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Tutorialbeschreibung

10 Tipps zur Ideenfindung (für Fotografen)

10 Tipps zur Ideenfindung (für Fotografen)

Meine Top-Tipps für eure Ideen-Findung, damit ihr nie mehr dasteht und sagt: "Ich will jetzt fotografieren, weiß aber nicht, wo und was."

 

1. Webseiten (G**gle-Bildersuche)

„Ergoogle“ dir deine Ideen … Vielleicht hast du schon ein grobes Thema im Kopf oder du hast eine Location, die einfach zu episch ist, um dort nicht zu fotografieren. Öffne die Suchmaschine deines Vertrauens und gib ein paar Daten ein. Wenn du die Bildersuche anklickst, wirst du sicher schnell Bilder finden, die dich inspirieren. Falls das Bild nicht dabei ist, das du unbedingt in deiner eigenen Art erstellen willst, so kommst du möglicherweise auf weitere Suchbegriffe oder Themen, die dann mehr Erfolg versprechen. Suchmaschinen sind ein mächtiges Tool, nutze sie!

 

2. Facebook

Ich bin vermutlich nicht der Einzige, der jeden Tag auf Facebook unterwegs ist, oder? Wenn es dir auch so geht, hast du auf den Seiten, denen du folgst, noch nie ein Bild gesehen, das du nicht auch gerne mal ausprobieren würdest? Es müssen ja nicht gleich Water Wigs oder Aufnahmen mit einem Fallschirm sein.

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3. TV-/Kino-Werbung

Werbung inspiriert mich immer sehr. Sei es TV-Werbung, welche kurz, knapp und knackig ist, oder Kinowerbung, welche durch ihren oft genialen Aufbau, ihre Geschichte oder die spannenden Special Effects punktet. Du findest dort Werbung eines Mobilfunkanbieters, bei dem die Personen und Gegenstände schweben (Anm.: Wenn du Personen auf deinen Bildern schweben lassen möchtest, lautet der Suchbegriff: „Levitation“).

 

4. Plakat-Werbung

Sei es durch kreatives Compositing oder aber klassisch schöne Porträts. Natürlich wird auf einem Plakat nicht erklärt, wie das Licht gesetzt, welche Brennweite genutzt oder welche Blende verwendet wurde. Aber was hindert dich daran, das Bild mit dem Handy abzufotografieren und es dir zu Hause genauer anzuschauen? Zudem kannst du die Homepage des werbenden Unternehmens besuchen und dort weitere Bilder ansehen.

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5. Filme/Serien

Filme und Serien sind enorm mächtige Inspirationsquellen. In dreierlei Hinsicht kannst du dir hier Anregungen und Inspirationen zusammensuchen.

Erstens: Wie sieht das Cover aus? Im Kino, in Videotheken (sofern du diese noch besuchst) oder bei Streaming-Websites siehst du immer viele Filmplakate und Cover. Diese kannst du auf deine Bilder übernehmen und in deine Kreativität mit einfließen lassen.
Zweitens: Sequenzen und deren Bildstil. Bei manchen Filmen und Serien ist der Look oder Stil so markant, dass du schon nach wenigen Sekunden erkennst, welcher Film bzw. welche Serie gerade läuft. "Sin City", "300" und "Harry Potter" bestechen mit solchen Looks, um nur drei zu nennen. Wenn du weitere solche Filme kennst, schreib es gerne in die Kommentare.
Drittens: Welche Geschichte wird erzählt? Auch wenn dir das Cover, das Plakat oder der Bildlook im Film oder in der Serie nicht zusagt, bedeutet das nicht, dass du dem Film keine Inspiration abgewinnen kannst. Du hast schon einen eigenen Stil entwickelt und dir fehlt lediglich mal eine Bild-Idee? Warum schnappst du dir nicht ein Model und setzt ein Bild um, das eine (bekannte?) Geschichte widerspiegelt? Denkbar ist dabei alles, was du dir vorstellen kannst, die "Bezaubernde Jeannie" genauso wie ein bärtiger Zauberer (Gandalf?) oder Vampire ("From Dusk Till Dawn").

