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Tutorialbeschreibung

Unterwasserfotografie - Teil 17 - Fische vor der Kamera

Unterwasserfotografie - Teil 17 - Fische vor der Kamera

Wer taucht und fotografiert, will in erster Linie Fische fotografieren. Dies trifft insbesondere auf fotografierende Einsteiger zu. Nicht der Schwamm, die Pflanze, die Muschel oder der Tauchpartner sind die angestrebten Motive, immer stehen Fische als Ziel ganz vorne. Vor den Erfolg haben die Götter aber leider den Schweiß gesetzt. Wer schon Fische fotografiert oder es zumindest probiert hat, weiß, was gemeint ist. Das Fotografieren von Fischen ist Naturfotografie. Die Motive sind lebendig und meistens in Bewegung. Man selbst schwebt oder hält sich vorsichtig an einer abgestorbenen Koralle fest bzw. liegt auf Sand oder kniet im Schlamm. Machen wir uns nichts vor, das sind alles keine guten Voraussetzungen für die Jagd nach den schnellsten Lebewesen im Meer.

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Korallenwächter sind augenscheinlich leicht zu fotografieren, weil sie in der Regel unbeweglich auf Korallen sitzen; meistens stimmt das, aber nicht immer. Gelegentlich trifft man auf Exemplare, die einen nicht näher als 60 cm ranlassen. Dann hilft auch ein Telemakro-Objektiv nicht viel, aber Geduld und die Fähigkeit, die Luft lange anhalten zu können. Allmählich gewöhnt sich der Fisch an den Taucher und wird zugänglicher

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Juwelen-Zackenbarsche gehören zu den farbenprächtigsten Fischen im Meer. Mittlerweile gelten sie in vielen Gebieten als gefährdet, weil man in Asien hohe Preise für sie bezahlt. Sie enden meistens als Leckerbissen und optisches Highlight auf japanischen Festtafeln.

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Fische gehören zu den schwierigsten Objekten, die man sich als UW-Fotograf aussuchen kann. Zumindest die schwimmenden Vertreter dieser Zunft.

Zwar sind andere Themen wie UW-Landschaften, Stillleben, Taucherbilder und Gegenlichtmotive künstlerisch anspruchsvoller und kreativ bedeutsamer, aber Fische laufen allen anderen Kategorien insofern den visuellen Rang ab, weil man es gewöhnlich mit unorthodox schwimmenden Objekten zu tun hat, bei denen für langatmige und zeitraubende Bildgestaltungen meistens keine oder nur wenig Zeit bleibt. Kamera hochreißen und abdrücken sind oft eins – besonders bei scheuen und flinken Fischen.

Um bei solchen Praktiken auch gute Aufnahmen machen zu können, bedarf es oftmals gezielter Planungen, einer intuitiven Arbeitsweise, einer sicheren Kamera- und Blitzbedienung sowie profunder Ortskenntnisse und eines ausgeprägten biologischen Basiswissens. Nicht zu vergessen auch eine Portion Glück, antrainierte Ausdauer, gesunder Ehrgeiz und ordentlich Fleiß. Ohne diese Parameter geht in der erfolgreichen Fischfotografie nicht viel.

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Mitten im Meer wurde dieser Sargasso-Anglerfisch entdeckt. Im Schutz von Seetang lassen sie sich wie Nomaden durch die Weiten der Ozeane treiben. Nur selten kommen sie an die Küste. Die Spiegelung gelingt nur bei ruhiger See und einem bestimmten Aufnahmewinkel zur Wasseroberfläche.


 
Fische wie dieser Putzer verstecken sich im Riff in kleinen Löchern von Schwämmen oder Korallen. Dort warten sie auf fischige Kundschaft, die sie von Parasiten befreien. Man nennt diese Stellen im Meer auch Putzerstationen. Verwirklichen lassen sich solche Bilder nur mit einem Makroobjektiv zwischen 90 mm und 105 mm Brennweite.

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Systembedingte Eigenheiten

Mit welchem Kamerasystem man fotografiert, ist entscheidend für die Art der Fischfotografie. Wegen der bei vielen Modellen noch immer spürbaren Auslöseverzögerung haben digitale Kompaktkameras einen entscheidenden Nachteil, wenn es um das Ablichten schwimmender Faunisten geht.

Hinzu kommt, dass die von vielen Fotografen (an Land und unter Wasser) so beliebte Live-View-Anpeilung und Schärfeeinstellung wegen des in allen digitalen Kompaktkameras arbeitenden Kontrast-Autofokus spürbar langsamer ist als der sonst übliche Phasendetektions-AF bei digitalen Spiegelreflexkameras, wenn durch den optischen Sucher gestaltet wird. Digitale Kompaktkameras eignen sich deshalb nicht unbedingt für das Ablichten von schnell schwimmenden Fischen.

