Anzeige
Tutorialbeschreibung

Stubbi mit Kronkorken und Glas

Stubbi mit Kronkorken und Glas

 

In diesem Einsteiger-Workshop beschreibe ich, wie man (ich) eine Bierflasche (Stubbi) mit Kronkorken und ein Glas erstellt. Beide Objekte werden mit der gleichen Methode und den gleichen Werkzeugen erzeugt.
Naemlich den Bezier-Splines, Lathe- und Hyper-Nurbs. Um den Rahmen nicht zu sprengen, ohne Textur/Material.


 

In diesem Einsteiger-Workshop beschreibe ich, wie man eine Bierflasche (Stubbi) und ein Glas erstellt. Beide Objekte werden mit der gleichen Methode und den gleichen Werkzeugen erzeugt.
Naemlich den Bezier-Splines, Lathe- und Hyper-Nurbs.
Um den Rahmen nicht zu sprengen, ohne Material/Textur.

 

Wir erstellen also in diesem Tutorial eine Stubbi-Flasche mit Kronenkorken und ein Bierglas (ohne Inhalt). Bevor Fragen zu Machbarkeit auftauchen, ich nutze Cinema Ver. 9.6. Ich bin damit eingestiegen. Ob Versionen darunter das alles so bewerkstelligen koennen, kann ich nicht beurteilen. Daher, wie ich immer Neulingen auf der Arbeit rate – einfach probieren, ich hab noch keinen Rechner vom Probieren abfackeln sehen

Bilder

Behandelte Themen/Werkzeuge in diesem Tutorial:

Photoshop (nur kurz angeschnitten)
Hintergrundansicht einrichten
Bezier-Spline
Lathe-Nurbs
Selektion (Selektion einfrieren)
Hyper-Nurbs (Hyper-Nurbs Gewichtung)

Level: Grundlagen, Einsteiger

 

Die Stubbi-Flasche

Stubbi 1; Vorlagen:

Wir starten indem wir uns ein Foto, oder vergleichbar brauchbare Abbildungen von unseren Objekten besorgen. Wer die Proportionen im Kopf hat, kann natuerlich auch frei arbeiten.

Ich habe mir Fotos besorgt, die ich dann in Photoshop grob vorbereitet habe. Heisst: Schnell eine Auswahl um unsere Objekte erstellt und die Kontur in einer neuen Ebene mit Farbe gefuellt. Alles andere wurde dann herausgeloescht. Ich gehe allerdings auf die Photoshoparbeit nicht weiter ein, zumal ich die drei Vorlagen hier bereitgestellt habe und per rechte Maustaste -> „Grafik speichern unter“ (Firefox) herauskopiert werden koennen.

Bilder
Bilder
Bilder
Bilder

 

Stubbi 2; Hintergrund einrichten:

Ich gehe nun im Weiteren davon aus, dass diese oder andere Vorlagen vorliegen und wir starten mit Cinema.
Wir schalten nun mit F3 in die Ansicht „Rechts“ um und wählen aus !diesem! Fenstermenu Bearbeiten -> Ansichtsvoreinstellungen aus. Das sollte dann so aussehen wie im Bild unten.

Bilder

 
Nun führen wir Schritt 3 und Schritt 4 aus. Bei Schritt 4 oeffnet sich wie gewohnt das Fenster in dem wir unsere Verzeichnisse und letztlich die Datei auswaehlen, welche wir zum Nachzeichnen benoetigen. Ich starte hier mit meiner Stubbi-Flasche. Nachdem sie ausgewaehlt wurde erscheint diese als Vorschau. In den Voreinstellung setzte ich die Transparenz etwas herab, sodass ich noch etwas vom Raster sehe. Hier habe ich 50% genommen. Euere Ansicht sollte nun diese, oder eine aehnliche sein, wie im Bild unten.

