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Tutorialbeschreibung

Teil 03 - Sternbilder fotografieren

Teil 03 - Sternbilder fotografieren

Das Sternbild Löwe mit eingezeichneten Verbindungslinien sowie eingeblendeter, figürlicher Darstellung. Es handelt sich bei diesem Titelbild um eine Montage: Die Landschaft und der Dämmerungshimmel entstammen einem anderen Foto bzw. wurden mit Photoshop generiert.

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Teil 3: Sternbilder fotografieren

Jeder kennt zumindest einige der Sternbilder. Sehr bekannt sind der große Wagen und der Orion. Und wenn auch nicht aus eigener Anschauung, so sind die Sternbilder des Tierkreises zumindest von ihrem Namen her den meisten ein Begriff.

Als Sternbild wird eine Gruppe von Sternen bezeichnet, die aufgrund ihrer Stellung zueinander eine mehr oder weniger auffällige oder gut einzuprägende geometrische Anordnung ergeben. Dabei ist es wichtig festzustellen, dass diese Anordnung rein zufällig ist. Das bedeutet, dass die Sterne eines Sternbildes in keinem astrophysikalischen Zusammenhang stehen, sondern von Menschen durch den Einsatz einer gehörigen Portion Fantasie erschaffen wurden, um sich am Nachthimmel besser orientieren zu können und eine Ordnung in das Sternengewimmel einer klaren Nacht zu bringen.

Sternbilder bleiben im Laufe eines Menschenlebens, ja selbst über viele Generationen hinweg praktisch konstant, d.h., sie können in der immer der gleichen Konstellation beobachtet werden. Weil diese relative Anordnung der Sterne scheinbar unverändert bleibt, spricht man bei allen Sternen auch von den „Fixsternen“ und unterscheidet sie damit von den fünf mit dem bloßen Auge sichtbaren Planeten, die als „Wandelsterne“ ihre Position innerhalb der Fixsterne schon im Laufe von Tagen und Wochen verändern.

Doch auch die Sterne zeigen eine, wenn auch sehr gemächliche Eigenbewegung. Die Bewegungsrichtung der einzelnen Sterne ist nicht identisch, sodass sich in längeren Zeiträumen der Anblick des Himmels sehr wohl ändert und der Begriff „Fixsterne“ nicht mehr zu rechtfertigen wäre. Hätten wir die Möglichkeit, den Nachthimmel vor 50.000 oder in 50.000 Jahren anzuschauen, wäre praktisch keines der heute geläufigen Sternbilder mehr zu erkennen.

Das und die Tatsache, dass wir in einen dreidimensionalen Raum blicken, in dessen Tiefe die Sterne eines Sternbildes gestaffelt sind, also auch bezüglich ihrer Entfernung keine Gemeinsamkeiten erkennen lassen, macht die willkürliche Natur der Sternbilder deutlich. Von einem anderen Punkt des Universums, viele Lichtjahre von der Erde entfernt, würden sich demnach auch die uns bekannten Sternbilder auflösen.

Das trifft auch auf die Sternbilder des Tierkreises zu, durch die die Sonne im Jahreslauf ihre Bahn zieht. Ihnen bestimmte Wesenszüge von Menschen zuzuordnen und ihnen einen Einfluss auf die Geschicke auf der Erde nachzusagen, ist die stets vergebliche Bemühung der Astrologie. Im Gegensatz dazu betrachtet die Wissenschaft der Astronomie die Sternbilder lediglich als das, was sie sind – nämlich eine Orientierungshilfe.

Während es in historischer Zeit kulturelle Unterschiede bei der Benennung und auch bei der Gruppierung der Sterne zu den Sternbildern gab, hat man sich seit 1925 international auf 88 verschiedene Sternbilder verständigt, von denen allerdings nur ein Teil von Deutschland aus sichtbar ist. Viele Sternbilder des Südhimmels, etwa das prominente „Kreuz des Südens“, steigen hierzulande niemals über den Horizont.

Manche Sternbilder bilden eine sehr auffällige Form und es gehört nur wenig Fantasie dazu, die Figur mit ihrer Bezeichnung in Verbindung zu bringen. Bei anderen ist es schwer oder gar unmöglich, darin etwas Figürliches zu erkennen. Ein für den erstgenannten Fall gutes Beispiel ist der große Wagen, der aus sieben Sternen besteht, die eindeutig den Umriss eines Wagens mit Deichsel bilden. Wie jedoch in den zwei (!) Sternen des Sternbildes „Kleiner Hund“ ein Hund erkennbar sein soll, bleibt hingegen ein Rätsel.
 
 
Nicht jedes Sternbild enthält einen oder mehrere helle Sterne, manche werden aus lichtschwachen Sternen gebildet, sodass sie nur unter einem dunklen Nachthimmel überhaupt zu sehen sind. Den Orion mit seinen hellen Sternen wird man selbst in einer erleuchteten Stadt noch erkennen können, während das weitgehend unbekannte Sternbild „Fuchs“ nur aus leuchtschwachen Sternen besteht, die für das bloße Auge unsichtbar sind, wenn der Himmel durch künstliches Licht erhellt ist.

Große Unterschiede gibt es auch bei der Ausdehnung der Sternbilder, d.h., in welcher Größe sie erscheinen und welche Fläche sie einnehmen. Das Sternbild Wasserschlange dehnt sich von ihrem Kopf bis zum Schwanz über fast 100 Winkelgrad aus. Auf nur sechs Grad scheinbare Ausdehnung bringt es hingegen das Sternbild Delphin.

