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Tutorialbeschreibung

Teil 16: Vorsicht bei Fotos von Klischees

Teil 16: Vorsicht bei Fotos von Klischees

Schatten als Hauptmotiv? Diese Trilogie ist wahrlich kein klischeehaftes Bild des Grand Canyon in den USA.

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BITTE NICHT

Fotos von Klischees

Wir leben in einer Welt voller Bilder und Fotos. Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit wurden pro Tag so viele Fotos produziert wie heute. Zu keinem Zeitpunkt in der Vergangenheit gab es schnellere Wege für eine weltweite Verbreitung dieser Fotos. Kaum ein wichtiges Ereignis, von dem es keine Fotos gibt, denn Handykameras sind in fast allen Ländern der Erde weit verbreitet. Manche Digitalkamera-Modelle machen von sich aus auf Verdacht ständig Fotos, auf die man zurückgreifen kann, wenn man bei einem Ereignis einmal zu spät auf den Auslöser gedrückt haben sollte.

Andere nehmen mehrere Fotos pro Sekunde auf und halten diese Produktionsrate über einen Zeitraum von einigen Stunden aufrecht. Wieder andere schaffen sechzig Bilder pro Sekunde! Die dazu nötigen Aufnahmegeräte werden ständig leistungsfähiger und gleichzeitig preiswerter und damit einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich. Das Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Eine der Folgen ist eine enorme Bilderschwemme, die Vor-, aber auch Nachteile birgt.

Ein Vorteil ist, dass so gut wie jeder Winkel unseres Planeten bereits fotografiert worden ist, man zum Beispiel durch den Bilderdienst von Google Earth viele Regionen virtuell erkunden kann, noch bevor man dorthin reist. Kaum ein besonders sehenswertes Naturschauspiel oder Ereignis bleibt ohne einen entsprechenden Fotonachweis.

Als offensichtlicher Nachteil der Bilderflut ist festzustellen, dass es mit einem erheblichen und immer weiter wachsenden Aufwand verbunden ist, jene Aufnahmen herauszufiltern, die man überhaupt sehen möchte.

Weder als Vor- noch als Nachteil zu werten, sondern eher als Konsequenz zu sehen ist, dass im Zuge dieser Entwicklungen unsere Ansprüche steigen, was die abgebildeten Inhalte angeht. Hand aufs Herz: Würdest du dir lieber ein Foto ansehen, auf dem ein allseits bekanntes Motiv in gewohnter Art und Weise dargestellt ist oder eines, auf dem neuartige, spannendere Motive und/oder Darstellungsformen gewählt wurden?

Für mich so etwas wie der Prototyp des klischeehaften Fotos eines klischeehaften Motivs: Das Taj Mahal in Indien aus „typischer“ Perspektive. Eine weniger klischeehafte Abbildung findest du weiter unten.

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Viel spannender als das letzte Foto finde ich diese Aufnahme eines Hochwasserbehälters. Weder das Motiv noch die Art der Darstellung ist klischeehaft.

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Ich ahne, für welche Antwort du dich entschieden hast, und wage eine Steigerung: Selbst, wenn das „klischeehafte“ Foto technisch besser sein sollte als alles bisher Gesehene, könnte die Entscheidung dennoch für ein aus technischer Sicht gesehen unterlegenes Bild fallen, auf dem etwas Neues und Neugier Weckendes abgebildet ist. Auf eine griffige Formel reduziert möchte ich sagen: Lieber ein leicht verwackeltes Foto eines emotionalen, „entscheidenden“ Augenblicks als ein auf technische Werte reduziertes Foto von einem der „Weltwunder“.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Es sind nicht die Motive, die ich als „Klischee“ abstempeln oder von deren Ablichtung ich abraten möchte. Eher geht mein Rat in die Richtung, klischeehafte Abbildungen davon zu vermeiden. Einen Sonnenuntergang zum Beispiel finde ich in der Realität niemals „kitschig“, während ich von vielen Sonnenuntergangs-Fotos das Gegenteil behaupte. Im Grunde ist daher nicht das Fotografieren von Klischees das Problem, sondern die klischeehaften Fotos davon!

Ebenfalls vorbeugend wiederhole ich an dieser Stelle meine These zum Unterschied zwischen dem „Fotografieren“ und dem „Knipsen“: Wer einen sehenswerten Sonnenuntergang zu Erinnerungszwecken fotografisch festhalten möchte, sollte das selbstverständlich tun. Wer seinen Reisepartner vor dem Eiffelturm in Paris ablichten will, um die gemeinsame Reise zu dokumentieren, sollte das mit der gleichen Selbstverständlichkeit tun.

Erfolgt die Abbildung aber in klischeehafter Art und Weise, sind es geknipste Bilder, was nicht abwertend gemeint ist. Ihre Wirkung besteht vor allem aus Erinnerungen, die nicht auf den Fotos zu sehen ist, sondern beim Betrachten der Fotos zurückkehrt. Wenn, ja wenn man beim Aufnehmen der Bilder dabei gewesen ist oder eine enge persönliche Bindung zu den abgebildeten Personen hat. Falls das nicht der Fall ist, bleibt natürlich auch die Rückkehr der Erinnerungen aus und damit auch die positive Wirkung solcher Fotos. Wer sich dessen bewusst ist, darf und sollte ruhig auch knipsen!

