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Tutorialbeschreibung

Basiswissen - Teil 03 - Jetzt mach ich's selbst: Aufnahmeprogramme verstehen

Basiswissen - Teil 03 - Jetzt mach ich"s selbst: Aufnahmeprogramme verstehen

In einer 18-teiligen Tutorialreihe erfahren Sie alles Grundlegende zur digitalen Fotografie. Welche Kameras gibt es, was zeichnet ein gutes Objektiv aus, wie geht man mit digitalen Daten um, wie nutzt man die vielen Einstellmöglichkeiten einer Digitalkamera usw.

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Jetzt mach ich’s selbst

Aufnahmeprogramme verstehen

Macht man so ein Foto mit einer Schnappschusseinstellung? Wohl kaum. Hier wurden Blende, Verschlusszeit, Empfindlichkeit, Weißabgleich etc. manuell eingestellt.

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Kamera einschalten, Motiv anvisieren, Auslöser antippen und fokussieren, Auslöser durchdrücken, Foto im Kasten – schön, wenn’s so einfach geht. Der gemeine Schnappschütze macht nichts anderes, wundert sich aber ab und zu, warum die Bilder so daneben aussehen. Schlechte Schärfe, im schlimmsten Fall Verwacklungsunschärfe, schlechte Belichtung und zu helle oder zu dunkle Aufnahmen, seltsame Farben – es gibt so vieles, was beim Fotografieren schiefgehen kann. Und lustigerweise ist in den allermeisten Katastrophenfällen nicht die Kamera schuld am vergeigten Foto. Nur der blutigste Anfänger schimpft auf die Technik. So ähnlich wie die Typen, die im Großraumbüro auf ihren Monitor eindreschen und denken, der Computer hätte Schuld daran, dass sie den Job nicht erledigt kriegen.

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Sie verstehen nur Bahnhof? Dann wird es Zeit, dass Sie sich mit dem Handbuch Ihrer Kamera beschäftigen. Auf dieser Displayanzeige einer EOS 1000D sind die wichtigsten Kameraparameter dargestellt. Oben links die Verschlusszeit, oben rechts die Blende.


 

Kameras sind doof

Die Werbung kann versprechen, was sie will – ein Stück Technik kann (noch) nicht denken und kreativ sein. Kleiner Gedanke nebenbei: Vielleicht sind die überzogenen Werbebotschaften schuld daran, dass der Frust bei vielen Einsteigern am Anfang so groß ist. Hier wird versprochen, dass die Kamera einem jede Einstellung abnimmt – was in vielen Fällen auch stimmt –, jedoch wird verschwiegen, dass die Fotowelt eben nicht nur aus Standardsituationen mit jungen, dynamischen, in die Kamera lächelnden, stillstehenden, top gestylten und superausgeleuchteten Menschen, Kindern, Tieren und Blumen besteht. Eigentlich sollte auf jeder Kameraverpackung ein Warnhinweis stehen: WER DIE KAMERA FALSCH EINSTELLT, DARF SICH NICHT BESCHWEREN!

 
Obwohl das ein schönes, gut ausgeleuchtetes Model ist, muss das nicht heißen, dass die Kamera alles richtig macht, wenn sie in der Vollautomatik betrieben wird. Besser wäre hier auf jeden Fall das Automatikprogramm für Porträts, ideal die Zeitautomatik A oder Av (mehr dazu weiter unten).

