ist es angebracht, sich auch einmal an den alternativen Zeichenwerkzeugen zu versuchen. Das Hilfsmittel Pinsel beinhaltet zahlreiche Stiftwerkzeuge mit recht unterschiedlichen Eigenschaften.

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Jedes dieser Zeichenhilfsmittel enthält wiederum unterschiedliche Voreinstellungen. Mit der Kreide wird die Maske des Sammelordners für die Wolken weiter bearbeitet.

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Dadurch, dass diese Kreide mehr Konturen enthält, fällt die Maskenzeichnung etwas strukturierter aus. Du erzeugst damit weniger weichgezeichnete, fleckigere Bildstellen. Das trägt letztlich zu einem natürlicheren Wolkenabbild bei.

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Die Randbereiche dieser Wolkenabbildung sind zurzeit noch geprägt von kantigen Bildüberlagerungen. Im mittleren Atmosphärenbereich hingegen ist die blau-weißliche Färbung durchgängig. Diese wollen wir an dieser Stelle erhalten.

Damit der Übergang zur Kantenregion aber auch kreisrund wird, was bei einer händischen Zeichnung nur schwer umsetzbar ist, nimmst du dir am besten das Hilfsmittel Ellipsenmaske zur Hand. Mit diesem Hilfsmittel zeichnest du eine kreisrunde Auswahlmaske um den Erdball. Damit diese Auswahl rund wird, nimmst du die Strg-Taste deiner Tastatur während des Auswahlvorgangs zur Hilfe.

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Anschließend bekommt die so getroffene Auswahl einen weichen Rand, den du als Verlauf im Menü Maske>Maskenumriss findest.

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Hier darf die Breite des weichen Randes gern größer ausfallen. Die weiteren Auswahlfelder in diesem Dialog ermöglichen eine detailliertere Steuerung des Randverhaltens.

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Du kannst damit die Art und Weise bestimmen, wie dieser Rand aussehen und vor allem, in welche Richtung er sich ausdehnen soll.

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Nachdem diese weiche Maske erstellt worden ist, musst du die Auswahl umkehren, damit die zu bearbeitenden Bereiche von der Maske eingehüllt werden.

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Nach dem Invertieren ist der Außenbereich ausgewählt und kann bearbeitet werden. Entferne die überstehenden Randbereiche der Wolkenbilder mithilfe eines Pinsels, indem du auf der Zuschneidemaske mit schwarzer Farbe zeichnest, um diese Bereiche auszublenden.

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Wenn dieser Schritt erledigt ist, kann die Maske aufgehoben werden. Die Wolkenumrandung erscheint jetzt deutlich runder.

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Der Ordnerstapel Himmel1 wird jetzt dupliziert. Dabei wird ein Ordner über und einer unter die Erdkugel platziert.

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Die Zuschneidemaske des Ordners, die oberhalb der Erde liegt, wird mit der rechten Maustaste angeklickt. Im Kontextmenü befinden sich verschiedene Einträge. Du kannst diese Zuschneidemaske entfernen - sie wird durch eine neue ersetzt.

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Die neue Zuschneidemaske gibt wieder das gesamte Bild frei. Nun wird diese Maske erneut mit entsprechenden Pinseln bearbeitet.

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Dieses Mal wähle ich einen deutlich groberen Pinsel aus, um die Planetenstruktur unterhalb der Wolkendecke freizulegen. Die Streuung der Pinselspitze ergibt eine unregelmäßige Form.

Dank der Transparenzeinstellungen kann ich genau dosieren, wie viel Fläche ich wieder freigeben möchte.

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Letztlich sollen nur wenige Schleier der ehemaligen Wolkenstruktur übrig bleiben.

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Die Wolkenformation unterhalb der Erde wird in ihrer Deckkraft reduziert. Dazu benutzt du am besten den Ordner und den Deckkraftregler im Andockfenster Objekte.

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Nachdem die grobe Wolkenstruktur angelegt wurde, kann damit begonnen werden, dem Projekt weitere Bilder hinzuzufügen. Diese werden jedoch zunächst nicht in die aktive Arbeitsdatei integriert, stattdessen wird ein neues Arbeitsdokument von mindestens 800 Pixel Kantenlänge angelegt. Hier sollen die weiteren Bilder für die nächsten Schritte vorbereitet werden.

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In das neue Arbeitsdokument kommen vier Fotos. Der Inhalt dieser Fotos hängt vom Thema ab, das diese Komposition darstellen soll. Im Beispielprojekt sollen die vier Jahreszeiten thematisch wiedergegeben werden, weshalb je ein Bild zum Frühling, Sommer, Herbst und Winter ausgewählt wurden.

