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Tutorialbeschreibung

Unterwasserfotografie - Teil 19 - Unbekannte Welt im Süßwasser

Unterwasserfotografie - Teil 19 - Unbekannte Welt im Süßwasser

Wenn Gespräche über die UW-Fotografie stattfinden, dann drehen sich die Themen meistens um das Tauchen und Fotografieren im Meer. Selten werden dabei heimische Gewässer erwähnt, obwohl es doch nahe liegend wäre. Aber wie so häufig gilt auch hier der Prophet im eigenen Lande nicht viel. Dabei ist das Fotografieren in heimischen Seen eine zeitlich kontrollierbare und finanziell überschaubare Angelegenheit. Man fährt mit dem eigenen Auto, hat keine Probleme mit Übergepäck und kann die Tauchgebiete mehrmals besuchen, wenn sie einem gefallen haben. Manche Preziose liegt vielleicht nur unweit der Haustür, ist also auch kurzfristig erreichbar, falls es einem erst am Samstag oder Sonntagmorgen einfallen sollte, im See ein paar Bilder zu machen.

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Schleien sind zäh und anpassungsfähig. Sie überleben auch bei wenig Sauerstoff im Wasser. Wenn das Gewässer austrocknet, graben sie sich im Schlamm ein, verfallen in eine Art Wärmestarre und können auf diese Weise sogar eine begrenzte Trockenperiode überstehen.

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Wer im Süßwasser taucht, erlebt immer wieder Überraschungen. Dieser Karpfen schaute neugierig in den Domeport des UW-Gehäuses. Karpfen lieben warmes Wasser. Zum Ablaichen benötigen sie mindestens 22°C. Deshalb findet man sie nur selten in hoch gelegenen Seen.

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Kamberkrebse stammen aus den USA und sind nicht überall willkommen, weil sie die gefürchtete Krebspest übertragen. Durch diesen Pilzbefall wurden fast die gesamten Bestände des heimischen Edelkrebses ausgelöscht. Die Globalisierung findet auch im Tierreich statt. Experten schätzen, dass monatlich eine neue Tier- und Pflanzenart bei uns eingeschleppt wird.

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Auch Wasserpflanzen sind dankbare Motive. Laichkraut wächst in Baggerseen und bedeckt stellenweise große Flächen. Zwischen den Stängeln suchen Jungfische Schutz und Räuber lauern auf Beute.

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Grundsätzlich ist die erfolgreiche Süßwasserfotografie davon abhängig, wie wohl Sie sich im Wasser fühlen. Nur in den Sommermonaten kann man sich auch schnorchelnd in der Badehose in einem aufgewärmten See bewegen. Üblicherweise ist warme Schutzkleidung (Neoprenanzug mit Kopfhaube) erforderlich. Im Süßwasser gilt, was auch auf kalte Meere wie Nord- und Ostsee und Atlantik zutrifft: Kälte ist schlecht für gute Bilder, wenn man nicht entsprechend angezogen ist.

Denn wer friert, ist unkonzentriert und macht deshalb Fehler beim Fotografieren. Auch kann eine erfolgreiche Süßwasserfotografie nur gedeihen, wenn man Übung im Tauchen hat und gut tarieren kann. Wer sich wie eine Schlammraupe über den Grund bewegt und mit den Flossen ganze Wolken von Dreck emporwirbelt, muss dann im eigens verursachten Schmutz seine Motive suchen.

Das ist auf Dauer wenig erheiternd, auch für die Mittauchenden, die auch noch was sehen und fotografieren wollen. Insofern stellt die Süßwasserfotografie besondere Anforderungen an gutes Gelingen.

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Gründlinge leben, wie ihr Name besagt, am Grund von Flüssen, Bächen und Seen. Es sind wichtige Futterfische für Forellen, kleine Hechte und Babywaller. In früheren Zeiten wurden Gründlinge wegen ihrer Vorliebe für Aas auch Totengräber genannt. Im 30-jährigen Krieg hat man viele Leichen von Soldaten und der Bevölkerung im Wasser versenkt, wo sie von Gründlingen entsorgt wurden.


 
Saiblinge gehören zu den Salmoniden, sind wunderschön gezeichnet und gelten unter Fischkennern als Delikatesse. Man unterscheidet in See- und Bachsaibling. Der Bachsaibling wurde vor über 100 Jahren aus den USA eingebürgert und gilt heute als heimischer Fisch, der sich wie die Regenbogenforelle gut züchten lässt.

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Taktik und Verhalten

Während Fische in einem Riff sich aufgrund der guten Sichtweite meistens aus verträglichen Distanzen ablichten lassen, kann man sich im Süßwasser dieser Verhaltensweise nicht sicher sein. Der überwiegende Teil aller Süßwasserfische ist relativ scheu, ergreift schon die Flucht, wenn der Taucher sie noch gar nicht wahrgenommen hat.

Eine Ausnahme macht nur der Hecht, der als Lauerräuber unbeweglich im Geäst versunkener Bäume steht oder fast unsichtbar schwebend über einer Seegraswiese auf Beute wartet. An manche Exemplare kommt man tatsächlich bis auf weniger als Armlänge heran, an andere leider sehr schlecht. Es muss, wie Fischexperten glauben, an der Psyche liegen. Denn auch unter Fischen gibt es mutige und feige Exemplare.