Fotografieren bedeutet - im Gegensatz dazu -, Fotos zu schaffen, deren Wirkung sich eben nicht auf Erinnerungen oder persönliche Beziehungen stützt, sondern völlig losgelöst davon einem nicht involvierten Publikum eine lustvolle Betrachtung beschert.


BESSER MACHEN

Überraschende Fotos versuchen

Um es gleich vorwegzusagen: Einfach ist es nicht, klischeehafte Fotos durch bessere zu ersetzen! Zumindest in den allermeisten Fällen. Verglichen mit anderen „Regeln“ gibt es nämlich kein Patentrezept, wie „besser machen“ auszusehen hat. In anderen Folgen dieser Tutorialserie (z.B. Folge #1 „Hauptmotiv nicht mittig anordnen“) reichte es aus, das „Problem“ zu kennen, denn damit wird automatisch auch dessen Lösung deutlich. Besteht die Problematik aus einem mittig angeordneten Motiv, kann der Bildaufbau verbessert werden, wenn das Hauptmotiv dezentral angeordnet wird. Das ist einfach zu verstehen und in der Praxis schnell umsetzbar. Aber wie um alles in der Welt kann es gelingen, mit Fotos zu „überraschen“?

Spätestens an dieser Stelle wird also deutlich, dass sich das „Problem“ der klischeehaften Fotos einer vergleichsweise einfachen und trivialen Lösung entzieht. Selbst, wenn es gelingt, in einem Einzelfall eine adäquate Lösung zu finden, steht man bei dem nächsten Motiv wieder vor der gleichen Frage und damit wieder ganz am Anfang! Für den Fotografen bedeutet das eine ständige, nie mehr endende Suche nach dem Besonderen, dem Überraschenden, dem Extravaganten, dem Schönen. Hört sich nach Arbeit an. Ja, es ist auch „Arbeit“, aber eine, die Spaß machen kann und sollte.

Mir bleibt keine andere Wahl, als einige Hinweise zu versuchen, wie das gewünschte Ziel erreicht werden kann, wobei diese Hinweise eher als „Beispiele“ zu verstehen sind und demnach keinesfalls einen Vollständigkeitsanspruch erfüllen können. Im Gegenteil: Die kreativen Möglichkeiten und Ausdrucksmittel der Fotografie sind praktisch unbegrenzt und warten darauf, von dir entdeckt zu werden!


1. Klischeehafte Motive meiden

Wer keine klischeehaften Fotos machen möchte, tut sich an Anfang leichter, wenn er bei der Auswahl seiner Motive „klischeehafte Motive“ vermeidet. Das sind zum Beispiel:

• „Touristenattraktionen“: Z.B. Pyramiden, Taj Mahal, Schloss Neuschwanstein, Kölner Dom, Eiffelturm, Freiheitsstatue, Grand Canyon, schiefer Turm von Pisa und vieles, vieles mehr
• „Kunstwerke“ anderer, z.B. Skulpturen, Reliefs, Plastiken, Gemälde, Graffitis, Feuerwerke, Lasershows und dergleichen
• Sonnenauf- und -untergänge
• Biene auf einer Blüte
• …

 
Schöne Linien und/oder Farben reichen aus, um ein gutes Foto zu schießen. Es ist nicht notwendig, dass darauf eine „Sensation“ zu sehen ist; hier reichte eine simple Treppe.

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2. Anwendung fotografischer Ausdrucksmittel

Behalte stets im Gedächtnis, dass eine Fotokamera die Welt unter Umständen völlig anders abbildet, als wir sie mit unserem Gesichtssinn erfassen. In diesem Unterschied liegt eine große Chance, denn die Art und Weise, wie eine Kamera die „Realität“ abbildet, sorgt in einigen Fällen bereits für die gewünschte „Überraschung“. Sie besteht daraus, dass der Betrachter eines Bildes ein Motiv mit „anderen Augen“ zu sehen bekommt, das ihm aufgrund seiner eigenen Erfahrungen nicht geläufig ist.

Zu den fotografischen Ausdrucksmitteln gehören insbesondere:


 

Selektive Schärfe

Damit gemeint ist das Spiel mit einer begrenzten Schärfentiefe (siehe #7 dieser Tutorialserie: „Mit geringer Schärfentiefe arbeiten“). Unser Seheindruck suggeriert eine nahezu unbegrenzte Schärfentiefe, weil unsere Augen blitzschnell auf jede anvisierte Distanz fokussieren können. Ansichten, bei denen nur eine Ebene scharf ist, während davor- und dahinterliegende Regionen unscharf abgebildet werden, kennen wir aus eigener Anschauung nicht. Fotos mit geringer Schärfentiefe wecken daher das Interesse bei Betrachtern. Zudem ist eine geringe Schärfentiefe ein ausgezeichnetes Mittel, um ein Hauptmotiv durch die scharfe Darstellung hervorzuheben, während der unwichtigere Vorder- und Hintergrund in Unschärfe versinken.

