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Tutorialbeschreibung

Porträt- und Aktfotografie: 09 - Profis über die "Schulter schauen"

Porträt- und Aktfotografie: 09 - Profis über die "Schulter schauen"

Beobachten Sie aufmerksam einen Handwerker bei seinen Arbeiten, dann erkennen Sie automatisch Tricks und Kniffe, die schneller zum gewünschten Ziel führen. Auf diese Weise können Sie viel lernen, selbst wenn es dabei keine besonderen Erklärungen vom Fachmann gibt.

Beim Fotografieren verhält es sich nicht anders, deshalb möchten wir Sie einladen uns zu begleiten und drei Profi fotografen bei Ihrer Arbeit zu beobachten. Wir beschreiben die jeweiligen Arbeitsweisen und ergänzen diese mit den Aussagen der Fotografen. Vielleicht gewinnen Sie dadurch neue Einsichten, die Ihnen bei Ihren eigenen Aufnahmen helfen.


Fotograf: Stefan Gesell

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Ein Tag mit Shooting-Star Stefan Gesell

Wer es in nur fünf Jahren von „null“ zu einem 100-seitigen Fotobildband mit den Maßen 65 cm x 45 cm in einer limitierten Auflage von 99 Stück zu einem Preis von 5.000 Euro bringt, der ist schon ganz „weit oben“ angekommen.

Einem solchen Mann wollten wir bei der Arbeit über die Schulter schauen, um Ihnen als Leser zu zeigen, wie ein echter Profi an die Aufgabe herangeht.

Wie bei vielen Situationen im realen Leben funktioniert das mit der Idee schneller, als die anschließende Umsetzung. Die ersten Zweifel und Bedenken tauchten auf, als wir recherchiert hatten, dass nahezu in jedem Fachmagazin zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung bereits ein Artikel über „Stefan Gesell und seine außergewöhnlichen Bilder“ veröffentlicht wurde.

Zweifel und Bedenken sind bei jeder Aufgabe, übrigens auch bei der Realisierung einer Bildidee, die nur denkbar schlechtesten Ratgeber, deshalb weg damit. Wir beherzigten unsere eigene Erkenntnis und haben Stefan Gesell mit unserer Anfrage konfrontiert. Ein einfaches „JA“ hätte uns schon begeistert, aber wir bekamen wesentlich mehr.

Stefan Gesell vereinbarte mit uns gleich ein exklusives Fotoshooting mit zwei Models an einem Sonntag ohne Zeitbegrenzung in seinem Fotostudio.

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Surreales Werk mit besonderer Ausstrahlung – Fotograf: Stefan Gesell


 

Vorgespräche mit wichtigen Erkenntnissen

Stefan Gesell ist ein Profi, deshalb achtet er auch auf die kleinen Dinge, wie z.B. eine ausreichende Zahl an Getränken und etwas Gebäck, die zu einer „Wohlfühlatmosphäre“ beitragen.

Nun ist Kommunikation angesagt, denn wir Autoren haben viele Fragen an den Fotografen und umgekehrt möchte Stefan Gesell mehr über unsere Vorstellungen zum Ablauf des Tages erfahren.

Den Stil seiner Bilder bezeichnet er als „experimentelle, surreale Aktfotografie“. Dennoch sieht sich Stefan Gesell nicht als Fotograf, sondern als Künstler, der anstelle des Pinsels die Kamera verwendet. Folgerichtig ist ihm auch „völlig egal“, was der Betrachter von seinen Bildern hält.

Nun mögen Sie als Leser über diese und weitere Aussagen von Stefan Gesell etwas erstaunt sein und je nach Mentalität den Kopf schütteln oder sich an die Stirn tippen.

Doch bedenken Sie, außergewöhnlich kreative Werke gelingen nur Menschen, die „Ecken und Kanten“ haben, die etwas „abgehoben“ sind und so von ihren Ideen überzeugt, dass es da keinen Raum für Selbstzweifel gibt.

Die daraus resultierende Erkenntnis ist eigentlich ganz einfach: Der „angepasste und langweilige“ Typ wird sicherlich nur Fotos mit den immer gleichen Attributen schießen. Möchten Sie das ändern, müssen Sie genau hier die „Schraube ansetzen“.

 
Eine weitere Aussage Stefan Gesells kann Ihnen bei Ihren eigenen Aktaufnahmen vielleicht weiterhelfen:

„Gute Aktaufnahmen gelingen nur, wenn der Fotograf „voyeuristische“ und das Model „exhibitionistische“ Neigungen hat.“ Nach kurzer oder auch längerer Überlegung kann man da nur zustimmen.

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Die ganz persönliche Bildsprache von Stefan Gesell“ – Fotograf: Stefan Gesell


 

Spontan oder geplant?

Bei Stefan Gesell sind die Ideen für ein Shooting ausnahmslos sorgfältig geplant. Dabei kann es vorkommen, dass sie lediglich in seinem Kopf gespeichert sind, oder aber er erstellt mehrere Skizzen.

Außerdem müssen die vielfältigen und nicht alltäglichen Accessoires, die wesentlich zur Gestaltung des geplanten Bildes beitragen, rechtzeitig herbeigeschafft werden. So etwas können Sie nicht mal schnell „aus dem Hut zaubern“.