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Diese Aufnahme ist vermutlich weltweit einmalig. Sie entstand in der österreichischen Traun, wo ein riesiger Huchen zwischen Fotograf und Tauchpartner hindurchschwamm. Nach Literaturangaben werden Huchen über 1,5 m lang und mehr als 50 kg schwer. Zu seiner Lieblingsspeise gehören Forellen und Nasen. Dieses Exemplar könnte noch größer gewesen sein, denn der Taucher misst mit Flossen über 2 m.


 
Springfrösche gehen absichtlich nur im zeitigen Frühjahr ins Wasser. Dann warten sie treibend an der Oberfläche oder unter Wasser auf eine Partnerin, um mit ihr die Hochzeit zu vollziehen. Den Rest des Jahres verbringen sie an Tümpeln, Teichen und auf Feuchtwiesen, schwimmen aber nur noch selten.

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Fische verlieren die Scheu, wenn sie Taucher als harmlose und unbeholfene Lebewesen kennengelernt haben. In heimischen Gewässern, wo viel getaucht wird, unterdrücken die Fische mit der Zeit ihren angeborenen Fluchtinstinkt und bleiben, wenn schon nicht in unmittelbarer Nähe stehen, so doch in fotografischer Distanz. Dabei kann man feststellen, dass Flussbarsche und auch Weißfische sich manchmal so weit der Kamera nähern, dass man schon wieder Schwierigkeiten haben kann, scharf zu stellen.

Wer in Seen taucht, wo die Fische von Anglern und Tauchern angefüttert werden, kann so manche Überraschung erleben. Selbst die notorisch scheuen Karpfen und Schleien, an die man sonst nur mit viel Mühe und einem gesunden Nervenkostüm auf fotografische Entfernung herankommt, lutschen einem fast die Haut von den Fingern, weil sie sich eine Fütterung mit Brot erhoffen. Diese Situationen kann man selbstverständlich fotografisch nutzen und sensationelle Bilder schießen, die sonst kaum möglich wären.

Solche Erlebnisse sind aber nicht an der Tagesordnung und meistens auch nur in Privatseen zu erleben. Deshalb gilt die Regel: je kleiner der See, desto größer die Chance, dass sich Fische an einen gewöhnen. Und dass man sie wiederfindet. In den Weiten eines riesigen Sees stehen die Chancen relativ schlecht, demselben Fisch mehrmals zu begegnen, wenn man ihn nach einer oder zwei Wochen wieder fotografieren will. Das gelingt wie gesagt nur mit standorttreuen Hechten. Von großer Bedeutung ist die Art und Weise, wie man sich Süßwasserfischen nähert.

Manchmal ist Schnorcheln besser als Tauchen, weil man keine Atemgeräusche (blubbernde Luftblasen) macht, vor denen sich die Fische fürchten und Reißaus nehmen. Wer gut trainiert ist, sollte die Luft als Taucher so lange anhalten wie möglich, dann sind exorbitante Schnappschüsse möglich. Beim dann notwendigerweise folgenden Aus- und Einatmen stieben die Fische wie wild auseinander, um sich irgendwo wieder zu formieren, wenn sie ein Schwarmverhalten zeigen.

Durch intensives Training des Luftanhaltens kann man bei seinen Fischbildern eine ungeahnte Steigerung erfahren. Man kann sich auf diese Weise sogar den scheuesten Gesellen bis auf Schussweite nähern. Bitte eines nicht machen: vor dem eigentlichen Atemanhalten die Luft mehrmals schnell ein und ausatmen. Diesen Atemablauf nennt man Hyperventilieren.

Dadurch kann man tatsächlich die Luft länger anhalten, weil der Atemreiz durch die verstärkte Aufnahme von Sauerstoff länger unterdrückt wird. Es ist aber sehr gefährlich, weil es zu einem unkontrollierten und blitzartigen Blackout kommen kann. Dann ertrinken Sie!

Fortgeschrittene Taucher und sehr engagierte UW-Fotografen haben die Möglichkeit, mit einem Rebreather (Kreislaufgerät) zu tauchen. Mit diesem Atemgerät vermeidet man Luftblasen, kann also geräuschlos wie ein Fisch durch die Unterwasserwelt schweben. Auf diese Weise kommt auch an scheue Fische erstaunlich nah heran. Auch hier gilt zu beachten, dass man mit dem Rebreather nicht allein tauchen sollte. Technische Defekte können sich unter Umständen fatal auswirken.

 
Döbel sind die einzigen Weißfische, die sich vom Friedfisch zum Räuber entwickeln. Es sind Allesfresser, die ins Wasser gefallenes Obst, Käfer und Pflanzen vertilgen. Und sie machen Jagd auf Wassermäuse, Wasserratten, Küken von Wasservögeln und Fische. Angler fangen sie mit Käsewürfeln, Bratwurststückchen und Brotrinde.

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Solche Bilder zu machen ist ein Geduldspiel. Sie verlangen ein perfektes Teamwork von Fotograf und Model. Viele Versuche sind notwendig, viele Tauchgänge erforderlich. Umsetzen lässt es sich nur, wenn man das Gewässer gut kennt und weiß, wo die Fische stehen. Zur Problematik gehört natürlich auch die perfekte Blitzbelichtung. Meistens hat man nur einen oder bestenfalls zwei Versuche.

