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Tutorialbeschreibung

Konzertfotografie - Teil 06: Tipps und Tricks der (Konzertfotografie-) Profis

Konzertfotografie - Teil 06: Tipps und Tricks der (Konzertfotografie-) Profis

Um hervorragende Konzertfotos machen zu können, benötigt man nicht nur eine geeignete Ausrüstung, sondern auch Erfahrung oder zumindest das Wissen, wie man am besten seine Kameraeinstellmöglichkeiten nutzt. Im Folgenden sind daher ein paar Tipps der Foto-Profis aus dem Bereich der Konzertfotografie aufgelistet. Beachtet aber, dass dies nur Empfehlungen sein können, weil auch die individuelle Arbeitsweise eine bedeutende Rolle spielt. Wer von euch also zum Beispiel die besten Ergebnisse durch Einsatz der Belichtungs-Spotmessung erzielt (bitte nicht verwechseln mit der Autofokus-Einfeldmessung!), der sollte sie getrost auch weiterhin einsetzen, auch wenn ich ihre Praktikabilität für die Konzertfotografie als nur begrenzt einschätze (siehe unten).
 

... übrigens findest du die komplette Serie hier: Konzertfotografie: Der richtige Ton - Schnapp sie dir in unserem Shop oder in der Kreativ-Flatrate!


Hier eine Übersicht über die einzelnen Kapitel:

Teil 01 - "Traumberuf" Konzertfotograf?
Teil 02 - Rechtliche Fragestellungen
Teil 03 - Besonderheiten Konzertfotografie
Teil 04 - Das Verhalten im „Graben“
Teil 05 - Die sinnvolle Ausrüstung für Konzertfotografen
Teil 06 - Tipps und Tricks der (Konzertfotografie-) Profis
Teil 07 - Bildgestaltung (Teil 1)
Teil 08 - Bildgestaltung (Teil 2)
Teil 09 - Empfehlenswerte Kamera-Einstellungen
Teil 10 - Die Nachbereitung

 
 
Abbildung 6.1: Wer stimmungsvolle, außergewöhnliche Konzertfotos machen möchte, braucht, neben einer geeigneten Fotoausrüstung, auch ein wenig Erfahrung – oder zumindest ein paar gute Tipps von erfahrenen Fotografen. Natürlich spielt aber auch ein kleines bisschen Glück eine Rolle. Allerdings, so ein Sprichwort: „Das Glück ist mit den Fleißigen!“ Insofern solltet ihr euch nicht auf euer Glück allein verlassen, denn dann werdet ihr besondere Fotos nur selten von einem Konzert mit nach Hause bringen. Hier konnte Fotograf Sven Darmer den Sänger von Depeche Mode, Dave Gahan, vor dem wirkungsvollen Bühnenhintergrund ablichten (Konzert am 9. Juni 2013 im Olympiastadion Berlin). Canon EOS-1D X mit EF 2,8/70-200mm bei verwendeter Brennweite 142mm. 1/250 Sekunde, Blende 7,1, ISO 3.200.

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(Foto © 2013: DAVIDS/Sven Darmer – www.svendarmer.de)

 
 

6.1 Geeignete Belichtungsmessmethoden

Folgende Belichtungsmess-Methoden sind mit den meisten modernen Kameras möglich:

• (mittenbetonte) Integralmessung
• Spotmessung
• Mehrfeldmessung

Abbildung 6.2: Musiker, wie alle Künstler, sind oftmals ganz in Schwarz gekleidet – ein Umstand, der die Belichtungsmessung für uns Fotografen nicht gerade leichter macht. Wenn der Musiker seine Position über eine gewisse Zeit beibehält, lässt sich aber manchmal auch die Spotmessung sinnvoll einsetzen.

Dann wird man aufs Gesicht des Künstlers messen und man kann so einen Wert ermitteln, der unabhängig vom Gegenlicht der Bühnenbeleuchtung ist. Und so schafft man es dann auch, dass die Person gut auf den Fotos abgebildet wird und erkannt werden kann. Nikon D800 mit 2,8/70-200-mm-Nikkor bei verwendeter Brennweite 120mm. 1/1000 Sekunde, Blende 5,6, ISO 1000.

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(Foto © 2011: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 
 
Bei der Integralmessung werden die einzelnen Helligkeitswerte des gesamten Bildfeldes berücksichtigt. Ideal ist sie beispielsweise für typische Urlaubsfotos oder Aufnahmen von großen Gruppen bei möglichst normalen Lichtverhältnissen (bei nicht zu starken Kontrasten). Bei der Variante der mittenbetonten Integralmessung wird der Bereich in der Mitte des Bildes stärker gewichtet als die Randbereiche (bei der Nikon D4 ist das ein Kreis in der Bildmitte mit einem Durchmesser von 12mm, der mit 75% gewichtet wird).

Die Kamera-Konstrukteure gehen dabei davon aus, dass die bildwichtigen Motivteile in der Regel mittig im Bild platziert sind (zum Beispiel bei Gruppenaufnahmen).
 