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Alle diese Bilder sollen exakt die gleiche Größe aufweisen. Da sie aus unterschiedlichen Quellen stammen und unter Umständen mit verschiedenen Seitenverhältnissen aufwarten, ist dieser Schritt unerlässlich: Alle Bilder werden manuell in etwa so skaliert, dass sie die gleiche Kantenlänge in der Breite oder Höhe aufweisen.

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Mit dem Hilfsmittel Beschneiden wird ein Zuschnittrahmen erstellt. Dieser stellt sicher, dass alle Bilder nach dem Zuschnitt die gleichen physikalischen Abmessungen haben.

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Nachdem der Zuschnitt in der neuen Arbeitsdatei erfolgt ist, können diese Bilder in unser Hauptprojekt importiert werden. Dazu kannst du einen Ordner anlegen und ihn passend benennen und die Bilder einfach mit Drag&Drop in das Hauptdokument ziehen.

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Mit dem Übertrag der Bilder in das Hauptdokument wird die Arbeitsfläche der Zuschnittdatei geleert und kann ohne Speicherung geschlossen werden.

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Die einzelnen Landschaftsebenen sollten noch in den extra angelegten Ordner verschoben werden.

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Falls die Landschaftsbilder versehentlich verrückt wurden und nicht mehr die gleiche Position aufweisen, solltest du diese erneut ausrichten. Das ist für den kommenden Schritt wichtig. Deshalb kannst du die Funktion Ausrichten und verteilen dazu nutzen, eine exakte Positionierung dieser Objekte zu erzielen. Zuvor musst du jedoch alle auszurichtenden Objekte markieren.

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Mit der Option, die markierten Bilder links und oben auszurichten, erreichst du, dass die aktiven Bilder an der linken und oberen Kante ausgerichtet werden.

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Da noch alle Landschaftsebenen markiert sind, kannst du einfach den Stapel anfassen und auf der Arbeitsfläche verschieben.

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Idealerweise liegen diese Bilder jetzt in etwa mittig im Dokument. Markiere eine dieser Landschaftsebenen und blende alle anderen vorübergehend aus, indem du das Augensymbol vor der jeweiligen Ebene deaktivierst. Diese Ebene soll jetzt verzerrt werden. Dabei greifst du erneut auf den Effekt Verzerren>Schub zurück.

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Das Foto wird anhand dieses Filters verbogen. Versuche, so gut es geht, die Rundung des Erdballs zu erreichen. Das erleichtert die Bildmontage im Anschluss.

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Du kannst die gleichen Filtereinstellungen auf die verbliebenen Fotos anwenden, indem du diesen Filter einfach wiederholst. Da alle Fotos exakt übereinander liegen, wirkt sich der Filter vollkommen identisch auf diese Bilder aus.

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Jetzt müssen diese Landschaftsfotos wie auch schon bei den Wolken geschehen um die Erdkugel herum angeordnet werden. Dazu kannst du das Hilfsmittel Transformation benutzen und die Objekte drehen. Die Winterlandschaft wird um 180 Grad gedreht, sodass sie auf den Kopf steht.

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Der Herbst hingegen erfährt eine 90-Grad-Drehung ...

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... und wird seitlich von der Erde platziert.

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Wenn alle Landschaften angeordnet sind, dürfte es dann in etwa so aussehen. Es kommt immer auch darauf an, wie das Ausgangsmaterial beschaffen ist, welche Größe es aufweist und wie stark die Biegung der einzelnen Bilder vorgenommen wurde. Unter Umständen überlagern die Ebenen sich bei dir bereits.

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Die Landschaftsbilder stehen noch zu weit außen und müssen weiter in das Zentrum eingerückt werden. Am besten ist es, wenn sie sich bereits hier überschneiden.

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Nun erhält jede dieser Ebenen wiederum eine Zuschneidemaske.

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Um die Lücken zwischen den Jahreszeiten aufzufüllen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die schnellste Methode stellt eine weitere Kopie dar.

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Diese Kopie wird dann gedreht. Da sich der Drehmittelpunkt bei aktiven Drehhilfsmittel in der Mitte des aktiven Landschaftsbildes befindet, sollte dieser zuvor verschoben werden. In dem Beispielprojekt habe ich diesen Mittelpunkt in etwa in der Mitte der Erde platziert. Um diesen verschobenen Punkt herum kann nun das Objekt gedreht werden.