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Steinige Wege

Welchen Kameratyp Sie im Süßwasser benutzen, ist eher von untergeordneter Bedeutung. Natürlich bietet die D-SLR die besseren Möglichkeiten, aber eine kleine und wendige Kompakte ist durchaus nicht zu verachten. Insbesondere für Schnorchler macht es Sinn, kein allzu voluminöses Fotogerät mitzunehmen. Der Weg zur guten Süßwasseraufnahme ist ziemlich dornig und nicht zu vergleichen mit den schnellen Erfolgen im Meer, wo das Leben an manchen Stellen geradezu überquellt.

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Sonnenbarsche sind Einwanderer aus Nordamerika, sind aber seit Jahrzehnten in den stehenden Gewässern Europas heimisch. Sie haben, obwohl es üble Laichräuber sind, den Fischbestand der ursprünglichen Arten nicht gefährden können.


In Baggerseen findet man sie häufig in den sonnendurchfluteten Uferzonen, wo sie auf Grund ihrer Schuppenzeichnung optisch fast unsichtbar im Licht zerfließen. Angler mögen sie nicht, weil sie die Würmer vom Haken klauen, aber selbst nicht an die Angel gehen.

 
Krötenhochzeit in einem Badesee im österreichischen Stubaital. Die Männchen besteigen die etwas größeren Weibchen und verteidigen diese Position gegen andere Rivalen. Manchmal kommt es vor, das sich mehre Männchen an einem Krötenweibchen festklammern und dieses dann ertrinkt, weil es aus eigener Kraft nicht mehr zur Wasseroberfläche hochkommt.

Wie viele Amphibien gehen auch Kröten nur zur Laichzeit ins Wasser. Ansonsten leben sie im Wald, in Gärten und auf Feldern. Es sind ausgesprochen nützliche Tiere.

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Wegen der beschränkten Sichtweite in vielen heimischen Gewässern kommt der Wahl des geeigneten Objektivs eine nicht unerhebliche Bedeutung zu. Deshalb sollte man wissen, was man fotografieren will bzw. sollte man sich bei ortserfahrenen Tauchern erkundigen, was es zu sehen gibt. Dann vermeidet man eventuell die Fehlbestückung der Kamera mit einem ungeeigneten Objektiv.

In heimischen Gewässern benötigt man eher selten eine lange Makrobrennweite, weil dafür weder die Motive in üppiger Weise vorhanden sind noch die Sichtweiten dafür ausreichen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn es gibt natürlich auch Tage, da reißt die Sicht in einem sonst eher trüben Gewässer erstaunlich weit auf und man sieht Dinge, denen man das ganze Jahr nicht begegnet ist.

Das 50-mm-Makro (bezogen auf Kleinbild) und das 35-mm-Makro (bezogen auf APS-C) können sich bei vielen Fischaufnahmen gut ins Szene setzen, weil sie mit ihren Bildwinkeln oft genau die Größe der anvisierten Fische treffen. Zwar gibt es im Süßwasser durchaus recht große Fische, Hechte von fast 1,5 m, Störe von mehr als 2 m Länge, Waller mit dem Gardemaß eines erwachsenen Mannes, Zander von über einem Meter und Karpfen so dick wie ein Fass … aber auf solche Kaventsmänner trifft man nicht bei jedem Tauchgang.

Meistens muss man sich mit kleinen und flinken Genossen begnügen, die einem das Leben mit ihren hektischen Bewegungen ziemlich vermiesen können. Anders als in einem Riff, wo ortstreue Fische immer in ihr Revier zurückkehren, ist das in einem See nur selten der Fall. Meistens gelingt nur ein Schuss, dann ist die Chance auf einen Wiederholung erst mal vorbei.

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Nase in einem Flusslauf. In früheren Zeiten waren Nasen in allen Mitteleuropäischen Flüssen in großer Zahl vorhanden. Staustufen, Wehre und andere Verbauungen haben den Wandertrieb dieser Fische unterbunden und die Art stark dezimiert. Mit der Errichtung von Fischtreppen hat sich die Situation etwas gebessert. Solche Szenen wie diese sind aber seltene Ereignisse im Leben eines UW-Fotografen.


 
Spätestens jetzt erfährt man, was der AF in der Kamera wirklich taugt und ob die Sprüche der Werbestrategen auch was fruchten. Ich sage Ihnen lieber gleich die Wahrheit. Die Realität ist noch gemeiner als die schlimmsten Befürchtungen. Wenn dicke Schwebeteilchen im Wasser treiben, dann steigt die Möglichkeit, dass die automatische Scharfeinstellung irritiert wird, gewaltig an. Noch übler wird es, wenn sich die Sonne nicht sehen lässt und die UW-Welt in tristem Grau verschwindet.

Dann fährt der AF manchmal so ziellos hin und her, dass man meinen könnte, das Objektiv habe eine Augenbinde umgelegt. Diese und andere Unwägbarkeiten machen aus der Süßwasserfotografie eine äußerst anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung mit ungewissem Ausgang, was die fotografischen Ergebnisse anbelangt.