 
Abbildung 6.3: Peter Maffay beim Konzert auf der Berliner Waldbühne (am 28. Mai 2011). Wenn sich das Motiv aus gleich vielen dunklen Stellen (hier: Gitarrengurt, Hose) und hellen Stellen (hier: Teile des Gitarrenkorpus) zusammensetzt und der Rest aus neutral-hellen Stellen (hier: grauer Hintergrund), dann erzielt man mit der Belichtungsmessmethode der Integralmessung beste Ergebnisse. (Verwendet wurde hier die mittenbetonte Integralmessung). Canon EOS-1D Mark IV mit EF 2,8/70-200mm bei verwendeter Brennweite 165mm. 1/250 Sekunde, Blende 4,5, ISO 1.000.

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(Foto © 2011: DAVIDS/Sven Darmer – www.svendarmer.de)

 
 
Die Spotmessung ist eine Belichtungsmessmethode für erfahrene Fotografen; nur bei geübtem Umgang mit ihr kommen sinnvolle (richtige) Ergebnisse zustande. Bei der Spotmessung wird ein sehr kleiner Teil des Bildfeldes (der Messbereich befindet sich meist mittig) verwendet, um im Motiv gezielt einen kleinen Teil der Helligkeit zu messen. Dieses wird der Teil sein, der als am wichtigsten erachtet wird und unbedingt richtig belichtet werden soll. In der Konzertfotografie ist dies häufig das Gesicht des Sängers/Musikers. Allerdings bereiten folgende Punkte den Anwendern häufig Schwierigkeiten: erstens die Größe des Messfeldes, das bei meiner Nikon D4 beispielsweise nur einen Kreisdurchmesser von 4mm hat (das entspricht ca. nur 1,5% des gesamten Bildfeldes).

Zweitens muss sichergestellt sein, dass der Bereich des Motivs, der angemessen wird, von der Helligkeit her in etwa einem 18%igen Grau entspricht. Denn hierauf ist die Belichtungsmessung bei den Kameras geeicht; die Reflexion eines 18%igen Grau ist also der Referenzwert, und wenn die angemessene Stelle im Motiv von der Reflexion her davon abweicht, resultiert die Belichtung fehlerhaft. Also nur Motive, bei denen die angemessene Stelle das Licht wie ein 18%iges Grau reflektiert, eignen sich zur Belichtungs-Spotmessung. (Eine Referenz-Graukarte dem Sänger vor dessen Gesicht zu halten, um eine korrekte Belichtung zu ermitteln, ist während des Konzerts – glaube ich – eher unpraktikabel ...) Was zudem noch manche Fotografen verwirrt, ist, dass die Belichtungsmessung häufig in der Mitte des aktiven Fokusmessfelds stattfindet.

Das führt leicht zu Irritationen, dass beide Funktionen miteinander „verwandt“ sein könnten. Von der Kamerasteuerung her und von der Logik haben Belichtungsmessung und Autofokus aber nichts gemein. Die Belichtungsmessung wird gebraucht, um ein Bild zu erschaffen, welches nicht zu hell und nicht zu dunkel ausfällt (es sei denn, man hat sich für High-Key- oder Low-Key-Fotos entschieden). Der Autofokus hingegen wird benötigt, um ein richtig scharf-gestelltes Foto zu machen.
 
 
Abbildung 6.4: Ein Motiv (mit vielen dunklen Bildbereichen), welches geeignet ist, mithilfe der Spotmessung die richtige Kombination aus Verschlusszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit zu bestimmen, um ein korrekt belichtetes Foto zu bekommen. Wichtig ist beim Einsatz der Spotmessung, dass eine konstante (hier: Tageslicht-) Beleuchtung über einen genügend langen Zeitraum herrscht, während dessen man Zeit hat, um die Belichtungsmessung durchzuführen.

Auch darf sich der Künstler auf der Bühne nicht zu schnell bewegen, damit man die Belichtungsmessung durchführen kann. Aufgrund des dunklen Hintergrundes und der schwarzen Kleidung des Musikers hätte eine andere Belichtungsmessmethode ein zu stark überbelichtetes Ergebnis zur Folge gehabt, bei dem die Kleidung grau aussehen würde und das Gesicht viel zu hell wiedergegeben wäre. (Es sei denn, man hätte die Integralmessung oder die Matrixmessung in Kombination mit der manuellen Belichtungskorrektur, die auch Plus-Minus-Korrektur genannt wird, eingesetzt). Nikon D800 mit 2,8/70-200-mm-Nikkor bei verwendeter Brennweite 175mm. 1/640 Sekunde, Blende 4,0, ISO 1.000.

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(Foto © 2013: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 
 
Bei der Mehrfeldmessmethode (auch Matrixmessung genannt) wird das Bild in mehrere Bereiche aufgeteilt (zum Beispiel fünf: ein Feld in der Mitte und daran angrenzend alle vier Eckbereiche). Jedes Feld wird (automatisch) von der Kamera gemessen und dann wird hiervon ein Mittelwert gebildet.