 
 

6. Kunst

Nicht nur moderne Kunst kann als Inspirationsquelle dienen. Auch die Gemälde oder Skulpturen alter Meister wie beispielsweise Leonardo da Vinci, Hieronymus Bosch oder Salvador Dali können Unmengen an Inspirationen liefern. Besuche Kunstausstellungen, suche im Internet nach den alten Künstlern, besorge dir Bücher mit Fotos ihrer Kunstwerke und du wirst lange Zeit keine Ideen-Sorgen mehr haben. Vor einiger Zeit war ich auf einer Ausstellung von Andy Warhol – ich kann dir sagen, ich war begeistert.

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7. Foren (Contests und Tutorials)

In diversen Communities findest du täglich neue Bilder. Die Plattformen, die ich sehr gerne als Ideen-Quelle heranziehe, sind http://www.psd-tutorials.de, http://www.model-kartei.de und http://www.deviantart.com. Diese Seiten liefern unzählige Anregungen, die du nicht kopieren solltest, aber durch die du dich durchaus zu eigenen Werken verleiten lassen kannst. Betrachte auf den Seiten nicht nur die fertigen Werke der Künstler, auch Tutorials kannst du zu deinen eigenen Kreationen umwandeln und kreativ werden. Ein paar Worte über die Model-Kartei habe ich hier geschrieben.

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8. Gespräche mit Kollegen/Models/Freunden

Du musst dich auch nicht unter Druck setzen und dir Ideen aus den Fingern saugen. Lass dich gerne auch bei Gesprächen mit Kollegen und Models von neuen Themen begeistern. Wenn du ein Model hast, mit dem du ab und zu fotografierst oder das du gerne fotografieren würdest, frag es doch nach Ideen. Häufig haben Models auf Plattformen wie der Model-Kartei auch schon Shooting-Ideen aufgelistet. Das Gute daran: Du bekommst sowohl Ideen für Shootings und auch direkt ein (passendes?) Model dazu. Jedenfalls ein Model, das die Idee mit dir umsetzen würde.

 

9. Spaziergänge/Ausflüge

Ich gebe es zu, ich bin kein klassischer Spaziergänger. Aber wenn ich unterwegs bin, dann verschlägt es mich gerne in fremde Städte oder in den Wald. In Städten und in der Natur finden sich Landschaften, Hintergründe, Bauwerke oder Statuen, die mir neue Ideen bescheren. Felsvorsprünge, verlassene Holzhütten, der Ausblick vom Berg auf die tiefer gelegene Stadt, all das notiere ich mir oder mache ein Foto davon. Zu Hause setze ich mich daran, das entsprechende Model und das genaue Thema zusammenzusuchen. Apps, die dir helfen, deinen Standort zu lokalisieren bzw. dich später wieder daran zu erinnern, wo du warst, können sehr hilfreich sein. Ich nutze Geotag Photos Pro.

 
 

10. Träume

Du träumst viel? Dann empfehle ich dir, einen Block und einen Stift neben dein Bett zu legen. Wenn du dann einen spannenden Traum hast, bei dem du fliegen kannst, gruselige Monster besiegst oder in einem rosa Tutu über eine Wüstenlandschaft hüpfst – diese Träume, diese Wünsche werden vom Unterbewusstsein generiert und es fällt dir sicher nicht immer leicht, dich am nächsten Morgen daran zu erinnern. Deswegen die Empfehlung mit dem Stift und Block, denn wenn du nachts aufwachst und noch weißt, was du geträumt hast, kannst du es aufschreiben und in deine Ideen-Datenbank aufnehmen.

