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Tutorialbeschreibung

Unterwasserfotografie - Teil 06 - Panzer für die Digicam und Unterwassergehäuse

Unterwasserfotografie - Teil 06 - Panzer für die Digicam und Unterwassergehäuse

Mit Ausnahme einiger digitaler Kompaktkameras, die man auch ohne Schutzgehäuse zum Schnorcheln und Flachwassertauchen mitnehmen kann, benötigen alle Digitalkameras ein Unterwassergehäuse.

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In den letzten Jahren ist hier ein florierender Markt entstanden, seit man aufseiten der Kameraindustrie erkannt hat, dass die Fotobegeisterten auch in Extremsituationen ihre Digicam zücken wollen und solche Bilder nicht mehr nur dem Zufall und den Profis überlassen wollen.

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Wassergeschützte oder auch wasserdichte Digicams im Kompaktbereich werden in Zukunft normal sein. Wer allerdings in größere Tiefen vorstoßen will, benötigt ein spezielles Schutzgehäuse.


 
Insider glauben, dass sich der Trend zur wasserdichten Digicam fortsetzen wird. Bis jetzt profitieren aber nur digitale Kompaktkameras von dieser Entwicklung. Wasserdichte D-SLRs gibt es noch nicht. Den Staub- und Spritzwasserschutz einiger Profimodelle darf man nicht mit einer total wasserdichten Konzeption verwechseln. Diese Kameras sind robust und sicher, solange man mit ihnen nicht mehr macht als im Regen herumzulaufen oder sie auf Trekkingtouren in den Dschungel oder in die Wüste mitnimmt.

Echte wasserdichte Digicams kann man, ohne Gefahr laufen zu müssen, dass sie absaufen, mehrere Meter tief mit hinab nehmen. Mittlerweile sind Hersteller wie Kodak und Olympus schon bei Wassertiefen von 10 m angekommen. Eine Marke, die nicht mehr von jedem Schnorchler erreicht wird. Man muss da unten ja noch ein Motiv suchen, es fotografieren und dann wieder nach oben kommen. Unterschätzen Sie solche Freiwasserabstiege ohne Pressluftflasche nicht. Wer ungeübt ist, kann sich, wenn er die Situation falsch einschätzt, damit sogar in Lebensgefahr begeben. Deshalb sollten Sie auch nie alleine schnorcheln. Schon leichtes Unwohlsein an der Wasseroberfläche kann sich zum Fiasko ausweiten, wenn die Lage nicht mehr beherrscht wird.

Mit wasserdichten Digicams sollten Sie nur tauchen oder schnorcheln, wenn man die Kamera mit einer Schlaufe am Handgelenk befestigen kann. Wenn Sie Ihnen an einem Steilriff aus der Hand gleitet, ist sie womöglich für immer verloren. Manche der wasserdichten Kompakten sind nämlich so klein und schmal, dass man sie zwischen den Korallen kaum mehr findet.

Außerdem besitzen sie nicht selten eine glatte Metalloberfläche ohne besondere Haptik, die das Handling erschwert. Für die meisten dieser Modelle haben die Kamerahersteller deshalb zusätzlich spezielle UW-Gehäuse konzipiert, mit denen die wasserdichten Kandidaten dann auch tiefentauchfähig werden.

Meistens bis 40 m. Das UW-Gehäuse für die wasserdichte Digicam ist auch für Schnorchler und Flachwassertaucher kein überflüssiger Luxus, denn damit lässt sich die Kompakte sehr effizient handhaben und bedienen. Viel besser als ohne Schutzhülle, weil die Übertragungselemente auch mit dünnen Handschuhen weitgehend irrtumsfrei bedient werden können.

 
Für preiswerte digitale Kompaktkameras genügt in der Regel ein Schutzgehäuse, das bis 30 m dicht ist. Die Handhabung ist recht einfach.

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Hinweis: Wenn die Digicam wasserdicht ist, dann ist auch ein Wassereinbruch im UW-Gehäuse kein Beinbruch. Der Kamera schadet es ja nicht. Sie müssen nur bis zur Dichtigkeitsgrenze der Kamera auftauchen, dann das UW-Gehäuse öffnen und mit Wasser füllen. Dann den Rückdeckel wieder schließen. Nun kann nichts mehr passieren, weil die Kompakte von Wasser umhüllt ist, was ihr aber sowieso nichts ausmacht.

Das UW-Gehäuse wird durch das Fluten mit Wasser stabiler, weil Flüssigkeiten nicht kompressibel sind. Man könnte nun mit dem gefüllten UW-Gehäuse problemlos die 50-m-Marke überschreiten, es würde nicht zur Implosion kommen. Bleiben Sie aber vernünftig und deshalb oberhalb von 40 m Wassertiefe. Dort ist es für Sie als Mensch sicherer!