Technisch gesehen ist es keine große Herausforderung, von den Sternbildern fotografische Aufnahmen anzufertigen. Allerdings müssen die Voraussetzungen geschaffen sein oder werden:
 

Himmelsrichtungen bestimmen

Der erste Schritt zur Orientierung am Nachthimmel besteht darin, die Himmelsrichtungen zu kennen. Dazu wurde im Teil 2 des Tutorials („Strichspuraufnahmen von Sternen“) eine Anleitung geliefert, die Sie bitte bei Bedarf dort nachlesen.
 
 

Erkennen der Sternbilder

Wer Sternbilder fotografieren möchte, muss natürlich in der Lage sein, diese auch zu erkennen und zu finden. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht mit der Orientierung in einer fremden Stadt; auch dort dauert es eine Weile, bis man sich zurechtfindet. Anders als auf Sternkarten sind die Verbindungslinien oder die Figuren am Himmel natürlich nicht zu sehen! Vergleichen Sie folgende Aufnahme einfach einmal mit dem Titelbild dieses Tutorials:

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Das Sternbild Löwe, so wie es am Himmel ausschaut. Ohne die Hilfslinien ist es weitaus schwieriger, es zu identifizieren.


In der Realität kommt als Schwierigkeit hinzu, dass zumindest für den Einsteiger die scheinbare Größe eines Sternbildes am Himmel nur schwer einzuschätzen ist und in seiner unmittelbaren Umgebung natürlich weitere Sterne erkennbar sind, die von dem gesuchten Muster ablenken. Die gute Nachricht ist, dass man ein einmal aufgefundenes und zweifelsfrei identifiziertes Sternbild so schnell nicht mehr vergisst, sodass man es in einer anderen Nacht nach kurzer Zeit wiederfindet, selbst dann, wenn es an einer ganz anderen Stelle des Himmels steht.
 
 

Der Jahreslauf der Sterne

Viele Sternbilder werden nur zu bestimmten Jahreszeiten sichtbar, weil die Erde um die Sonne läuft. D.h., von der Erde aus gesehen wandert die Sonne im Laufe eines Jahres durch die Sternbilder des Tierkreises. Steht die Sonne beispielsweise im Sternbild Stier, ist dieses Sternbild am Nachthimmel nicht mehr zu sehen, denn es steht dann – zusammen mit der Sonne – am Taghimmel. Dafür kann das genau gegenüberliegende Sternbild, der Skorpion, zur gleichen Zeit gut beobachtet werden.

Weil sich der Rhythmus im Jahrestakt wiederholt, gibt es regelrechte Frühlings- Sommer-, Herbst- und Winter-Sternbilder. Der Skorpion ist ein klassisches Sommersternbild, der Löwe eines des Frühlingshimmels und der Stier steht am Winterhimmel.

Doch ganz so streng ist diese Differenzierung auch wieder nicht zu sehen, denn diese Einteilung gilt nur für den Fall, dass Sie immer am Abendhimmel gegen 22 Uhr beobachten. Wenn Sie den Sternenhimmel schon früher anschauen, werden Sie noch die Sternbilder der vorangegangenen Jahreszeit am Himmel sehen, die dann im Laufe der kommenden Stunden im Westen untergehen. Und eine „Vorschau“ auf den Sternenhimmel der kommenden Jahreszeit erhalten Sie, wenn Sie bis weit in die zweite Nachthälfte hinein am Ball bleiben.
 
 
Die entscheidende Frage lautet also, welche Sternbilder zu welcher Zeit wo am Himmel stehen. Ein sehr nützliches Hilfsmittel zur Klärung dieser Frage ist die „Drehbare Sternkarte“. An ihr lässt sich einstellen, zu welchem Datum und zu welcher Uhrzeit beobachtet wird, dann können Sie sehen, welche Sternbilder in welcher Himmelsrichtung zu diesem Zeitpunkt zu sehen sind

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Die drehbare Sternkarte zeigt den gerade sichtbaren Himmel in dem helleren Oval an, nachdem das Datum mit der aktuellen Uhrzeit zur Deckung gebracht wurde.
 
 

Beobachtungsort

Am besten geeignet ist ein Platz abseits von störenden Lichtquellen (Straßenlampen, Flutlicht, Werbetafeln) mit guter Rundumsicht zumindest nach Osten, Süden und Westen. Der ausgesuchte Platz sollte leicht und in überschaubarer Zeit erreichbar sein, damit man auf einen plötzlich aufklarenden Himmel reagieren kann. Für das Erkennen und die Fotografie der Sternbilder ist eine mondlose Nacht (also die Tage um den Neumond herum) ideal.

 

Technische Ausstattung

Sie benötigen keine astronomischen Geräte dafür, um sich Ihren eigenen Katalog der Sternbilder zu erstellen. Bestens gerüstet sind Sie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und einer Auswahl von Brennweiten vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv, um die verschieden großen Sternbilder formatfüllend aufnehmen zu können. Lichtstarke Objektive mit fester Brennweite sind gegenüber den meist lichtschwächeren Zooms im Vorteil.
 
 
Was Sie außerdem noch haben sollten:

• Stabiles Stativ

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Voraussetzung für scharfe, nicht verwackelte Aufnahmen ist ein gutes Stativ und ein Stativkopf, im abgebildeten Beispiel ein Kugelkopf.