Die geringe Schärfentiefe lenkt den Blick auf das Hauptmotiv. Eine Blüte direkt vor der Frontlinse wurde so unscharf abgebildet, dass sie sich wie ein farbiger Weichzeichner über das gesamte Bild ausbreitet.

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Konzentrierter Bildausschnitt

Dass die Fotografie die „Kunst des Weglassens“ ist, wurde im Rahmen dieser Tutorialserie schon ausgeführt und kann hier nur nochmals wiederholt werden. Ein sehr beschränkter Blick auf einen Teilbereich des Motivs bezieht seinen „Überraschungseffekt“ aus dem Unterschied zu unserer Gewohnheit, durch Kopf- und Augenbewegungen die Gesamtheit einer Szene wahrzunehmen. Vertiefende Informationen dazu finden sich in der Folge Nummer 5 dieser Tutorialserie („Hauptmotiv nicht zu klein abbilden“).

Der Dom von Siena in Italien ist ein sehr attraktives Bauwerk und wird jeden Tag unzählige Male fotografiert. Dieses Foto zeigt lediglich eine klischeehafte Darstellung.

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Aus einer anderen Perspektive entstand diese Teilansicht, die eine deutlich „konzentriertere Bildaussage“ zur Folge hat. Manchmal ist weniger eben mehr.

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Auch diese Aufnahme einer kompletten Buddha-Figur leidet unter der fehlen Beschränkung auf das Wesentliche.

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Ganz anders dieses Foto, bei dem eine Buddha-Statue stark angeschnitten ist und dadurch sehr wuchtig wirkt – nicht zuletzt auch durch den Größenvergleich zu dem Jungen.

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Der Mondscheinbrunnen in Schorndorf ist als Kunstobjekt umstritten, dieses Foto ist unbestritten ein schlechtes.

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Erst die Beschränkung auf einen markanten Teil des Mondscheinbrunnens sowie die Wahl eines ruhigen, aber interessanten Hintergrundes führte zu einem deutlich besseren Resultat.

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Zielführende Belichtung

Welche Belichtung die aus technischer Sicht richtige ist, kommt in der Folge Nummer 3 dieser Tutorialserie („Den Dynamikumfang der Kamera nicht überschreiten“) zur Sprache. Unter zielführender Belichtung möchte ich etwas ganz anderes verstanden wissen. Mitunter führt nämlich erst eine mutwillige Über- oder Unterbelichtung zu dem von Fotografen gewünschten Resultat. In der Folge Nummer 9 dieser Tutorialserie („Mut zum Experimentieren“) sind zu diesem Thema weitere Bildbeispiele zu finden. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Wirkung einer bewusst herbeigeführten Über- oder Unterbelichtung nicht unbedingt an der Kamera eingestellt werden muss, sondern auch im Rahmen der nachträglichen Bildbearbeitung erfolgen kann.

Das zarte, junge Laub einer Linde ist ein fantastisches Motiv. Doch der Belichtungsmesser der Kamera lieferte diese trübe, viel zu dunkle Aufnahme ab.

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Erst eine gegenüber dem Automatikwert extrem starke Überbelichtung machte aus dem herrlichen Motiv auch ein herrliches Foto.

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Gezielte Farbwiedergabe

Auch bei der Farbgebung einer Fotografie muss sich der Fotograf nicht an den „natürlichen“ Farben orientieren, sondern kann den erwünschten Überraschungseffekt mit einem provozierten Farbstich erzielen. Bereits beim Fotografieren kann durch Einstellen des Weißabgleichs der Farbstich erzeugt werden, alternativ nachträglich durch Bildbearbeitung.

Wie bei allen anderen Ausdrucksmitteln auch sollte die Entscheidung für eine „Falschfarbendarstellung“ in enger Verbindung mit dem Motiv gesehen werden und mit ihm harmonieren, will man dem Vorwurf der reinen Effekthascherei entgehen. Die Folge Nummer 9 dieser Tutorialserie („Mut zum Experimentieren“) enthält weitere Bildbeispiele.

Durch einen bewusst falsch eingestellten Weißabgleich auf Kunstlicht („Glühbirne“) trotz Tageslicht entstand der geheimnisvolle Blaustich dieser Aufnahme des Taj Mahal. Zusätzlich wurde das Bild „dosiert verwackelt“, um eine „traumhafte“ Darstellung zu erzielen.

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Allgemeinunschärfe

Fast bin ich versucht zu sagen: „Immer nur scharf ist auch keine Lösung“. Mit einem absichtlichen Fehlfokus erzeugte, unscharfe Fotos können durchaus ihren Reiz haben! Spezialoptiken können einen zusätzlichen Beitrag leisten. Die Folge Nummer 9 dieser Tutorialserie („Mut zum Experimentieren“) enthält auch zu diesem Thema Bildbeispiele. Den Grad einer passenden Unschärfe zu finden ist mitunter vielfach schwieriger, als ein scharfes Bild zu produzieren.