Auf unsere Frage, woher er die Ideen für seine Fotos nimmt, bekamen wir eine humorvolle Antwort, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten: „Ich wurde von Außerirdischen entführt, ich kann mich noch ganz genau erinnern, die hatten alle rote Köpfe und haben mir meine Fotoszenen vorgespielt.“

Übersetzt heißt das, er entwickelt immer wieder neue kreative Ideen, ähnlich einer Quelle, die nie versiegt.

Hier kann unser Tipp natürlich nicht lauten: Besteigen Sie einen Berggipfel und lassen Sie sich auch von Außerirdischen entführen. Alternativ arbeiten Sie permanent an eigenen ausgefallenen kreativen Ideen. Bestenfalls entwickeln Sie dabei eine eigene „Bildsprache“, mit der Sie Erfolg haben.


Die Models

Wie zuvor bereits erklärt, sind die Posen, die später zum fertigen Bild führen, im Kopf von Stefan Gesell visuell fest verankert.

Deshalb braucht er dafür Models, die seine Vorstellungen auch wirklich umsetzen können. Sie müssen einfach zu der Idee passen. Es ist aus seiner Sicht keinesfalls möglich, jedes beliebige Model für eine bestimmte Szene einzusetzen. Die beiden Models Kiko und Rassamee erfüllen diese Voraussetzungen, denn mit ihnen wurden bereits mehrere erfolgreiche Produktionen realisiert.

Die Models haben sich selbst geschminkt und dabei natürlich den Stil den Wünschen von Stefan Gesell angepasst. Die Arbeiten von VisagistInnen stehen bei ihm nicht „hoch im Kurs“, da bei entsprechender Zusammenarbeit in der Vergangenheit oft sehr unterschiedliche Sichtweisen aufeinanderprallten.

Im Extremfall darf sich ein Model wieder abschminken, wenn Stefan Gesell ein nachträgliches Schminken mit Photoshop als die bessere Lösung ansieht als die Arbeit einer Visagistin, die sich profilieren will.

Diese „harte Haltung“ und das Festhalten an der eigenen Idee und Vorstellung ist ein weiterer „Baustein“ für seine wirklich erfolgreichen Fotos. Mit ständigen Kompromisslösungen entstehen seiner Meinung nach eben keine guten Fotos, höchstens einmal sogenannte „Zufallstreffer“.

Für Sie als ambitionierten Amateurfotograf bedeutet das, möchten Sie ein besonderes Foto erstellen, dann arbeiten Sie nur mit einem guten Model, das Sie bereits kennen und mit dem Sie auf gleicher „Wellenlänge“ kommunizieren. Das Shooting mit der unerfahrenen Freundin von „nebenan“ oder Ihrer Friseurin ist da weniger geeignet. Außerdem sind sehr gute Photoshopkenntnisse nicht nur von Vorteil, sondern zwingend notwendig.

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Faszinierend und provozierend“ – Fotograf: Stefan Gesell


 

Die Aufnahmen

Beim ersten Set sind die Models mit einem vorher ausgewählten Outfit ...

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Die Auswahl für das endgültige Bild – Fotograf: Stefan Gesell


 
... sowie den dazugehörigen Accessoires ausgestattet.

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Ausgangsbild für einen „echten Gesell“ – Fotograf: Stefan Gesell


 
Sie werden vor einem grauen Kartonhintergrund platziert (Set 1).

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Set 2:

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Ein Blick auf das derzeitige Studio von Stefan Gesell, das zwei Sets gleichzeitig erlaubt. Stefan plant bereits wieder, in ein größeres Studio umzuziehen. – Fotograf: Harald Heim

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Ein Striplight mit abgenommenem Frontdiffusor und Gitterlamellen wird rechts fast seitlich hinter den Models positioniert und liefert das Hauptlicht. Ein Durchlichtschirm von vorne links dient als schwaches Aufhelllicht, das zwei Blenden schwächer ist als das Hauptlicht. Links hinten steht ein Beauty Dish, der etwa eine Blende schwächer als das Hauptlicht ist und einen Spot auf den Hintergrund erzeugt. Für die Kameraeinstellungen verwendet Stefan Gesell keinen Belichtungsmesser, sondern macht einige Probeaufnahmen, kontrolliert diese auf dem Histogram der Kamera und stellt die Blende entsprechend ein.

Es folgen geringfügige Korrekturen an den Scheinwerfern der Blitzanlage, zwei, drei weitere Probeaufnahmen und Stefan Gesell hat seine Kameraeinstellungen gefunden. Diese sind bei unseren Beispielen: manueller Modus, ISO 100, Verschlusszeit 1/125 Sekunde, Blendenwert 7,1.

Stefan Gesell erläutert den Models das Konzept des Bildes: zwei Frauen, die sich lieben, eine versucht verzweifelt die andere aufzuheben, die bewusstlos am Boden liegt.

Es dauert zwei bis drei Minuten, bis Stefan mit beiden Models die Posen ausgearbeitet hat. Er erklärt detailliert die einzelnen Elemente jeder Pose, während die Models diese zeitgleich umsetzen und von ihm korrigiert werden.