 
Man kann sie aber sehr gut hernehmen, wenn die Fische ruhig im Wasser stehen oder am Grund liegen. Dann muss man nur darauf achten, dass man selbst keine großen Eigenbewegungen vollführt, sonst kommt es zu gravierenden Unschärfen, weil das der Kontrast-AF nicht schnell genug ausgleichen kann.

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Für das Ablichten von Schwarmfischen wie diese Gelbstreifen Schnapper auf den Malediven sind ein Weitwinkel- oder Fisheye-Objektiv und zwei Blitzgeräte erforderlich. Man muss das Licht aber gut dosieren, damit es nicht zu Überbelichtungen auf den Fischkörpern kommt. Abwarten, bis sie in Formation schwimmen.


Was auf digitale Kompaktkameras zutrifft, kommt auch bei digitalen Spiegelreflexkameras zum Tragen. Live-View ist auch dort nicht immer das Gelbe vom Ei. Zwar ist wegen der stärkeren Antriebsmotoren und der leistungsfähigeren Prozessoren der Kontrast-AF schneller als bei den kleinen Kompakten, aber eben nicht immer schnell genug. Das könnte in Zukunft besser werden, denn die Kamerafirmen bringen zunehmend Objektive auf den Markt, die auf den Kontrast-AF besonders schnell reagieren.

Keinen Sinn macht Live-View, wenn vor dem Auslösen erst mal der Spiegel hochgeklappt werden muss und nach dem Schuss wieder in die Ausgangsstellung zurück fällt. Bis dahin haben sich auch langsame Fische verabschiedet. Zu empfehlen ist der Live-View an einer D-SLR, wenn zwei Bildsensoren getrennt arbeiten. So wie es bei der Olympus E-330, der ersten Kamera dieser Art, ist. Denn nur dann kommt man in den Genuss des schnellen TTL-Phasendetektions-Autofokus.

Von der neueren D-SLR-Generation beherrscht beispielsweise die Sony Alpha 350 diese Art der Scharfeinstellung. Sie gilt deshalb als extrem schnelle Live-View-Kamera, die man für Fischaufnahmen mit Monitoranpeilung kompromisslos empfehlen kann. Eine andere Sache ist, ob man mit einem sperrigen UW-Gehäuse, in dem eine D-SLR eingebaut ist, überhaupt mit Live-View Fische fotografieren sollte. Es gibt wohlweislich bessere optische Alternativen.

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Wespenfische können, wie der Name schon sagt, ziemlich schmerzhaft mit den Rückenflossen stecken. Man findet sie meistens nachts, wenn sie aus dem Sand hervorgekrochen sind. Die abgespreizten Flossen sind als Warnung zu verstehen, ja nicht näher zu kommen.


 
Beim Fotografieren mit einer digitalen Kompaktkamera muss man zwangsläufig mit dem Monitor-Vorschaubild leben. Und dabei kommt es dann zu nervigen Anvisierungsproblemen, weil es gar nicht so einfach ist, einen schwimmenden Fisch auf dem Monitor zu verfolgen. Aber auch im optischen Sucher ist nicht alles so perfekt, wie es sein sollte.

Ein Großteil aller vermasselten Bilder geht auf das Konto mangelhafter Bildkontrolle und Bildführung, weil der Fisch schwimmt. Mal ist er am Bildrand, dann wieder im Zentrum, ein anderes Mal gar nicht mehr im Sucher zu sehen. Eine weitere Schwierigkeit betrifft den Prädiktions-AF (Vorhalte-Autofokus), also die Fähigkeit der Kamera, den AF so zu steuern, dass die Schärfe vorverlegt wird, wenn sich das Motiv auf die Kamera zu bewegt.

Das funktioniert weitgehend perfekt beim Ablichten von Formel 1 Rennern, weil man sich in relativ großer Entfernung befindet, aber nicht bei Fischen, die der Kamera sehr nahe sind und urplötzlich auf sie zu schwimmen. Noch immer kann keine D-SLR, auch die teuersten Profimodelle nicht, einen Fisch kontinuierlich in der Schärfe halten, der aus 50 cm Entfernung in Richtung Fotograf sprintet. Bei solchen Frontalperspektiven gehen mehr als 50% der Aufnahmen wegen mangelhafter Bildschärfe in die Binsen. Weitere 20 bis 30% der Aufnahmen leiden an einer nicht tolerierbaren Bildgestaltung (Flossen abgeschnitten, Schärfe nicht auf dem Auge etc.).

Noch mal 10 bis 15% sind vielleicht nicht sauber belichtet, aber sonst recht gut. Der Rest ist dann bei etwas höheren Ansprüchen eventuell verwertbar. Sie werden sich jetzt mit Recht fragen, wie das früher UW-Fotografen gemacht haben, die mit Film und 36 Bildern arbeiteten? Die ernüchternde Antwort lautet: Von 36 Bildern waren gerade mal 1 oder 2 zu gebrauchen. Eine Ausbeute, die man heutzutage mit einer fülligen Speicherkarte durchaus verzehnfachen kann.