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Zusammenfassung:

Ideen liegen auf der Straße. Oder im Netz. Oder in deinem Kopf. Sei offen für Neues, lasse dich inspirieren, schreibe alles auf, auch wenn es im ersten Augenblick noch kein konkretes Shooting nach sich zieht. Wenn eine Aufzeichnung nach Jahren noch nicht umgesetzt ist, macht das nichts. Viel schlimmer ist es, wenn du einen tollen Einfall hast, ihn aber vergisst und dir dadurch tolle Bilder und Ergebnisse verbaust.

Kommentare
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Portrait von bluetopas
  • 17.01.2016 - 12:07

Na ja, "Geheimnisse" würde ich das nicht nennen. Es ist wirklich nur etwas für Anfänger. Und man kann die Liste noch erweitern, z.B. um Fotozeitschriften und Fotobücher, Galerien und Fotoausstellungen, Workshops, Webseiten von Fotografen und Bildagenturen, ...

Es sind auch mehr "Quellen der Inspiration".

Portrait von reckordzeitstudio
  • 18.01.2016 - 09:17

Hey,
danke für deinen Kommentar.
Habe ich "Geheimnisse" geschrieben? Wenn ja, kann ich mich nicht mehr dran erinnern und würde es dann gerne korrigieren :)
Und klar kann man die Liste erweitern, das ist ein Tut/Beitrag und kein Buch mit allen Weisheiten ;)
Danke für deine super Ergänzungen! :)
Edit und ja: Es ist für Anfänger gedacht :)

Portrait von bluetopas
  • 18.01.2016 - 16:40

"Geheimnisse" nannte es ein anderer Kommentator, nicht Du ;-)

Portrait von rocking_sid
  • 15.01.2016 - 19:14

Vielen Dank für das sehr interessante Tutorial!

Portrait von bariton
  • 14.01.2016 - 21:00

Danke für die Tipps und Tricks!

Portrait von gimbild
  • 14.01.2016 - 17:34

Da ist kaum etwas neues und nichts, was man unbedingt benötigt um gute Fotos zu erstellen. Deine Fotos hier sind ziemlich..., na ja, unpassend für dieses Tutorial oder eben sehr speziell. Gefällt mir nicht so richtig, was du neuerdings hier anbietest, tut mir etwas leid.

Portrait von reckordzeitstudio
  • 14.01.2016 - 18:25

Was wünschst du dir denn an Tutorials etc. von mir?
Schade, dass das nicht deinen Nerv trifft, aber ich kanns leider nicht immer allen recht machen ;)

Portrait von mobbytec
  • 14.01.2016 - 15:11

Danke für die Tipps. (Um die ging es ja auch und nicht um die Fotos ansich)

Portrait von reckordzeitstudio
Portrait von mallerbach
  • 14.01.2016 - 14:11

Danke für die Tipps und Tricks!

Portrait von MARIA52
  • 14.01.2016 - 13:54

Danke für das Tutorial.

Portrait von sympathie
  • 14.01.2016 - 12:33

Danke für die Tipps und Tricks!

Portrait von Kiasa
  • 14.01.2016 - 11:31

Vielen Dank für die Denkanstöße.

Portrait von Bildermaeusel
  • 14.01.2016 - 11:26

Ich habe es nur überflogen (leide derzeit an echtem Zeitmangel) ... aber warum müssen es immer Fotos mit Waffen, Totenkopf oder Blut sein? Die Tablettengeschichte ist mir auch zu negativ besetzt.

Portrait von reckordzeitstudio
  • 14.01.2016 - 11:34

Naja, das waren bei Erstellung des Tutorials eben meine aktuellsten und auffälligsten Bilder. Mir ist das selbst nicht aufgefallen, das wirklich jedes Bild einen negativen "Beigeschmack" mitbringt. Jeder Fotograf entwickelt im Laufe seiner Geschichte sowohl einen eigenen Stil als auch "Phasen" in denen er gerne Bilder macht, die ihm selbst gefallen, unabhängig der Meinung anderer. Es tut mir Leid, dass du die Bilder nicht magst, aber schau dir gerne andere meiner Tuts an (gern auch im Vorbeifliegen) und du siehst auch natürlichere Bilder von hübschen jungen Frauen, die keine Knarren in der Hand haben :)
In diesem Beitrag schreibe ich ja nicht über die Bilder, die sind nur Inspirationen. Und wenn ich damit den ein oder anderen anspreche, passt das. Und wenn es dich nur verleitet, mehr "entgegen zu wirken" und verträumte Frühlingsbilder zu erstellen ;)

Danke für deine Meinung!