 
Spätestens zu diesem Zeitpunkt kommt die gnadenlose Erkenntnis, dass eine solche Fotosession mit ungeübten Models völlig aussichtslos ist. Denn schon nach zehn Aufnahmen und einem Standortwechsel ist Stefan Gesell davon überzeugt, dass er das richtige Foto „im Kasten“ hat.

Für das zweite Set soll Model Rassamee vor einem einfachen Hintergrund allein posieren. Geändert wird die Frisur, der Körper wird mit Öl eingerieben und ein paar rote High Heels haben ihren Auftritt.

Für die typische „Gesell-Belichtung“ kommt das genannte Striplight als Hauptlicht von links vorne im 30-Grad-Winkel zum Einsatz. Dieser Blitz wirft einen Schatten vom Model auf den Hintergrund. Auf der rechten Seite steht eine Styroporwand, rechtwinklig zum Hintergrund, als Reflektor für das Striplight.

Die Kameraeinstellung belässt er nach wenigen Probeaufnahmen bei 1/125 Sekunde und Blende 7,1.

Auch hier sind nur wenige Anweisungen notwendig. Das ist der unschätzbare Vorteil, wenn Model und Fotograf schon vielfach zusammengearbeitet haben. Es herrscht eine fast „wortlose Verständigung“ zwischen Stefan und seiner Ehefrau Rassamee.

Einige Aufnahmen später ist Stefan Gesell überzeugt, das seinen Vorstellungen entsprechende Bild sei bereits dabei. Allerdings gesteht er auch, dass er ähnliche Bilder bereits mehrfach gemacht hat.

Überrascht hat uns seine Auskunft, dass er nach Auswahl eines Bildes alle anderen Bilder desselben Sets löscht und nicht aufhebt. Dies unterstreicht seine Einstellung, keine Kompromisse einzugehen.


 

Finish mit Photoshop

Wenn Sie sich die Bilder auf www.fotosym.de genau anschauen, dann ist es nicht immer auf Anhieb zu erkennen: Studioaufnahme, meist Lowkey, mit realer Außenaufnahme oder Textur zusammengefügt und anschließender Ausarbeitung in Photoshop.

Das ist auch gut so, gibt es Stefan Gesell doch die Möglichkeit, den gesamten Spielraum von Fotografie und Bildbearbeitung für seine Werke zu nutzen.

Die Studioaufnahme wurde perfekt kombiniert, selbst die kritische Überprüfung von Tiefenschärfe, Schatten und Helligkeit lässt keinen Zweifel aufkommen.

Die Illusion ist gelungen. Wer sich als naiver Betrachter über die Entstehung des Bildes Gedanken machen sollte, kommt zwangsläufig zu dem Ergebnis: Der Künstler hat mit aufwändigem Equipment nachts den Wald ausgeleuchtet und die Models dort fotografiert.

Als Leser dieses Buches kennen Sie dagegen das Ausgangsbild und wissen, da muss es einen anderen Weg zum gewünschten Ergebnis geben. Aber auch die Annahme, Stefan Gesell habe die Models aus der Aufnahme freigestellt und sie anschließend in die Waldszene „eingebaut“, ist nicht die richtige Schlussfolgerung.

Tatsächlich wird hier mittels Füllmodus von Ebenen gearbeitet, anschließend noch etwas „Feintuning“ betrieben, und das Werk ist vollendet. So die saloppe Kurzbeschreibung. Eigentlich ist es doch etwas zeitaufwändiger.

 
Wie Sie zu einem ähnlichen Ergebnis mit dieser Technik der Bildbearbeitung gelangen, wird Ihnen Co-Autor Harald Heim in Kapitel 14, „Montage und Komposition“, ausführlich erklären.

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Experimentelle, surreale Aktfotografie“ ist die treffende Bezeichnung für das Ergebnis von Set 1 – Fotograf: Stefan Gesell


 
Das Ergebnis von Set 2 – Fotograf: Stefan Gesell

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Diese Arbeitsweise könnte Sie dazu verleiten, einfach mal ein mittelmäßiges Foto zu nehmen und es mit dieser Technik „aufzupeppen“. Genau das wäre dann der Weg, den Stefan Gesell nicht beschreitet. Bei ihm muss bereits das Ausgangsfoto exakt seinen Vorstellungen und Ansprüchen genügen, also kurzum „perfekt“ sein. Anderenfalls kommt es für eine Bildbearbeitung nicht infrage. Für das zweite Bild soll Model Rassamee vor einer verwitterten, stark strukturierten Wand stehen. Dafür wird eine entsprechende Aufnahme mit der zuvor kurz beschriebenen Technik angewendet. Diesmal werden zwei kombinierte Texturen anstelle eines Waldbildes benutzt.

 
Der Eingangsflur des Studios, in dem elf großformatige Bilder Gesells hängen – Foto: Harald Heim

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Kay Michael Kuhnlein (rechts) im Gespräch mit Stefan Gesell (links) – Foto: Harald Heim

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Bei den Kreationen von Stefan Gesell ist das mystische Zusammenspiel von Licht, Schatten und Model das eigentliche Erfolgsrezept.

Dabei können Licht und Schatten mit dem Model konkurrieren oder ein harmonisches Ganzes bilden.