Als Dreingabe bleiben mit dem Füllen des UW-Gehäuses die Bildwinkel des Kamerazooms gleich groß wie an Land, weil sowohl innen als auch außen dieselben Brechungsindizes herrschen. Wer darauf Wert legt, kann das UW-Gehäuse vor dem Tauchgang bewusst an der Wasseroberfläche fluten. Das gilt auch für Schnorchler. Achten Sie darauf, dass mit dem Fluten keine Schmutzpartikel ins Gehäuse gelangen. Das könnte die Bildqualität negativ beeinflussen.


UW-Gehäuse für digitale Kompaktkameras

Bis auf wenige Ausnahmen werden UW-Gehäuse für digitale Kompaktkameras aus transparentem Polykarbonat gefertigt. Manchmal wird der Kunststoff auch dunkel eingefärbt, was Streulicht und vagabundierende Lichtstrahlen im Gehäuse davon abhält, Einfluss auf die Belichtung und den Kontrast zu nehmen.

 
Vorreiter in Sachen UW-Gehäuse für digitale Kompaktkameras ist Olympus. Schon früh hat man erkannt, dass sich hier ein großer Freizeitmarkt auftut.

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Die UW-Gehäuse kommen fast ausnahmslos aus China, selten mal aus Korea oder Japan. Der Preis ist moderat – die meisten der Schutzhüllen kosten weniger als die Kamera selbst – und ist eine Folge der hohen Stückzahlen. Unabhängig davon sind die industriell gefertigten UW-Gehäuse funktionell immer auf höchstem Niveau. Man öffnet nur den rechts angeschlagenen Rückdeckel, legt die Digicam hinein und verschließt das Ganze wieder.

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Digitale Kompaktkameras lassen sich mit exzessiver Begeisterung und dem nötigen Kleingeld bis zum Monstergerät ausbauen. Dann lassen aber Haptik und Handling spürbar nach.


Dieses einfache Prozedere garantiert die umfassende Bedienung der Kamera. Jede Übertragung sitzt genau dort, wo sie sein soll. Kein Rad, das durchdreht, kein Hebel, der nicht im Eingriff wäre, kein Druckknopf, dessen Funktion nicht gewährleistet wäre. Perfekter geht es nicht. Aber manchmal auch nicht verwirrender. Denn es wird nach außen übertragen, was nur möglich ist. Auch Funktionen, die kein Mensch unter Wasser je benötigen wird.

 
Spezialmodell für die Canon-Powershot G-Reihe, dicht bis 200 m Wassertiefe. Eingesetzt werden solche UW-Gehäuse im Offshorebereich von Tec-Divern. Der Frontport ist wechselbar gegen eine Superweitwinkeloptik.

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Das liegt daran, dass diese UW-Gehäuse häufig von Menschen konstruiert werden, die nicht mal schwimmen können. Deshalb sind Sie als UW-Fotograf gefordert, nur solche Übertragungen zu aktivieren, die zur Verbesserung der Aufnahmen beitragen. Vorteil der transparenten UW-Gehäuse ist, dass man hineinschauen und kontrollieren kann, wo man drücken oder drehen muss.

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Partnerkrebs. Sein ganzes Leben verbringt er in einer Anemone, die ihm Schutz gewährt. Dafür reinigt er sie von Parasiten.


 
Denn vielfach sind die Bezeichnungen auf den Bedienelementen schlecht lesbar. Hinzu kommt, dass man sich in einem fremden und nicht immer beherrschbaren Element bewegt. Schon wenige Meter unter der Wasseroberfläche sind die Gedanken nicht mehr so kontrollierbar und klar wie an Land. Das geht jedem so, auch den erfahrenen UW-Fotografen.

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UW-Gehäuse für digitale Kompaktkameras lassen sich öffnen wie eine Tür. Meistens sind sie mit zwei O-Ringen gegen Wassereinbruch geschützt.


 
Die machen nur die besseren Bilder, weil sie routinierter sind und ihre Gerätschaften sozusagen blind beherrschen. Trotzdem gilt auch für diese Gruppe: Man macht unter Wasser mehr Fehler als an Land. Die Ursache liegt am Stickstoff, der sich langsam im Blut ausbreitet und mit der Zeit das Hirn vernebelt.

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Maulbrüter! Manche werden recht groß. Laich und Brut werden im riesigen Maul vor Fressfeinden geschützt.


Deshalb bieten viele Tauchbasen eine mit Sauerstoff angereicherte Atemluft an, das sog. Nitrox. UW-Fotografen können ihre Aufnahmen mit dieser Mischung verbessern, weil sie beim Fotografieren und Bildgestalten klarer im Kopf sind.

 
UW-Gehäuse aus Metall werden für digitale Kompaktkameras nur selten angeboten. Meistens sind es Modelle für TecDiver, die sich damit in über 100 m Wassertiefe begeben. Dafür ist eine besondere Ausbildung mit Atemgemischen erforderlich. Da man dort unten weniger Korallen fotografiert, dafür aber eher Wracks, sollte die Ausrüstung für weitwinkelige Aufnahmen geeignet sein.