Diese Belichtungsmessmethode ist empfehlenswert, wenn beispielsweise kontrastreiche Motive fotografiert werden sollen. Die Idee ist, dass alle Bildteile berücksichtigt werden sollen und eine Zeit-Blenden-ISO-Kombination ermittelt wird, die als Kompromiss aus allen Bereichen angesehen werden kann (um so weiße ausgefressene Stellen im Bild oder tiefschwarze ohne Zeichnung zu vermeiden).

Auch wenn es seitens der Hersteller Weiterentwicklungen dieser Belichtungsmessmethode gibt (zum Beispiel die Color-Matrixmessung, die auch Farben im Motiv bei der Helligkeitsermittlung berücksichtigt; oder die 3D-Color-Matrxmessung, die zusätzlich auch noch die Abstände der Motivbereiche bei der Berechnung berücksichtigt), kranken alle Belichtungsmessmethoden immer an einem Dilemma:

Sind die Helligkeitsunterschiede im Motiv zu groß (= großer Kontrastumfang), so ist es unmöglich, mit einer einzigen Aufnahme ein befriedigend belichtetes Foto zu machen. Dann ist nämlich der Kontrastumfang im Motiv größer als der Dynamikumfang der Kamera, sodass zwangsläufig Stellen im Foto auftauchen, die schwarz ohne Zeichnung oder ausgefressen weiß sind. Die Lösung wäre HDR; für die Konzertfotografie ist dies allerdings aufgrund des Stativverbots im Graben und der Bewegung der Musiker auf der Bühne völlig ungeeignet.
 
 
Abbildung 6.5: Nicht einfach zu bewältigende Lichtverhältnisse sind in der Konzertfotografie der Normalfall, zumindest bei Rock- und Pop-Konzerten. Insbesondere, wenn ein Scheinwerfer als (stimmungsvolles) Gegenlicht ins Objektiv strahlt, kann es passieren, dass die Personen (Sänger/Tänzer) auf der Bühne zu dunkel auf dem Foto geraten. Allerdings gleicht sich die eventuelle Fehlbelichtung durch das Gegenlicht unter Umständen wieder aus, beispielsweise wie in diesem Foto, wo die dunkle (überwiegend schwarze) Bekleidung der Boygroup bei der Belichtungsmessung quasi gegensteuert. So heben sich die zwei Extreme (Gegenlicht zum einen; schwarze Kleidung der Akteure zum anderen) wieder auf. Das Ergebnis ist ein stimmungsvolles Konzertfoto, bei dem auch die Gesichter der Sänger noch ausreichend gut zur Geltung kommen. US5 im Konzert am 24. November 2007 in Berlin.

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(Foto © 2007: DAVIDS/Sven Darmer – www.svendarmer.de)


Letztendlich geht es also darum, dass der Fotograf entscheiden muss, welcher (bildwichtige) Teil des Motivs richtig belichtet werden soll. Und ob er oder sie dafür die Spot-, Integral- oder Mehrfeldmessmethode anwendet, ist vollkommen unerheblich. Entscheidend ist, dass er oder sie mit der angewendeten Methode das richtige Ergebnis erzielt.

Allerdings sollte der Kamera-Voreinstellung (die als „Empfehlung“ an den Fotografen angesehen wird) nicht ausschließlich „blind“ gefolgt werden. Da wir kameraseitig drei Parameter (Verschlusszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit) haben, um eine bestimmte Belichtung (Bildhelligkeit) zu erzielen, können wir diese drei Parameter auch verändern in der Form, dass die Belichtung (und damit die Helligkeit des Fotos) gleich bleibt; allerdings dann mit einer anderen, für unsere Zwecke besser geeigneten Zeit-Blenden-ISO-Kombination. Als Beispiel: Wenn die Kamera-Belichtungsautomatik (egal, welche) uns folgende Werte: Verschlusszeit = 1/250 Sekunde, Blende = 8, ISO = 800 vorgibt, können wir diese dergestalt verändern, dass wir zum Beispiel eine kürzere Verschlusszeit bei gleicher ISO-Einstellung und offenerer Blende (und damit einem deutlicheren Schärfe-Unschärfe-Verlauf) bekommen.

In der Konzertfotografie wird das Spiel mit dem Schärfe-Unschärfeverlauf gern eingesetzt, um den fotografierten Musiker vom (oftmals störenden) Bühnen-Hintergrund abzuheben. Wenn der Hintergrund unschön ist, kann durch den Einsatz von wenig Schärfentiefe (nicht selten nur wenige Zentimeter oder gar Millimeter) dieser weitgehend unkenntlich gemacht werden. Ziel ist immer, dass der Blick des Betrachters auf die Elemente im Bild gelenkt wird, die der Fotograf als wichtig erachtet. In der Konzertfotografie werden das in der Regel die Gesichter der Künstler sein, oder bei abstrakteren Aufnahmen auch mal nur die Instrumente (oder die spielenden Hände).