Bilder


Stubbi 3; Bezierkurven ziehen:

Nun beginnen wir die Flasche mit dem Bezier-Spline nachzuzeichnen. Dabei fange ich unten an, da dort unser Spline offen bleiben soll.

Damit immer schön überall Anfasser entstehen, ziehe ich immer, BEVOR ich die Maus loslasse, leicht an den erzeugten Punkten. So entstehen dann unsere Hebel, an denen wir Bedenkt bitte, das unsere Photoshopvorlage oben geschlossen ist. Das müssen wir natürlich für ein 3D-Objekt offen lassen. Bei einer Abbildung mit geschlossenem Kronenkorken wäre das zwar nicht zwingend notwendig, aber manch einer/eine möchte vielleicht die Flasche öffnen, oder offen haben.

Lange Rede kurzer Sinn – unser Bezier-Spline soll später diese Form haben.

Bilder

 

Unten schließe ich nicht ab, ich lasse die Form offen!
Wir ziehen also in beschriebener Weise unseren Bezier-Spline und später sollte das bei Euch so, oder ähnlich aussehen wie auf der Abbildung unten.

Bilder


Wir müssen hier, da wir später den Lathe-Nurbs anwenden wollen unbedingt darauf achten, dass die Anfangs bzw. Endpunkte unserer Form exakt auf 0 liegen. Nicht -0,087, nicht +0,023 usw., sondern 0,000! Sonst kann’s lustige Überraschungen bei der Anwendung des Lathe-Nurbs geben :D


Stubbi 5; Lathe-Nurbs:

Wenn Ihr dann soweit seid, wie im Bild oben abgebildet, wechselt Ihr mit F1, wieder zurück in die Zentralperspektive. Wählt den Lathe-Nurb aus (Schritt 1, Abbildung unten) und zieht anschließend Euren Spline in den Lathe-Nurb (Schritt 2, Abbildung unten).

Bilder
  
Bilder

Euer Stubbi sollte dann so wie unten abgebildet aussehen und bräuchte nur noch eine Textur, dazu aber später. Ich speichere nun mein Objekt ab und schließe dieses Dokument, damit es mir nicht im Weg liegt beim Bauen des Glases. So gehe ich vor, weiß nicht wie es andere machen, aber auf diese Weise lege ich mir, ganz nebenbei, nach und nach eine Bibliothek von Objekten an.

Bilder

Das Glas

Glas 1:

Mit dem Glas verfahren wir ganz genauso. Nur, dass das Glas oben sehr viel dünnwandiger ist und unsere offenen Punkte woanders liegen müssen. Siehe Abbildung unten. Da die Arbeitsschritte die gleichen sind wie bei der Flasche gehe ich nicht weiter darauf ein, sondern lasse Abbildungen für sich „sprechen“.

Bilder
 
Bilder
  
Bilder

 

Geht man nun im Menu unter Datei auf die Option Hinzuladen

Bilder

Und wählen unsere Stubbi-Flasche aus, dann sollten wir, wenn wir die Objekte etwas verschieben, das Ganze ungefaehr so aussehen, wie unten abgebildet ist.

Bilder

Der Kronkorken

Kronkorken 1; Grundform erstellen:

Nun widmen wir uns den Kronenkorken. Mit diesem verfahren wir erst einmal genauso wie mit den beiden anderen Objekten. Bezier-Kurve ziehen (diesmal aber nur eine einfache Kontur) Zu beachten ist, dass die gekennzeichnete Linie moeglichst gerade wird, damit uns spaeter nicht zu viele Unterteilungen auf dieser Strecke entstehen. Das wuerde uns beim erstellen der „Zaehne“ stoeren. Und ab damit, in den Lathe-Nurb.

Bilder
  
Bilder

Nun sehen wir schon schön sie Kuchenstücke, die Anzahl der Unterteilungen steht bei mir von Haus aus auf 24, ich erhöhe die Anzahl der Unterteilungen im Attribute-Manager auf 36 um schön viele Zähne am Deckel zu erzeugen.