Dichtigkeitsprobleme

UW-Gehäuse für digitale Kompaktkameras werden am Rückdeckel unisono mit farbigen Dichtungen (rot, gelb, blau, oder grün) versehen. Diese Dichtungen sind als O-Ringe ausgeführt und bestehen aus Silikon. O-Ringe aus Silikon dürfen nur mit einem nicht silikonhaltigen Fett eingerieben werden. Werden die Dichtungen mit einem anderen Fett beaufschlagt, kann es zu Undichtigkeiten kommen, weil die O-Ringe durch falsches Fett zu einer Verlängerung tendieren und aus der O-Ring-Nut quellen können. Fett soll die O-Ringe geschmeidig machen. Eine relevante Dichtigkeitsfunktion hat es aber nicht. UW-Gehäuse sind auch mit nicht gefetteten Rückdeckeldichtungen gegen Wassereinbruch geschützt.

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Koreanisches Patima-Gehäuse für eine Olympus Kompaktkamera. Deutlich ist der schwarze O-Ring im silbrigen Metall zu sehen. Seine Pflege ist ein absolutes Muss, denn er gewährleistet die Dichtigkeit am Rückdeckel.


 
Das ist wichtig, weil nicht alle User mit diesen Regeln vertraut sind und auch nicht immer das richtige Fett zur Hand haben. Sie bekommen es entweder beim Gehäuse- bzw. Kamerahersteller oder im Tauchshop. Sonst bei www.uw-fotopartner.de.

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Anemonenfisch in seiner Anemone. Gegen das Nesselgift ist er immun. Seine Anemone verteidigt er todesmutig, denn ohne sie hat er keine Überlebenschance.


 
Ein UW-Gehäuse ist nur so lange dicht, wie der Haupt-O-Ring am Rückdeckel weder beschädigt noch verschmutzt ist. An der Hauptdichtung setzten sich im Laufe der Zeit Ablagerungen (Salzkristalle, Sandkörner, Schlammreste) fest und beeinträchtigen die Dichtigkeitsfunktion. Deshalb müssen die O-Ringe von Zeit zu Zeit aus der Nut genommen und gereinigt werden. Das Säubern erfolgt am besten mit lauwarmem Wasser, Seife oder Shampoo. Dann gut abschütteln bzw. trocknen lassen und leicht einfetten.

Reinigen Sie die Rückdeckeldichtung immer, wenn der Akku geladen werden muss oder die Speicherkarte entnommen wird. Denn dazu muss der Gehäusedeckel geöffnet werden. O-Ringe, die schwer aus der Nut zu entfernen sind, hebt man mit einer Scheckkarte heraus oder verwendet ein Zahnarztbesteck. Vorsicht mit Messern und Schraubendrehern. Wenn man damit nicht vorsichtig hantiert, wird der O-Ring beschädigt und kann dann nicht mehr für Dichtzwecke verwendet werden.

Silikon-O-Ringe sind sehr robust und UV-sicher. Sie können stundenlang gequetscht werden und kehren doch immer wieder in ihre Ausgangsform zurück. Auch Salzwasser, Kälte und Wärme machen ihnen nichts aus. Gefährlich sind aber Oberflächenverletzungen durch Schnitte oder Kanten. Davon erholten sie sich nicht.

 
Digitale Kompaktkameras - hier ein Modell von Sea & Sea für eine Nikon Coolpix – haben quantitativ die Nase vorn. Die preiswerten UW-Gehäuse sind der Hauptgrund für ihre große Verbreitung.

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Merke
1. Spielen Sie unter Wasser nicht in irgendwelchen Untermenüs herum, denn das trägt höchstens zur Verwirrung bei. Stellen Sie die Kamera bereits an Land und hier außerhalb des UW-Gehäuses auf die wichtigsten Parameter ein.

2. Veranstalten Sie keine Bildershow im Riff, weil das nur Zeit kostet und die sollte man besser zum Fotografieren nutzen. Keine Bilder löschen, wenn man sich nicht sicher ist, ob sie nicht doch noch zu gebrauchen sind.

3. Lesen Sie ab und zu mal in der Bedienungsanleitung. Das macht einen im Umgang mit der Kamera sicherer. Und man entdeckt manchmal Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass die Kamera damit ausgestattet ist.

4. Kontrollieren Sie vor dem Sprung ins Wasser, ob die wichtigsten Funktionen bedient werden können. Wenn Sie erst mal nass sind und wieder heraus müssen, weil etwas nicht funktioniert, ist der Tauchgang in der Regel gelaufen.

5. Ist die Batterie voll und die Speicherkarte leer? Mit halb voller Batterie gelingen eventuell noch 30 bis 50 Bilder. Sie sollten sich dann aber jede Aufnahme genau überlegen und nicht unkontrolliert herumknipsen. Bei längeren Fotopausen (Streckenschwimmen) sollte man die Digicam ausschalten, sofern sich das nicht rechtzeitig selbst mit der Stand-by-Funktion erledigt. Der aktivierte Monitor kostet Strom. Eine volle Speicherkarte kann man zur Not unter Wasser löschen oder formatieren. Man sollte aber sicher sein, dass die Bilder bereits auf dem Laptop oder einem externen Speicher abgelegt sind.