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Einfache Aufnahmeprogramme

Vollprofis kennen die Zusammenhänge von Blende, Verschlusszeit, Empfindlichkeit (ISO), Brennweite, Weißabgleich etc. aus dem Effeff. Aber soll man von einem Einsteiger oder Amateur verlangen, dass er/sie erst ein halbes Studium absolviert, um schöne Fotos machen zu können? Sicher nicht, haben sich die Kamerahersteller gedacht, und schon vor Ewigkeiten neben der Vollautomatik (Kamera einschalten und abdrücken) Aufnahmeprogramme für eng umrissene Motivbereiche eingeführt. Jede billige Kamera hat mindestens ein Aufnahmeprogramm für Landschaften und eines für Porträts. Dazu kommen Programme für Nahaufnahmen, für Sport und Bewegung, für Nacht- und für Blitzaufnahmen. Moderne Kompaktkameras haben darüber hinaus noch etliche Programme für die verschiedensten Fotosituationen gespeichert, die an dieser Stelle jedoch nicht alle erklärt werden können. Im Prinzip funktionieren die Motivprogramme immer gleich: Eine Standardsituation erfordert bestimmte Einstellungen, welche die Kamerahersteller eben als Set in der Kamerasoftware gespeichert haben. Im Folgenden werden die wichtigsten Motivautomatiken und deren Vorgehensweisen erklärt.

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Augen zu und drauf – mit der Vollautomatik übernimmt die Kamera die Kontrolle über Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert, Weißabgleich, Farbstil, Blitzmodus etc. Meistens klappt das auch ganz gut, aber…


 

Menschen und Porträts

Das automatische Aufnahmeprogramm für Porträts wird üblicherweise mit einem Kopf symbolisiert. Wer mit einer Kompakten fotografiert, stellt das Aufnahmeprogramm über einen Schieber/Regler oder das Kameramenü ein, an einer Bridge- oder Spiegelreflexkamera wird das Programmwahlrad auf die entsprechende Position gedreht. Was bewirkt aber nun das Aufnahmeprogramm für Porträts?

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Schnelle Porträts, die nicht geplant im Studio entstehen, kann man immer mal mit dem entsprechenden Motivprogramm schießen.


Ein kurzes Brainstorming darüber, was in der Regel ein klassisches Porträt gut aussehen lässt: Die Augen bzw. das Gesicht sollten sehr scharf sein, die Farben eher warm, um der Haut zu schmeicheln. Die Brennweite sollte im mittleren Telebereich liegen (ca. 85 bis 100 mm), um die Gesichtsform natürlich abzubilden. Da sich der Betrachter beim Porträt auf das Gesicht und die Augen konzentrieren soll – Ausnahmen bestätigen die Regel –, ist möglichst geringe Tiefenschärfe sinnvoll.

 
Das bedeutet, der Hintergrund sollte möglichst unscharf sein, um nicht vom Menschen abzulenken. All dies berücksichtigt die Kamera (bis auf die Brennweite, die müssen Sie selber einstellen), wenn man mit dem Porträtprogramm fotografiert.

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Porträt bedeutet nicht, dass nur der Kopf auf dem Bild ist. Das Porträt des Verkleideten entstand mit mittlerer Brennweite mit dem Porträtprogramm.


 
Wichtigste Einstellung: Die Blende wird möglichst weit geöffnet (kleiner Blendenwert), weil dadurch die Tiefenschärfe reduziert wird. Bitte merken: Je größer die Blendenöffnung (kleiner Blendenwert wie z.B. f2,8), desto geringer die Tiefenschärfe und desto unschärfer wird der Hintergrund. Die große Blendenöffnung hat einen schönen Nebeneffekt, der für unverwackelte Aufnahmen sorgt – durch die große Öffnung kann die Verschlusszeit sehr klein gehalten werden, weil sehr viel Licht durchs Objektiv auf den Sensor fällt. Wenn Sie bei wenig Licht fotografieren, erhöht die Kamera entweder automatisch die Empfindlichkeit (ISO) oder schaltet,  falls nötig, auch noch den Blitz ein. Denn schließlich hat oberste Priorität, nicht zu verwackeln.

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Dieser Schnappschuss wurde im Porträtprogramm mit Blende f/1,2 aufgenommen. Durch die riesige Blendenöffnung beschränkt sich die Schärfe auf einen sehr kleinen Bereich und der Hintergrund ist völlig unscharf.