Man muss aber dran bleiben und Einsatz zeigen. Da dieses Ansitzen viel Zeit in Anspruch nimmt, geht das meistens nur, wenn man allein ist oder der Tauchpartner viel Geduld aufbringt. Die besten Frontalbilder entstehen meistens an Hausriffen, wo man es sich gemütlich machen kann und nicht einer Tauchergruppe hinterherhecheln muss.

 
Fischköpfe kann man auch extrem von vorne gestalten. Im Falle dieser Muräne wurde die Schärfe nur auf Maul und Riechorgane gelegt. Die perspektivische Verdichtung macht das Bild etwas unheimlich und ungewohnt. Man sollte als UW-Fotograf versuchen, gelegentlich neue zu Wege gehen und auch ungewohnte Bildideen entwickeln.

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Das ist hart, aber Nachsicht hilft keinem. Gegenüber den Anfängen der UW-Fotografie vor über 40 Jahren sind auch die Ansprüche in der Fischfotografie stark gestiegen. Den Fisch nur ablichten, bringt einen nicht weiter. Bildgestaltung wird seit vielen Jahren auch in dieser schwierigen Kategorie immer wichtiger.

Bei anspruchsvollen und renommierten UW-Fotowettbewerben steigen die Ansprüche an gut komponierte Fischbilder kontinuierlich. Fischfotografie kann man etwa mit den Schwierigkeiten der Vogelfotografie vergleichen, wenn das gefiederte Motiv fliegt. Aber dort hat man wenigstens festen Boden unter den Füßen.

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Dieser Kugelfisch hat sich tagsüber in einem Schwamm versteckt, wo ihn der Fotograf aufgespürt hat. Der andersfarbene Hintergrund gibt dem Fisch Konturen, die besonders wichtig sind, um das Bild interessant zu machen.


 

Das Fischporträt

Was das sein soll, wissen vielfach nicht einmal langjährige UW-Fotografen. So versteht der eine darunter das Ablichten von Fischköpfen, ein anderer glaubt, dass der ganze Fisch abgebildet werden muss.

Definition: Das klassische und auch heute noch gültige Fischporträt zeigt die komplette Abbildung des Tieres, Format füllend von der Seite, bestenfalls leicht schräg. Der Fisch sollte identifizierbar sein.

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Wer schon mal versucht hat, so ein Bild zu machen, weiß, dass neben einer kurzen Auslöseverzögerung eine Menge Erfahrung und viel Geduld erforderlich sind, um den Clownfisch frontal so ablichten zu können. Die ruckartigen und unorthodoxen Bewegungen können durch Blitzlicht eingefroren werden. Gleichzeitig muss man den Fisch im Sucher oder auf dem Monitor verfolgen. Und das Wasser sollte azurblau auf dem Bild wiedergegeben werden.


 
Immer wieder wird das Fischporträt unterschwellig mit dem Porträt eines Menschen verglichen. Dort wird hauptsächlich nur der Kopf abgelichtet, weil dieser Körperteil im Prinzip immer ausreicht, eine Person (Pass, Personalausweis etc.) zu identifizieren.

Anders bei einem Fisch. Kennt man Form und Aussehen von Rücken-, After- und Schwanzflosse nicht, kann man nicht immer sagen, um welche Art es sich handelt. Fischporträts finden deshalb vornehmlich ihre Akzeptanz in Fischbestimmungsbüchern, weniger bei UW-Fotowettbewerben. Im klassischen Fischporträt steht der Fisch (möglichst freigestellt) horizontal, ohne die Formatseiten zu tangieren. Diagonale Kompositionen wirken fotografisch zwar gekonnter, sind aber nicht Bedingung. Diagonalen Abbildungen fehlt es zudem meistens an der erforderlichen Schärfentiefe, die bei Fischporträts immer Maul und Augen einbeziehen sollte, im Idealfall auch den ganzen Fisch.

Das ist aber abhängig von dessen Größe und der Brennweite des verwendeten Objektivs. Einen Hai kann man selten mit dem Makroobjektiv Format füllend von der Seite ablichten. Es sei denn, man hat es mit einer juvenilen Form zu tun und das Wasser ist sehr klar.

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Wer mit einer D-SLR Fische fotografiert, sollte die Möglichkeit der selektiven Schärfelegung mittels großer Blenden nutzen. Dadurch verschwimmt der Hintergrund aquarellartig. Dies gelingt umso besser, je größer der Bildsensor ist, am besten natürlich mit dem Vollformat. Wer kleinere Bildsensoren verwendet, muss die Blende entsprechend weiter öffnen, notfalls bis zur offenen Blende.