Doch um das erreichen zu können, müssen wir eine (möglichst) offene Blende verwenden; die von der Kamera-Beleichtungsautomatik vorgeschlagene Blende 8 ist da nicht zweckmäßig (weil der Schärfebereich zu groß wäre). Um dennoch mit offener Blende fotografieren zu können, „shiften“ wir die Werte, die von der Kamera vorgeschlagen wurden, in der Form, dass wir die Blende weiter öffnen (bis auf beispielsweise 2,8) und dafür die Verschlusszeit verkürzen (in unserem Beispiel auf 1/2000 Sekunde), bei gleichbleibender ISO-Einstellung (800). So erzielen wir die gleiche Bildhelligkeit, aber mit einer anderen Parameter-Kombination.

 

Hinweis

Dieses nach den Motiv-Erfordernissen ausgerichtete und vom Fotografen manuell durchzuführende „Shiften“ (Veränderung der kameraseitig vorgeschlagenen Parameter-Kombination aus Zeit, Blende und ISO bei gleichbleibender Bildhelligkeit) ist für die Fotopraxis von solch großer Bedeutung, dass viele Kamerahersteller diese Funktion auf das Funktionsrad (bei Nikon: welches mit dem rechten Daumen bedient wird) gelegt haben. So kann der Fotograf schnell eingreifen und die Belichtungskombination wählen, die er für richtiger hält.

Häufig möchte der Fotograf lieber mit offenerer Blende fotografieren (dann wird die Blende geöffnet und dies ausgeglichen mit einer kürzeren Verschlusszeit oder durch Vermindern des ISO-Wertes) oder man benötigt eine kürzere Verschlusszeit, beispielsweise weil die Musiker eine fulminante, schnelle Show abliefern, die bei den Fotoaufnahmen eine kurze Verschlusszeit erfordert (dann wird die Verschlusszeit verkürzt und dies ausgeglichen durch das Öffnen der Blende oder durch Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit). Umgekehrt sind aber auch Fälle denkbar, wo der Schärfenbereich vergrößert werden soll, beispielsweise weil die auf der Bühne verteilten Musiker allesamt scharf auf einem Foto abgebildet werden sollen oder wo der Fotograf für die Darstellung bestimmter Effekte (zum Beispiel beim Einsatz von Pyrotechnik in der Show) eine etwas längere Verschlusszeit als vorgeschlagen benötigt.

Die von der Kamera vorgeschlagene Zeit-Blenden-ISO-Kombination ist also nur eine Möglichkeit der richtigen Belichtung; durch das Kombinieren von Verschlusszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit können aber viele unterschiedliche Kombinationen gewählt werden, die allesamt zu einer gleichbleibenden Belichtung führen. Sucht euch die Kombination aus, die für das zu fotografierende Motiv das optimale Ergebnis gemäß eurer Vorstellung liefert!

Abbildung 6.6: Bei diesem Foto sollte auf jeden Fall die kunstvolle Fingerfertigkeit des BAP-Gitarristen im Vordergrund stehen (Konzert am 24. August 2011). Hierfür habe ich die Zeit-Blenden-ISO-Kombination gewählt, die das Betonen des Schärfe-Unschärfeverlaufs ermöglicht (nahezu offene Blende). So konnte ich den Gitarristen ein wenig, den Hintergrund aber völlig in Unschärfe aufgehen lassen. Dadurch wirkt das Foto schon fast wie eine gestellte Studioaufnahme – aber kaum noch wie ein Schnappschuss von einem Konzert auf relativ kleiner Bühne. Nikon D3S mit 1,4/85-mm-Nikkor. 1/125 Sekunde, Blende 2,2, ISO 1.250.

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(Foto © 2011: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 

6.2 Belichtungsautomatik versus manuelle Steuerung

Viele Fotografen (vor allem Anfänger mit großem Ehrgeiz) möchten unbedingt mit manueller Kameraeinstellung fotografieren. Sie meinen damit, dass sie auf die Belichtungsautomatiken verzichten und Verschlusszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit manuell einstellen.

Ich halte das aus mehreren Gründen für den falschen Weg: Erstens können Schwankungen in der Beleuchtung (was ja in der Konzertfotografie recht häufig und auch schnell wechselnd vorkommt) dafür sorgen, dass wir die Zeit-Blende-ISO-Kombination ständig anpassen müssten. Allerdings bekommen wir (mit tollem Auge und leistungsfähigem Gehirn ausgestattet) diese Schwankungen nicht immer mit; Fehlbelichtungen sind zwangsläufig die Folge. Zweitens ist es ziemlich – nun, sagen wir mal: mutig, wenn Fotografen meinen, die Helligkeit des Motivs derart abschätzen zu können, dass sie aus freien Stücken Zeit, Blende und ISO-Wert manuell einstellen können. Unser Auge gewöhnt sich (sehr schnell!) an wechselnde Lichtsituationen, sodass wir die Unterschiede gar nicht besonders registrieren; oder erst dann, wenn diese sehr groß und plötzlich ausfallen.