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Die Zuschneidemasken ermöglichen wiederum das Ausblenden von Bildbereichen. Dazu benutzt du erneut einen weichen Pinsel. Die Pinselspitze ist jederzeit anpassbar.

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Zeichne mit einer schwarzen Farbe die Bereiche ein, die ausgeblendet werden sollen. Achte aber darauf, auf der richtigen Ebene zu zeichnen. Im folgenden Beispiel wurde auf der Bildebene, nicht aber auf der Zuschneidemaske gezeichnet. Dadurch kannst du ein Bild zerstören. Achte daher bitte immer auf die rote Markierung in der aktiven Ebene. Die Zuschneidemaske muss rot umrandet sein - nicht die Bildminiatur.

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Ist die Zuschneidemaske korrekt ausgewählt, kannst du auf dieser die betroffenen Bereiche ein- oder ausblenden.

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Versuche, das Bild möglichst logisch zu überblenden. Damit ist gemeint, dass zum Beispiel ein Hügel eines Bildes in einen Berg eines benachbarten Bildes übergehen kann.

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Die Bearbeitung der Zuschneidemasken kann mitunter recht abenteuerlich aussehen. Die grobe Bildmontage steht zunächst, weitere Feinheiten werden etwas später erledigt.

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Zunächst jedoch möchte ich gern die Himmelsbereiche der einzelnen Landschaftsebenen eliminieren. Dies ist notwendig, da jedes Foto eine eigene Lichtstimmung aufweist. Daher lege ich zunächst eine Zuschneidemaske für den Ordner an, in dem sich die Landschaftsfotos befinden. Dann beginne ich auf die gleiche Weise, Bildteile mit schwarzer Farbe auszublenden.

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Vorteilhaft ist, wenn es Bildbereiche gibt, die eine gleichmäßige Färbung aufweisen. Diese kann ich mit den Maskierungshilfsmitteln schneller auswählen. Hier zum Beispiel habe ich die Zauberstabmaske zum Maskieren der Himmelsbereiche gewählt.

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Durch die Verwendung von Auswahlen (Masken) kannst du in bestimmten Fällen schneller und gefahrloser arbeiten, da du nicht mehr auf jedes Detail achtgeben musst.

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Eine solche Bergkette ist dann deutlich schneller und vor allem sauber freigestellt.

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Übergangsbereiche wie die der Bergkuppen hin zum Tal mit Wolken lassen sich am besten händisch mit kleineren und weniger deckenden Pinselwerkzeugen überblenden. So entsteht zugleich ein sanfter Bildübergang.

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Diese Technik hilft ebenfalls bei schwierigen Motiven wie Bäumen.

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Nacheinander wird so der Himmel stückweise ausgeblendet.

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Die untersten Himmelebenen weisen noch eine zu klare und gleichmäßige Struktur auf. Hier wird mit einem groben Zeichenhilfsmittel der Übergang zu den Landschaftsebenen nachgearbeitet.

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Auf die Erdoberfläche kommen zwei weitere Wolkenebenen, die im Grunde wieder aus einer gewölbten und deren Duplikat bestehen. Durch die Wölbung legen sich die Wolken förmlich über die Erde.

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Du kannst das Bild mit weiteren Schmuckelementen ausstatten, um der Komposition eine Bedeutung zu geben oder diese aufzuwerten. Es gibt viele Gründe, warum man das tun kann. In unserem Beispielprojekt fehlte mir persönlich etwas Lebendiges und ich entdeckte im Stockarchiv diese schönen Tauben. Diese habe ich nun als Bild in mein Hauptprojekt importiert.

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Durch verschiedene Ebenenanordnungen suche ich mir eine geeignete Stelle, an der ich diese Motive platziere.

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Der überwiegend gleichmäßige blaue Hintergrund begünstigt das Freistellen. Weniger gut hingegen ist die künstliche Sonne, die weit und großflächig strahlt. Ich wähle deshalb zunächst mit der Zauberstabmaske den gleichmäßig gefärbten blauen Bereich aus.

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Nun kann ich diese Bereiche auf der zuvor angelegten Zuschneidemaske ausblenden - ohne in das Motiv hineinzumalen.

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Ungünstige Bildbereiche blende ich händisch und vorsichtig aus.

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Danach kann ich zum Beispiel mit der Freihandmaske den Bereich der Sonne zügig auswählen und über die Zuschneidemaske ausblenden.

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Nachdem diese Freistellung abgeschlossen ist, kann ich die Freihandmaske entfernen.