 
Kopfbilder von Fischen zählen nicht zu klassischen Porträts. Man macht sie aber dennoch häufig, weil die Abbildung in vielen Fällen sehr beeindruckend ist und man Details des Schädels und des Mauls erkennen kann, die einem beim Tauchen so nicht ins Auge fallen würden. Außerdem ist ein scharfer und farbstarker Fischkopf besser als ein blasses und vielleicht verwackeltes Ganzkörperporträt.

So langweilig und banal einem Fischporträts von der Seite bzw. moderat diagonal gestaltet vielleicht vorkommen, sie sind gar nicht so leicht umzusetzen. Viele einsteigende UW-Fotografen scheitern bereits an dieser einfachen Aufgabe. Zu berücksichtigen ist eine durchgehende Objektschärfe, ein neutraler oder verschwommener Hintergrund, blaues oder grünes Wasser (Eigenfarbe) und eine gekonnte Belichtung.

Und die ist zumindest bei silbrigen Fischen nicht immer ganz einfach zu bewältigen. Blitzlicht bricht sich an den Schuppen, der Dynamikumfang des Bildsensors reicht nicht immer aus, eine Bewegungsunschärfe an der falschen Stelle (z. B. Auge) kann das Bild verunstalten.

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Geisterpfeifenfische gehören schon rein äußerlich zu den seltsamsten Gestalten Meer. Wenn sie mit ihrem zerklüfteten und fransigen Aussehen zwischen den Korallen stehen, sind sie kaum zu entdecken. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Formen, jeweils ihrer Umgebung angepasst.


 
Freistellen hört sich immer gut an, ist aber eine äußerst schwierige Sache. Es geht nur, wenn sich der Fisch freiwillig vom Riff löst. Manche Fische tun das aber nie oder bewusst nicht, auch wenn man es noch so gern haben will. Fische, die Schutz im Riff suchen, verlassen selten das sichere Umfeld der Korallen, zwischen die sie sich zurückziehen können. Dann geht das Freistellen des Tieres, wenn überhaupt, nur durch einen unscharfen oder schwarzen Hintergrund.

Der unscharfe Hintergrund ist meistens die bessere Lösung, weil das Bild an Tiefe gewinnt, aber auch, weil man dem schwimmenden Fisch durch Mitziehen der Kamera eine höhere Dynamik verleiht. Ein schwarzer Hintergrund macht aber durchaus Sinn. Bei keiner Bildgestaltung sind Kontrast, Schärfe und Farben so prägnant. Nichts lenkt ab, kein störendes Nebenobjekt stiehlt sich ins Bild. Man muss sich merken, dass ein verschwommener Hintergrund nur möglich ist, wenn die Blende relativ weit geöffnet wird, die Schärfentiefe also stark abnimmt. Aber nicht so weit, dass der Fisch darunter gestalterisch leidet.

Den schwarzen Hintergrund bekommt man nur bei weitgehend geschlossener Blende und kurzer Synchronzeit. Und es muss geblitzt werden. Im grellen Sonnenlicht ist das manchmal nicht möglich, dann wählt man als Hintergrund die natürliche Wasserfarbe. Grün im Süßwasser oder in Nord- und Ostsee, blau im Mittelmeer, Atlantik und in den Tropen. Welches der beiden Freistellungsverfahren man wählen sollte, hängt vom Umfeld ab, von der Größe es Fisches, seiner Eigenfarbe und der Distanz zum Riff.

Und natürlich von der Motiventfernung und der Brennweite. Mit Superweitwinkelobjektiven und Fisheye-Linsen wird man vernünftigerweise das Mischlicht mit der Eigenfarbe des Wassers im Hintergrund wählen. Natürlich kann man Fische auch am PC freistellen. Das hat aber mit einer anspruchsvollen und gekonnten UW-Fotografie wenig zu tun. Bevor Sie sich in fragwürdige Verschlimmbesserungen am Computer stürzen, sollten Sie die UW-Fotografie in ihren Grundzügen beherrschen.

 
Für ein solches Bild sind gute Nerven erforderlich. Tigerhaie werden über 9 m lang und ca. 1,5 Tonnen schwer. Das hier abgebildete Exemplar war ca. 4,5 m groß und hätte den Fotografen in zwei Hälften beißen können. Diese Spezies gehört zu den absolut gefährlichen Haien, die alles untersuchen und probieren. In Tigerhaimägen hat man schon Zementsäcke, Coladosen, Teile von Autoreifen und Farbeimer gefunden. Selbstverständlich auch Extremitäten vom Homo sapiens. Experten nennen sie die bösen Jungs der Meere. Keinem anderen Hai werden so viele Angriffe auf Menschen mit tödlichen Verletzungen zugeschrieben.