Der Regelfall bei manueller Einstellung ist daher auch das Orientieren an den von der Kamera (-Belichtungsautomatik) vorgeschlagenen Werten. Diese wiederum beruhen auf der Messung der kamerainternen Belichtungsmessung; was nichts anderes bedeutet, als dass der Unterschied zwischen manueller Einstellung der Parameter Zeit, Blende und ISO und dem Fotografieren mit einer der drei (professionellen) Belichtungsautomatiken (Programm-, Blenden- und Zeit-Automatik; von der Verwendung der ISO-Automatik wird dringend abgeraten!) lediglich darin besteht, dass beim Erstgenannten die Werte vom Fotografen (aber nach den Vorgaben der Kameraautomatik) eingestellt werden und beim zweitgenannten die Kamera die Parameter selbst einstellt (weil eine der Belichtungsautomatiken gewählt wurde).
 
 
Abbildung 6.7: Bei klassischen Konzerten (oder auch bei Jazz, Country, Volksmusik, Schlager, etc.) ist in der Regel keine stark schwankende Beleuchtung zu erwarten. Auch werden weniger oder sogar gar keine Farbeffekte („Lightshow“) eingesetzt; die Konzertfotografen können also mit konstantem, natürlichem (weißem) Licht rechnen, was eine manuelle Belichtungssteuerung natürlich stark vereinfacht. Hier wurde Montserrat Caballé bei ihrem Konzert in der Berliner Philharmonie am 31. Januar 2011 fotografiert. Canon EOS-1D Mark IV mit EF 2,8/300mm. 1/160 Sekunde, Blende 2,8, ISO 1.000.

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(Foto © 2011: DAVIDS/Sven Darmer – www.svendarmer.de)

 
 
Abbildung 6.8: RUNRIG am 29. August 2012. Wenn die Beleuchtung auf die Musiker (zumindest für eine „glückliche“, aber unbestimmte Dauer) konstant ist, kann man gut mit manueller Belichtungseinstellung arbeiten. Dann spielt es auch keine Rolle, ob Scheinwerfer den Hintergrund beleuchten, denn der Vordergrund, der Musiker, bleibt gleich (korrekt) belichtet.

(Zwischen diesen beiden Fotos wurden 18 weitere von mir mit identischer Belichtungseinstellung fotografiert). Nikon D4 mit 1,4/85-mm-Nikkor. 1/250 Sekunde, Blende 2,5, ISO 2.500.

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(Foto © 2013: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 

Fazit

Wer – aus welchen Gründen auch immer – lieber manuell fotografieren möchte, kann das natürlich gerne tun. In der professionellen Konzertfotografie zählt aber, wie in anderen Bereichen der Fotografie auch, allein das Ergebnis. Insofern sollte man sich nicht so viele Gedanken um den Weg machen, sondern lieber zusehen, dass das Ergebnis gelingt. Der Weg dahin ist egal. (Ein Foto ist nicht deshalb besser, nur weil der Fotograf oder die Fotografin mit manueller Einstellung gearbeitet hat).

Wer sich für die manuelle Einstellung von Verschlusszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit entscheidet, sollte beachten, dass wechselnde Lichtverhältnisse eine Anpassung der Belichtungsparameter-Einstellung bedingen. Achtet also in dem Fall immer wieder darauf, ob die Belichtungseinstellungen zum gewünschten Ergebnis führen oder ob eine Korrektur vonnöten ist.

 

6.3 Serienbildfunktion der Kamera nutzen

In Sekundenbruchteilen gehen Spots an und wieder aus. Aufgrund der oftmals schnellen Bewegungen der Musiker auf der Bühne verdecken sie ein (Gegen-) Licht oder lassen es in unsere Objektive scheinen. Zehntelsekunden entscheiden, ob der Künstler beim Porträtfoto gerade blinzelt oder eine unglückliche (unfotogene) Grimasse zieht.

Konzertfotografie ist Action-Fotografie, deshalb ist es ratsam, die Kamera auf Serienbildgeschwindigkeit zu stellen. Jedoch bringt es nichts, regelmäßig ein Dutzend nahezu identischer Fotos hintereinander zu machen; ratsam ist es hingegen, wenn beim Fotografieren immer 2-4 kurze „Feuerstöße“ abgegeben werden. Auf diese Weise kann der Fotograf oder die Fotografin gezielt und mit Bedacht die Motive fotografieren und umgeht doch das Risiko, dass aufgrund eines kurzen Moments das jeweilige Foto unbrauchbar wird (beispielsweise, weil in einem kurzen Sekundenbruchteil ein Scheinwerfer direkt und somit störend in die Kamera leuchtet).

Beschränken müssen wir Konzertfotografen uns nicht; aufgrund der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit (meist nur drei Lieder) brauchen wir keine Angst zu haben, dass die Speicherkarte voll sein könnte, bevor wir aus dem Graben geführt werden. Und auch der Kamera-Akku hält vermutlich 3-4 Konzerte hintereinander lang, bevor die Akkustandsanzeige uns zum Laden auffordert. Insofern spart nicht an Fotos, sondern „haltet drauf“!
 