Wenn noch eine exorbitante Kälte des Wassers hinzukommt (bis hinab auf plus 4° C sind möglich), geht die Kamera eventuell schneller in die Knie, als man gedacht hat. Bei einfachen Digicams kann sich die Anzeige des Monitors verabschieden oder wird zumindest blass und unleserlich. Auch der Akku kann zusammenbrechen. Kälte hemmt den Fluss der Elektronen.

Tiefe Wassertemperaturen findet man auch im Sommer jenseits der Sprungsschichten in tiefen Seen, in Hochgebirgsseen und in Quelltöpfen sowieso. Dazu muss man wissen, dass sich eine Wassertemperatur von 4° Plus wesentlich kälter anfühlt als eine Lufttemperatur von 4° Plus. In Luft kann man, wenn man etwas abgehärtet ist, auch bei wenigen Plus-Graden einige Zeit ohne Schaden zu nehmen im Freien ohne Pullover ausharren.

Im Eiswasser ohne Schutzanzug wäre es der sichere Tod. Süßwasserfotografen, die sich gelegentlich längere Zeit in sehr kaltem Wasser aufhalten, tauchen unisono in Trockentauchanzügen. Hier bleibt der Körper trocken (gas- und wasserdichter Reißverschluss) und man trägt Skiunterwäsche oder einen Trainingsanzug darunter. Süßwasserfotografie ist, wenn man sie passioniert betreibt, bezüglich der Tauchausrüstung eine recht aufwendige und deshalb auch nicht ganz billige Angelegenheit.

 
Flussbarsche sind weder vom Aussterben bedroht noch gibt es Schonzeiten für sie. Man darf sie das ganze Jahr über angeln. Ihre Verbreitung geschieht über Wasservögel, in deren Gefieder der Laich hängen bleibt und auf diese Weise auch in entfernte und abgelegene Gewässer getragen wird. Flussbarsche sind anspruchslos. Wenn es keine Fische zum Erbeuten gibt, fressen sie Kleintiere wie Wasserasseln, Wasserwanzen und Würmer.

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Bilder ohne Kunstlicht

Im flachen Süßwasser wird man beim Ablichten von Fischen nicht immer Blitzlicht oder Dauerlicht einsetzen. Einerseits ist Kunstlicht nicht grundsätzlich notwendig, wenn die Sonne scheint, andererseits vermeidet man durch das Fotografieren mit Available Light das Reflektieren von Trübstoffen, die im Süßwasser meistens gehäuft auftreten. Die Problematik der Süßwasserfotografie ist und bleibt das meistens nicht sehr klare Wasser.

Zudem sind viele Fische mit silbernen Schuppen versehen, die das Licht wie in einem Spiegel brechen. Hier muss man selbst ohne Blitzlichteinsatz aufpassen, dass es nicht zu heillosen Überbelichtungen der Fischkörper kommt. An dieser Stelle müssen wir uns deshalb auch mal mit den diversen Belichtungsmessungen beschäftigen. Nicht nur bei der Landfotografie sind sie in bestimmten Situationen wichtig, sondern auch unter Wasser.

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Triops cancriformis ist ein Urzeitkrebs und das älteste noch lebende Fossil im Süßwasser. Seit über 220 Millionen Jahre existieren diese Tiere unverändert auf unserem Planeten. UW-Bilder von ihnen gibt es so gut wie nicht, denn ihr Lebensraum sind Tümpel in Feuchtwiesen, die sich im Frühjahr mit Regenwasser füllen und die im Schlamm konservierten Eier zur Entwicklung anregen. Nur einige Wochen haben die Urzeitkrebse Zeit, zu adulten Tieren heran zu wachen, sich zu paaren und abzulaichen.
Wenn die Tümpel austrocknen, geht ihr Leben zu Ende.



 
Brachsen sind extrem hochrückige Fische, die im Erwachsenenstadium kaum noch natürliche Feinde zu fürchten haben. Nur große Waller können ihnen dann noch gefährlich werden. Wegen ihrer glitzernden Schuppen muss Blitzlicht sehr verhalten eingesetzt werden. Leichtes Aufhellen ist zu empfehlen. Sie lieben warme und stehende Gewässer.

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Hochwertige Kameras besitzen meistens drei unterschiedliche Messmethoden, Matrix- oder Mehrfeldmessung, Mittenbetont und Spot. Manchmal lässt sich die Spotmessung noch mal in eine normale und eine extreme Komponente unterteilen, aber das ist unter Wasser zu viel des Guten. Üblicherweise wird man die Matrix- oder Mehrfeldmessung zur Belichtung mit dem Umgebungslicht heranziehen.

Sie hat aber trotz ihrer raffinierten Messanordnung und der mittels Algorithmen und Bildbeispielen verwobenen Belichtungsberechnungen ihre Tücken und Schwächen. Und das liegt beispielsweise in Auwaldseen und schattigen Teichen am dunklen Wasserhintergrund, der meistens in die Matrixberechnungen mit einbezogen wird.

Deshalb werden silbern glänzende Fische vor dem Hintergrund eines dunkelgrün oder braun eingefärbten Wassers meistens zu hell abgebildet. Wenn das UW-Gehäuse den Eingriff ohne Verrenkungen gestattet, ist es in vielen Fällen sinnvoll, helle Fische mittenbetont oder gleich mit der Spotmessung zu belichten. Wenn das Umschalten von Matrix auf mittenbetont und Spot sehr umständlich bzw. kompliziert ist, kann man sich auch damit behelfen, dass man die Matrixmessung mit einer oder zwei Blenden unterbelichtet.