• Kabelauslöser/Timer
Kabelauslöser ermöglichen das berührungslose Auslösen der Kamera, um Verwacklungen zu vermeiden. Auch drahtlose Fernauslöser werden angeboten.

• Störlichtblende (= Gegenlicht-, Streulicht- bzw. Sonnenblende)
Hält seitlich einfallendes Fremdlicht ab und verzögert in feuchten Nächten den möglichen Taubeschlag der Frontlinse.

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Für jedes Objektiv gibt es eine dazu passende Störlichtblende.


• Weichzeichner-Filter
Wenn Sie schon einmal Strichspuraufnahmen (siehe Teil 2 dieses Tutorials) gemacht haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass viele Sterne ein orangefarbenes, rötliches, andere hingegen ein blaues Licht abstrahlen.

Sterne sind extrem winzige Lichtpünktchen. Bildet man sie mit einem guten Objektiv scharf ab, wird das Licht eines Sterns auf nur wenigen Pixeln des Aufnahmesensors gebündelt. In diesem Bereich des Bildes tritt bei hellen Sternen schon nach kurzer Belichtungszeit eine Vollsättigung in allen drei Farbkanälen (Rot, Grün und Blau) ein. Der Stern erscheint dann weiß und eine eventuell vorhandene Eigenfarbe verschwindet.

Noch schwerwiegender ist die Tatsache, dass auch lichtschwächere Sterne diesen Zustand erreichen, wenn nur lange genug belichtet wird. Dann sehen die hellsten Sterne auf dem Foto nicht anders aus als weniger helle, sodass das zu fotografierende Sternbild nur noch schwer erkennbar ist.

Beide Probleme werden mit einem geeigneten Weichzeichner-Filter vor dem Aufnahmeobjektiv gelöst. Er sorgt dafür, dass zwar ein scharfes Kernbild entsteht, welches jedoch von einem unscharfen Bild überlagert wird. Das bedeutet, dass ein Teil des Lichts eines Sterns auf benachbarte Pixel verteilt wird. Im Umgebungsbereich des Sterns werden auf diese Art und Weise die Pixel nicht gesättigt, d.h., die Eigenfarbe des Sterns bleibt erhalten. Außerdem erscheinen auf dem Foto die hellen Sterne größer als die weniger hellen, was durchaus dem visuellen Eindruck entspricht. In der Tat sind heutige Sternkarten so aufgebaut: Helle Sterne werden mit einem großen, schwache mit einem kleinem Durchmesser dargestellt.

Weichzeichner-Filter werden in verschiedenen Ausführungen für die Porträt-Fotografie angeboten. Doch am Nachthimmel eignen sich nicht alle Typen für den beabsichtigten Zweck. Für Fotos von Sternbildern haben sich Filter des Herstellers „Cokin“ am besten bewährt, und zwar die Filter mit den Bezeichnungen „P820“, „P830“ und „P840“ mit aufsteigendem Weichzeichner-Effekt. Besonders zu empfehlen ist der „P830“.


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Der Weichzeichner-Filter Cokin P830 ist eigentlich für die Porträt-Fotografie vorgesehen, leistet aber auch bei Aufnahmen des Sternenhimmels gute Dienste.

 
 
Kamera mit Cokin-Filterhalter und eingesetztem Weichzeichner-Filter Cokin P830.

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Das Sternbild Orion ohne (links) und mit Weichzeichner-Filter Cokin P830 (rechts). Die beiden Fotos zeigen exakt den gleichen Himmelsausschnitt und wurden unmittelbar hintereinander aufgenommen.

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Vorgehensweise

Am besten warten Sie eine klare, mondlose Nacht ab. Die Mondphasen können Sie fast jedem Kalendarium entnehmen; zu bevorzugen ist die Zeit um Neumond.

Dann hängt es von der Jahreszeit ab, welche Sternbilder als Motiv infrage kommen. Die folgende Tabelle enthält alle von Deutschland aus fotografierbaren Sternbilder, aufgelistet in alphabetischer Reihenfolge. Die Spalte „M“ gibt darüber Auskunft, in welchen Monaten von 1 (Januar) bis 12 (Dezember) ein Sternbild in der ersten Nachthälfte nach Einbruch der völligen Dunkelheit am besten zu sehen ist.

Wenn Sie sich für ein bestimmtes Sternbild entschieden haben, ist die Wahl einer geeigneten Brennweite wichtig, die sich nach der Größe des aufzunehmenden Sternbildes richtet. Die Spalte „f/VF“ der Tabelle nennt die erforderliche Brennweite, um das Sternbild formatfüllend abzubilden, wenn Sie eine „Vollformat-Kamera“ verwenden, also eine, deren Sensor 24x36 Millimeter groß ist. Eine zweite Spalte „f/crop“ bezieht sich auf die optimale Brennweite einer Kamera mit einem um den (Crop-)Faktor 1,6 kleineren Sensor, also einem mit rund 15x22 Millimetern Kantenlänge (z.B. Canon EOS 1000D, 400D, 450D, 30D, 40D, …).