 
Abbildung 6.9: Viele Rockstars haben typische Posen. Wenn man es schafft, diese einzufangen, fördert das den Verkauf des Fotos ungemein. Billy Idol (hier am 27. November 2005 in Berlin) ist natürlich Vollblut-Profi und auch ein Meister der Selbstdarstellung. Die Serienbildeinstellung an der Kamera hilft, aus ähnlichen Fotos das optimale Ergebnis auszuwählen. Das, wo die Pose perfekt passt, der Bildausschnitt und die Belichtung stimmen, und auch die vielen Kleinigkeiten (Scheinwerferstellung, Mimik, Personen und Equipment im Hintergrund, etc.) in idealer Weise harmonieren.

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(Foto © 2005: DAVIDS/Sven Darmer – www.svendarmer.de)

 
 

6.4 Bracketing – kritisch betrachtet

Den Sinn des Bracketing habe ich noch nie so richtig verstanden. Es kommt mir ein wenig so vor wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Und zumindest im Digitalzeitalter, wo wir Fotografen im RAW-Format fotografieren und alle unsere Fotos (zumindest leicht) nachbearbeiten, ist Bracketing überflüssig wie ein Kropf.

Abbildung 6.10: Bracketing macht nur Sinn, wenn der Fotograf sich unsicher ist, welche Belichtung optimal ist; er versucht auf diese Weise, mit mehreren Fotos unterschiedlicher Belichtung zumindest ein optimal belichtetes Ergebnis zu bekommen. Allerdings eignet sich die Konzertfotografie mit ihren schnell wechselnden Lichtbedingungen nur bedingt für den Einsatz des Bracketings. Wie bereits mehrfach ausgeführt, wechselt die Beleuchtung der Akteure auf der Bühne sowieso ständig und sehr schnell. So kann man auch mit gleichbleibender Belichtungseinstellung völlig unterschiedliche Ergebnisse bekommen. Wenn man nun neben dieser Ungewissheit, die auf der Lightshow beruht, noch eine zweite Unsicherheit ins Spiel bringt, nämlich die Veränderung der Belichtungseinstellungen während einer Aufnahmeserie, so kommen zwei Risikofaktoren zusammen, sodass das (optimale) Ergebnis noch weniger vorausgesagt (erzielt) werden kann. Man begibt sich mit dem Bracketing auf ein ganz unsicheres Terrain, sodass die Ergebnisse rein von nicht-prognostizierbaren Faktoren abhängig sind. Zum Beispiel: Findet die zum Bracketing gehörende Unterbelichtung vielleicht gar in genau dem Moment statt, wo ein Scheinwerfer dem Fotografen direkt ins Objektiv leuchtet und daher sowieso schon eine Unterbelichtung resultieren würde? (Foto © 2013: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

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In meinen Augen ist es weitaus sinnvoller, sich der vermutlich korrekten Einstellung der Kamera zu widmen anstatt Belichtungsvarianten zu fotografieren. Selbst wenn die Einstellungen bei der Aufnahme nicht ganz optimal waren, kann dank der RAW-Entwicklung in Photoshop oder Lightroom das Foto in den meisten Fällen noch „gerettet“ werden. Konzentriert euch also lieber auf eine ungewöhnliche Bildgestaltung, auf das Einfangen toller Szenen der Show, auf das Ablichten aller Musiker (auch wenn manche von ihnen noch unbekannt sind). Und um die Belichtungseinstellungen zu prüfen, reicht hingegen ab und zu ein kurzer Blick auf das Kameradisplay, um größere Fehler zu entdecken und auszumerzen.

 

6.5 Volle Akkus verwenden

Man weiß ja nie ... Getreu diesem Motto solltet ihr immer vollgeladene Akkus in der Kamera haben, wenn ihr Konzertfotos machen wollt. Natürlich reicht oftmals auch nur ein Sechstel Kapazität eines leistungsstarken Akkus völlig aus, zumal ja nur während der ersten drei Lieder fotografiert werden darf. Doch man weiß nie, was alles passiert, ob aus einer Laune heraus die Fotografierdauer vielleicht doch mal verlängert wird oder weil ein Nachwuchs-Musiker promotet werden soll. Und wer weiß, ob ihr nicht Gelegenheit erhaltet, auch vor oder nach dem Konzert beim Interviewtermin (oder vorher beim Soundcheck) weitere Fotos zu machen? Also: Kameraakku laden! (Oder geladenen Ersatzakku mitnehmen).
 
 
Abbildung 6.11: „Das ist ja zum Haare raufen!“ Wenn Woody Allen auf der Bühne zur Klarinette greift (wie hier beim Konzert mit seiner New Orleans Jazz Band am 22. März 2010 in Berlin), sind ausdrucksstarke Konzertfotos garantiert! Da wäre es doch mega-schade, wenn man mit dem Fotografieren vorzeitig aufhören müsste, weil der Akku zu wenig Rest-Kapazität hatte und sich mittlerweile vollständig entleert hat.