 
Letztendlich überlässt der Künstler es dem Betrachter, was er in dem Bild erkennt oder eben auch nicht.

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Die Aufnahme soll bewusst provozieren – Fotograf: Stefan Gesell


Sie möchten etwas lernen von Stefan Gesell?

Ja, das lässt sich realisieren. Er veranstaltet Workshops, bei denen Sie nicht nur „hinter die Kulissen“ schauen dürfen, sondern selbst aktiv fotografieren. Auch die abschließende Bildbearbeitung bleibt kein Geheimnis, sie wird Ihnen verständlich erklärt.

Besuchen Sie www.fotosym.de, und informieren Sie sich dort über die Termine und Kosten.


 

Wir fragen – Stefan Gesell gibt Antworten

Wer jemals die Gelegenheit hat, Stefan Gesell bei der Arbeit zu beobachten, erhält den Eindruck, das sei „spielerisch einfach“. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn die Hauptarbeit ist die kreative Gestaltung, diese sieht man nicht auf den ersten Blick, sie zeigt sich jedoch im eindrucksvollen Endergebnis.

Es folgen noch einige Statements von Stefan Gesell, die seine ganz persönliche Sichtweise zur fotografischen Arbeit aufzeigen:

AUFTRAGSARBEITEN: Der Auftraggeber sollte sich vorher mit meinen Arbeiten vertraut gemacht haben. Denn bei Auftragsarbeiten gibt es keine Kompromisslösungen, der Kunde will entweder die Bilder, wie ich sie mache, oder er verzichtet darauf.

BILDQUALITÄT: Leute fragen mich: Wann ist ein Bild gut? Dann sage ich: Das ist doch ganz einfach zu beantworten. Wenn es dir selber gefällt! ... Denn ich mache meine Bilder nicht für die Menschheit. Ich mache die Bilder für mich.

WEITERENTWICKLUNG: Jeder Fotograf / Künstler muss sich weiterentwickeln, anderenfalls wird der Erfolg ausbleiben.

HUMORVOLLE ZWISCHENBEMERKUNG: Je mehr du fotografierst, desto seltener bis du selbst drauf.

BILDAUSSAGE: Ich möchte als Künstler etwas darstellen und nicht einfach abfotografieren. Meine Bilder sollen Emotionen wecken.

REPRODUZIERBARKEIT SEINER ARBEITEN: Ich werde oft gefragt: Wie machst du das? Wie wird das fotografiert? Ich kann es ihnen nicht sagen. Ich weiß es selbst nicht... Manchmal sind es kleine Faktoren, die ein Bild so und nicht anders entstehen lassen. Mache ich das gleiche Bild noch einmal, kommt etwas anderes dabei heraus.

EIGENE WORKSHOPS: In meinen Workshops erhalten die Teilnehmer Anregungen und Inspirationen für ihre eigenen Ideen, keine Anleitung zu „kleinen Gesells“.

HUMORVOLLER KOMMENTAR ZU TEILNEHMERN SEINER WORKSHOPS: Es gibt Teilnehmer, die drücken den Auslöser, schauen auf den LCD der Kamera, drücken erneut den Auslöser und schon folgt der nächste Blick auf den LCD. Und so weiter. Solche Teilnehmer frage ich dann schon mal, ob sie an einer motorischen Störung leiden.

 
Galaktisch gut“ – Fotograf: Stefan Gesell

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Outdoorshooting mit Krolop & Gerst

Die Neue Mainzer Straße in Frankfurt am Main gegen 5 Uhr morgens war der Schauplatz des Shootings von Martin Krolop und Marc Gerst. Die Vorbereitungen dauerten 15 Minuten. Das Shooting zogen Krolop & Gerst in 45 Minuten durch, wobei 400 Fotos geschossen wurden. Es entstanden insgesamt 20 Fashionporträts, von denen wir hier einige zeigen werden. Eine Visagistin stylte das Model einige Stunden vorher in Köln. Model Ella frischte ihr Make-up nach Eintreffen an der Location nochmals selbst auf. Die Kleidungsstücke stammten überwiegend vom Model, den Rest steuerten die Fotografen bei. Obwohl eigentlich zwei Outfits eingeplant waren, entschied man sich spontan, doch nur eines zu verwenden.

Es handelte sich bei diesem Shooting nicht um einen kommerziellen Auftrag, sondern um ein „free project“ zur Erweiterung des Portfolios der Fotografen. Die Bildidee bestand darin, das Model in modisch-lässiger Kleidung ohne oder mit schicker Handtasche auf einer dreispurigen Einbahnstraße vor dem Hintergrund der Hochhäuser des Frankfurter Finanzzentrums zu fotografieren. Obwohl auch vereinzelt Brustporträts entstanden, lag der Fokus auf Ganzkörperaufnahmen mit viel Hintergrund.

Da immer wieder Autos angebraust kamen, musste das Shooting fortwährend unterbrochen werden. Dies brachte Fotograf und Model aber nicht aus dem Konzept, genauso wenig wie die Zurufe verschiedener Autofahrer, die entweder mitmachen wollten oder ihre Begeisterung äußerten. So kam es zu Dutzenden Sessions mit ca. 10–20 Fotos, weil wir die Straße schnell wieder räumen mussten. Einige Fotos entstanden auch am Straßenrand.