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Große Fische

Die heimliche Sehnsucht vieler UW-Fotografen gilt bei fast allen Tauchgängen den Großfischen. Inständig hofft man, dass sich ein Schwertfisch zeigen werde, ein Manta vorbeisegeln könnte oder ein Hai im Blau auftauchen möge. Fische, die so groß oder größer als wir selbst sind, üben sicherlich eine ungeheuere Faszination auf alle tauchenden Menschen aus. Und wenn man diese Begegnung fotografisch festhalten kann, ist ein solches Erlebnis in seiner epischen Breite besonders groß.

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Korallenwelse schwimmen zumindest in der Jugend immer im Schwarm. Meistens suchen sie Sandflächen auf, selten das offene Riff. Wenn man sich ruhig verhält, nähern sie sich so weit, dass man sie sogar mit dem Fisheye fotografieren kann.


 
Das praktische Problem der Großfischfotografie liegt zum einen darin, dass man diesen Tieren erst einmal begegnen muss; vieles ist auch zufallsbehaftet. Zum anderen passiert es häufig, dass man das falsche Objektiv montiert hat. Einen Hai von 3 m Länge kann man schlecht mit einem 100-mm-Makroobjektiv ablichten. Mehr als ein Format füllendes Auge ist dann kaum drin.

Weil es keine Möglichkeit gibt, Objektive unter Wasser zu wechseln, sind UW-Fotografen mit digitalen Kompaktkameras und aufsteckbaren Weitwinkel- bzw. Fisheyekonvertern hier etwas im Vorteil. Wer mit der D-SLR unterwegs ist, hat nur die Möglichkeit, sich mit einem Universalzoom auf solche Begegnungen vorzubereiten.

Man kann auch eine Zweitkamera mit Fisheyezoom mitführen. Das ist dann allerdings etwas sperrig, wenn man alles selbst tragen muss. Die beste Lösung, sich auf Großfische vorzubereiten, liegt im Besuch von Destinationen, wo solche Tiere mit Sicherheit anzutreffen sind. Das sollten sie aber nur unter sachkundiger Anleitung im Schutze einer erfahrenen Tauchschule machen.

Man kann als Urlaubstaucher nicht mir nichts dir nichts zwischen Tigerhaien umhertauchen und Bilder schießen. Fischen, die größer sind als der Mensch, sollte man immer mit einer gesunden Skepsis begegnen. Selbst die eigentlich harmlosen Zackenbarsche können unangenehm werden, wenn sie eine Länge von 2 m deutlich überschreiten.

 
Keine Fotomontage, das Bild wurde wirklich so fotografiert. Blaufleck-Falterfische leben immer paarweise. Die Ehe dieser Fische hält ein Leben lang. Weil sie nicht sonderlich scheu sind, kann man sie sehr gut ablichten.

Das Problem der paarigen Fotografie ist die Stellung der Fische zueinander. Einer der beiden schwimmt meistens entweder versetzt oder in einer anderen Schärfenebene. Die blaue Wasserfarbe ist das Resultat einer ausgewogenen Mischlichtfotografie.

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Für Großfische sind weitwinkelige Zooms oder Festbrennweiten erforderlich. Man geht in der Regel von einem Bildwinkel von mindestens 90° oder mehr aus. Die Dramatik von Großfischaufnahmen steigt mit der Breite des Bildwinkels. Deshalb bevorzugen viele Großfischliebhaber das Fisheye, weil man damit auch in trübem Wasser durch Verkürzung der Motivdistanz kontrastreiche und farbstarke Bilder machen kann.

Soll man Großfische mit Blitzlicht aufhellen oder lieber mit Available Light (Umgebungslicht) fotografieren? Eine Frage, die man nur vor Ort beantworten kann. In tieferen Wasserschichten ist Blitzaufhellung sicherlich die bessere Lösung, obwohl auch hier Ausnahmen mit natürlichem Umgebungslicht denkbar sind.

Bei hellem Umgebungslicht macht sich ein Manta ohne Blitzlicht oft besser als mit, weil man störende Trübstoffreflexionen verhindert. Wenn das Umgebungslicht düster ist, geht allerdings am Kunstlicht kein Weg vorbei.

Im Flachwasser wirken Bilder von Großfischen ohne Blitzlicht meistens besser. Hier bekommt auch der Einsatz von UW-Filtern eine gewisse Bedeutung. Die Mindesttiefe sollte aber 3 m betragen, damit der Rotanteil im Bild nicht zu sehr dominiert.

Als maximale Tiefe setzt man 15 bis 18 m an. Um auf vernünftige Verschlusszeiten zu kommen, sollte die ISO-Empfindlichkeit auf 400 angehoben werden. Weil Großfische häufig monochrome Hautflächen besitzen und im Freiwasser auch nicht besonders kontrastreich wirken, kann es mit dem AF hin und wieder Probleme geben.