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Wenn sich Amphibien von der Kaulquappe zum Frosch entwickeln, spricht man von Metamorphose. Diese Umwandlung ist eines der größten Wunder der Natur. Der Schritt vom Kiemenatmer zum Lungenatmer vollzieht sich, wenn den Tiere Füße wachsen und sie den Schwanz verlieren. Dann leben sie dauerhaft an Land, können aber weiterhin sehr gut schwimmen und lange die Luft anhalten.


 
Aus dem Giebel wurden vor einigen Tausend Jahren in Asien die Goldfische gezüchtet. Giebel sind extrem zäh. Sie können auch in sauerstoffarmem Wasser überleben und sogar eine begrenzte Zeit ohne Wasser auskommen. Ihr Überleben können sie auch ohne männliche Artgenossen sichern. Man nennt diesen Vorgang Gynogenese. Wohl fühlen sie sich in stehenden, verkrauteten und warmen Seen.

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Was vorstehend beschrieben und empfohlen wird, lässt sich aber trotz aller Raffinesse leider nicht so umsetzen wie an Land. Denn Fische warten nicht, bis man sich als UW-Fotograf entschieden hat, diese oder jene Belichtungsmessmethode zu nehmen. Schon beim Sichten eines Fisches sollte man wissen, was man macht.

Die Kamera wird voreingestellt, denn in unmittelbarer Nähe des oder der Fische verbreitet man Unruhe, die sich überträgt und die Faunisten zur Flucht veranlasst. Kontrollieren Sie immer das Monitorbild nach dem Schuss. Wenn es ihren Vorstellungen nicht entspricht, müssen Sie versuchen, noch eines oder auch ein zweites mit geänderten Daten zu machen.

Auch, wenn es schwierig wird, weil der Fisch den Rückzug angetreten hat. Das Belichten ohne Kunstlicht gibt Ihnen außerdem die Chance, in kürzester Zeit mehrere Bilder in Folge zu schießen. Stellen Sie die ISO-Empfindlichkeit auf 200 oder 400 und wählen Sie das Programm Blendenautomatik.

Die Verschlusszeit stellen Sie auf mindestens 1/60 s oder 1/125 s, den Rest überlassen Sie der Kamera und konzentrieren sich darauf, den Fisch im Sucherbild (Monitor oder Okular) zu halten.

Wenn der Fisch schwimmt und das mit viel Glück auch noch parallel zu einem selbst, dann sind nicht nur Mehrfachschüsse möglich, man sollte dann auch den AF zuvor von Schärfepriorität auf Auslösepriorität umgestellt haben. Sie werden jetzt vielleicht verstehen, dass die Unterwasserfotografie von Fischen in heimischen Gewässern, wenn sie erfolgreich ablaufen soll, eine motorisch komplizierte Sache sein kann.

Das Beherrschen der Fotogerätschaft ist ebenso eine fundamentale Angelegenheit, die schlafwandlerisch absolviert werden muss wie das Durchschauen der wichtigsten Kameraeinstellungen und deren Einfluss auf die Bilder. Unterwasserfotografie im Süßwasser hat deshalb weniger etwas mit Kunst als mit solidem Handwerk zu tun.

 
Der Hecht ist der Raubfisch schlechthin in unseren Gewässern. Dieses gewaltige Exemplar hier wurde in der Uferzone eines Flusses aufgespürt. Man sagt, dass Flusshechte die Größten seien, aber auch in Seen wurden schon Exemplare von über 1,5 m Länge gefangen. Züchten kann man sie nicht, weil sie kannibalisch leben. Nach der Hochzeit müssen die meistens kleineren Männchen das Weite suchen, sonst enden sie im Magen der Angetrauten.

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Monsterkarpfen kann man bei viel Geduld mit Brot anfüttern. Echte Freundschaft ist das aber nicht, denn die Fische sind nur auf das Futter fixiert. In wilder Gier lutschen sie an den Fingern, was aber absolut ungefährlich ist, denn die Zähne sitzen tief im Schund. 30 kg kann so ein Exemplar wiegen. Seine physische Kraft ist ungeheuerlich. Es ist ein beeindruckendes Erlebnisse, solch einem Fisch im See zu begegnen.

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Mit der Kamera im Fluss

Tauchen und fotografieren in Seen ist normal, aber in einem Fluss? Nicht alle Flüsse eignen sich zum Tauchen und Fotografieren. Beachten muss man in erster Linie Fließgeschwindigkeit und Sichtweite. Reißende Gewässer sind nur etwas für sehr erfahrene Flussfotografen, weil man sich dort kaum halten kann und die Gefahr des Mitgerissenwerdens eminent hoch ist.

Und wenn es passiert, weiß man nie, wo die Höllenfahrt endet, von einer beschädigten oder verloren gegangenen Fotogerätschaft abgesehen. In Flüssen mit schlechter Transparenz kann man sich Aufwand und Risiko sparen, weil nicht viel dabei herauskommt. Die Mindestsicht sollte bei 5 bis 7 m liegen.