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Martin Krolop fotografiert, während Kadus den Q-Blitzkopf mit Durchlichtschirm mittels Boom-Stick hält und den Generator des Blitzes per Schultergurt umhängen hat. Der Blitz wurde per Funk ausgelöst. – Foto: Harald Heim


 

Equipment und Einstellungen

Martin Krolop schoss die meisten der Fotos, wobei er einen oder zwei Blitze und drei verschiedene Objektive einsetzte. An Objektiven kamen unter anderem ein Canon 24 mm/1.4, 85 mm/1.2 II, 16–35 mm/2.8 II und gegen Ende ein 24 mm/3.5 Shift-Tilt-Objektiv zum Einsatz, das Martins Steckenpferd ist. Vereinzelt machte er auch Available-Light-Aufnahmen ohne Blitz. Marc Gerst und Assistent Kadus fotografierten zwischendurch immer wieder zusätzlich bei vorhandenem Licht. Unbearbeitete Aufnahme mit Q-Blitz (von vorne rechts) und Durchlichtschirm. Durch den niedrigen Blendenwert wurde der Hintergrund relativ weich gezeichnet. – Fotograf: Krolop & Gerst

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Model Ella läuft über die Straße. – Foto: Harald Heim

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Daneben wurden drei Canon 5D Mark II Kameras, zwei Canon 580EX Kompaktblitzgeräte und ein mobiler Ranger Quadra Blitzkopf von Elinchrom, auch kurz Q genannt, verwendet, der auf 100 Ws gedrosselt war. In einer Einstellung wurde der Q mit einem weißem Durchlichtschirm bestückt, in einer anderen mit einem schwarzen Reflexschirm mit silberner Fläche. Der Q wurde per Funk gezündet und beleuchtete das Model fast frontal bis 45 Grad. Er wurde ein bis zwei Meter über dem Model mit einem „Boom-Stick“, einem tragbaren Ausziehstativ, platziert.

Dazu meinte Martin, dass für Dreibeinstative normalerweise eine Genehmigung der Stadt bzw. Gemeinde erforderlich sei. Mit Boom-Sticks kann man diese Auflage allerdings umgehen.

Die für den manuellen Kameramodus benötigte Blende ermittelte Marc Gerst mit einem Belichtungsmesser, den er drei Meter vom Blitz aufstellte, während Martin diesen auslöste. Dieser Abstand blieb dann auch später zwischen Model und Blitz unverändert. Die Lichtintensität hätte zwar auch an der Kamera justiert werden können, aber stattdessen bat Martin den Blitzträger, näher zum Model zu gehen oder sich von diesem zu entfernen. Blitzaufnahmen erfolgten mit ISO 400 und Blende 2.8. Für die Aufnahmen ohne Blitz wurden ISO 1.600 und eine Blende bis zu 1.2 verwendet.

 
Marc und Kadus hielten die Canonblitze auf Kopfhöhe im 45-Grad-Winkel in einer Diagonale vor und hinter dem Model. Die Kamera steuerte den vorderen Canon 580EX per TTL-Kabel an, während der hintere 580EX mit manueller Einstellung vom eingebauten Lichtsensor ausgelöst wurde. Der hintere Blitz diente dazu, einen Lichtsaum beim Model zu bewirken. In einer anderen Einstellung wurde nur ein 580EX 45 Grad von links vorne eingesetzt.

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Kadus fotografiert, während Martin den Q-Blitzkopf mit silbernem Reflexschirm hält. – Foto: Harald Heim


 
Originalfoto mit den beiden 580EX Kompaktblitzgeräten belichtet. Der vordere Blitz hellte das Model auf, während der hintere Blitz lediglich einen Lichtstreifen rechts an Jacke und Haar erzeugte. – Fotograf: Krolop & Gerst

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Das Model

Martins Umgang mit Model Ella war kumpelhaft. In den Pausen scherzte er mit ihr, übte aber auch Kritik, die das Model gelassen hinnahm. Unter anderem zeigte er ihr anhand von Bildern auf dem Kameradisplay, worauf sie bei den nächsten Aufnahmen achten sollte.

Er gab dem Model knappe verbale Anweisungen, die er manchmal auch durch das Vorführen der Pose unterstrich. Das Model setzte die Anweisungen meist schnell und wunschgemäß um. Model und Fotograf waren aufgrund einer bestehenden Zusammenarbeit bereits aufeinander eingespielt.

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Kadus und Marc halten jeweils ein Canon 580EX Kompatkblitzgerät, während Martin fotografiert. – Foto: Harald Heim


Model Ella posierte die meiste Zeit stehend, durfte aber auch ein paar Mal quer über die Straße laufen sowie lässig auf den Fotografen zugehen, während dieser in schneller Folge Serienbilder schoss. Wenn das Model sich bewegte, liefen Kadus und Marc mit den beiden 580EX Blitzen synchron dazu mit, damit der Abstand der Blitze zum Model konstant blieb.

 
Martin machte verschiedene Fotos nahe oder weiter entfernt vom Model, entweder auf Kopfhöhe, kniend oder sogar auf dem Boden liegend. Zwischendurch fotografierte er immer wieder, indem er die Kamera knapp über dem Boden hielt, ohne dabei durch den Sucher zu sehen.