Dieses und die folgenden zwei Fotos entstanden in der Stadt Heidelberg, die eine Menge klischeehafter Motive bietet. Ich entschied mich gegen eine klassische Darstellung und wählte eine absichtliche Falschfokussierung, um eine Aufnahmeserie zu schaffen, bei der eine jeweils identische Bildverarbeitung angewandt wurde.

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Die Reduktion von Details als Folge der gewählten Unschärfe lässt mehr Raum für die Wahrnehmung von Formen, Linien, Licht und Schatten.

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Wichtig bei solchen Aufnahmen ist eine „passende“ Dosierung der Unschärfe. Die Sucher heutiger Spiegelreflexkameras sind in dieser Hinsicht trügerisch! Selbst, wenn die Schärfentiefe-Prüftaste gedrückt wird, unterscheidet sich der Unschärfeeindruck im Sucher teils erheblich von dem des fertigen Bildes. Daher sollte immer eine Bildkontrolle auf dem Kameradisplay erfolgen.

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Verwacklungsunschärfe

Unschärfe kann nicht nur durch eine falsch eingestellte Entfernung entstehen (s. oben „Allgemeinschärfe“), sondern auch durch absichtliches Verwackeln. Selbstredend muss dieses Ausdrucksmittel wohl dosiert und zum Motiv passend eingesetzt werden. Weitere Bildbeispiele – auch dazu – gibt es in der Folge 9 dieser Tutorialserie („Mut zum Experimentieren“).

Wer fotografiert den „Canale Grande“ in Venedig, Italien, nicht aus dieser Perspektive? Mehr Klischee geht nicht.

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Dieses Bild venezianischer Gondeln auf dem Canale Grande entstand in der Dämmerung und wurde absichtlich verwackelt. Es transportiert mehr Stimmung und Emotion, gegenüber dem vorigen Bild aber erheblich weniger „Informationen“. Trotzdem ist es das meiner Meinung nach das bedeutend bessere der beiden Fotos. Das könnte eine richtungsweisende Erkenntnis sein!

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Bewegungseffekte

Bewegt sich die Kamera oder das Motiv, womöglich Kamera und Motiv gleichzeitig, sind Fotos möglich, auf denen die Bewegung durch Wischspuren sichtbar wird. Ein Anblick, der sich dem sehenden Auge in dieser Form nicht bietet. Unterstützt oder alternierend kann die Brennweite während der Belichtung verändert werden („Zoomen“ während einer relativ langen Belichtungszeit). Wiederum liefert die Folge 9 dieser Tutorialserie („Mut zum Experimentieren“) mehr Bildbeispiele.

Die flatternden Fahnen im Wind wurden mit einer so langen Belichtungszeit aufgenommen, dass die Bewegungen sichtbar wurden (in diesem Fall 1/8 Sekunde). Auch hier kommt es auf die richtige Dosierung an: Deutlich länger sollte die Belichtungszeit nicht sein, kürzer aber auch nicht.

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Es erfordert einige Überlegungen, um zu erahnen, welches fotografische Potenzial in den Motiven steckt. Diese unreflektierte Darstellung eines alten Grabs zumindest lässt fotografisches Potenzial ungenutzt.

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Eine etwas schräg gehaltene Kamera, ein konzentrierter Bildausschnitt und die Verstellung des Zoom-Rings während einer relativ langen Belichtungszeit sind die Zutaten zu dieser Aufnahme, die eine Vorstellung davon vermittelt, welche Potenziale die Motive bieten, wenn fotografische Ausdrucksmittel angewandt werden.

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Ein weiteres Beispiel soll dieses Kirchenfenster der Schorndorfer Stadtkirche sein. Eine bloße „Abbildung“ des Fensters könnte zwar in einem Lehrbuch über solche Fenster erscheinen, aber unser Ziel ist ja etwas anderes, nämlich die Produktion von sehenswerten Fotos.

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Dieser Versuch basiert auf einem Anschnitt und dem Zoomen während einer relativ langen Belichtung, wobei während der ersten Hälfte der Belichtungszeit nicht gezoomt wurde. Das erzeugt ein scharfes „Kernbild“. Erst die zweite Hälfte der Belichtungszeit fügte den Zoom-Effekt hinzu.

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Auf diesem Foto wird das Fenster selbst gegenstandslos und ist nur noch Lieferant schön leuchtender Farben im Gegenlicht. Während einer langen Belichtungszeit wurde die Kamera um die optische Achse des Objektivs gedreht und gleichzeitig gezoomt. Die Technik dazu ist in der Folge 9 dieser Tutorialserie („Mut zum Experimentieren“) beschrieben.

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Nach „magischem Licht“ Ausschau halten

Licht ist die wichtigste Zutat beim Fotografieren. Auf das Licht, aber auch auf die Schatten sollte jeder Fotograf daher seine Konzentration lenken. In der Folge Nummer 10 dieser Tutorialserie („Auf die Qualität der Beleuchtung achten“) wird über dieses wichtige Thema ausführlich berichtet. „Magisches Licht“ entsteht oft bei direktem Gegenlicht, wobei sogar die Lichtquelle auf dem Bild sichtbar sein darf.