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(Foto © 2010: DAVIDS/Sven Darmer – www.svendarmer.de)

 
 

6.6 Im RAW-Format fotografieren

Bei vielen Bereichen der Fotografie ist es gänzlich unnötig, im RAW-Format zu fotografieren. JPEG reicht qualitativ völlig aus. Allerdings ist in der Konzertfotografie das Fotografieren im RAW-Format wirklich zu empfehlen, mehr als bei jedem anderen Bereich, denn hier haben wir es regelmäßig mit starken Helligkeitskontrasten zu tun. Ausgefressene weiße Bereiche, wo Scheinwerfer direkt ins Objektiv leuchten, und dunkelste Bereiche im Bühnenhintergrund sind keine Seltenheit. Auch die Gesichter verschwinden nicht selten; entweder werden sie zu hell, weil der Spot zu stark für unsere Belichtungseinstellung war, oder die Gesichter sind zu dunkel, weil die Gegenlicht-Scheinwerfer die Messung unserer Belichtungsautomatik verfälscht haben.

Fotografieren wir im RAW-Format, lassen sich manche Einstellungen nachträglich problemlos ändern (zum Beispiel der Weißabgleich) und die Belichtung zumindest über ein paar Blendenstufen optimieren.

Abbildung 6.12: ich & ich mit Sänger Adel Tawil am Mikro am 1. September 2010. Bei den meisten Konzerten sind schwierige bis kaum zu bewältigende Helligkeitskontraste zu erwarten. Da ist es hilfreich, wenn man im RAW-Format fotografiert, damit man später am Computer noch Zeichnung sowohl aus den hellen, überbelichteten Stellen als aus den dunklen, unterbelichteten Stellen herausholen kann. Nikon D3S mit 2,8/24-70-mm-Nikkor bei verwendeter Brennweite 24mm. 1/1000 Sekunde, Blende 3,2, ISO 3200.

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(Foto © 2010: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 
 

6.7 Regelmäßiger Fotocheck – mit automatischer (und formatfüllender) Bildanzeige

Der große Vorteil der Digitalfotografie ist die Möglichkeit der sofortigen Bildkontrolle (auf dem Kameradisplay). Fehler können so umgehend erkannt (und dann natürlich auch beseitigt) werden. Doch dieser Vorteil wird nur dann wirksam, wenn die Fotografen die Bildkontrolle auch durchführen. Gerade wenn man im Eifer des Konzerts mit Zeitdruck fotografiert, vergessen manche diese Notwendigkeit. Oder sind zu hektisch und denken in dem Moment, sie könnten darauf verzichten. Doch das ist ein Trugschluss. Ich habe nicht selten Fotografen erlebt, die nach dem Verlassen des Grabens voller gespannter Neugier ihre gemachten Fotos angeschaut haben und feststellen mussten, dass sie aufgrund einer unabsichtlich falschen Einstellung kein einziges brauchbares Foto mit nach Hause nehmen konnten ...

Gewöhnt euch also an, die Bildkontrolle regelmäßig, am besten alle 10-12 Fotos, durchzuführen. Ein kurzer, schneller Blick auf den Kameramonitor reicht dafür völlig aus. Um Zeit zu sparen, solltet ihr dafür die automatische Bildwiedergabe der Kamera aktivieren. Bei der wird nach jedem gemachten Foto dieses auf dem Display für ein paar Sekunden angezeigt. Ein kurzes Antippen auf den Auslöser der Kamera lässt das Foto ebenfalls sofort wieder verschwinden.

Sinnvoll ist es außerdem, in größeren Abständen auch mal die Schärfe zu kontrollieren. Dafür reicht der kurze schnelle Blick nicht aus; in dem Fall müsst ihr ins Foto hereinzoomen. Diese Kontrolle ist aber nicht so häufig vonnöten; einmal pro Song dürfte ausreichend sein. (Es sei denn, ihr habt häufiger Probleme mit der Schärfe eurer Fotos; doch das, woran das liegen kann, würde ich dann natürlich vorher abchecken).
 
 
Abbildung 6.13: Wenn beim Konzert (wie hier bei Tim Bendzko am 24. August 2012) die Fotografen voller Eifer und unter Zeitdruck fotografieren, kann es passieren, dass vergessen wird, den regelmäßigen Kontrollblick auf das Kameradisplay durchzuführen, um die gemachten Fotos im Hinblick auf Scharfstellung, richtige Belichtungseinstellung, Bildgestaltung etc. zu kontrollieren. Und so kommt es immer wieder vor, dass Fotografen mit einer falschen (beziehungsweise nicht passenden) Einstellung die gesamten drei Lieder hindurch fotografieren und erst nach dem Verlassen des Pressegrabens, wenn es zu spät ist, um korrigierend einzugreifen, ihren Fehler bemerken. Nikon D4 mit 2,8/14-24-mm-Nikkor bei verwendeter Brennweite 24mm. 1/80 Sekunde, Blende 3,5, ISO 3.200.