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Der Tod ist auch unter Wasser allgegenwärtig. Hier greift eine Gelbrandkäferlarve einen kleinen Froschlurch an. Mit ihren dolchartigen Klauen spritzt sie ihm ein Sekret in die Blutbahn, um ihn dann auszusaugen. Gelbrandkäferlarven werden auch Mordwürmer genannt, weil sie alles attackieren, was sich bewegt.


 
Störe sind die größten Fische in unseren Gewässern. 2 bis 3 m sind keine Seltenheit. Manche Exemplare (wie der Hausen) erreichen Längen von über 9 m und wiegen dann mehr als 1500 kg. Zugegeben, solche Monster sind sehr selten, weil sie meistens vorher einem Fischer ins Netz gehen oder bereits in früher Jugend an der Angel enden.

Die Störschnauze ist hart wie ein Kantholz. In Russland sollen große Störe damit schon Angelboote versenkt haben. Wegen ihres Kaviars sind sie vom Aussterben bedroht.

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Flussfotografie bedingt eine andere innere Einstellung und auch eine gewissenhaftere Vorbereitung, weil man bei einer Panne das Gewässer nicht immer unmittelbar verlassen kann. Wenn beispielsweise das UW-Gehäuse Wasser zieht und man noch 30 min bis zur nächsten Ausstiegsstelle vor sich hat, kann das mehr als unangenehm werden.

Während des Treibens zu fotografieren, erfordert manchmal etwas Kondition, wenn man auf der Stelle verharren will. Die bevorzugten Objektive sind Weitwinkel und Fisheyes. In der Strömung macht man nur selten Makrobilder, weil es Probleme mit der Unschärfe gibt, wenn das Wasser am Tauchanzug rüttelt und einen vom Platz reißen will.

Auf der anderen Seite kann man sich in einem Fließgewässer ohne ein schlechtes Gewissen zu haben am Boden festkrallen, sich mit den Flossen verkeilen, mit den Händen festhalten. Kaputt machen kann man in einem Flussbett nichts.

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Unvergessliche Begegnung. Diese Goldforelle suchte Anschluss und hat die Taucherin über weite Strecken in einem Flussnebenarm begleitet. Das Problem dieses Bildes lag in der ausgewogenen Blitzbelichtung. Es war nicht besonders klar, die Sonne ging bereits unter und die Goldforelle war vor dem dunkelgrünen Hintergrund extrem hell. Außerdem sollte das Gesicht der Taucherin etwas Blitzlicht abbekommen.


 
Hasel sind ungemein flinke Fische, die gern aus dem Wasser herausspringen. Es ist noch unklar, was die Tiere dabei bezwecken. Ob Flugnahrung aufgenommen wird? Dieses Exemplar nimmt gerade Anlauf. Blitzlicht wäre vermutlich fatal gewesen, weil die Schuppen gern aufhellen. Die Schwimmgeschwindigkeit der Hasel ist im Prinzip das größte Problem beim Ablichten. Schnelle Verschlusszeiten sind obligatorisch.

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Beim Dahintreiben muss man auf stark exponierte Domegläser achten. Wenn die Fahrt durch Verengungen und zwischen Felsen hindurchgeht, kann es leicht zu Schrammen und Macken auf den Frontgläsern kommen.

Beim Fisheyedome ist es besonders krass, weil das Glas halbkugelförmig hervorsteht. Sofern Sie mit einem Blitzgerät tauchen, ist auch dieses in Stromschnellen und Engpässen gefährdet. Auf eine Zweitkamera sollten sie tunlichst verzichten. Ablegen geht nicht, weil man eventuell nicht mehr zurückkommt, wenn die Strömung zu stark wird.

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Molchlarve, fotografiert in einem Auwaldsee. Diese Tiere überhaupt zu finden, ist eine Kunst. Sie leben versteckt zwischen den Pflanzen und gehen bei der kleinsten Störung in Deckung. Wenn sie die Kiemen verlieren, wird aus ihnen ein Molch, der als Räuber kleine Tiere bis hin zum Regenwurm überwältigt.


 
Keine Chance für den Aal. Was Hechte einmal gepackt haben, lassen sie nicht mehr los. Obwohl der Aal mit ca. 1,2 m fast so lang war wie der Hecht, wurde er gnadenlos verschluckt. Der mörderische Kampf dauerte über eine Stunde. Hechte verfügen über einen besonderen Beißmechanismus, der es ihnen gestattet, eine Beute ohne Kraftanstrengung über lange Zeit festzuhalten und gleichzeitig mit kleinen ruckartigen Bewegungen immer tiefer in den Schlund zu ziehen.

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Achtung! Niemals unter Wasser in Höhlen hinein schwimmen, die in Strömungsrichtung keinen Ausgang besitzen. Wenn der Staudruck hoch ist, kommen Sie nicht mehr heraus. Das kann tödlich enden.

Nicht mit der Fotogerätschaft vom Ufer aus hineinspringen. Wenn Blitz oder UW-Gehäuse auf einem Felsen aufschlagen, ist der Schaden größer als die Freude am freien Fall. Vorsicht in der Nähe von Wasserfällen, Wehren, Flusskraftwerken und Staumauern. Es besteht akute Lebensgefahr, wenn man die Felsen hinab oder in die Turbinen hineingezogen wird.