 
Visieren Sie dann mit dem AF-Messfeld Körperkanten, Flossen und Augen an.

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Frontale Fischfotografie macht die Bilder spannend und extravagant, ist aber sehr schwierig, weil die Schärfe im Idealfall vom Maul bis zu den Augen reichen sollte. Fotografen mit Kameras, die kleine Bildsensoren besitzen, sind im Vorteil, weil die größere Schärfentiefe ein Kriterium der kleinen Bildsensordiagonale ist.


 

Kleine Fische

Die Begriffe klein oder groß sind relativ, aber man definiert kleine Fische als solche, wenn ihre Körperlänge 10 cm nicht oder nur unwesentlich überschreitet. In diesem Makrokosmos bewegt man sich nur erfolgreich mit Makroobjektiven oder speziellen Makrozooms. Das Problem ist immer die Motivdistanz. Um kleine Fische Format füllend auf den Bildsensor bannen zu können, täte es im Grunde genommen ein 50-mm-Makroobjektiv (bezogen auf Kleinbild!), aber dann müsste man so nah an die Fische heran, dass diese die Flucht ergreifen würden. Die Crux ist ergo die Fluchtdistanz. Die kann man nur mit einem Makrozoom überbrücken oder aber mit einer langen Makrobrennweite, z.B. 100 mm (bezogen auf Kleinbild).

Kleine Fische sind, sofern sie nicht still am Boden liegen oder in einer Koralle Platz genommen haben, meistens überaus agil, flink und sehr wendig. Digitale Kompaktkameras mit ihrem Kontrast-Autofokus sind diesen schnellen Bewegungen meistens nicht gewachsen. Auch professionelle D-SLRs kommen hier an ihre Grenzen. Der AF ist oftmals zu träge im Reaktionsverhalten, wenn die Fische ruckartig ihren Standort wechseln. Aber nicht nur die Technik macht Probleme. Der größte Unsicherheitsfaktor ist der Mensch. Nur sehr versierten UW-Fotografen gelingt es, die Zickzack schwimmenden Fische im Sucher zu halten.

Wenn der Fisch aus dem Sucher verschwindet, beginnt alles wieder von vorne. Manchmal ist er auch weg und ward nicht mehr gesehen. Man muss sich deshalb eine Technik aneignen, mit der man kleine Fische überlisten kann. Die meisten Korallenfische haben im Riff ein Revier, in dem sie auf und ab patrouillieren. Sie kehren also nach einiger Zeit wieder an den Ausgangspunkt zurück. Diesen Punkt visiert man an und wartet, bis der Faunist in die Falle schwimmt. Man sollte eventuell das Objektiv vorfokussieren, dann muss man nur noch auslösen, wenn der Fisch im Sucher auftaucht.

Ärgerlich wird es, wenn dann der AF auf dem Fisch keinen Kontrast erkennen kann und in die falsche Richtung zu laufen beginnt. Dann geht das Warten von Neuem los. Ungelöst bleibt deshalb weiterhin die Crux der unnötigen Fahrzyklen, wenn der AF auf dem fischigen Objekt keinen Halt findet. Noch immer fahren die meisten AF-Motoren das Objektiv erst mal in den Nahbereich und dann zurück auf unendlich. Keine Kamera besitzt einen intelligenten AF, der erkennt, in welcher Richtung sich die Motivschärfe am schnellsten wieder aufbauen würde.

 
Wenn Drachenköpfe so fotografiert werden, dann haben sie Ähnlichkeit mit den Dämonen der mittelalterlichen Steinfiguren an Kirchen und Klöstern. Im Hochformat fotografieren leider immer weniger UW-Fotografen, weil die Präsentation auf den breiten Monitoren der PCs und den 16:9 Fernsehern diesem Format immer weniger Fläche zugesteht.

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Das Fotografieren von kleinen Fischen ist ein Geduldsspiel, das man am besten beherrscht, wenn man allein ist. Sparen Sie nicht am Strom.

Besser 30 Mal den Auslöser drücken und 2 Bilder sind brauchbar, als 10 Mal auslösen und nichts ist dabei herausgekommen. UW-Fotospezialisten, die kleine Fische mit Makroobjektiv und Telekonverter fotografieren, schwören manchmal auf die manuelle Scharfeinstellung, weil die schneller und exakter sein soll, als ein träge arbeitender AF bei wenig Umgebungslicht und geringer Objektiv-Lichtstärke.

Diese Einschätzung trifft allerdings nur zu, wenn die Fische langsam schwimmen oder ab und zu mal in Ruhe verharren. Dann kann die manuelle Scharfeinstellung Vorteile verbuchen. Man muss das aber relativieren. Nur UW-Fotografen mit schnellen Reaktionen, guten Augen und einem UW-Gehäuse mit großem Zusatzsucher können hier punkten. Die Entscheidung, ob man ein Bild im Sucher als scharf wahrnimmt, wird im Hirn getroffen. Und dann muss man blitzartig reagieren.