Portrait von drphoto
  • 14.01.2016 - 12:48

Wenn diese Bilder als Inspiration dienen soll, na dann gute Nacht Deutschland. Aber es zeigt doch auf der anderen Seite den Zustand unserer Gesellschaft. Es geht nicht mehr ohne Gewalt, Sex und ähnlichem.
Im Fernsehprogramm findet man nichts mehr anderes als Tatorte, Krimis, Dramen und Psychothriller und wenn dann nicht mindestens 3 Köpfe rollen und 5 Liter Blut fließen taugt das ganze nichts.
Geschweige denn was in der Realität zur Zeit überall abgeht. mann braucht sich nur die Nachrichten anzuschauen oder Zeitung zu lesen.

Braucht's da wirklich solche Bilder zur Inspiration? Also ich finde das schon sehr stark daneben. Du solltest nochmal in dich gehen und das Ganze noch mal überdenken.

Portrait von reckordzeitstudio
  • 14.01.2016 - 13:17

Hey,
ich denke Geschmäcker sind verschieden.
Wie gesagt, ich habe in meinem Portfolio und anderen Tutorials auch andere Bilder -völlig gewaltfrei :)
Also es geht auch ohne.

Ich freue mich über jedes schöne Blümchenbild das ich irgendwo entdecke. Wenn ich aber solche Bilder machen will, dann mache ich solche Bilder. Ich will damit niemandem zu nahe treten. Und ich bin sicherlich nicht der Maßstab unserer Gesellschaft. Und für das Fernseh-Programm kann ich auch recht wenig. Nicht zuletzt, weil ich nur sehr selten den Fernseher anschalte ;)

Also wie gesagt, wenn du dich getroffen fühlst von den Bildern, tut es mir leid. Dennoch rate ich jedem, seinen eigenen Stil zu suchen, zu finden und die Ideen aus seinem Kopf in Bildern darzustellen.

Portrait von Bildermaeusel
  • 14.01.2016 - 14:47

@ drphoto: Danke, dass es Dir ebenso geht. Wiederum sollte vom Forum selbst geprüft werden, ob nicht auch andere Beispiele gezeigt werden können. Die Motiv-"Welt" besteht ja nicht nur aus Gewalt, Plümschen oder schönen Frauen - die meistens auch noch erotisch "angehaucht" sind.

@ Reckordzeitstudio: Mich haben Gewalt-/Blutbilder nie animiert - eher abgestoßen und wenn ich mit solchen Bildern ein Tut sehe, lese ich es in den meisten Fällen gar nicht. Also, wie drphoto schon schrieb, vorher "Gehirn" einschalten ;-)

Portrait von reckordzeitstudio
  • 14.01.2016 - 14:57

Dass die Motivwelt aus unzählichen Dingen besteht, ist schon klar. Aber ich bin Portrait-Fotograf und deswegen zeige ich auch Personen-Bilder. Ich habe mein Gehirn eingeschaltet, danke für den Tipp ;) Wenn ich aber das Cosplay-Bild toll finde, mein Pillen-Bild sehr viele Stimmen beim Contest bekommen hat und ich das Mariachi-Shooting einfach nur cool fand, dann kommen halt diese Bilder im aktuellen Tutorial. Andere Bilder können andere zeigen :) Und wenn ich was anderes zeigen will, werde ich das mit Sicherheit tun.
Schade, dass ihr weniger gut drauf zu sprechen seid, aber danke für euer Feedback.

Portrait von Domingo
  • 14.01.2016 - 11:00

Vielen Dank.

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