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Die endgültige Platzierung und Skalierung der Tauben wird erst kurz vor der Fertigstellung vorgenommen. Für den Moment sind sie an dieser Stelle gut aufgehoben.

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Ich möchte zudem gern erreichen, dass etwas mehr Perspektive in das Composing Einzug hält. Deshalb füge ich ein Gebäude ein.

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Die Maskierung erfolgt wiederum mit der Zauberstabmaske, da dieses Foto einen einheitlichen und sich klar abgrenzenden Hintergrund aufweist, der sehr gut von dieser Auswahlmethode getroffen wird.

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Ich platziere das Objekt nach der Freistellung zwischen die beiden Wolkenebenen, die unsere Erde überdecken. Zudem skaliere ich es ein wenig, sodass es größer wirkt.

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Sowohl die untere als auch die obere Wolkendecke können dupliziert werden. Die Duplikate verwendest du zur fertigen Ausgestaltung der Wolkendecke.

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Die untere Wolkendecke wird über dem Gebäude abgelegt. Beim Duplikat wird die Zuschneidemaske zunächst entfernt und durch eine neue ergänzt.

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Auf dieser Zuschneidemaske wird das Gebäude teilweise freigelegt. Es sollten sich noch Wolkenformationen rund um das Gebäude befinden und es einhüllen.

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Jetzt werden die freigestellten Tauben dem Szenario angepasst. Sie können etwas verkleinert werden.

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Mit der Verkleinerung dieser Ebene werden unsaubere Randbereiche sichtbar, die von der Zuschneidemaske noch nicht erfasst wurden. Diese Bereiche kannst du mit schwarzer Farbe ausblenden.

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Als Nächstes wäre eine künstliche Sonne, die unsere Szene anstrahlt, ein weiteres schmückendes Element. Diese künstliche Sonne wird auf einer leeren Ebene mithilfe eines Verlaufs (Füllung) erstellt.

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Ich erstelle dazu einen radialen Farbverlauf. Die Farben dieses Verlaufes können je nach Szene und Vorliebe angelegt und verändert werden. Das Verlaufszentrum wurde nach links oben verschoben.

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Die leere Ebene wird mit diesem Farbverlauf gefüllt. Dadurch wird die Wirkungsweise sichtbar. Jetzt kannst du den Verlauf editieren und zum Beispiel den Randabstand neu definieren.

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Der angepasste Verlauf wird der Ebene zugewiesen und ersetzt damit den alten Farbverlauf. Die künstliche Sonne wird weit unten in der Objekte-Palette abgelegt.

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Noch weist die Sonne zu wenig Strahlkraft auf. Deshalb wende ich einen weiteren Filter an, den Effekt Unschärfe>Bewegungsunschärfe.

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Im Dialogfeld kann ich sowohl die Richtung als auch - über die Entfernung - die Stärke des Effektes voreinstellen.

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Die Sonne wirkt etwas eierförmig, weil die Bewegungsunschärfe das gesamte Bild erfasst. Mit dieser Sonnenebene werden verbliebene unsaubere Ränder der Landschaftsebenen sichtbar, die ebenfalls noch zu korrigieren sind.

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Ich korrigiere den Sonneneffekt, indem ich die Ebene nach links oben verschiebe. Der sichtbare Bereich offenbart nun eine kreisrunde Sonne. Zudem stelle ich die aktive Ebene in einen anderen Modus, der insgesamt das Bild aufhellt.

Das Drop-down-Auswahlfeld neben dem Deckkraftregler im Andockfenster Objekte hält verschiedene Modi bereit, die die Darstellung der sich überlagernden Ebenen beeinflussen. Für die aktive Ebene habe ich den Modus Bildschirm ausgewählt.

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Durch das Verschieben der Sonnenebene ist ein unschöner Rand entstanden. Ich möchte diesen Umstand abändern, indem ich eine kreisrunde Maske mit dem Hilfsmittel Ellipsenmaske aufziehe. Dieser Kreis soll die linke obere Ecke als Mittelpunkt besitzen. Deshalb beginne ich an dieser Stelle mit dem Aufziehen der Auswahl und halte sowohl die Shift- als auch die Strg-Taste gleichzeitig gedrückt.

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Diese getroffene Auswahl erhält dann mithilfe der Optionen für den Maskenumriss eine weiche Auswahl Verlauf.

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Hier darf ruhig ein großer Wert für eine besonders weiche Auswahlkante voreingestellt werden.