Menschen, die in solchen Situationen keine schnellen fotografischen Entscheidungen fällen können, sollten lieber dem Autofokus vertrauen. Falls sie Schnorchler sind, mutiert die fotografische Jagd auf Kleinfische zu einer Lebensaufgabe. Spaß machen kann es aber trotzdem.

 
Wer beobachtet wen? Dieser Plattkopf hat den Fotografen sehr genau taxiert. Fische von oben zu fotografieren galt jahrelang als eine Art Sakrileg und war deshalb bei vielen UW-Fotografen verpönt. Die Sehweise aus der Vogelperspektive hat jedoch ihre eigenen Gesetze, die so schlecht nicht sind, wenn man sie zu nutzen weiß.

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Schwarmfische

Die Abbildung eines einzelnen Fisches kann Auskunft über seine Art geben, das Bild brillant und gut gestaltet sein, der Bildaufbau perfekt , die Schärfe knackig und die Farben faszinierend sein. Trotzdem kann es statisch wirken. Selten wird man aber aus dem Bild eines solitären Fisches das atemberaubende Leben im Meer herauslesen können.

Dazu muss man mehrere Fische derselben Art fotografieren, einen Schwarm, eine Schule oder ein Rudel. Schwärme sind das Synonym für pulsierendes Leben, explodierende Vermehrung und Reichtum im Meer. Geheimnisvolle Regeln lenken und leiten einen Schwarm, der in Sekundenbruchteilen die Richtung ändern kann, ohne dass sich die Schwarmmitglieder berühren.

Anführer scheint es nicht zugeben, jeder hat gleiche Rechte und Pflichten in dieser losen Gemeinschaft, und doch funktioniert das Zusammenleben nach uns unbekannten Gesetzen. Wenn man die Grundregeln der Schwärme kennt, kann man auch Bilder von diesem faszinierenden Miteinander machen.

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Nur geschulte UW-Fotografen werden erkennen, dass es das Maul eines Anglerfisches ist. Die extreme Nähe zeigt immer besondere Details, die man sonst nicht sehen kann. Mit Anglerfischen kann man das machen, weil sie quasi am Untergrund festkleben und sich nur selten bewegen.


 
Manche Schwärme sind Ortstreu. Sie stehen oft monatelang oder Jahre im selben Areal, bewegen sich kaum einige 100 m weiter. Man findet sie also immer wieder, sofern sie nicht einem Fischtrawler zum Opfer gefallen sind. Die wirklich guten Schwarmaufnahmen macht man meistens in Kooperation mit dem oder der Tauchpartnerin.

Man kann sich einen Schwarm zutreiben lassen. Dann schwimmen die Fische auch ausgerichtet in Formation auf den Fotografen zu, was eine grafische Note ergibt. Bevor sie sich vor ihm trennen und auseinanderdriften, muss man das Bild gemacht haben. Die einzelnen Individuen finden sich dann im Freiwasser wieder zu einem Schwarm zusammen. Das kann man einige Male wiederholen, bis sich der Schwarm im Freiwasser davon macht. Er kommt wieder, aber man weiß nicht, wann.

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Noch in den 90er Jahren waren Bilder von Mandarinfischen der große Hit. Kaum einer konnte sie vorweisen. Heute kennt man die Stellen im Meer, wo sie leben. Üblicherweise kommen sie bei Dämmerung aus den Korallen. Dieser hier hat eine Ausnahme gemacht. Er wurde morgens um 10:00 Uhr vor der Insel Dimakya auf den Philippinen fotografiert.


 
Bei Haien nennt man mehrere zusammen schwimmende Tiere ein Rudel. Hier kann das Schwarmverhalten etwas anders sein. Haie richten sich im Rudel nur selten aus. Sie schwimmen meistens sehr individuell.

Hier muss man auch etwas aufpassen, insbesondere, wenn die Fische angefüttert werden. Dann kann der Ablauf schnell unkontrollierbar werden. Das ist generell nicht ganz ungefährlich, doch man kommt mitunter zu sehr spektakulären Aufnahmen. Gute Nerven sind aber angesagt.

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Das Auge einer besonders attraktiven Meerbarbe. Beim Fotografieren von Fischaugen macht es Sinn, das Motiv im Goldenen Schnitt zu platzieren. Leider geht es nicht immer, denn dazu muss der Fisch einen das Bild erst mal so gestalten lassen und eine Kopfform besitzen, dass ein Augenbild ohne große Bildbeschneidung möglich ist. Außerdem muss er so im Riff oder im Sand liegen, dass man seine Idee auch umsetzen kann. Wenn der Fisch schwimmt, sind solche Bilder normalerweise nicht möglich.