Durch einen Türspalt einfallendes Licht (Schorndorfer Stadtkirche) reichte aus, um diese Aufnahme zu machen. Während nicht fotografierende Menschen solche Licht- und Schattenspiele schlichtweg ignorieren und nicht wahrnehmen, weil sie für das tägliche Leben keinerlei Bedeutung haben, sollte ihnen der Fotograf seine Aufmerksamkeit schenken.

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3. Anwendung spezieller Bildbearbeitungs-Methoden

Eine enorm große Ressource für überraschende, ungewöhnliche Darstellungen liefern die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der nachträglichen Bildbearbeitung. Insbesondere trifft das zu, wenn man sich für die Anwendung einer kommutativen Bildbearbeitung (vergleiche Folge #11 dieser Tutorialserie: „Nicht auf jegliche Bildbearbeitung verzichten“) entschieden hat.

Dieses arrangierte Stillleben bezieht seine Wirkung nicht nur aus dem Licht und der farblichen Zusammenstellung der Blumen, sondern vor allem durch eine tiefgreifende, aber charakteristische Art und Weise der Bildbearbeitung.

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Bei genauerer Betrachtung neige ich dazu zu sagen, dass die Vielfalt der Möglichkeiten, die sich durch Bildbearbeitungsmethoden ergibt, hinter der nicht zurücksteht, die aufgrund fotografischer Aufnahmetechniken zu erreichen ist! Nicht wenige Fotografen haben ihren persönlichen Stil in bestimmten Bearbeitungsmethoden gefunden, die ihren Fotos eine unverwechselbare Handschrift aufprägt.

Im Laufe der Zeit entsteht dabei eine Rückkoppelung auf den fotografischen Prozess, wenn nämlich Motive so abgelichtet werden, dass die für sie vorgesehene Bildbearbeitung optimal zur Geltung kommt.

Gegen ein solches Verfahren ist absolut nichts einzuwenden, auch wenn sich manche Zeitgenossen strikt gegen kommutative Bearbeitungsmethoden aussprechen. Andererseits ist es auch nachvollziehbar, wenn Fotografen lieber hinter der Kamera stehen als vor dem Bildschirm sitzen und daher versuchen, ihre Bildvorstellungen bereits beim Fotografieren zu realisieren.

Dann allerdings bleibt das Potenzial der Bildbearbeitung ungenutzt und konsequenterweise sollte dann auch von „Bildbearbeitungsmethoden innerhalb der Kamera“ Abstand genommen werden, die manche Modelle bieten, z.B. kamerainternes HDR und sogenannte „Creative-Filter“ wie „Spielzeugkamera“, „Softfocus“, „Miniatur“, „Körnigkeit S/W“ und „Fischauge“.

 
Eine ähnliche Bearbeitungsweise wie beim letzten Foto wurde auch diesem zuteil. Wichtig ist, dass die Bildbearbeitung zum Motiv und zur Aufnahmetechnik „passt“ und in der Summe ein sehenswertes Foto ergibt.

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Ganz bewusst zeige ich eine weitere Aufnahme, deren Bildbearbeitung der der letzten beiden entspricht. Ich möchte damit andeuten, dass man mit charakteristischer Bildbearbeitung einen Stil, eine „Handschrift“, entwickeln kann.

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Die Bildbearbeitung bestand in diesem Falle nur aus einer Schwarz-Weiß-Umsetzung und einer leichten Tonung.

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Hier war es vor allem die Anhebung von Farbsättigung und Kontrast, die diese Seerosenblätter auf ihrem Weg an die Wasseroberfläche zur Geltung kommen lässt.

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Überraschende Fotos von klischeehaften Motiven

Wer sich an dem obigen Punkt 1 („Klischeehafte Motive meiden“) abgearbeitet hat und mithilfe der unter Punkt 2 und 3 angesprochenen Mittel in der Lage ist, überraschende fotografische Darstellungen zu erzielen, kann sich nun an den klischeehaften Motiven versuchen. Dabei wird eine gewisse Selbstdisziplin notwendig werden, um – vielleicht überwältigt vom Anblick eines sehr berühmten Bauwerks oder einer grandiosen Landschaft – nicht in alte Fotografiergewohnheiten zurückzufallen.

Wie es in der Praxis konkret aussehen kann, mit Fotos zu überraschen anstatt klischeehafte Darstellungen abzuliefern, soll am Beispiel des Grand Canyon gezeigt werden:

Erste Fotografien dieser großartigen Landschaft im Südwesten der USA gelangten bereits im Jahr 1880 in die „alte Welt“ und riefen seinerzeit natürlich eine große Begeisterung hervor, denn vergleichbare Anblicke dieser Dimension gibt es in Europa nicht.

Frühe Aufnahmen sind also älter als 130 Jahre! Seinerzeit noch sichtbar von den technischen Unzulänglichkeiten der frühen Fotografie beeinträchtigt, konnten spätestens die Arbeiten von Ansel Adams von 1941 auch hinsichtlich der technischen und künstlerischen Qualitäten auf ganzer Linie überzeugen.