Mit Ausnahmen von Huchen, Forellen, Barben und Groppen sind Flussfische dieselben wie in Seen. Ihr Verhalten ist aber anders, weil das Wasser fließt. Man hat deshalb erheblich mehr Mühe, sich ihnen zu nähern.

Meistens muss man sich darauf verlassen, dass sie sich einem freiwillig nähern. Anpirschen an Fische ist nur möglich, wenn man sich in kleine Buchten und Flussnebenarme begibt, in denen sich das Wasser beruhigt hat. Hier kann es mitunter sehr klar werden, weil sich manchmal Bodenquellen auftun, die eine formidable Transparenz ermöglichen.

 
In diesem versunkenen Baum hielten sich Tausende kleine Barsche auf und bildeten eine silberne Wolke aus lauter Fischen. Im Umfeld des Fischschwarmes sammelten sich die Räuber, um sich hier satt zu fressen. Flussbarsche leben in der Jungend gesellig, im Alter werden sie zu Einzelgängern.

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Süßwasserbilder müssen nicht immer spektakulär und sensationell sein. Fotografieren Sie ihre Partnerin oder den Partner einfach sauber und gekonnt, auch bei schlechter Sicht. Farbe im Equipment ist hilfreich, ebenso eine fotogene Haltung.

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Pflanzen und Kleintiere

Neben den obligatorischen Fischen findet man im Süßwasser aber noch andere Motive. Viele davon sind immer da, wie beispielsweise Pflanzen, werden aber eigenartigerweise beim Schnorcheln und Tauchen meistens übersehen. Dabei sind sie ideal zum Ablichten, weil sie stationär sind. Aber leicht zu fotografieren sind Pflanzen trotzdem nicht.

Man muss sich deshalb bei der Bildgestaltung etwas einfallen lassen. Und auch hinsichtlich der Brennweite etwas variieren. Neben Weitwinkelobjektiven kommen nun auch Makrolinsen zum Einsatz. Fisheye-Objektive sind beim Ablichten von Wasserpflanzen nicht immer geeignet, weil durch die Abbildungsgleichung der Optik die Stängel torsionsartig nach außen verbogen werden. Pflanzenpanoramen macht man normalerweise nur, wenn der Bewuchs nach oben strebt und eine gleichmäßige Struktur erkennen lässt.

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Erwischt! Als die Güster aus dem Kraut schwamm, hat der Fotograf ausgelöst. Güster werden in jungen Jahren oft mit Brachsen verwechselt, denen sie täuschend ähnlich sehen. Brachsen sind aber noch hochrückiger. Süßwasserfotografie ist ein Geduldsspiel, für das man viel Zeit investieren muss.


 
Eine höchst interessante Tiergattung sind Krebse, die man in vielen heimischen Gewässern antreffen kann. Den seltenen Edelkrebs wohl weniger, dafür aber den vor Jahrzehnten eingeschleppten amerikanischen Kamberkrebs. Krebse verbringen den Tag über meistens in kleinen Höhlen und im dichten Pflanzenwald. Krebsbilder leiden meistens unter banalen Gestaltungsmängeln.

Mal hängt eine der Fühlerantennen vor dem Auge, eine Schere verdeckt das Auge, die Körperhaltung des Krebses kann oftmals insgesamt nicht gefallen. Schuld daran ist aber die zerklüftete Anatomie des Tieres. Anders als bei einem Fisch lässt sich nur stellenweise eine harmonische Linienführung des Körpers erkennen. Die optisch schwierige und nicht immer ideale bodenständige Lebensweise dieser Tiere lässt einen manchmal verzweifeln.

Man muss sie oft zwangsläufig von oben ablichten, obwohl das den gängigen Regeln widerspricht, aber nach denen kann man sich hier nicht richten. Auch bei der Fischfotografie sagt man gemeinhin, dass Fische nicht von hinten und auch nicht von oben fotografiert werden sollen, weil das die Bilder langweilig und trist macht.

Aber Dogmen haben sich irgendwo auch fotografisch festgefahren, denn die Natur richtet sich nicht nach Regeln und Vorschriften, die von Bildgestaltern festgelegt wurden. Krebse von oben fotografiert wirken in Gegenteil sehr erfrischend und natürlich. Über allem dürfen wir nicht vergessen, dass die in der freien Natur vollzogene UW-Fotografie in erster Linie die unverfälschte Naturfotografie repräsentieren soll und nicht mit gestalterischer Arbeit im Studio verglichen werden kann.

Deshalb sollte sich auch die Bildgestaltung von UW-Bildern in überschaubaren und vernünftigen Grenzen halten. Was nicht geht, sollte man auch nicht mit Gewalt versuchen. Vor allem aber sollten die Naturaufnahmen nicht durch skurrile PC-Arbeiten ad absurdum geführt werden.

 
Flussgrundeln sind Einwanderer aus dem Schwarzen Meer und der Pannonischen Tiefebene. Es soll sie aber auch im Comer See geben. Diese Aufnahme dürfte insofern Seltenheitswert haben, weil die Fische nur selten entdeckt werden. Meistens liegen sie am Grund zwischen Wasserpflanzen. Gegen Abend verlassen sie ihr Versteck und suchen hin und wieder auch im Freiwasser nach Nahrung.