6. UW-Gehäuse von digitalen Kompaktkameras haben zusammen mit der Kamera hin und wieder Abtrieb. Im Idealfall sind sie tariert, manchmal aber haben sie leichten Auftrieb. Egal wie das Gehäuse im Wasser liegt, sichern Sie es mit einer Zugleine oder einer Handschlaufe. Verlorene UW-Gehäuse treiben samt Kameras in allen Weltmeeren, weil die User sie nicht gesichert haben.

7. Die Frontscheiben der kleinen UW-Gehäuse der Digi-Kompakten neigen zum Anlaufen, wenn die Kamera in warm-feuchter Luft eingelegt wird. Das Kondensat legt sich immer auf die Frontscheibe, weil diese aus Mineralglas besteht und die kälteste Fläche darstellt. Gegen die Gehäusefeuchte gibt es Beutelchen mit Trockenmittel (Silikagel), die man ins Gehäuse einlegen kann. Aufpassen, dass man nicht den Rückdeckel einklemmt.

Ein probates Mittel gegen das Anlaufen der Frontscheibe ist, das UW-Gehäuse mit einem Fön innen anzuwärmen und erst dann die Kamera einzulegen. Weil sich das nach dem Tauchgang erkaltete Gehäuse aber nur sehr schwer öffnen lässt (Druckabfall!), muss man es eventuell mit dem Fön außen anwärmen.


 

UW-Gehäuse für digitale Spiegelreflexkameras

Wasserdichte D-SLRs gibt es nicht oder besser gesagt noch nicht. Was die Zukunft hier bringen wird, ist zwar reine Spekulation, aber nicht abwegig. Denn in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es schon mal eine wasserdichte analoge SLR, die Nikonos RS von Nikon. Bis es wieder soweit ist, müssen digitale Spiegelreflexkameras in Schutzhüllen mit zum Tauchgang nach unten genommen werden.

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Ein UW-Gehäuse für die Olympus D-SLR E-330. Der Monitoreinblick ist geschrägt, was sich erleichternd bei bodennahen Objekten auswirkt. Allerdings mit dem Nachteil, dass kein optischer Suchereinblick mehr möglich ist.


Die einfachste und preiswerteste Art, mit einer D-SLR auf Tauchstation zu gehen, ist ein Weichplastikgehäuse. Sie finden diese UW-Gehäuse auch in Fotofachgeschäften, meistens im Frühjahr, bevor die Urlaubssaison beginnt. Für Taucher sind sie eher weniger geeignet, weil sich innerhalb der flexiblen Plastikhülle eine Luftblase bildet, die das Handling sehr erschwert.

Außerdem wird die Hülle mit zunehmender Tiefe zusammengedrückt und behindert die Bedienung durch den eingelassenen Handschuh.

 
Weitwinkelobjektive, Weitwinkelzooms und Fisheyes können nicht verwendet werden, weil die Frontscheibe nicht fixiert werden kann. Im Schnorchelbereich hat das Weichplastikgehäuse eine gewisse Berechtigung. Wirkliche Vorteile hat die flexible Schutzhülle im Regen, im Sandsturm, auf Segelbooten, am Strand oder im Schnee.

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Flussbarbe! Im Herbst kommt es vor, dass die eigentlich als Grundfische in Fließgewässern lebenden Barben auch Flugnahrung an der Wasseroberfläche aufnehmen. Pentax K10D mit 14-mm-Kleinbild-Superweitwinkel.


 
Hartplastikgehäuse aus Polykarbonat sind auch in dieser Kameraklasse up to date. Sie sind aber selbst in der preiswertesten Ausführung mindestens 5 Mal so teuer wie die der Digi-Kompakten. Meistens sind sie transparent, in wenigen Fällen auch schwarz eingefärbt. Dicht sind sie bis mindestens 40 m, gelegentlich auch bis 60 m. Die Übertragungen sind vollkommen und total.

Es gibt nichts, was sich nicht bedienen ließe. Meistens kann man in viel zu viele Funktionen eingreifen, was nicht immer ganz glücklich abläuft. Hergestellt werden sie fast unisono von Fremdherstellern. Nur Olympus offeriert als einzige Kamerafirma auch hochwertige UW-Gehäuse aus Polykarbonat für digitale Spiegelreflexkameras. Das Verfahren läuft hier ähnlich ab wie bei den Kompakten. Rückdeckel aufklappen, Kamera einlegen, eventuell die eine oder andere Übertragung positionieren, Deckel schließen und abtauchen.

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Transparentes UW-Gehäuse von Ikelite für eine Olympus D-SLR. Die amerikanischen Schutzgehäuse gibt es bereits seit den 70er Jahren. Sie gelten als robust und praxisgerecht. Ihr Preis spricht auch Normalverdiener an.