Kronkorken 2; Flächen vorbereiten/anpassen:

Bilder

Kronkorken 3; formen:

 

Nun drehen  wir den Deckel so, dass wir nur noch die Unterseite sehen, wandeln das Grundobjekt um, um es im Polygonmodus weiterbearbeiten zu können.
ACHTUNG: Alle Einstellungen zur Anzahl der Unterteilungen usw. müssen eingestellt werden, bevor in den Polygonmodus gewechselt wird, denn später können keine Änderungen am Grundobjekt mehr vorgenommen werden (zumindest ist mir das nicht bekannt, lasse mich da gern verbessern).

Nachdem wir in den Polygonmodus (Schritt 1) gewechselt sind, wählen wir Punkte bearbeiten (Schritt 2).

Bilder

Dann waehlen wir mit dem Auswahlwerkzeug jeden zweiten Punkt aus (Abbildung oben, Schritt 3) und waehlen aus dem Menupunkt Selektion -> Selektion einfrieren.

Kronkorken 4, Selekion 1:

Abbildung unten: Einfrieren (Punkt 1). Es erscheint dann (Punkt 2) ein Hinweis neben unserem Symbol. Wir sollten der Auswahl noch einen aussagekraeftigen Namen vergeben (Punkt 3). Das einfrieren erspart uns die Muehe jedes Mal das Objekt neu abtasten zu muessen, da wir die Punkte/Auswahl bzw. genau die jetzt ausgelassenen gleich brauchen.

Bilder

Kronkorken 4; skalieren:

Wenn wir das getan haben ziehen wir mit dem Skalierenwerkeug dies Punkte in die beiden wichtigen Richtungen ordentlich nach aussen. Ich benutze aber lieber die numerische Eingabe, dann wird’s gleichmaessiger.

Bilder

Bilder

Man sieht die Eingabe in der Abbildung Oben. Und das Ergebnis.

Kronkorken 4; Selektion2:

Nun wählen wir mit dem Auswahlwerkzeug (Live-Selektion) ALLE Punkte an. Wichtig ist, dass wir hier im Attribute-Manager „Nur Sichtbare“ anklicken.

Dann kommt unsere eingefrorene Auswahl zum Einsatz. Wir klicken dazu das Auswahlkästchen neben unserem Symbol an (Schritt 1, Abbildung unten). Im Attribute-Manager erscheinen daraufhin eine Reihe von Optionen. Wir wählen uns davon „Punkte deselektieren“ aus (Schritt 2, Abbildung unten).

Bilder

 

Nun sollten genau die entgegengesetzten Punkte ausgewählt sein wie eben. Diese verschieben wir nun genauso, aber etwas nach innen. Aber nicht zuviel, nicht das sie später in den Flaschenhals hineinragen. Das war’s nun - fast.

Kronkorken 4; Hyper-Nurb/Wichtung:

Wir müssen den Deckel, damit die Zähne nicht allzu scharf und unrealistisch wirken noch in einen Hyper-Nurb ablegen und die Gewichtung verändern, damit die Zähne nicht andererseits zu unrealistisch rund wirken. Vorausgesetzt unser Objekt liegt nun in einem Hyper-Nurb, wechseln wir nun in den Kantenbearbeitungsmodus (Bild unten, Schritt 1) und wählen das Auswahlwerkzeug „Live-Selektion“ ((Bild unten, Schritt 2) und wählen alle Außenkanten an. Aber nur diese.

Bilder

Haben wir das getan, klicken wir unseren Lathe-Nurb an, waehlen in im Attribute-Manager unter Modus die Option „Werkzeug“. Dann waehlen wir den Hyper-Nurb und spielen mit unserer Gewichung, bis man denkt das es passt.

Bilder


Fertig ist der Deckel.

Bilder
Finale:

Alles in allem, wenn man alles hinzugeladen und zusammengesetzt hat, koennte das Gesammte so, oder besser aussehen.