Beginnen Sie am besten mit den attraktivsten Sternbildern, bevor Sie sich an die weniger auffälligen wagen. Eine fotografische Bewertung „B“ der Attraktivität von + (= sehr attraktiv) über o (= mittelprächtig) bis – (= eher unscheinbar) ist ebenso Bestandteil der Tabelle:
 
Sternbild f/VF f/crop M B Bemerkungen
Achterschiff 50 30 2 - Von Deutschland aus nur teilweise sichtbar
Adler 50 30 7-9 + Enthält den hellen Stern „Atair“
Andromeda 50 30 10-12 +
Bärenhüter (Bootes) 50 30 5-6 + Enthält den hellen Stern „Arktur“
Becher 85 50 4 o
Bildhauer 50 30 10 - Extrem horizontnah
Delphin 200 135 8-9 +
Drache 28 17 5-7 o
Dreieck 135 85 10-12 o
Eidechse 85 50 8-10 -
Einhorn 50 30 1-2 -
Eridanus 35 20 12 - Von Deutschland aus nur teilweise sichtbar
Fische 35 20 10-11 o
Fuchs 50 30 7-8 -
Fuhrmann 50 30 12-2 + Enthält den hellen Stern „Capella“
Giraffe 50 30 11-2 -
Großer Bär/Wagen 35/50 20/30 3-5 + Der Große Wagen ist ein Teil des Großen Bären
Großer Hund 50 30 1-2 + Enthält den hellsten Fixstern „Sirius“
Haar der Berenike 85 50 4-5 -
Hase 85 50 1 o
Herkules 35 20 6-7 +
Jagdhunde 135 85 4-6 - Besteht nur aus zwei Sternen
Jungfrau 35 20 4-5 + Enthält den hellen Stern „Spica“
Kassiopeia 85 50 9-12 + Das „Himmels-W“
Kepheus 50 30 8-10 o
Kleiner Bär/Wagen 85 50 4-7 + Enthält den Polarstern
Kleiner Hund 135 85 1-2 o Enthält den hellen Stern „Prokyon“
Kleiner Löwe 85 50 3-4 -
Kleines Pferd 135 85 9-10 -
Krebs 50 30 2-4 -
Leier 135 85 7-8 + Enthält den hellen Stern „Wega“
Löwe 50 30 3-4 + Enthält den hellen Stern „Regulus“
Luchs 35 20 2-3 -
Nördliche Krone 135 85 5-7 + Enthält den hellen Stern „Gemma“
Nördliche Wasserschlange 20 20 4 o
Orion 50 30 12-1 + Enthält die Sterne „Rigel“ und „Beteigeuze“
Pegasus 35 20 9-10 + Das „Herbstviereck“
Perseus 50 30 11-12 +
Pfeil 200 135 7-9 -
Rabe 85 50 4 o
Schiffskompass 135 85 3 - Extrem horizontnah
Schild 85 50 7-8 -
Schlange 28 17 7 o
Schlangenträger 28 17 6-7 o
Schütze 35 20 8 + Horizontnah
Schwan 35 20 7-9 + Enthält den hellen Stern „Deneb“
Sextant 85 50 3-4 -
Skorpion 35 20 6 o Mit dem Stern „Antares“, sehr horizontnah!
Steinbock 50 30 9 -
Stier 50 30 3-4 + Enthält den hellen Stern „Aldebaran“
Südlicher Fisch 85 50 9 - Enthält den hellen Stern „Fomalhaut“
Waage 50 30 7 -
Walfisch 35 20 11 -
Wassermann 35 20 9-10 o
Widder 85 50 10-12 o
Zwillinge 50 30 1-2 + Enthält die hellen Sterne „Kastor“ und „Pollux“
 
 

Vorbereitung

Ziehen Sie los mit sämtlichem Zubehör, wobei auf voll geladene Akkus und leere Speicherkarten zu achten ist. Vergessen Sie nicht, eine Taschenlampe einzustecken, die Ihnen bei völliger Dunkelheit gute Dienste leisten wird.
 

Grundeinstellungen vornehmen

Die Kamera ist wie folgt zu konfigurieren:

Dateiformat
Das RAW-Format ist für Aufnahmen von Sternbildern die erste Wahl und unbedingt zu empfehlen. Stellen Sie Ihre Kamera daher auf „RAW“ oder „RAW+JPG“.

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Einstellung der Bildqualität bei einer Canon EOS 40D: Gewählt ist hier das RAW-Format, während die Fotos gleichzeitig auch im JPG-Format gespeichert werden. Die JPG-Dateien sind für die schnelle Vorauswahl der besten Aufnahmen nützlich.

 
 
ISO-Wert
Da die Kamera fix auf einem Stativ ruht und die erforderlichen Belichtungszeiten mehrere Sekunden betragen werden, muss ein hoher ISO-Wert eingestellt werden. Das zunehmende Bildrauschen ist dabei in Kauf zu nehmen. Stellen Sie also den höchsten ISO-Wert ein, bei dem Ihre Kamera noch akzeptable Ergebnisse liefert.

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Einstellung des ISO-Wertes 1600 bei einer Canon EOS 40D. Das Bildrauschen dieser Kamera ist selbst bei einem so hohen Wert noch akzeptabel.

 
 
Weißabgleich
Am besten ist die manuelle Einstellung auf „Tageslicht“ (Symbol: „Sonne“).

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Einstellung des Weißabgleichs bei einer Canon EOS 40D auf Tageslicht (5200 Kelvin).