Auch seine Fotografien von Grand Canyon sind nunmehr schon älter als 70 Jahre. Innerhalb dieser sieben Jahrzehnte sind Unmengen weiterer Fotos vom Grand Canyon entstanden und verbreitet worden, darunter natürlich farbige, dreidimensionale, große, kleine, gute, schlechte, Luftaufnahmen, Filme, 3D-Filme, kurzum: so viele verschiedene Ansichten aus nahezu allen Winkeln des Canyons, dass auch jene sich ein sehr detailliertes Bild des Grand Canyons machen können, die noch niemals selbst dort waren.

 
Der Fotograf dieser historischen Aufnahme des Grand Canyon in der USA ist unbekannt. Die Aufnahme entstand im Jahre 1907!

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Dieses frühe Foto vom Grand Canyon nahm der berühmte Landschaftsfotograf Ansel Adams (1902–1984) im Jahr 1941 auf. Mittlerweile ist sie Bestandteil des „US National Archives“ und daher frei zu verwenden.

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Eine zweite Aufnahme von Ansel Adams, ebenfalls aus dem Jahr 1941, zeigt den Grand Canyon in grandioser Schärfe und Brillanz.

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Wer als Tourist dorthin reist, hat in aller Regel nur wenige Stunden oder maximal einige Tage lang Zeit, entsprechende Fotos anzufertigen. Ohne etwas Glück werden die dabei entstehenden, klassischen Landschaftsaufnahmen kaum mit jenen konkurrieren können, die nur durch außerordentliche und seltene Licht- und Wettersituationen zustande kommen können.

Das gilt verstärkt für die bei touristischen Reisen durchaus üblichen „Kurzbesuche“, die den Besucher zur Mittagszeit an den Canyon führen. Ausgerechnet zu der Zeit, wenn die Sonne noch am Himmel steht und klassische Landschaftsfotografie nicht erfolgsversprechend betrieben werden kann (siehe auch Folge #10 dieser Tutorialserie: „Auf die Qualität der Beleuchtung achten“).

Dieses geknipste Bild am Grand Canyon zeigt eine der Aussichtsplattformen.

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Der Canyon im Mittagslicht liefert keine sehenswerten, klassischen Landschaftsmotive.

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Bei dieser Aufnahme ist es die schlechte Fernsicht, die ein gutes Landschaftsfoto vereitelt.

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Die tief stehende Sonne modelliert das Relief der Landschaft gut heraus – beste Voraussetzungen für eine gelungene Landschaftsaufnahme. Aber sind wir einmal ehrlich: Solche Bilder des Grand Canyons sind uns mehr als geläufig. Die Darstellung ist daher noch immer klischeehaft.

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Das trifft auch auf dieses Bild zu, das immerhin schöne Schattenflecken durch eine entsprechende Bewölkung aufzuweisen hat.

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Wer im richtigen Licht der auf- oder untergehenden Sonne den Canyon besucht, erlebt nicht selten eine Überraschung: Der ganze Canyon ist mit Wolken gefüllt. Was anfangs eine große Enttäuschung sein kann, entpuppt sich als Glücksfall, wenn plötzlich Bergspitzen aus den Wolken herausragen. Dann ist schnelles Handeln gefragt!

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Wie die letzte Aufnahme auch, zeigt dieses Foto keine stereotype Ansicht des Canyons, sondern ein interessantes Detail. Das schöne Licht und die aufsteigenden Linien sowie der Farb-Komplementärkontrast tun ihr Übriges.

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Ist das Licht schlecht ohne die Chance, auf besseres Licht hoffen zu können, bleiben als Ausweg oft nur Aufnahmen dieser Art, bei der arrangierte Szenen die tiefen Abgründe des Grand Canyons andeuten.

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Werden die fast senkrechten Felswände von der hoch am Himmel stehenden Mittagssonne getroffen, sind klassische Landschaftsfotos ganz und gar unmöglich. Ich entschied mich daher für eine Trilogie, bei der nicht die Felsen, sondern die Schatten an Felsvorsprüngen das Motiv bilden! Mit etwas Fantasie ist hier das Profil eines Indianers erkennbar.

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Durch die Wanderung der Sonne am Himmel verändern die Schatten allmählich ihre Gestalt. Man braucht also nur Geduld und bekommt, ohne dass man seinen Standort ändert, ständig neue Motive.

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Durch Drehung der Einzelbilder und eine charakteristische Bildverarbeitung (S/W-Umsetzung, Kontraststeigerung) entstand auch dieses dritte und letzte Bild der Trilogie. Dass man mit derartigen Fotos polarisiert, ist unvermeidlich. Es wird ein Publikum geben, das solche Experimente mag und eins, dem die Arbeiten nicht zusagen. Der Fotograf muss über genügend Selbstbewusstsein verfügen, um das auszuhalten.

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Beispiele

Projekt Großstadt: Klassische Ansichten reißen kaum noch jemanden vom Hocker. Selbst Dämmerungs- und Nachtaufnahmen sind mit den heutigen Kameras ein Kinderspiel und daher schon als Klischee zu bezeichnen.