Bilder

 

Das war er auch schon mein Workshop

Bilder
. Ich hoffe dem ein oder anderen gefällt es.

Was Glasmaterialien angeht, kann man sich hier einige gute Beispiele/Workshops dazu anschauen.

Viel Spaß beim virtuellen Pfandflaschensammel

Bilder

 

Schöne Grüße
Der Rumpelbumpel

 

 


DVD-Werbung
Kommentare
Achtung: Du kannst den Inhalt erst nach dem Login kommentieren.
Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 02.10.2012 - 21:46

Was ist das für ne scheisse hier???

Portrait von bikone
  • 02.10.2012 - 15:13

Vielen dank, hat mir sehr geholfen.

Portrait von bikone
  • 02.10.2012 - 15:13

Vielen dank, hat mir sehr geholfen.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 05.07.2010 - 21:13

vielen, vielen Dank für die Mühe. Sehr verständlich - danke schön

Portrait von greeneye88
  • 31.03.2010 - 13:10

wirklich super gemacht! sehr verständlich! gerne noch mehr

Portrait von nikkilassi
  • 24.03.2009 - 13:46

super workshop,gut mit Wort und Bild erklärt!!!

Portrait von gruensand
  • 24.09.2008 - 13:59

Super das ist einfach klasse das Tutorial vormal ich das mit dem Kronkorken am besten gelöst finde.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 08.12.2007 - 00:06

jo geil das brauch ich noch für meine cola flasche danke

Portrait von fyffes
  • 22.10.2007 - 11:40

Hat mir sehr geholfen. Vor allem bei diesem Kronkorken. Vielen Dank!

Portrait von teufeltv
  • 26.09.2007 - 12:23

Schön gemacht! Danke gut erklärt. Hat mir geholfen.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 16.08.2007 - 09:56

Gutes turt. aber von dieser Sorte gibt's genug.

Portrait von WimWam
  • 30.07.2007 - 08:43

Schönes Tutorial, leider meiner Meinung nach für Einsteiger etwas zu komplex. Hier wäre eine etwas genauere Beschreibung der Abläufe wünschenswert gewesen.

Portrait von Puffel4you
  • 24.07.2007 - 20:58

joah schön gemacht.. noch schnell en paar texturen drauf dann siehts nice aus..
also ich als anfänger hatte damit keine probleme
deshalb 5 sterne

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 11.07.2007 - 15:13

Danke für die einfache möglichkeit grundobjekte darstellen zu können

Portrait von Aelfry
  • 10.07.2007 - 23:36

Sehr schönes Tutorial!
Du kannst ja noch eins für die Materialien machen, welche den Umfang dieses Tutorials bestimmt nicht gesprengt hätte, wenn du es noch hinzugepackt hättest ;)

Portrait von oe11er
  • 10.07.2007 - 21:44

ich glaube fuer einsteiger ist das n bischen zu unausfuehrlich geschrieben.
auch die sache mit den splines.
ich finds leichter die pfade schon in photoshop zu machen und diese dann in cinema zu importieren.
in cinema ist es ganz schoen anstrengend sich mit bezierkurven auseinanderzusetzen,aber das ist ja jedem selbst ueberlassen.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 09.07.2007 - 08:56

Schön schön bloß wie gesagt nichts für Einsteiger.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 09.07.2007 - 08:55

Schön schön bloß wie gesagt nichts für Einsteiger.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 09.07.2007 - 16:37

Schade das es Beginner als zu schwierig betrachten.

Es hatte GrandmasterFlash ja angemerkt das es genug Gläser-Workshops gibt. Da ich diese teilweise für Einsteiger in zu schnellen Schritten aufgebaut empfand, habe ich versucht meines so transparent wie nur möglich zu gestalten.

Trotzdem Danke für alle Rückmeldungen!

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 09.07.2007 - 08:31

Finde ich gar nicht so einfach für einen EInsteiger.

x
×
×