Falls die Kamera Farbeffekte oder -stile unterstützt, wird sie die Farben des Motivs etwas in Richtung Rot/Gelb verschieben, um die Haut angenehmer darzustellen. Natürlich könnte man diese ganzen Einstellungen auch manuell vornehmen. Dazu müsste man jedoch zunächst eine Probeaufnahmen für die korrekten Belichtungswerte machen, bei Bedarf ISO-Wert, Blende und Verschlusszeit sowie falls möglich den Farbstil der Aufnahmen manuell verändern, bei Bedarf den Blitz zuschalten, und wäre schließlich endlich bereit für ein tolles Porträt. Da klappt’s mit der Automatik doch wirklich weitaus bequemer.

Kleine Einschränkung: Frontal angeblitzte Personen sehen auf Porträts meistens ziemlich flach aus. Um den Blitz auch in dunklen Räumen auszuschalten, muss man entweder mit manuellen Einstellungen arbeiten (siehe weiter unten) oder ein spezielles Motivprogramm auswählen, bei dem der Blitz nicht auslöst. Ob es so was gibt, ist von Kamera zu Kamera unterschiedlich und steht im Handbuch.


Landschaften

Landschaftsaufnahmen sind meistens knackscharf vom Vordergrund bis zum Hintergrund, haben lebendige, satte Farben (oft etwas kühl-bläulich) und haben – wenn überhaupt – nur minimales Bildrauschen. Mit dem Landschaftsprogramm, das auf dem Wahlrad bzw. im entsprechenden Kameramenü mit einer kleinen Gebirgskette symbolisiert wird, lassen sich in vielen Fällen ganz ausgezeichnete Fotos von Landschaften, Natur und Gebäuden machen. Mit ein paar Einschränkungen.

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Alles, was nach Landschaft aussieht und was auf den Aufnahmen von vorn bis hinten scharf sein soll, kann man mit dem Landschaftsprogramm fotografieren.


 
Bei der Landschaftsfotografie kommt es wie gesagt auf ausgedehnte Tiefenschärfe an. Dazu sind zwei Parameter entscheidend: Sowohl die Brennweite als auch die Blende müssen möglichst klein sein. Bei der Blende heißt das, der Blendenwert wird möglichst groß gewählt (f/11, f/16 etc.).

Die Brennweite stellen Sie natürlich selber ein, aber um die Blende kümmert sich im Aufnahmeprogramm Landschaft die Kamera. Problem dabei: Weil die Blende sehr klein ist und somit wenig Licht auf den Sensor fällt, wird die Verschlusszeit je nach Lichtverhältnissen relativ lang ausfallen. Das kann zum Verwackeln führen, weshalb ein Stativ sinnvoll ist. Ganz nebenbei kann man sich mit Stativ sowieso besser auf den Bildaufbau konzentrieren. Neben der Blende steuert die Kamera im Automatikprogramm Landschaft je nach Modell noch die Farben und die Farbsättigung sowie die Empfindlichkeit (ISO). Je geringer der ISO-Wert, desto weniger rauscht es im Bild.

 
Vom Pflaster im Vordergrund bis zum Dom im Hintergrund ist alles scharf – dank der Landschaftsautomatik.

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Bewegung

Bewegungen gut zu fotografieren, zählt eigentlich schon zur hohen Kunst der Fotografie. Das Frustpotenzial ist enorm hoch, weil viele Versuche notwendig sind, bis die Aufnahmen so werden, wie man sie sich vorstellt – wenn überhaupt. Man muss sich vorher überlegen, wie man die Bewegung ausdrücken möchte. Eigentlich sollte man dann auch die halbmanuellen/manuellen Aufnahmeprogramme verwenden, was einen Einsteiger jedoch mit ziemlicher Sicherheit überfordern würde. Deshalb gibt es ein spezielles Aufnahmeprogramm für bewegte Objekte wie Sportler, Radfahrer, Autos und – nicht zu vergessen – rennende oder spielende Kinder.