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Ist diese weiche Kante eingestellt, wird die Auswahl über den Menüeintrag Maske>Invertieren umgekehrt.

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Wenn du bei einer aktiven Maske im Andockfenster Objekte die Schaltfläche Zuschneidemaske betätigst, wird der aktiven Ebene eine Zuschneidemaske entsprechend der gerade aktuellen Auswahl hinzugefügt.

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Diese Maske kann mit angepassten Pinseln jederzeit neu ausgeformt werden.

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Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit liegt im Setzen von Schattenbereichen. Dazu bedienst du dich am besten des Hilfsmittels Hinterlegter Schatten.

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Du kannst auf entsprechende Voreinstellungen zurückgreifen, um einen geeigneten Schatten für das Wunschobjekt auszuwählen.

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Ich habe diesen Schatten auf einer Kopie der Erdebene angewendet und farblich sowie in der Deckkraft angepasst. Die entsprechenden Optionen befinden sich bei dem aktiven Hilfsmittel immer in der Eigenschaftsleiste.

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Zum Ende hin sollten alle Ebenen einzeln auf Fehler hin überprüft werden. Es können sich beispielsweise in den Zuschneidemasken noch Bildbereiche befinden, die durchschimmern. Löcher im Bild können existieren und Farben möglicherweise nicht kräftig genug sein und einer Nachbearbeitung bedürfen. All diese kleinen Fehler werden meist zum Ende hin noch einmal durch eine genaue Überprüfung entdeckt.

Deine erste Komposition kann wie diese hier aussehen und doch ganz anders. Die Wahl der Hilfsmittel und die Bildmotive wirken sich auf das Gesamtergebnis aus. Corel PHOTO-PAINT X6 bietet sehr viele Möglichkeiten, die ich an dieser Stelle gar nicht alle demonstrieren kann. Dennoch hoffe ich, dass dir dieses kleine Tutorial zu großen Erfolgen verhilft.

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Kommentare
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Portrait von Dopamin
  • 16.12.2012 - 13:09

Auch von mir vielen Dank ..war sehr hilfreich... :-)

Portrait von ninafee
  • 16.12.2012 - 12:05

Sehr gut und interessantes Video, vielen Dank.

Portrait von johanna52
  • 16.12.2012 - 11:21

danke für das sehr gute und interessante Video

Portrait von Stille_Wasser
  • 16.12.2012 - 11:18

freue mich schon auf das Video. Das Bild ist ja viel versprechend... und mit dem Grafiktablett habe ich auch CorelDRAV Essentials 4 bekommen. Jetzt wichtele ich noch, ob ich es zusätzlich auch installiere... zusätzlich zu PS3 oder ob ich es doch nicht verwenden würde...

Portrait von MaoMao
  • 16.12.2012 - 10:45

Vielen Dank für das Ausführliche Video.

Portrait von MicroSmurf
Portrait von Williwanderschuh
  • 16.12.2012 - 09:31

Wirklich gut! Ist eigentlich für jede Photobearbeitung anwendbar.
Vielen Dank
servus

Portrait von corporal_adventure
  • 16.12.2012 - 08:59

Wirklich gut erklärtes Video !!!

Das Projekt lässt sich auch in Photoshop realisieren.

Danke für das Video
VG
Corporal Adventure
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Je mehr ich in Photoshop mache, um so mehr schätze ich die Corel-Programme .

Portrait von Norbert Schumann
Portrait von Sanvito
  • 03.09.2012 - 09:58

Sehr gut erklärtes Tutorial mit einem schönem Ergebnis.

Portrait von MicroSmurf
  • 02.09.2012 - 17:20

Sehr interessant. Danke.

Portrait von Thomas_
  • 02.09.2012 - 16:39

Erst mal ... Danke für Deine Mühe!

Ich weiß nicht, liegt es daran, dass ich das Programm nicht habe und ich somit dieses nicht Live nachvollziehen kann oder ist Corel DOCH noch komplizierter (umständlicher) als PS?

Portrait von Norbert Schumann
  • 02.09.2012 - 22:22

Hallo Thomas, es ist teilweise anders, deshalb kommt es PS gewohnten Anwendern schwerer vor.Das Hauptproblem sind die Begrifflichkeiten, die Funktionen sind aber zu Firma 80 Prozent gleich.

Portrait von johanna52
  • 02.09.2012 - 16:00

danke für das sehr umfangreiche, sehr gut erklärte und interessante Tutorial

Portrait von MaoMao
  • 02.09.2012 - 14:45

Vielen Dank für das super erklärte Tutorial.

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