In die Gruppe der Festkörpergehäuse fällt auch das weltweit einzige Karbongehäuse. Produziert wird es von einem deutschen Hersteller (www.bskinetics.com). Die schwarz glänzende Schutzhülle besteht aus einem Edelmaterial, denn verwendet wird es unter anderem in der Formel 1, bei Motorrädern und neuerdings auch bei Flugzeugen. Trotz ihres elitären Status gehören die Karbongehäuse aus dem Schwarzwald zu den bezahlbaren Produkten. Jedes UW-Gehäuse wird individuell gefertigt.

Sie können deshalb auch mit den exotischsten Kameramodellen kommen. Es wird immer eine Lösung für den Einbau gefunden. Insofern ist BS-Kinetics einmalig am Markt. Karbongehäuse haben naturgemäß immer etwas Auftrieb. Nur mit schweren D-SLRs und mächtigen Objektiven kommt es zum austarierten Zustand. Einen leichten Auftrieb kann man mit einem Bleistück an der Halteschiene ausgleichen. Karbon ist sehr widerstandsfähig. Salzwasser, UV-Strahlen und auch der Fall auf Steinboden machen dem Material nichts aus. Fehlgebohrte Löcher oder ausgerissene Befestigungen kann man wieder zugießen. Reparaturen sind deutlich einfacher und dauerhafter zu bewerkstelligen als beim Kunststoff Polykarbonat.

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Beim Fotografieren von Haien sind große Schutzgehäuse sinnvoll, weil man die Räuber damit etwas abwehren kann, wenn sie aufdringlich werden. Vorsicht ist aber immer geboten. Nikon D70 mit 16-mm-Kleinbild-Fisheye.


UW-Gehäuse aus Duroplast werden für hohe Stückzahlen konzipiert, was den Preis senkt. Individualistische Anpassungen sind aber gerade deshalb nicht möglich. Einbaumodalitäten für exotische Kameras bleiben außen vor.

 
Duroplast-Gehäuse sind ähnlich widerstandsfähig wie die Pendants aus Karbon. Der meterhohe Fall auf Steinboden, den ein Polykarbonatgehäuse nur selten ohne größere Blessuren überlebt, macht einer Duroplast-Schutzhülle so gut wie nichts aus. Salzwasser, UV-Licht, Wärme und Kälte verträgt das Material ohne sichtbare Einbußen. Erhältlich sind die im Elsass produzierten Duroplast-Gehäuse bei www.haubentaucher.biz.

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Im Meer findet sich so allerlei. Auch alte Weinflaschen. Der Inhalt ist aber in der Regel ungenießbar geworden.


 
UW-Gehäuse aus Metall sind die Stars unter den Schutzhüllen. Zumindest bei einem Großteil der UW-Fotografen hat sich die Vorstellung festgesetzt, dass eine Profikamera auch in einem Profigehäuse mit nach unten genommen werden sollte. Hier sind Metallgehäuse ohne nennenswerte Konkurrenz.

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Es müssen nicht immer tropische Gewässer sein, die strukturell interessant sind. Hier ein Bild aus dem Mittelmeer vor Spanien. Die Unterwasserlandschaft besteht aus einem riesigen Anemonenfeld.


 
Die Edelhüllen vereinigen alles in sich, was gut und teuer ist. Ihre Robustheit und Langlebigkeit ist sprichwörtlich, Handling und Design meist vorbildlich, der Ausbau in extreme Brennweiten normalerweise ohne Einschränkung möglich.

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UW-Gehäuse von Subal für eine Nikon D-SLR. Die professionellen UW-Gehäuse werden in Steyr/Österreich gefertigt. Beachten Sie die vielen Eingriffsmöglichkeiten. Nur sehr versierte Taucher und UW-Fotografen beherrschen frei schwebend die Mehrzahl der Eingriffsmöglichkeiten.


 
Metallgehäuse sind nicht größer als solche aus Kunststoff, aber in den Profiausführungen häufig etwas schwerer. Das Gewicht der Schutzhüllen hängt aber stark davon ab, bis zu welchem Druck die Wasserdichtigkeit gewährleistet ist. UW-Gehäuse, die dicht sind bis 80 m Wassertiefe oder mehr, besitzen notgedrungen eine stärkere Wandung.

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Farblich skurrile Motive findet man vorzugsweise in tropischen Meeren.


 
Auch bei den Metallgehäusen werden die Übertragungen mehr oder weniger allumfassend gemacht. Gegenüber der transparenten Fraktion kann man aber nicht hineinsehen, wenn etwas klemmt oder nicht funktioniert. Das Einlegen der Kamera muss deshalb sorgfältig geschehen. Die Kontrolle der wichtigsten Funktionen (Auslöser, Zeit, Blende, ISO und AF-Modus) sollte grundsätzlich nach dem Schließen des Rückdeckels vorgenommen werden.