 
 
Rauschreduzierung
Die Einstellung Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtungen sollte eingeschaltet werden. Dann wird die Kamera nach jeder Aufnahme mit längerer Belichtungszeit (ab einer Sekunde) ein Dunkelbild mit der gleichen „Belichtungszeit“ anfertigen. Das bedeutet, dass nach einer 5-sekündigen Belichtung die Kamera für weitere 5 Sekunden blockiert ist.

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Einschalten der Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtungen, hier am Beispiel einer Canon EOS 40D.

 
 
Mit der Einstellung High ISO Rauschreduzierung (neuere Canon EOS-Modelle) habe ich keine guten Erfahrungen gemacht und lasse sie daher stets ausgeschaltet.

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Die „High ISO Rauschreduzierung“ bleibt ausgeschaltet.

 
 
Belichtungsprogramm
Infrage kommt nur die manuelle Einstellung („M“).

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Einstellung der manuellen Belichtungssteuerung („M“) am Einstellrad einer Canon EOS 40D.

 
 
Blende
Stellen Sie stets die größtmögliche Blendenöffnung (also die kleinste Blendenzahl) ein. Ideal sind lichtstarke Objektive mit Anfangsöffnungen von F/2,8 oder besser. Eine Abblendung um eine halbe oder ganze Stufe kommt allenfalls dann in Betracht, wenn die Abbildungsleistung des Objektivs bei Offenblende untragbar ist.

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Fast alle wichtigen Einstellungen werden auf dem Display der Canon EOS 40D sichtbar. Der Pfeil weist auf die Einstellung der Blende 1:1,2 hin. Als „Lichtstärke“ eines Objektivs wird der kleinste einstellbare Blendenwert bezeichnet. Nur wenige Objektive verfügen über die Blende 1:1,2.

 
 
Spiegelverriegelung
Diese Einstellung dient dazu, Verwacklungen durch den Spiegelschlag der Kamera zu verhindern. Wenn Ihr Stativ nicht stabil genug ist, um die vom Spiegel ausgelösten Erschütterungen abzufangen, machen Sie von dieser Einstellung Gebrauch.

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Eingeschaltete Spiegelverrieglung. Der erste Druck auf den Auslöser lässt nur den Spiegel hochklappen. Warten Sie danach wenige Sekunden, um mit einem zweiten Druck auf den (Kabel-)Auslöser die Belichtung zu starten.

 
 
Bildstabilisator
Sehr wichtig ist es, einen eventuell vorhandenen Mechanismus zur Bildstabilisierung auszuschalten! Zwar soll laut Herstellerangaben die Elektronik den Einsatz eines Stativs registrieren und den Bildstabilisator in diesem Fall automatisch deaktivieren, aber das funktioniert nicht immer zuverlässig. Bleibt der Bildstabilisator aktiv, drohen „verzitterte“ Sterne trotz Stativ!

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Der Bildstabilisator („Image Stabilizer“) sollte ausgeschaltet werden, wenn die Kamera auf einem Stativ steht.

 
 
Bleibt der Bildstabilisator beim Einsatz eines Stativs eingeschaltet und die Elektronik erkennt diese Situation nicht, kann es vorkommen, dass durch den Bildstabilisator „verzitterte“ Sterne entstehen.

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Aufnahmen machen

Die größte Herausforderung „vor Ort“ ist die möglichst exakte Fokussierung auf Unendlich. Der Autofokus wird selbst bei hellen Sternen in den meisten Fällen versagen, sodass nur eine manuelle Einstellung infrage kommt, es sei denn, Sie finden in weiter Ferne ein „Ersatzobjekt“, etwa die Lichter einer Stadt.

Fokussieren Sie stets ohne den aufgesetzten Weichzeichner-Filter!

Verwenden Sie nie den Unendlich-Anschlag eines Autofokus-Objektivs, weil sich diese meist über Unendlich hinaus drehen lassen.
 
 
Eine völlig unscharfe Sternabbildung wäre die Folge, wenn Sie den Entfernungsring eines AF-Objektivs an seinen „Unendlich-Anschlag“ drehen.

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Auch der Unendlich-Index, der bei manchen Objektiven existiert, ist in aller Regel nicht präzise genug.

Die Indexmarke für „Unendlich“ ist kein Garant für scharfe Fotos von Sternen.

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Ideal zum Fokussieren sind Kamera-Modelle mit einer „Live-View“-Funktion, bei der Sie einen hellen Stern anvisieren und dann in hoher Vergrößerung auf dem Display der Kamera akkurat scharf stellen können.

Verfügt Ihre Kamera nicht über eine solche Live-View-Funktion, dann richten Sie sie auf einen sehr hellen Stern und stellen zunächst im Sucher manuell den bestmöglichen Schärfepunkt ein. Dann fertigen Sie Testaufnahmen mit voll geöffneter Blende und einer oder zwei Sekunden Belichtungszeit an. Bewerten Sie das Ergebnis bei maximaler Vergrößerung auf dem Kameradisplay.
 
 
In immer kleineren Schritten können Sie sich so dem besten Schärfepunkt nähern. Fahren Sie dabei ruhig einmal über den vermeintlich optimalen Punkt hinaus, um dann wieder in entgegengesetzter Richtung zu korrigieren, um ein Gefühl für den optimalen Fokuspunkt zu bekommen.

Das klingt nach einem mühsamen, zeitraubenden Prozess. Dennoch lohnt sich der Aufwand, denn die Fokussierung wird über Erfolg oder Misserfolg der Aufnahme entscheiden. Bedenken Sie, dass Sie außer einem falschen Fokus jetzt nichts mehr falsch machen können.

