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Tutorialbeschreibung

Partikelsystem

Partikelsystem

Schritt 1:
Da wir exzessiven Gebrauch von der Zeitleiste machen werden, solltest du zuerst auf das Standard Layout umschalten.

Zuallererst wenden wir uns dem Emitter zu. Öffne eine leere C4D Szene und erstelle einen Emitter. Du findest ihn unter Objekt -> Partikelsystem -> Emitter.

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Schritt 2:
Der Emitter ist DAS Grundobjekt im PS. Ohne ihn läuft gar nichts. Der Emitter emittiert die Objekte, die ihm untergeordnet sind. Wichtig für alle folgenden Schritte ist, dass du bei Objekte darstellen im Partikel-Menü des Emitters ein Häkchen setzt.
Erstelle nun einen Würfel mit den Grössenangaben 30;30;30 und ordne es dem Emitter unter. Wenn du nun die Zeitleiste auf etwa 50 schiebst, erhältst du in etwa dieses Bild:

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Schritt 3:

Erstelle nun eine Kugel mit Radius 15 und ordne sie dem Emitter ebenfalls unter. Wie du siehst, wird nun gut die Hälfte aller Würfel zu Kugeln.

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Schritt 4:

Nun wähle die Kugel an und benutze Copy&Paste. Nun hast du 2 Kugeln und einen Würfel untergeordnet, und in der Editoransicht hat es doppelt soviele Kugeln wie Würfel.
Dieses ganze Spielchen geht natürlich auch mit mehr als 2 verschiedenen Objekten, und auch dann gilt, dass die Anzahl der untergeordneten Kopien das Verhältnis der emittierten Objekte bestimmt.
Nun lösche bitte die beiden Kugeln und setze im Partikel-Menü des Emitters die beiden Geburtsraten vom Standardwert 10 auf 250. Jetzt hast du viel mehr Würfel im Bild (um genau zu sein, 25-mal so viel).

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Schritt 5:

Probier mal aus, die Anzahl auf 1000 anzuheben. Wenn dein Rechenknecht das aushält (sollte er schon), dann hast du jetzt etwas auf dem Schirm, das zum Beispiel eine schöne Raumschiffhülle abgeben würde. Für den Effektor-Teil des Tutorials solltest du die Geburtsrate wieder zurückstellen auf 10.


Schritt 6: Nur kommen wir zu den Effektoren:

Schritt 6: a) Der Attraktor

Zuerst wenden wir uns dem Attraktor zu, dem einzigen Effektor, den ich selbst auch nicht zu 100% verstanden habe. Was ich aber darüber weiß ist, dass er die Partikel wie mit einem Magneten zu seinem Mittelpunkt hinzieht und danach in alle Richtungen zerstreut.

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Schritt 6: b) Der Reflektor

Der Reflektor hält Partikel davon ab, an einem bestimmten Ort durchzukommen. Je nach Elastizität verändert sich die Art, wie die Partikel nicht durchkommen. Bei 100% werden sie mit derselben Geschwindigkeit zurückgeworfen wie sie aufprallen. Bei 10 % mit einem 10tel, bei 1000% mit der zehnfachen Geschwindigkeit. Bei 0% werden sie gar nicht reflektiert.

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Schritt 6: c) Der Vernichter

Na ja, zum Vernichter gibt es relativ wenig zu sagen, außer, dass er die Partikel, die rein wollen, auf mysteriöse Art und Weise verschwinden lässt.

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Schritt 6: d) Der Reibungs-Effektor

Der Reibungs-Effektor verzögert (bremst) alle Partikel in seinem Rahmen. Dabei gilt, je grösser der Reibungskoeffizient, desto stärker die Verzögerung.

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Schritt 6: d) Der Gravitations-Effektor

Die Gravitation gehört zu den wichtigsten Elementen in realistischen Szenen. Hiermit und mit einem Reflektor kannst du beispielsweise die hüpfenden Gummibälle aus dem alten Bravia-Werbespot nachahmen. Noch ein Tipp an alle Realismusfreaks da draußen: In der Realität ist die Beschleunigung der Gravitation nicht 10, sondern 9.81.

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Schritt 6: e) Der Rotations-Effektor

Der Rotations-Effektor dreht alle Partikel in seiner Begrenzung entlang seiner Z-Achse und streut sie beim Austritt. Auf dem Bild unten ist das mit dem Drehen fast nicht ersichtlich, da ich im Emitter die Option Tangential nicht aktiviert hatte. Setze dort ein Häkchen, und der Effektor beeinflusst nicht nur die Position der Partikel, sondern auch deren Winkel (hilft übrigens auch bei den meisten anderen Effektoren).

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Schritt 6: f) Der Turbulenz-Effektor

Der Turbulenz-Effektor bringt Partikel per Zufallsprinzip von ihrem Kurs ab. Auch hier gilt: Je größer der Wert im Feld "Stärke", desto ausgeprägter der Effekt.

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Schritt 6: g) Wind-Effektor

Der Wind bringt die Partikel, im Gegensatz zur Turbulenz, zielgerichtet vom Kurs ab. Partikel werden in der positiven Z-Richtung des Effektors fortgeblasen. Die Windgeschwindigkeit beeinflusst die Stärke der Ablenkung.

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Ich hoffe, dass ich weiterhelfen konnte.

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Kommentare
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Portrait von zwennfell
  • 11.01.2012 - 12:38

prima beschrieben alles, vielen dank

Portrait von blender_typ
Portrait von Gio

Gio

  • 30.10.2009 - 02:11

Danke :) tolles tut!

Portrait von thefip
  • 25.09.2009 - 18:58

Danke fürs tut. hat mir sehr geholfen

Portrait von FlyingEaglELW
  • 09.08.2009 - 09:43

Keiner der Profis ne Idee was der Attraktor macht?

Ansonsten gutes Tut, leicht verständlich.

Portrait von shugger
  • 03.07.2009 - 11:45

Finde ich gut erklärt, nur schade, dass mir das Attraktor-Objekt auch nicht verständlicher wird, bzw. bei mir nicht funktionieren will. Sonst, wie gesagt, verständlich erklärt; prima, es hat mir etwas geholfen.

Portrait von DGKhan
  • 02.07.2009 - 14:04

sieht intressant aus..

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 02.07.2009 - 12:59

Vielen Dank, so einfach und doch so viele möglichkeiten.......

Portrait von justrias
  • 01.07.2009 - 20:12

hat mir sehr geholfen. besten dank! :D

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