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Beispiel eines Karbongehäuses von BS-Kinetics. Viel Platz lässt man den Kameras nicht. Hauteng bauen heißt auch am Volumen sparen, was sich bei Flugreisen positiv bemerkbar macht.


Bei den meisten D-SLR-Gehäusen kann man, ohne die Kamera auszubauen, die Speicherkarte wechseln. Beim Akkutausch muss die Kamera aber immer gelockert oder sogar aus dem Gehäuse entnommen werden. Einige Hersteller setzen deshalb die Kamera auf einen einklinkbaren Schlitten, den man bequem raus- und reinschieben kann und auf dem die Kamera millimetergenau im UW-Gehäuse platziert werden kann.

 
Die gute und schnelle Bedienung einer Kamera im Metallgehäuse hängt leider nicht immer von der Verarbeitungsqualität und der Sorgfalt ab. Einen wesentlichen Anteil daran trägt die Kamera selbst. Es gibt Modelle, die sich denkbar schlecht von außen bedienen lassen, weil man selbst für kleine Änderungen wichtiger Funktionen immer zwei Hände benötigt.

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Drückerfisch frisst Seeigel. Um an das weiche Fleisch zu gelangen, bläst er Wasser unter den Seeigel, damit dieser angehoben wird. Dann greift er mit dem Maul einen der Stacheln und dreht ihn um. Fuji Finepix S2Pro mit 60-mm-Micro-Nikkor.


 
Das ist unter Wasser nicht nur lästig, sondern vereitelt auch manches Bild, weil man mal wieder zu langsam war. Und es gibt sogar Metallgehäuse, da verzweifelt man, weil sich selbst mal wieder nichts tut, obwohl man an den Übertragungen gedreht, gezogen oder geschoben hat. Vor dem Kauf eines teuren UW-Gehäuses sollten Sie den Probanden auf Herz und Nieren überprüfen. Am besten auf der jährlichen „boot“ in Düsseldorf, die immer an den letzten beiden Wochenenden im Januar stattfindet. In der Halle für den Tauchsport finden Sie nahezu alle UW-Gehäuse, die es am Markt gibt.

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Olympus ist der einzige Kamerahersteller, der firmenseitig UW-Gehäuse für Spiegelreflexkameras liefert. Die Qualität der Kunststoffgehäuse ist sehr gut, der Preis moderat.


 
Fischsuppe auf den Malediven. Diese Bildqualität gibt es üblicherweise nur mit einer D-SLR. Sony alpha 100 mit 16-mm-Minolta-Fisheye und der Wirkungsweise eines 14-mm-Superweitwinkels bezogen auf das Vollformat.

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Suchersysteme

Trotz der immer häufiger anzutreffenden Live-View-Monitore an digitalen Spiegelreflexkameras gestalten kreativ veranlagte UW-Fotografen ihre Bilder mehrheitlich im optischen Sucher. Weil es dabei aber wegen des kleinen Okulars in Verbindung mit der Tauchmaske zu Übersichtsproblemen kommen kann, haben die Gehäusehersteller separate Gehäusesucher entwickelt, die das Kamerasucherbild bei einem leichten Lichtverlust vergrößern und so darstellen, dass man es umfassend überblicken kann.

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Der Sucher am UW-Gehäuse ist oft das Zünglein an der Waage. Hier der 45°-Sucher der Firma. Seacam aus Voitsberg in der Steiermark. Der beste in dieser Klasse.


 
Man unterscheidet hierbei in Horizontalsucher und Schrägsucher. Der Horizontalsucher ist der, mit dem man am schnellsten klarkommt, da er den menschlichen Sehgewohnheiten am ehesten entspricht.

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Aktinie! Bildgestaltungen mit dem optischen Sucher sind, wenn er groß und brillant ausfällt, jeder Monitorbetrachtung überlegen. Grund ist das von Streulicht weitgehend verschonte Sucherbild. Sigma SD 14 mit 105-mm-Makro.


 
Schrägsucher sind ideal für bodennahe Objekte, weil man in Schwimmlage die Motive anpeilen kann. Der Einblickwinkel liegt meistens bei 45°, es gibt aber auch Hersteller, die den 30°-Sucher favorisieren. Bei hochformatigen Aufnahmen kann es aber wegen des schrägen Einblicks zu Kalamitäten kommen, weil man entweder den Sucher drehen muss oder sich in einer total unökonomischen Lage wieder findet. Manche Suchersysteme kann man tauschen, z. B. Horizontalsucher gegen Schrägsucher.

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Ein interessanter und sehr heller 30°-Schrägsucher von Sealux. Der im Allgäu ansässige Gehäusehersteller liefert hochwertige Spitzengehäuse. Zu noch verträglichen Preisen.