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(Foto © 2012: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 
 

6.8 Auch mal in Schwarz-Weiß fotografieren

Konzertfotografie lebt eigentlich auch im Wesentlichen von den vielen bunten Farben (der Lichter). Dennoch können auch schwarz-weiße Fotos sehr reizvoll sein. Ich empfehle, beim Fotografieren den Kameramodus bereits auf Schwarz-Weiß zu stellen. So kann beim Kontrollblick auf den Monitor die Wirkung besser eingeschätzt werden. Wenn ihr im RAW-Format fotografiert, sind die Farb-Informationen ja nicht verloren; ihr könnt dann immer noch die Fotos auch in Farbe „entwickeln“.

Schwarz-Weiß-Fotografie ist aber nicht nur das Weglassen von Farbe. Es gilt vielmehr, Motive in Schwarz-Weiß zu sehen; der Fotograf, der dies beherrscht, wird auch in Motive, die für Schwarz-Weiß geeignet sind, und andere, die dadurch nicht gewinnen, bei denen die Farbe lediglich fehlt, unterscheiden können.
 
 
Abbildung 6.14: Die besondere Ausdrucksstärke schwarz-weißer Fotos (oder, zur gleichen Kategorie gehörend, Fotos in Sepia-Tönung) machen die Schwarz-Weiß-Fotografie zeitlos; sie ist immer noch „in“. Auch dieses Motiv des BAP-Gitarristen (Konzert am 24. August 2011 im Rahmen des Zeltfestival Ruhr in Bochum/Witten) verliert durch die Reduktion nichts; im Gegenteil, es gewinnt an (nostalgischem) Charme und Wirkung. Nikon D3S mit 1,4/85-mm-Nikkor. 1/160 Sekunde, Blende 2,5, ISO 1.250.

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(Foto © 2011: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 
 

Hinweis

• Manche Motive „verlangen“ regelrecht danach, in Schwarz-Weiß fotografiert zu werden.
• Andere hingegen wirken in Schwarz-Weiß und in Farbe gleichermaßen.
• Es gibt aber auch Motive, die besser nicht in Schwarz-Weiß fotografiert werden sollten, weil sie dadurch verlieren.

Es ist Aufgabe des Fotografen, herauszufinden, zu welcher Kategorie das jeweilige Motiv, das gerade fotografiert werden soll, gehört. Habt ihr euch für die Anfertigung von schwarz-weißen Fotos entschieden, so konzentriert euch bereits während der Aufnahmen darauf und stellt eure Bildanzeige entsprechend ein. Das schult euren Blick und hilft bei der Beurteilung, welche Konzertfotos wirklich in Schwarz-Weiß wirken und welche nicht.
 
 
Abbildung 6.15: Eines der wenigen Fotos, die sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe gleichermaßen wirken. Letztendlich bestimmen dann der Einsatzzweck (redaktionelle Nutzung in einer Zeitung oder in einem Musikmagazin, Veröffentlichung auf einer Fanpage etc.) und euer Geschmack, für welche Variante ihr euch entscheidet. Nikon D800 mit 2,8/70-200-mm-Nikkor bei verwendeter Brennweite 125mm. 1/640 Sekunde, Blende 5,0, ISO 800.

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(Foto © 2013: Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de)

 


Kommentare
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Portrait von Steve007
  • 09.11.2014 - 15:27

Vielen Dank für diesen weiteren Teil Deiner interessanten Reihe.

Portrait von MicroSmurf
  • 28.10.2014 - 15:10

Wieder sehr interessant. Vielen Dank.

Portrait von kons05
  • 17.10.2014 - 15:07

Vielen Dank für dieses interessante und informative Tutorial!

Portrait von ruebyi
  • 16.10.2014 - 22:10

Vielen Dank! ich freue mich auf die weiteren Folgen!

Portrait von mmaatthhiiss
  • 16.10.2014 - 22:04

Vielen Dank für das Tutorial!

Portrait von kw513143
  • 16.10.2014 - 21:49

Danke auch wenn ich nicht gerade "der Konzertfotograf" bin bietet diese Serie doch immer wieder interessantes und eine Vielfalt von Informationen

Portrait von Steinegger
  • 16.10.2014 - 18:02

Wieder einige gute Anregungen erhalten. Dankeschön

Portrait von BOPsWelt
  • 16.10.2014 - 17:47

Vielen Dank für den Teil 06 und die Tipps und Tricks. :-)

Portrait von KGFotoarbeiten
  • 16.10.2014 - 17:14

Danke für die weitere Folge dieses Tutorials

Portrait von Domingo
  • 16.10.2014 - 17:05

Auch Teil 6 ist wieder sehenswert. Vielen Dank.

Portrait von Caesarion2004
  • 16.10.2014 - 16:21

Vielen Dank für einen weiteren tollen, interessanten und informativen Teil dieser großartigen Reihe!

Portrait von figge
  • 16.10.2014 - 16:03

Danke für die weitere Folge dieser Serie.

Portrait von rocking_sid
  • 16.10.2014 - 15:47

Vielen Dank für das sehr informative Tutorial!

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teststefan