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Hochhäuser bieten spannende Perspektiven, um mit Linien zu spielen und sich mit formalen Regeln des Bildaufbaus zu beschäftigen, etwa der Aufteilung des Bildes in eine „Figur“ und eine „Hintergrundfigur“ (siehe #15 dieser Tutorialserie).

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Häuserfassaden alleine reichen für ein gutes Foto nicht aus. Hier war es das Spiel aus Licht und Schatten sowie die Trennung zwischen einer linken und einer rechten Bildhälfte, die mich reizte.

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Straßenszene in New York als Schnappschuss: Die Limousine, der wohlhabende Mann mit Zigarre sagen mehr über die Stadt aus als so manches Panorama aus Hochhäusern.

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Projekt Zoo (Stuttgarter Wilhelma): Klischeehaftes Zoobild ohne nennenswerte Wirkung.

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Aus anderer Perspektive und als Schwarz-Weiß-Bild sieht die Sache schon bedeutend besser aus.

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Porträtfoto aus dem Zoo: Geduld war gefragt, bis der „Gesichtsausdruck“ stimmte. Der Rest war schnelle Reaktion! Nachträgliches Drehen und Beschneiden der Aufnahme mithilfe von Bildbearbeitungs-Software führte zu einer erheblichen Steigerung der Bildwirkung.

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Was für ein trauriges Bild eines Brillenbären, wenn einfach nur „abgedrückt“ wird, nicht wahr?

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Langes Warten war nötig, bis einer der Bären über einen Baumstamm lief und sein Körper sich im Wasser spiegelte! Die Bilddrehung um 180 Grad und eine Schwarz-Weiß-Umsetzung führte zu dieser überraschenden Aufnahme.

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Das schöne Licht im Herbst liefert entsprechend tolle Motive. Doch als Fotograf sollte man niemals aufhören, sich zu fragen, ob es nicht noch ein bisschen anders, noch ein bisschen besser geht. „Go the extra mile“, sagt der Amerikaner treffend, was bedeutet, einfach ein bisschen mehr nachdenken als andere, …

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… und auf diese Weise kam dieses Foto zustande. Gegenlicht, eine Schwarz-Weiß-Umsetzung sowie eine eklatante Überbelichtung schufen dieses überraschende Herbstfoto.

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Projekt Schorndorfer Stadtkirche: Einige Motive der Stadtkirche sind weiter oben bereits verwendet worden. Hier zunächst die klassische, klischeehafte Darstellung. Es tut mir leid, mitteilen zu müssen, dass Fotos dieser Art im Zusammenhang mit dem Thema dieses Tutorials als „Negativbeispiel“ aufzufassen sind.

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Auch dieses Foto erfüllt nicht die Aufgabe, keine klischeehaften Fotos zu machen, auch wenn die diagonale Anordnung des Turms keine schlechte Idee ist.

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So sehen Klischees aus: Aufgrund der Enge in den Gassen wird ein starkes Weitwinkelobjektiv verwendet, um eine Kirche abzubilden. Nein, so bitte nicht. Das geht besser!

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Na, was habe ich gesagt? Geht doch! Ein paar Schritte zurück und die eigene Hand im Bild machen den Unterschied. Das ist die oben angedeutete „extra mile“.

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Und wieder das Klischee: Kirchenfassade vor blauen Himmel. Die Treppe im Vordergrund liefert das bessere Motiv, wie …

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… dieses Foto beweist!

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Die Kamera wurde auf den Boden gelegt und ein Absperrpfosten, der Autos vom Befahren der Zugangsstraße abhält, wurde ins Bild einbezogen. Der Kirchturm zeigt sich dabei aus einer neuartigen, überraschenden Perspektive (siehe auch Folge #13 dieser Tutorialserie: „Nach ungewöhnlichen Perspektiven suchen“).

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Das Innere der Stadtkirche bietet eine Fülle von Motiven, ohne dass man zum „Kirchenfotografen“ werden muss. Hier ist es eine schlichte Treppe mit Geländer, dessen grafische Formen die Grundlage für ein Schwarz-Weiß-Bild bilden.

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In der Kirche finden sich noch mehr Treppen, beispielsweise diese wunderschöne Wendeltreppe. Was hat dieses Foto mit der Schorndorfer Stadtkirche zu tun? Wenig! Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, losgelöst vom „Gegenständlichen“ überzeugende Fotos vorzulegen.

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Diese Treppe wurde weiter oben schon einmal präsentiert. Hier eine schwarz-weiße Interpretation.

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Absichtliches Verwackeln führte zu dieser geheimnisvollen Aufnahme, ebenfalls entstanden in der Stadtkirche von Schorndorf.