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Die Gegend um den hellen Stern Wega in der Leier. Links ist das Ergebnis des Autofokus zu sehen, in der Mitte der beste Schärfepunkt, der bei klassischer Fokussierung durch den Spiegelreflexsucher möglich war. Das rechte Bild zeigt die beste Schärfe nach Verwendung der »Live-View«-Funktion.

 
 
Selbstredend bleibt der Autofokus-Schalter auch nach erfolgter Fokussierung auf „MF“ für manuellen Fokus.

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Nach einiger Zeit, in der die Außentemperatur vielleicht absinkt, kann es erforderlich sein, die Fokussierung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Manche Objektive reagieren auf Temperaturveränderungen mit einer Fokusdrift.

Nun schwenken Sie die Kamera auf das Sternbild Ihrer Wahl und setzen vorsichtig den Weichzeichner-Filter vor das Objektiv.

Stellen Sie die Belichtungszeit auf den gewünschten Wert (z.B. 4“ für 4 volle Sekunden). Wie lang die Belichtungszeit maximal sein darf, bevor Sterne nicht mehr als Punkte, sondern als kurze Striche abgebildet werden, wurde in Teil 1 dieses Tutorials („Stimmungsaufnahmen in der Dämmerung“) erörtert. Je länger die verwendete Brennweite ist, desto kürzer muss die Belichtung sein. Bleiben Sie in jedem Fall – auch bei Verwendung eines Weitwinkel-Objektivs – unterhalb von 30 Sekunden. Bei Teleobjektiven können selbst fünf Sekunden zu lang sein.

Starten Sie eine erste Aufnahme und sehen Sie sich das Ergebnis bei höchster Vergrößerung auf dem Kameradisplay an. Sind die Sterne in der Bildmitte noch punktförmig, können Sie einen nächsten Versuch mit etwas längerer Belichtungszeit wagen. Dabei dürfen Sie ruhig ein Auge zudrücken: Selbst kurze Striche, die bei Maximalvergrößerung auf dem Kameradisplay sichtbar werden, fallen bei späteren Ausdrucken in normaler Größe nicht auf.

Wenn Sie keinen Kabel- oder drahtlosen Fernauslöser haben, können Sie den Selbstauslöser der Kamera benutzen, um sie erschütterungsfrei auszulösen.

Und blicken Sie von Zeit zu Zeit durch den Sucher, um den Bildausschnitt zu kontrollieren. Durch die Rotation der Erde bewegen sich nämlich alle Sterne nach Westen. Bevor das Sternbild aus dem Blickfeld Ihrer Kamera herauswandert, müssen Sie sie neu ausrichten.
 

Bildverarbeitung

Die notwendigen Verarbeitungsschritte hängen sehr stark von der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials ab. Daher sind die folgenden Erläuterungen als Muster zu verstehen und nicht als „Kochrezept“. Würde man exakt die gleichen Schritte mit den gleichen Werten auf anderes Bildmaterial übertragen, könnte das Ergebnis ernüchternd sein.
 
 
Zunächst öffnen Sie in Photoshop die RAW-Datei Ihrer Sternbild-Aufnahme. Es erscheint das Modul Camera Raw, in dem das Bild „entwickelt“ wird. Bereits hier sollten sich wesentliche Verbesserungen erreichen lassen. Schalten Sie die Überbelichtungswarnung ein, indem Sie auf den kleinen schwarzen Pfeil rechts oberhalb des angezeigten Histogramms klicken:

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Der „Startbildschirm“ des „Camera Raw“-Konverters von Photoshop. Durch Verschieben des Reglers „Reparatur“ (unterer Pfeil) nach rechts lassen sich überbelichtete, helle Sterne vor der Totalsättigung „retten“, falls notwendig. Die Lichtemissionen der Städte verursachen bisweilen einen aufgehellten Himmelshintergrund, der oftmals ins Rötliche verschoben ist. Ein Blick auf das Bild und das dazu gehörige Histogramm (oberer Pfeil) zeigen das in aller Deutlichkeit.

 
 
Im nächsten Schritt soll der Farbstich beseitigt werden. Dazu dienen die Regler Temperatur und Farbton:

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Um den Rotstich zu beheben, wurde der Regler „Temperatur“ (oberer roter Pfeil) nach links geschoben. Auch der Regler „Farbton“ (unterer roter Pfeil) wurde leicht nach links verstellt, um einerseits einen Himmelshintergrund mit neutraler Farbe zu erhalten, andererseits die „Datenberge“ der drei Histogramme für die Kanäle Rot, Grün und Blau zur Deckung zu bringen.

 
 
Nun wird das dritte Register des RAW-Konverters angeklickt, das Details heißt. Dort werden die Bildschärfe und die Rauschreduzierung reguliert:

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Um den Effekt gemachter Einstellungen zu prüfen, ist die Darstellung der Aufnahme in „100%“-Größe sinnvoll. Klicken Sie dazu auf das Feld, das mit dem linken roten Pfeil gekennzeichnet ist, und wählen Sie aus der Liste „100%“. Die rechten Pfeile zeigen die geänderten Einstellungen.