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Kommentare
Portrait von Nethune
  • 24.06.2011- 17:13

Tolle Bilder bin begeistert. Solche Bilder, dass wäre ein Traum.
Danke

Portrait von HadesAT
  • 28.10.2010- 13:21

Herbert Frei ist zweifellos einer der besten Unterwasserfotografen im deutschsprachigen Raum. Und hinzu kommt dass er, wie schon von anderen genannt sein Wissen teilt - ebenso professionell wie er auch fotografiert. Das ist definitiv etwas besonderes und ich bedanke mich für ein weiteres sehr gelungenes Tutorial!! Besonders gefiel mir die Anmerkung dass die Fischfotografie immer ein Hobby sein wird, welches viel Arbeit und Geduld erfordert, auch für einen Profi :-)

Portrait von friendofgermany
  • 12.02.2010- 13:56

danke für diese Beiträge. Genau solche Anleitungen habe ich gesucht. Und die gezeigten Beispielbilder gefallen mir sehr gut. Hier vor allem der Hai. Absoluter Wahnsinn.

Portrait von siegfriedmeyer
  • 28.11.2009- 18:39

Wieder tolle Fotos von einem Profi der glücklicherweise sein Wissen nicht für sich behält.

Portrait von knmedien
  • 12.11.2009- 20:46

Super Bilder und eine geniale Beschreibung. Ich handel mit Korallenfische und Korallen und suche schon lange nach einer Lösung, die Fische im Aquarium richtig zu fotografieren. Leider sind die Tiere immer schneller als die Kamera :-)

Portrait von feydrauta71
  • 12.11.2009- 19:39

Irre. Geniale Bilder. KLasse Beschreibung.

Portrait von peraz
  • 19.08.2009- 09:11

Echt gelungene Aufnahmen (wünschte die meinen wären so ^^).
Da ich noch n relativer Neuling bin, was die UW-Fotografie anbelangt hab ich noch ein kleines (naja eigentlich großes) Problem... Bei UW-Aufnahmen hat man, bedingt durch das Wasser + Tiefe, immer die Farben herausgefiltet, so dass ein kräftiger Blaustich auf den Bildern zu sehen ist. Bekomm diesen zwar mit PS weg, jedoch verlier ich dadurch auch meist die Leuchtkraft der anderen Farben (meist schaut es so aus als ob es dann S/W Bilder wären). Vielleicht kann mir jemand n Tipp geben, wie ich das besser anstellen könnte? Finde dazu nämlich kein passenden Tutorial :-(
Vielleicht gelingt es mir dann, irgendwann einmal, so gute Bilder wie diese hier zu machen *neidisch* :-)
Grüße

Portrait von herbert_frei
  • 21.08.2009- 19:59

Ich müsste zuerst wissen, mit welcher Ausrüstung du arbeitest. Wichtig ist das Blitzgerät. Wenn blaustichige Bilder überhand nehmen, fehlt es immer am Kunstlicht oder man ist zu weit vom Motiv entfernt. An der physikalischen Tatsache, dass Wasser die Spektralfarben heraus filtert, kommen wir leider nicht vorbei.
Geh so nah ran wie möglich, das hilft meistens dass die Farben kräftiger werden.

Viele Grüße

Herbert

Portrait von roman2
  • 18.08.2009- 15:06

einfach super !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Portrait von tomcat13
  • 03.08.2009- 10:41

Klasse gemacht, wie alle Deine Workshops!

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 12.07.2009- 12:38

Super Aufnahmen!!!!!

Portrait von mayhardcastle
  • 07.07.2009- 10:45

spannendes tutorial und atemberaubende bilder!

Alternative Portrait

-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)

  • 06.07.2009- 19:12

Sehr gut geschrieben und super interessant :)

Portrait von Rawija
  • 06.07.2009- 12:23

Super wie immer.Vielen Dank

Portrait von ambiensur
  • 06.07.2009- 10:06

Sehr interessant. Gut beschrieben. Vielen Dank

Portrait von FotoJuli
  • 06.07.2009- 07:42

deine reihe ist einfach fantastisch!

Portrait von manne669
  • 05.07.2009- 13:40

Ein für mich sehr Interessantes Tutorial. Sehr sehenswerte Bilder!
Dankeschön!

Portrait von Tom321
  • 05.07.2009- 06:35

Die Bilder haben eine fesselnde Wirkung und das Tutorial ist auch gut beschrieben Vielen Dank

Portrait von Othello
  • 04.07.2009- 20:08

Wahnsinn!
Auch wenn ich in naher Zukunft eher nicht mit UW-Ausrüstung in solche Gewässer kommen werde, habe ich es mal gespeichert. Man weiß ja nie! ;)
Allein die Bilder machen diese Anleitung schon sehenswert.

Dankeschön dafür!

Portrait von peymanmr
  • 04.07.2009- 15:07

Super Interessant, jedesmal ein Highlight



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