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Übung

1. Unternimm einen Fotoausflug und ignoriere bewusst alle „klassischen“ Motive, die bisher deine Aufmerksamkeit angeregt haben. Schärfe stattdessen den Blick für Motive, die beim ersten Hinschauen nicht als solche erscheinen, bei näherer Betrachtung aber „formale Schönheit“ offenbaren, also beispielsweise aus Linien, Farbharmonien oder Schattenmustern besteht. Nimm ein Foto davon auf, auf dem der abgebildete Gegenstand als solcher nicht zu erkennen ist oder zumindest bedeutungslos bleibt.

2. Versuche ein Motiv zu finden, bei dessen fotografischer Abbildung auf eine absolute Schärfe verzichtet werden kann. Nicht nur das: Von der Unschärfe sollte das Foto profitieren, im Vergleich zu einem scharfen Bild des gleichen Motivs das bessere sein. Du kannst dabei wählen, ob du die geforderte Unschärfe durch einen falsch eingestellten Fokus, durch Verwackeln oder durch gezielte Kamerabewegungen während der Belichtung herbeiführst.

3. Suche eine „Touristenattraktion“ in deiner Nähe auf. Das muss wahrlich keine weltweit bekannte Lokation sein, eine Stadt- oder Dorfkirche reicht aus! Nimm dir genügend Zeit, um ein Foto zu machen, von dem du zwei Dinge behaupten kannst: Erstens sollte es dir gefallen, zweitens solltest du zu der Überzeugung gelangen, dass dein Motiv noch niemals zuvor auf diese Weise abgelichtet wurde.

Weiter geht es mit Teil 17: „Direktes Blitzlicht nicht als Hauptlichtquelle einsetzen“.

Kommentare
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Portrait von feuervogel?
  • 19.11.2014 - 16:46

cool, sehr gut! Danke!

Portrait von pandaros
  • 18.11.2014 - 11:38

Sehr interessant - vielen Dank

Portrait von SQuitsch
  • 09.05.2014 - 19:54

Gute Tipps, sein Auge für ungewöhnliche Details zu schärfen.

Portrait von ingridmuc
  • 09.04.2014 - 22:05

Man meint sehen zu können und lernt es doch jeden Tag neu

Portrait von huibuh
  • 31.03.2014 - 22:41

Echt interessant und gibt viele Anregungen.
Angekündigt sind 23 Tutorials, gibt es die restlichen eigentlich irgendwann?

Portrait von Figib
  • 29.01.2014 - 22:40

Vielen Dank für das Tutorial!

Portrait von ctomek
  • 05.01.2014 - 10:43

Sehr viele Anregungen und sehr interessant. Vielen Dank!

Portrait von Kris_Sierk
  • 26.11.2013 - 13:17

Vielen Dank. Viele neue Anregungen

Portrait von firsthippi
  • 16.09.2013 - 08:42

Interessante Anregungen. danke

Portrait von SuMax
  • 13.09.2013 - 21:00

Spannend! Morgen weder ich gleich auf Fototour gehen.

Portrait von Pskarin
  • 01.06.2013 - 23:05

Danke für diese eindringlichen Beispiele der unterschiedlichen Bildwirkung bei gleichem Motiv (!). Habe viel lernen können und hoffe, dass mir in der Praxis all die Tipps auch einfallen, wenn es darauf ankommt.

Portrait von Gladiole
  • 26.05.2013 - 19:18

Ein interessantes Tutorial, Klischee nicht Klischee wird immer ein Diskussiongrund bleiben.

Portrait von aisenmax
  • 17.05.2013 - 00:59

wirklich sehr schön erklärt und die bildbeispiele sagen mehr als tausend worte. hätte gleich lust es auszuprobieren... is aber 1 uhr in der nacht -.-

Portrait von schraubergott
Portrait von robert3
  • 21.02.2013 - 15:57

Ein wirklich spannendes Tutorial. Sehr gelungen und hilfeich. Danke
VG Robert

Portrait von gaggala
  • 15.02.2013 - 11:55

Vielen Dank für die viele Mühe. Das Prinzip um das es Dir geht ist mir klar. Aber ein Fotobuch einer Urlaubsreise ohne "Klischeefotos", die nicht nur die Dachrinne und einen kleinen Ausschnitt der Kirche zeigen, finde ich ebenso langweilig.

Portrait von jobcibi
  • 08.02.2013 - 13:02

Es war eine wahre Freude dieses Tutorial zu lesen! Diesmal nicht, weil ich so viele neue Ideen bekommen hätte, sondern weil es schön war von einem erfahrenen Fotografen genau die Gedanken zu lesen, die ich immer versuche beim Fotografieren umzusetzen. Die Beispielbilder fand ich auch sehr treffend, die positiven wie auch die negativen. Hier wurde genau das perfekt auf den Punkt gebracht, was für mich Fotografieren bedeutet, warum ich überhaupt Bilder mache. Vielen Dank dafür!

Portrait von mkbonn
  • 18.12.2012 - 16:42

Danke für das gute Tutorial, regt die Phantasie an und macht Lust auf Experimente
VG
Martina

Portrait von KaiaK
  • 05.09.2012 - 12:03

Einfach und verständlich beschrieben und mit tollen Beispielen, vielen Dank :)

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 21.08.2012 - 09:40

Sehr, sehr gutes und wirklich informatives tut. Danke

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