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Kadus beim Fotografieren mit vorhandenem Licht bei ISO 1.600 und Blende 1.8. – Foto: Harald Heim


In den kurzen Sessions arbeitete das Team zügig und konzentriert. In den unfreiwilligen Shootingpausen herrschte dagegen eine lockere Stimmung. Man merkte, dass alle Beteiligten routiniert vorgingen, aufeinander eingespielt waren und sich auch von auftretenden Problemen nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Erläuterungen

Auf die Frage, ob er sich die Einstellungen vor dem Shooting überlegt hätte, meinte Martin Krolop, dass dies nicht nötig sei, da er ein Repertoire an verschiedenen Einstellungen hätte, die er oft bei solchen Shootings anwende.

Üblicherweise mache er aber nicht so viele Aufnahmen wie heute, da bei mehr Vorarbeit weniger Fotos notwendig würden. Doch aufgrund der Gegebenheiten und der niedrigeren Tiefenschärfe mancher Einstellungen wolle er sichergehen, genügend brauchbare Aufnahmen zu erhalten.

Auch sei, anders als heute, fast immer ein Visagist dabei – gerade bei Porträtaufnahmen –, und mehrere Outfits würden bei so einer Gelegenheit zum Einsatz kommen. Wenn man spezielle Kleidung für ein Shooting haben möchte, gab Martin den Tipp, solle man bei Boutiquen oder Modedesignern anfragen. Diese wären oft bereit, für Fotos Kleidungsstücke und Accessoires auszuleihen. Allerdings machten die Verleiher dann meist Vorgaben für die Fotos, an die man mehr oder weniger gebunden sei. Insgesamt betrachtet war das Shooting sehr interessant und lehrreich. Wir hatten nicht erwartet, dass Krolop & Gerst in einem so kurzen Zeitraum mit viel Equipment und Assistenten, eine so große Zahl von Fotos machen würden, von denen viele als sehr gelungen bezeichnet werden dürfen.

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Tilt-Shift-Objektiv sowie 580EX Kompaktblitz von vorne links. Die Schärfeebene verläuft nicht parallel zum Kamerasensor wie bei normalen Objektiven, sondern ist nach hinten gekippt. – Fotograf: Krolop & Gerst


 
Das Ergebnis des Shootings:

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... vier interessante ...

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... Streetporträts ...

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... mit verschiedenen Bildbearbeitungsstilen.

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Foto und Bearbeitung: Krolop & Gerst


 

Indoorshooting mit Tom Rider

Als Tom Rider mir von seinem anstehenden Shooting in einem Schloss berichtete, entschloss ich mich spontan, ihn zu fragen, ob ich dabei sein könnte. Tom Rider war sofort einverstanden. Model Christin alias „Süßer Engel“ willigte ein, nachdem geklärt war, dass kein Video gedreht würde, das demzufolge auch nicht auf YouTube landen könnte.

Das Shooting fand von 11 Uhr bis 15 Uhr 30 in Niederraunau in der Nähe von Ulm statt. Model Christin war am Tag zuvor angereist und wurde vor dem Shooting zwei Stunden lang von einer Visagistin nach Toms Vorgaben gestylt. Währenddessen baute Tom sein Equipment auf.

Tom erzählte, dass er verschiedene Locations an der Hand habe, darunter noch andere Schlösser. Aber auch Museen, Gourmetlokale, Theater und Galerien seien seine bevorzugten Schauplätze. Er versuche sich mit den Besitzern zu arrangieren, indem er sie für seine Fotos erwärme oder als Gegenleistung seine fotografischen Dienste anbiete. In manchen Fällen zahle er auch eine überschaubare „Locationfee“.

Manche Locationbesitzer befürchten allerdings Interventionen ihrer Ehefrau oder haben Angst ums Renommee, wenn Betrachter der Aktaufnahmen ihre Räumlichkeiten auf den Fotos wiedererkennen.

Häufig shootet Tom mit einem anderen Fotografen gemeinsam, wobei man sich bei den Aufnahmen stundenweise abwechselt. Es werden dann auch meist zwei Models gebucht. Dies macht Sinn, denn durch den zweiten Fotografen reduzieren sich die Kosten, und eine helfende Hand ist immer da.

Er bittet die Models immer, einen Tag vorher anzureisen. Damit geht Tom sicher, dass sie auch pünktlich erscheinen. Somit fallen Kosten für Reise, Übernachtung, Location, Visagistin und Bildbearbeitung an, im Einzelfall gibt es noch eine geringe Modelgage.

 
Aufgrund seiner ansprechenden Fotos und Locations, die er den Models bieten kann, besteht eine entsprechend große Anfrage seitens der Models. Shootings im Fotostudio sind nicht sein Ding. Schöne, nicht alltägliche Locations werden seiner Erfahrung nach sowieso von den meisten Models bevorzugt.

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Fotograf: Tom Rider


 
Tom Rider ist seit 25 Jahren Konzertfotograf und hat alle möglichen Stars von AC/DC bis ZZ Top, Madonna, die Stones und Michael Jackson fotografiert. Vor wenigen Jahren entdeckte er durch einen befreundeten Fotografen sein Faible für die Aktfotografie.