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Ein Läufer symbolisiert das Aufnahmeprogramm, mit dem man bewegte Motive am besten ablichtet.


Um Bewegungen möglichst scharf zu erfassen, sind zwei Dinge wichtig: eine kurze Verschlusszeit und ein schneller, nachführender Autofokus. Für beides sorgt die Kamera, wobei der Autofokus so eine Sache ist. Denn von einer kleinen Kompaktkamera kann man nicht unbedingt erwarten, dass das Autofokussystem so schnell und zuverlässig reagiert wie bei einer High-end-SLR. Hier sind Besitzer von schnellen Digital-SLRs samt lichtstarker Objektive klar im Vorteil.

 
Noch eine Anmerkung zur Verschlusszeit: Wenn sie sehr kurz ist, um Bewegungen einzufrieren, ist eine große Blendenöffnung notwendig. Reicht die größtmögliche Blendenöffnung nicht aus, um schnelle Zeiten zu bekommen, wird die Empfindlichkeit automatisch erhöht, was je nach Wert zu kräftigem Bildrauschen führen kann. Aber wen interessiert schon Bildrauschen, wenn das Motiv vor Dynamik und Energie fast zu platzen scheint?

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Machen Sie sich keine Hoffnungen, dass solche Fotos aufs erste Mal perfekt gelingen. Es sind trotz ausgeklügelter Aufnahmemechanismen und trotz des Sportprogramms für bewegte Bilder etliche Versuche notwendig, um wenigstens eine gute Aufnahme zu schaffen.


Nahaufnahmen

Beliebt bei Naturfreunden: das Programm für Nah- und Makroaufnahmen. Eine kleine Tulpe auf der Kamera weist seit Jahr und Tag auf dieses vollautomatische Programm hin, mit dem man sich an Blüten, Insekten und sonstige Winzigkeiten heranwagen kann. Der Makromodus ermöglicht Aufnahmen aus geringer Entfernung und sorgt im Prinzip für Zweierlei: maximale Tiefenschärfe und unverwackelte Bilder. Beide Parameter stehen sich leider gegenseitig im Weg – kleine Blendenöffnung für große Tiefenschärfe bedingt sehr lange Verschlusszeiten, was zu verwackelten Bildern führen kann –, weshalb Kompromisse nötig sind. Ein grundsätzlicher Rat: Verwenden Sie bei Makroaufnahmen immer ein Stativ! Denn die Kamera wählt eine möglichst kleine Blende, um möglichst viel vom Motiv in die Schärfe zu bekommen. Und Vorsicht wegen des Blitzlichts! Ist das Motiv nicht ausreichend beleuchtet, schaltet die Kamera das Blitzlicht hinzu, was in den wenigsten Fällen gut aussieht. Die Motive verflachen, es entstehen harte Schatten. Wenn die Kamera also den Blitz auslöst, muss entweder mehr Licht her oder Sie fotografieren mit manuellen Einstellungen.

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Typischerweise wird das Nah-/Makroprogramm mit einer kleinen Tulpe symbolisiert.


 
Ein typisches Motiv für das Makroprogramm – die Aufnahmen wurde zusätzlich am Computer bearbeitet und dabei wurde die Sättigung verstärkt:

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(Teil-)Manuelle Programme

Hochwertige Kameras geben dem Fotografen neben den oben genannten Automatikprogrammen noch zusätzliche Belichtungsprogramme an die Hand, die entweder teilautomatisch funktionieren oder bei denen die Kamera komplett manuell eingestellt wird. Wenn es ganz schnell gehen muss, sind meist die Automatikprogramme (Porträt, Bewegung/Sport etc.) sinnvoll, haben Sie etwas mehr Zeit, probieren Sie die Programme P, A (oder Av), T (oder S, oder Tv) und M aus. Denn erst mit diesen Programmen werden Sie die Zusammenhänge zwischen Blende, Verschlusszeit, Brennweite und Empfindlichkeit praktisch erlernen und begreifen. Wenn die Belichtung wie hier schwierig wird, verwendet man besser ein Aufnahmeprogramm, bei dem man manuell eingreifen kann:

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Programmautomatik P

Das einfachste der halb automatischen Programme heißt Programmautomatik oder Programmverschiebung (P). Hierbei stellt die Kamera Verschlusszeit und Blende laut der ermittelten Belichtungswerte (Antippen des Auslösers) ein. Der Witz an P: Sie können nach dem Antippen des Auslösers mit einem Einstellrad/Wahlrad die Werte Blende und Verschlusszeit parallel verschieben und für ein Porträt z.B. eine große Blendenöffnung wählen. Die Verschlusszeit wird automatisch korrekt angepasst.

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Die Programmverschiebung P ist immer dann gut, wenn man die grundsätzliche Belichtung der Kamera überlassen, die Blende und Verschlusszeit aber für unterschiedliche Effekte (Tiefenschärfe, Bewegungsunschärfe) parallel verschieben möchte.


 
Von diesem Wiener Fiaker wurde mehrere Aufnahmen schnell hintereinander mit der Programmverschiebung gemacht, um eine Auswahl mit verschiedenen Blenden und Verschlusszeiten zu bekommen.

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Blendenautomatik T, Tv, S

Das nächste Programm heißt Blendenautomatik oder Zeitvorwahl. Sie geben eine Verschlusszeit vor, die Kamera passt die Blende entsprechend an, um korrekt zu belichten. Vor allem interessant in lichtkritischer Umgebung, wenn man nicht verwackeln möchte. Man gibt z.B. eine relativ sichere Verschlusszeit von 1/125 Sek. vor, tippt den Auslöser an und kontrolliert, welche Blende die Kamera beisteuert. Blinkt die Blendenzahl, bedeutet das, dass die größtmögliche Blendenöffnung nicht für korrekte Belichtungen ausreicht. Zwei Möglichkeiten haben Sie jetzt. Sie können entweder die Verschlusszeit verlängern (1/60, 1/30 Sek. und länger - Verwacklungsgefahr) oder die Empfindlichkeit auf z.B. ISO 800 oder mehr erhöhen. Dritte Alternative ist natürlich der Einsatz von Blitzlicht. Neben düsterer Umgebung ist die Zeitvorwahl auch gut für Sportaufnahmen geeignet. Um Bewegungen einzufrieren, wird einfach eine extrem kurze Zeit eingestellt.

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Mit der Blendenautomatik legt man die Verschlusszeit fest, um z.B. Bewegungen gezielt einzufrieren.


 
Rennende Kinder sind ein typisches Motiv für die Blendenautomatik T, da man die kurze Verschlusszeit manuell vorgibt – die Kamera macht den Rest.

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Zeitautomatik A, Av

Gegenteil der Blendenautomatik ist die Zeitautomatik oder Blendenvorwahl (A, Av). Da mit der Blende die Tiefenschärfe gesteuert wird, bietet sich das Programm immer für diese Art der Bildgestaltung an. Stellen Sie eine kleine Blende (großen Wert) ein, ist die Tiefenschärfe hoch, und umgekehrt. Die Kamera passt die Verschlusszeit entsprechend an.

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Landschaftsfans arbeiten häufig mit der Zeitautomatik/Blendenvorwahl, um mit der Blende die Tiefenschärfe zu steuern.


 
Setzt man die Blende gezielt für die Steuerung der Tiefenschärfe ein, fotografiert man am besten mit der Zeitautomatik A. Hier ging es darum, möglichst große Schärfe zu erzielen.