Separate Gehäusesucher sind teuer, weil die Stückzahlen klein sind. Im Preis liegen sie normalerweise in der Nähe einer guten D-SLR. Dafür bieten sie viel Bild fürs Geld und fast immer einen Dioptrienausgleich. Dass sie von vielen Usern dem Live-View-Bild vorgezogen werden, hat auch damit zu tun, dass Profigeräte dieses Feature oft nicht besitzen und man eine große Kameragerätschaft mit zwei amphibischen Blitzgeräten nicht gern in Vorhalte vor dem Gesicht platziert, um über das Vorschaubild die Motive anzupeilen.

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Korallen-Schleimfisch! UW-Fotografie hat nichts mit Hexerei oder Schwarzer Magie zu tun. Gute Ergebnisse sind immer das Resultat von Fleiß, Können und einer vernünftigen Kameragerätschaft.


 
Hersteller und Importeure von UW-Gehäusen (ohne Gewähr!)

1. www.bs-kinetics.com
2. www.digitaleyes.de
3. www.ewa-marine.de
4. www.gunlux.de
5. www.ikelite.de
6. www.marlin.de
7. www.mike-dive.de
8. www.nautilus-equipment.de
9. www.seacam.de
10. www.sealux.de
11. www.seemann-sub.de
12. www.simones-hammerladen.de
13. www.subal.com
14. www.uk-germany.com
15. www.uw-fotopartner.de
16. www.unterwasserkamera.at

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Seacam-Gehäuse sind die Rolls-Royce unter den Kameraschutzhüllen. Hochwertig gefertigt bietet sie der Hersteller aber nur für Profiprodukte an. Der weltberühmte Horizontalsucher S180 kostet so viel wie anderswo ein ganzes UW-Gehäuse.


 
Actionaufnahmen sind normalerweise nur geübten UW-Fotografen vorbehalten. Lippfische sind schnell und schwimmen permanent und das auch noch unorthodox. Nur durch Mitziehen der Kamera gelingen solche Bilder. Nikon D80 mit 105-mm-Makro.

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Kommentare
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Portrait von Jojo155
  • 14.04.2011 - 19:01

Hey,
wunderbare Lektüre.
Ich bin auf der Suche nach einem billige Unterwassergehäuse für meine Caonon EOS 500D. Dann bin ich auf dies gestoßen:

http://www.digicamcase.com/de/product/32/1/dicapac/dicapac-wp-s10-wasserdichtes-high-end-dslr-unterwassergehaeuse.html?refID=FR

Ich will keine High-End bilder mit dem gehäuse machen, es soll einfach zum spaß dienen. Was meinen sie dazu?

Portrait von Matthias
  • 04.05.2011 - 09:18

Herbert Frei bat mich, seine Antwort zu posten: "Von Kauf eines Weichplastikgehäuses rate ich dringend ab, weil es sich beim Abtauchen verformt und man der Kamera keine stabile Position zukommen lassen kann. Preiswert ist immer relativ, weil dieses Gefühl von den persönlichen Vorlieben, den fotografischen Bedürfnissen und vom zur Verfügung stehenden Budget abhängt.
Ein guter Kompromiss ist der Kauf eines Karbon-Gehäuse, weil es individuell für die jeweilige Kamera gefertigt wird, man deshalb Sonderwünsche äußern kann und der Erwerb trotzdem noch erschwinglich bleibt. Erkundigen Sie sich mal bei www.bskinetics.com. Vorteilhaft ist, dass diese Firma in Deutschland ansässig ist, man also auch mal persönlich vorbei kommen kann. Herbert Frei"

Portrait von AdHBerlin
  • 09.08.2012 - 14:52

Sehr schöne Übersicht und Erklärung, allerdings hatte ich mir mehr Infos zu den preisgünstigeren "Gehäusen" von Ewa Marine und Co. gewünscht ( so wie Jojo155 in seinem Post vom 14.04.2011).
Ich weiß, für Profifotografen kommt so ein wabbeliges Teil nicht in die Tüte (Bzw. umgekehrt, die teure Kamera nich in ebensolche... ;-) ), aber für Einsteiger fallen die 1800,-€ für ein Carbon-Gehäuse von BS-Kinetic nicht unbedingt in die Kategorie "erschwinglich". Und die EWA-Marine Modelle kosten 220,-€ - 250,-€, was doch erheblich günstiger ist.
Wenn sich 10 Leute melden und sagen, dass die Dinger absolut dicht sind und fürs Schnorcheln absolut ausreichend, nur ein bisschen schwieriger in der Handhabung, dann würd ich mir sofort eins kaufen (und dann eben mal hin und wieder fluchen müssen... ;-) )

Portrait von giimoney
  • 12.11.2010 - 12:13

fehlt nur noch das geld, die meere zu bereisen :-)

Portrait von el_tommo
  • 24.07.2010 - 11:32

wieder was gelernt ! danke sehr

Portrait von FotoFronz
  • 18.07.2010 - 20:01

Nochmals vielen Dank auch für diesen Bericht lieber Herbert. Sehr aufschlussreich, so wie auch schon dein Teil 07, Plangläser und Domegläser. Und von deinen Bildern gar nicht zu sprechen, ganz große Klasse!