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Set „Türrahmen“ – Foto: Tom Rider



 
Inzwischen kann er Veröffentlichungen in Kalendern, Fotomagazinen und Fine-Art-Publikationen vorweisen. Die Zeitschrift Penthouse druckte seine Aktbilder in einer Ausgabe inklusive Cover.

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Eine Softbox von hinten, die sich im roten Raum befindet, erzeugt einen Lichtsaum links am Model. Eine zweite Softbox steht 45 Grad links vorne. Der Spotvorsatz rechts außen hat in diesem Fall keine Wirkung, da das Model im Türrahmen steht. Ein Ventilator auf einem Stuhl bringt leichten Wind ins Haar. – Foto: Harald Heim


Das Shooting

Tom machte rund 700 Fotos während des vierstündigen Shootings. Er meinte, dass er zehn Fotos für sich selbst rauspicke und zehn Fotos vom Model aussuchen lasse. Da Überschneidungen meist sehr gering sind, erfolgt dann bei 15 bis 20 Fotos eine Bildbearbeitung.

Tom Rider benutzte eine Nikon D2X Kamera und zwei Objektive. Die meiste Zeit war ein Standardzoomobjektiv (35–135 mm/3.5–4.5) an der Kamera. Für manche Fotos verwendete er auch ein 200 mm Teleobjektiv.

Das Shooting wurde an sieben Sets innerhalb des Schlosses durchgeführt. Zu jeder Location suchte Tom gemeinsam mit dem Model neue Schuhe, Dessous und Accessoires aus.

Tom startete bei jedem Set mit Dessousfotos. Dann ließ er das Model nach und nach Kleidungsstücke ablegen. Gegen Ende jedes Sets inszenierte er schließlich Aktfotos ohne Kleidungsstücke.

 
Er gab präzise Anweisungen für jede Pose vor, und zwar verbal, mittels Vormachen oder mit Hilfe von Beispielfotos. Zwischendurch korrigierte er das Model, etwa wenn die Hüfte nicht zur Geltung kam oder eine Hautfalte störte. Ein paar Mal berichtigte er per Hand die Arm- oder Fußstellung des Models.

Einige der Posen kannte ich bereits von seinen Bildern. Dazu sagte Tom: „Es gibt sehr wenige Mädels, die sich professionell in Szene setzen können. Diese Models posen gigantisch, bewegen sich selbstständig vor der Kamera und besitzen eine variantenreiche Mimik. Von denen schaue ich mir einiges ab und zeige das denjenigen Mädels, die es weniger drauf haben.“

Tom äußerte auch seine Vorliebe für arrogante, katzenhafte Gesichtsausdrücke, welche für ihn Erotik ausstrahlen, und forderte das Model unter anderem auf, verführerisch zu posen.

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Set „Roter Raum“: Ein Blitz mit Spotvorsatz von rechts erzeugt an der Wand einen Schatten vom Model. – Fotograf: Tom Rider


 
Lichtaufbau: Neben dem Spotvorsatz (rechts außen) wurden zwei Softboxen und ein Goldreflektor (links außen) eingesetzt. Nicht zu vergessen das Tageslicht, das durch die Fenster fiel. – Foto: Harald Heim

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Weiteres Bild im roten Raum – Fotograf: Tom Rider

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Lichtsetzung

Es kamen drei Studioblitzgeräte, zwei rechteckige Softboxen, ein Spotvorsatz, eine Wabe auf einem Standardreflektor sowie die goldene Seite eines großen Sunbounce-Reflektors zum Einsatz.

Durch die vielen großen Fenster des Schlosses wurde zusätzlich bei fast allen Aufnahmen Tageslicht eingefangen. Blitzlicht oder Reflektor dienten bei manchen Aufnahmen lediglich zur Aufhellung der vom Fenster weggedrehten Körperpartien des Models.

Teilweise steigerte Tom die Leistung eines Blitzes bewusst und richtete die Softbox zur Decke, um mit der Deckenreflexion zu arbeiten. Den Spotvorsatz setzte Tom entweder als Haarlicht ein oder, um einen klar definierten Schatten an der Wand zu erzeugen.

Während des gesamten Shootings veränderte und optimierte Tom Rider eifrig die Einstellungen und Positionen der Blitzgeräte. Er orientierte sich dabei am Display der Kamera. Nach eigener Aussage stellt er das Licht intuitiv ein.

Tom blieb ständig in Bewegung, machte Fotos von verschiedenen Standpunkten aus, liegend, kniend, aber auch stehend in gebückter Haltung. Am Ende war er schließlich erschöpfter als das Model.

Set „Fliederfarbener Raum“. Bild 1: Tageslicht von links und Softbox von rechts.