Eine Schärfung sollte unterbleiben, daher habe ich den Regler Betrag (oberster Pfeil) ganz nach links geschoben. Der Grund ist, dass eine Schärfung des Bildes auch das Rauschen deutlicher sichtbar machen würde. Bei der Rauschreduzierung hingegen habe ich sowohl das Luminanz- als auch das Farbrauschen durch das Verschieben der Regler nach rechts bekämpft. Je nach Kameramodell und Belichtungszeit sowie ISO-Wert sollten Sie im Vorschaufenster mit dem Blick auf das Bild entscheiden, welche Werte angemessen sind.
 
 
Nun rufen Sie noch das Register Objektivkorrekturen auf, falls das notwendig sein sollte. Ich fühlte mich dazu veranlasst, weil mein Bild dunkle Ecken aufweist, also Vignettierung:

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Die beiden Regler „Stärke“ und „Mittenwert“ (rote Pfeile) unter „Objektiv-Vignettierung“ können so verstellt werden, dass die dunklen Bildecken und/oder das aufgehellte Bildzentrum in gleicher Helligkeit erscheinen oder der Randlichtabfall des Objektivs zumindest abgemildert wird.


Mit den Knopf Bild öffnen schließen Sie die „Bildentwicklung“ ab und erledigen die abschließenden Korrekturen in Photoshop.
 
 
Unangenehm wirkt jetzt nur noch der stark aufgehellte Himmel; daher werfen Sie am besten einen Blick auf das Histogramm mit dem Photoshop-Befehl Bild>Anpassungen>Tonwertkorrektur… Sie sehen zunächst ein kombiniertes Histogramm aller drei Farbkanäle:

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RGB (Pfeil) bedeutet die Kombination der Farbkanäle Rot, Grün und Blau.


Da eine Aufnahme des Nachthimmels vorwiegend aus dunklem Himmelsanteil besteht, darf das Histogramm sein Werte-Maximum nicht so weit rechts erreichen, wie es hier der Fall ist. Daher schneiden Sie nun die Histogramme aller drei Farbkanäle an der linken Seite (Schwarzpunkt) so weit ab, dass die steil aufsteigende Flanke des „Datenbergs“ nahe dem Schnittpunkt liegt, aber nicht angeschnitten wird.
 
 
Wählen Sie die einzelnen Farbkanäle nacheinander aus und führen diese Operation in jedem der drei Kanäle durch:

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Nach Auswahl des Rotkanals (oberer Pfeil) schob ich den Schwarzpunkt (kleiner schwarzer Marker unterhalb des Histogramms, unterer Pfeil) bis zum Wert „72“, also knapp vor den Beginn der aufsteigenden Flanke.

 
 
Beim Grünkanal (oberer Pfeil) war die Einstellung des Schwarzpunktes auf den Wert „70“ angemessen.

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Der Blaukanal (oberer Pfeil) wurde auf den Schwarzpunkt „65“ geändert.

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Das Ergebnis dieses Beschneidens der Histogramme ist ein farblich ausgewogenes Foto mit dunklem Himmel und hellen Sternen. Nun können allenfalls noch kleine Korrekturen nötig sein, um zum Endresultat zu gelangen. Beispielsweise eine leichte Kontrastanhebung mit dem Photoshop-Befehl Bild>Anpassungen>Gradationskurven…:

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Durch eine sigmoide (S-förmige) Verbiegung der Gradationskurve wird eine Kontraststeigerung erreicht. Die roten Pfeile markieren die Positionen, an denen die Kurve nach unten (linker Pfeil) und nach oben (rechter Pfeil) verschoben wurde.

 
 
Das Ergebnis der Bemühungen sieht so aus:

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Fertig bearbeitetes Bild, das gegenüber der RAW-Datei noch an den Rändern beschnitten (Freistellung) und um 180 Grad gedreht wurde.


Erkennen Sie, um welches Sternbild es sich handelt?

 
 
Hier die Auflösung:

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Durch Hinzufügen von Linien und Text wird das Sternbild leicht erkennbar. Um ein Foto mit solchen Elementen zu ergänzen, werden die Bordmittel von Photoshop verwendet.


Mit Ihrer ersten Sternbildaufnahme ist der Anfang gemacht. Der Erstellung Ihres persönlichen Sternatlanten steht nichts mehr im Weg. Viel Vergnügen!

 
 

Beispielaufnahmen

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Das Sternbild „Nördliche Krone“. Verwendet wurde ein 50-Millimeter-Objektiv bei Blende 1:1,8 und 15 Sekunden Belichtungszeit. Hier zu sehen ist nur ein Ausschnitt der kompletten Aufnahme.

 
 
Der große Wagen (links oben) ist ein Teil des Sternbildes „Großer Bär“, das hier aufgenommen wurde. Entstanden ist die Aufnahme mit dem Kit-Objektiv 18-55mm, wobei eine Brennweite von 30mm eingestellt war. In 20 Sekunden Belichtungszeit wurde eine große Zahl von Sternen sichtbar, weil die Beobachtungsbedingungen optimal waren.

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10 Sekunden Belichtungszeit und ein 35mm-Objektiv bei Blende 1:2,0 reichten aus, um das Sternbild Orion in voller Pracht festzuhalten. Das gezeigte Bild ist eine Ausschnittsvergrößerung. Die blaue Himmelsfarbe kommt dadurch zustande, dass das Bild kurz nach Beginn der Morgendämmerung aufgenommen wurde.