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Die Unterwasserfotografie hat auch ihre Berechtigung im Sicherheitsbereich. Hier musste der Fotograf im Rheinhafen Karlsruhe die Ansaugsiebe eines Öllagers fotografieren. Wie man sieht, überwuchern Dreikantmuscheln die Einlässe, was gefährlich sein kann, wenn Rheinwasser zum Löschen eines Brandes angesaugt werden muss. Aufgrund der Aufnahmen wurde der Auftrag erteilt, die Siebe zu reinigen.

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Quintessenz

Süßwasserfotografie ist, wenn man sie passioniert betreibt, sehr vielseitig. Allein der Kleintierbereich ist eine Welt für sich. Molche, Wasserwanzen, Muscheln, Schnecken, Fischegel, Wasserasseln, Zuckmückenlarven, Gelbrandkäfer und Moostierchen sind unglaublich fotogene Motive, an denen man sich festbeißen kann.

Hinzu kommen diverse Gegenlichtstudien, versunkene Herbstblätter, UW-Landschaften, Bergseen, Quelltöpfe und die Welt unter dem Eis, wenn die Gewässer zugefroren sind. Atemberaubend sind Taucheraufnahmen mit fraternisierenden Fischen, mit denen man spielen kann, die sich füttern lassen und die auf einen zuschwimmen, wenn man ins Wasser steigt. Es sind Erlebnisse, die man nicht vergisst und die alle Mühen vergessen machen. Wer an der Süßwasserfotografie Gefallen gefunden hat, kann sich glücklich schätzen, denn er kennt die Heimat von einer ganz anderen Seite als die oben gebliebenen.

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Blitzlicht ist wichtig, aber nicht immer. Diese Regenbogenforelle konnte nur brillant abgelichtet werden, weil auf Kunstlicht verzichtet wurde. Aufgehellte Algenfäden und sonstige Trübstoffe hätten die Wirkungsweise des Bildes negativ beeinflusst. Deshalb „Blitz aus“, wenn es auch ohne geht.

Kommentare
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Portrait von Suttel
  • 27.03.2014 - 08:05

Sehr hilfreich und interessant, danke!

Portrait von spauzi
  • 22.02.2012 - 18:37

Mein erster Artikel den ich gelesen hab, schöne Fotos und viel wissen
swertes über fische im Süsswasser, gefällt mir gut danke

Portrait von agroeni
  • 25.04.2010 - 20:33

beindruckende Aufnahmen, ich fotografiere selber im Süßwasser und weis deine tollen Aufnahmen sehr zu schätzen ...

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 08.12.2009 - 19:56

süßwasser seen sind doch nicht ganz so langweilig wie man es glauben würde. es gibt so viele motive die man finden kann. eine gute alternative zum Meer wenn man einen schönen See vor der Haustüre hat.

Es ist genial wie nah der Herr Frey an die Fische rankommt- ich schaff es nicht so nah ran...

Portrait von siegfriedmeyer
  • 28.11.2009 - 18:59

Ich bin selber Tümpeltaucher (Auesee Wesel NRW) und selbst von den Motiven immer wieder überrascht.

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 30.08.2009 - 20:28

Einfach sagenhafte Bilder! Super:-)

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 30.08.2009 - 20:07

Eine sehr gute Einführung in die Besonderheiten der Fotografie im Süßwasser.

Portrait von w88
w88
  • 29.08.2009 - 17:25

super sieht echt klasse aus

Portrait von klobuerste14
  • 26.08.2009 - 22:27

einfach nur klasse spitzen aufnamen und top beschreibungen

Portrait von hannes61
  • 26.08.2009 - 17:04

Na, da hsst Du ja eine schöne Sammlung an Unterwasserfotografien.
Gratuliere und Danke fürs Teilhaben lassen.

Portrait von Mertox
  • 26.08.2009 - 05:14

geniale Bilder, wie wirs von dir kennen!

Portrait von claudi_rockt
  • 25.08.2009 - 10:13

Wahnsinn.Und die Bilder sind der Hammer!
WOWOWOWOWOWOW



:)

Portrait von sharky51
  • 24.08.2009 - 22:28

Geniale Beschreibungen, wie gewohnt von Herbert.
Nur weiter so!!

Portrait von halopsd
  • 24.08.2009 - 16:05

Klasse Bilder und geile (sorry) Farben!

Portrait von maribor
  • 24.08.2009 - 15:31

wie immer toll !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Portrait von pr0paint
  • 23.08.2009 - 22:08

Wirklich hammer Bilder mit guten Beschreibungen!!

Portrait von reinholdi
  • 23.08.2009 - 20:57

Weltklasse, die Fotos sind nicht zu übertreffen. Die Kommentare sind sehr lehrreich!

Portrait von Chii
  • 23.08.2009 - 14:33

Die Fotos sind super. Ich schließe mich Othello an und sage nur noch das ich beeindruckt bin. Tolles Tut!

Portrait von peymanmr
  • 23.08.2009 - 12:11

Perfekt wie immer, Danke

Portrait von Othello
  • 23.08.2009 - 10:59

Auch wenn ich vermutlich nie zum Taucher, oder gar Unterwasserfotografen werde...

Die Fotos sind Atemberaubend!


Danke für dieses Tutorial!

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