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Bild 2: Mit Zoomobjektiv von außerhalb des Raums fotografiert. Links von der Tür stand eine Softbox im Raum. Tageslicht fiel hinten links durch das Fenster. – Fotos: Tom Rider

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Tom Riders Credo

Tom Rider erläuterte mir anhand von sieben Stichpunkten seine Einstellung zur Aktfotografie:

• Die gelungene Kombination aus erstklassigem Model und interessanter Location ist die Basis für meine Aktfotografie.
• Eine gute Visagistin erspart viel Nachbearbeitung. Dennoch gibt es kaum noch ein Foto von mir, bei dem ich nicht eine Stunde am Computer nachgeholfen habe.
• Sich ändernde Licht- und Raumverhältnisse sind für mich der spezielle Reiz der Onlocation-Fotografie. Die Vorbesichtigung einer Location ist sehr wichtig, hilft aber letztlich nur bedingt.
• Ich setze weniger auf Technik, mag keine Theorie und „Fachgesimpel“. Diese ersetzen nicht den Blick und das Gespür des Fotografen. Ich kann im Display erkennen, ab wann das Foto stimmungsmäßig und lichttechnisch passt.
• Selbst ist der Fotograf, d.h. allein mit dem Model ist es mir lieber. Viele Personen am Set sind nicht förderlich für die Intimität eines Aktshootings. Deswegen ist viel Bewegung angesagt, wenn ich mich um jede Klammer, um Licht, Aufheller etc. selbst kümmern muss.
• Muskelkater für Model und Fotograf sind bei mir Pflicht für ein gutes Shooting. Fehlt der Muskelkater am Folgetag, dann war es kein gutes Shooting.
• Fotografieren ist ein Knochenjob, alles andere als erotisch. Da wird wenig gesprochen oder gar rumgeblödelt, sondern auf gute Bilder hingearbeitet. Anspannung und Konzentration legen sich erst nach dem letzten Druck auf den Auslöser. Die Begeisterung kommt erst beim Sichten der Bilder am Rechner auf, wenn die Früchte der Arbeit auf Platte fixiert sind.

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Beleuchtet wurde diese Szene mit einem frontalen Spotvorsatz von vorne und einer Softbox 45 Grad von links hinten. – Foto: Harald Heim


 
Set „Türrahmen 2“ – Fotograf: Tom Rider

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Fazit

Tom Rider produziert mit seiner Philosophie „Hübsches Model in luxuriöser Umgebung“ viele „Hinguckerfotos“, die viele Männerherzen höher schlagen lassen und typisch für Magazine wie Playboy und Penthouse sind.


Hinweis zur Tutorialserie Porträt- und Aktfotografie

Das ist ein Auszug aus dem Buch Porträt- und Akttfotografie mit freundlicher Genehmigung der Autoren/Urheber: Kay Michael Kuhnlein (www.kad-digital.de) und Harald Heim (www.thepluginsite.com).

Eine ausführliche Auflistung aller beteiligten Fotografen und Models findest du hier: Quellen zu Porträt- und Aktfotografie

Kommentare
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Portrait von Der_w__
  • 09.02.2016 - 20:36

Danke für die vielen Tips.

Portrait von Hefti128
  • 27.07.2015 - 21:48

Danke für die Einblicke in verschiedene Arbeitsweisen.

Portrait von oettschi
  • 25.03.2015 - 11:03

Vielen Dank für die interessanten Hinweise!

Portrait von Tommy1.1
  • 14.03.2015 - 19:28

Besten Dank für das Tutorial.

Portrait von chris843
  • 02.03.2015 - 22:32

Vielen Dank für die Interessanten Einblicke

Portrait von ICEMANN
Portrait von Edwalder
  • 24.02.2015 - 22:00

Klasse Doku aber bitte kneif mich mal einer .... Hab ich Teil 10 verpasst ? Aua......

Portrait von pallasathena
Portrait von Dineria
  • 23.02.2015 - 21:33

"Je mehr du fotografierst, desto seltener bis du selbst drauf." - Da ist was dran...! :-)

Portrait von Hanniball987
  • 23.02.2015 - 21:13

Vielen Dank in den Einblick in professionelle Herangehensweisen

Portrait von Monti7
  • 23.02.2015 - 18:59

Wie immer sehr präzise erklärt. Vielen Dank!

Portrait von figge
  • 23.02.2015 - 18:30

Danke für diesen weieren Teil der Tutorialserie.

Portrait von MARIA52
  • 23.02.2015 - 17:05

Vielen Dank für den weiteren Teil des Tutorials.

Portrait von kw513143
  • 23.02.2015 - 16:48

Interessant mal den Profis über die Schulter zu schauen

Portrait von Gedudd
  • 23.02.2015 - 16:33

Tolle Fotos und interessanter Einblick auf dieses Gebiet der Fotografie. Danke dafür!

Portrait von oldhenry
  • 23.02.2015 - 16:29

Vielen Dank für das gelungene Tutorial.

Portrait von MicroSmurf
  • 23.02.2015 - 16:17

Ganz toll. Vielen Dank.

Portrait von BOPsWelt
  • 23.02.2015 - 15:21

Vielen Dank für diesen spitze Teil der Reihe und das über die "Schulter schauen", klasse gemacht.

Portrait von arko2013
  • 23.02.2015 - 15:14

Vielen Dank für dieses informative und sehr interessante Tutorial. Bin wieder total begeistert von den Erklärungen und Tipps. Wieder gut gemacht. Freue mich auf die weiteren Teile.

Portrait von Steinegger
  • 23.02.2015 - 15:13

Ist wieder sehr interessant. Danke.

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