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Manuelles Programm M

Wer alles unter Kontrolle haben möchte, arbeitet mit dem manuellen Belichtungsprogramm M. Hierbei zeigt die Kamera im Sucher oder auf dem Display lediglich an, ob die gewählten Werte für Blende und Verschlusszeit zu einer korrekten Belichtung führen. Verändern müssen Sie die Werte jedoch von Hand.

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Der Modus für Profis: Hierbei sollte man wissen, was man tut.


 
Ein typisches Studioporträt, bei dem die Kamera manuell eingestellt wurde. Die Verschlusszeit wird von der Blitzsynchronzeit der Kamera grundsätzlich vorgegeben, mit der Blende wird die Tiefenschärfe gesteuert.

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Kommentare
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Portrait von thomesli
  • 25.10.2013 - 18:05

Gute Einführung in die Automatik- und teil-manuellen Programme. Sehr hilfreich um zu verstehen, welche Einstellungen bei den verschiedenen Programmen eigentlich vorgenommen werden.

Portrait von Rockabilly
  • 08.08.2013 - 22:16

Wow, für ein anfänger wie mich ziemlich viel stoff auf einmal.
Sehr übersichtlich und verstänlich erklährt.
Trotzdem, ohne üben geht da woh nix. :-)

Portrait von fredo4161
  • 15.07.2013 - 13:13

Ein guter Einblick in die unterschiedlichen Aufnahmeprogramme. Vielen Dank für das Tutorial!

Portrait von m100
  • 01.07.2013 - 19:12

Muss mich Nibo anschliessen, kurz & knapp ergänzung zum bentuzerhandbich der kamera.. hätte mir ein wenig mehr gewünscht

Portrait von Nibo
  • 27.06.2013 - 23:55

Ein gutes Tutorial, übersichtlich und sogar zum Nachschlagen gut geeignet. Nur die nötigstens Informationen aber auch nicht zu wenig! :)

Portrait von Gladiole
  • 18.06.2013 - 09:34

Wieder viele Tipps zum Beachten, vielen Dank.

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 31.05.2013 - 14:06

Sehr gut Beschrieben, aber für einen blutigen Anfänger immer noch sehr komplex.

Portrait von gulag
  • 30.01.2013 - 21:03

ein guter einstieg zum thema

Portrait von mialga
  • 28.12.2012 - 22:11

Gute Einführung in ds Thema.

Portrait von enoNdo
  • 01.12.2012 - 04:28

vielen dank für das tolle tutorial

Portrait von KittyCat
  • 16.11.2012 - 20:18

Langsam macht alles einen Sinn ;-)

Portrait von BuddahLeader
Portrait von jochend
  • 14.09.2012 - 17:22

1A+, wie alles was ich bisher hier gelesen habe. Kompakt, übersichtlich, kein Gequatsche ;)
Alles Hand und Fuß....und Kopf

Portrait von PhelanWard
  • 04.09.2012 - 08:36

Schönes Tutorial, Vielen Dank !

Portrait von Damian258
  • 03.07.2012 - 19:14

Super ! Vielen Dank!

Portrait von Gismo77
  • 20.06.2012 - 19:34

Vilen Dank für das Tutorial

Portrait von sarhangali50
  • 12.05.2012 - 09:18

Super, die ganzen Begriffe und Zusamenhänge kurz und kompakt hier nochmal durchzulesen.
Sehr hilfreich!

DANKE

Portrait von Basta91
  • 08.04.2012 - 18:05

Super hilfreiches Tutorial, lässt sich fast auf jede Kamera übertragen.
Ich verstehe meine Kamera jetzt viel besser und weiß auch wie ich mit den Parametern umgehen muss.

Portrait von asteri
  • 26.11.2011 - 14:06

Für mich als Anfänger sehr hilfreich. Vielen Dank.

Portrait von Blue_Pillow
  • 17.11.2011 - 00:47

Klar steht das alles im Handbuch, aber trotzdem gefaellt mir dieses Tutorial besser als die uebelichen Handbuecher! Vielen Dank :)

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