Portrait von grayowl
  • 04.04.2010 - 18:53

5 Sterne ohne nachdenken zu müssen!
Eine absolut empfehlenswerte Lektüre, Vergleichbares habe ich noch nicht im Web gesehen. Mein Statement bezieht sich gleichermaßen auch auf die sonstigen Teile dieses Tutorials.
In diesem Teil fand ich aber eine kleine Ungenauigkeit. Das Fett, das die Gehäusehersteller ihren Produkten beilegen, ist ein Silikon-Fett, und es schadet dem O-Ring aus Silikon-Gummi nicht.
Dafür kann ein 'normales' Fett (z.B. ein Speiseöl) u.U. eine Rissbildung bei Polycarbonat (PC), aus dem jedes Kunststoffgehäuse besteht, hervorrufen (sog. "Spannungsrisskorrosion"). Das Silikon-Fett tut auch dem PC nichts an.
Ota Sey

Portrait von Matthias
  • 04.05.2011 - 09:19

Herbert Frei bat mich, seine Antwort zu posten: "Um das Fett, mit dem die Dichtungsringe von UW-Gehäusen beaufschlagt werden, wird immer noch ein Geheimnis gemacht. Es stimmt zwar, dass das Liquid für die Silikon-O-Ringe ebenfalls eine Art Silikon-Fett ist, aber ein besonderes. Es ist von der Konsistenz und den Schmiereigenschaften nicht mit dem gewöhnlichen Silikon-Fett vergleichbar. Wenn man die Silikon-O-Ringe mit dem von der Gehäusefirma beigelegten Fett einschmiert, hält seine Schmiereigenschaft bestenfalls zwei Tauchgänge, dann hat es sich im Salzwasser nahezu aufgelöst. Übliches Silikon-Fett ist zäher und auf den Dichtungen länger haltbar, hat aber den gefährlichen Nachteil, dass es die farbigen Silikon-O-Ringe verlängern kann, die dann aus der Nut quellen und Leckagen verursachen können. Es gibt nur einen vernünftigen Rat: Das für den Silikon-O-Ring empfohlene Fett des Gehäuseherstellers zu verwenden. Auch, wenn es etwas teurer ist als das im Handel übliche Silikon-Fett. Herbert Frei"

Portrait von klaus81
  • 06.03.2010 - 18:04

Mir fehlt die Warnung vor der Verwendung der wasserdichten Digicams zum Langzeitschnorcheln. Es sind Outdoorcams, keine Schnorchelcams, vor allem nicht für stundenlanges Schnorcheln. Entsprechend häufig sind die Berichte über Wassereinbrüche in den Foren. Es braucht wohl noch ein paar Jahre der Entwicklung.
Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an.

Portrait von herbert_frei
  • 16.03.2010 - 19:57

Man muss bei wasserdichten Kompaktkameras unterscheiden, bis zu welcher Tiefe sie dicht sind. Mit einer Digicam, die nur bis 3 m wasserfest ist, besteht sicherlich ein Risiko. Nicht aber bei wasserdichten Digcams, die eine Wasserdichtheit bis 10 m Tiefe gewährleisten. Bei einem eventuellen Wassereinbruch wird nur selten die wahre Ursache der Undichtheit festgestellt. Oftmals ist auch der Anwender schuld, der versäumt hat, die Dichtungen zu säubern oder leichtsinnigerweise die Kamera im Sand abgelegt hat. Dann kann ein Malheur passieren, wenn sich Sandkörner an den Dichtungen absetzen.
Herbert Frei

Portrait von FodA_Bastet
  • 30.11.2009 - 11:43

sehr schöne Bilder! da traut man sich ja selbst nichtsmehr zu ;)

Portrait von siegfriedmeyer
  • 28.11.2009 - 17:35

Wenn jemand wenig Fehler macht ist er einfach gut, so wie hier!

Portrait von gigi
  • 24.08.2009 - 19:46

Auch ich kann nur positive Kritik beitragen. Super Beschreibung und unglaublisch gut passende Bilder.

Portrait von tomcat13
  • 03.08.2009 - 10:57

Wieder mal vom Feinsten! So macht Information Spaß!

Portrait von octopus
  • 14.06.2009 - 10:26

Sehr gute Beschreibungen der unterschiedlichen Gehäuse und Anbieter. War sehr hilfreich für mich.

Portrait von tiensche
  • 14.05.2009 - 10:39

super, wie immer. guter tipp mit dem Weichplastikgehäuse. wird im nächsten urlaub getestet

Portrait von pest07
  • 10.03.2009 - 19:08

Guter Artikel. Schöne Fotos.

Portrait von pest07
  • 10.03.2009 - 19:05

Guter Artikel. Schöne Fotos.

Portrait von julitsch
  • 27.02.2009 - 09:13

Da werde ich mir doch mal ne neue Kamera zulegen müssen. Danke fürs Tutorial, super!!!

Portrait von Rawija
  • 16.12.2008 - 12:58

Guter Artikel. Schöne Fotos.

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