Bilder


 
 
Zu sehen sind die Sternbilder „Großer Wagen“ (links), „Kleiner Wagen“ (Mitte) und Kassiopeia (rechts). Zwei Aufnahmen mit 35 Millimeter Brennweite wurden zu diesem Panorama zusammengesetzt. Jede Einzelaufnahme wurde 15 Sekunden lang bei Blende 1:2,0 belichtet.

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Hinweis in eigener Sache:
Alle verwendeten Bildbeispiele sind keine Fotomontagen, sondern entstanden auf die im Tutorial beschriebene Art und Weise.

Einzige Ausnahme: Das Titelbild des Sternbildes „Löwe“ (siehe Bildunterschrift).

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Kommentare
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Portrait von chris843
  • 02.04.2015 - 21:27

Macht Lust auf mehr.....

Portrait von outdoor_guy
  • 30.07.2014 - 15:06

Danke für das Tutorial, insbesonder auch die Liste der Sternbilder. Und auch das mit den Filtern kannte ich noch nicht.
Da will man doch gleich losziehen - wenn nur endlich die verdammten Wolken weg wären

Portrait von AustrianKiller
  • 16.03.2014 - 20:13

Ich finde dieses Tutorial wirklich Klasse und bedanke mich hier mit sehr herzlich. Super Leistung!!!!

Portrait von Gonzo58
  • 02.03.2014 - 16:40

Sehr gutes Tutorial!
Und auch nach vielen Jahren als Astronomielehrer kann man immer noch etwas lernen!
Ich werde (und hoffe ich darf) dieses Tutorial mit meinen Schülern verwenden, sobald sich ein Schüler im Rahmen einer Projektarbeit für das Thema "Sternbilder über meiner Haimetstadt" entscheidet!

Portrait von Figib
  • 29.01.2014 - 20:03

Vielen Dank für das Tutorial!

Portrait von Maijoh
  • 03.12.2013 - 14:47

...und heute ist Neumond...
Ich hoffe auf aufklarenden Himmel!!!

Portrait von Gladiole
  • 21.10.2013 - 22:39

Viele tolle Tipps, klasse zum Nachmachen.

Portrait von ehrenberg
  • 13.08.2013 - 12:09

klasse wie alle anderen Tutorials von Stefan - danke dafür - damit funktionierts wirklich

Portrait von SuW_Justus
  • 28.03.2013 - 15:31

Ich kann mich dem Großteil dieser Kommentare nur anschließen:

Ein sehr gutes Tutorial, vor allem weil vielfach auf die Kameraeinstellungen (wohl auch das wichtigste) eingegangen wird.

Lob und Anerkennung von meiner Seite!

Es funktioniert auch sehr gut in der Praxis.

Portrait von crm

crm

  • 18.01.2013 - 18:51

Vielen Dank auch für dieses Tutorial! Leider hält sich meine Ausrüstung im Moment noch in Grenzen aber ich werde schauen was ich damit machen kann!

Portrait von simonkch
  • 26.07.2012 - 11:31

Gutes Tutorial. Der Weichzeichner-Tipp ist gut. Allerdings sind die Filter nicht immer ganz einfach zu bekommen. Zumindest nicht in der Schweiz.

Portrait von Bassoony
  • 03.07.2012 - 16:19

Ich brenne darauf, diese Tipps in der Praxis umzusetzen. In zwei Wochen geht's nach Namibia - aber ich befürchte, dass ich keine mondlose Nacht, sondern wieder zunehmenden Mond haben werde. Sind Sternenfotografien dennoch möglich?

Portrait von Lexy88
  • 08.06.2012 - 16:15

Dieses Tut ist eine spitzen Anregung um selbst zur noch nicht vorhandenen Kamera zu greifen und selbst die Sterne zu fotografieren. Ich bin schon lange am überlegen mir eine Spiegelreflex anzuschaffen um mein Lieblingshobby wirklich mehr und auch besser nach zu gehen.
Alles super erklärt und nachvollziehbar. Dank dir!

Portrait von oliver2006
  • 22.02.2012 - 19:00

Das hat mir sehr weitergeholfen. Danke

Portrait von anton610
  • 06.02.2012 - 20:12

Danke!
super Tutorial!
Wird demnächst ausprobiert.

Portrait von martin_t
  • 04.01.2012 - 12:55

sehr ausführlich, das Lesen hat sich gelohnt. Insbesondere der Weichzeichner-Tip und Photoshop Anleitung waren klasse!

Portrait von cyrillc
  • 24.11.2011 - 11:20

Super Tutorial, vor allem die Info über den Weichzeichenfilter ist Gold wert!! Dankeschön.

Portrait von Kesselbernd
  • 25.07.2011 - 10:40

Vielen Dank,

das macht Lust direkt loszulegen.
Hoffentlich wird es bald dunkel :-)

Portrait von Jeladeen
  • 15.12.2010 - 23:22

Ein wunderbares Tutorial auch für vollkommene Einsteiger in die Astrofotografie, wie mich. Ich möchte mich wirklich bedanken. Ein Glück, dass mich eine bekannte Suchmaschine auf diese Seite geführt hat :)

Portrait von RaphaelWien
  • 02.09.2010 - 10:06

Danke für das Tutorial. Konnte mir einige Infos und Vorschläge für meine ersten Fotonächte mitnehmen - was den technischen Bereich betrifft.
Mit der EBV happert es noch ein bisschen aber "Übung macht den Meister".
Raphael

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