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Tutorialbeschreibung

Leguan mit Procreate

Leguan mit Procreate

Um dieses Leguan-Motiv zu realisieren, habe ich eine Fotovorlage bei der Stockfotoagentur Fotolia (www.fotolia.com) gekauft. Selbstverständlich kann man auch eigene Fotos oder für den privaten Gebrauch eingescannte Motive aus einem Bildband verwenden. Für diese Illustration verwende ich die App 'Procreate'.

Das Arbeitsmaterial ist zum privaten Gebrauch beigefügt; es darf nicht weitergegeben oder kommerziell genutzt werden.


Schritt 1

Startet die Anwendung und legt eine neue Datei an. Dabei habt ihr die Wahl, über die Gestensteuerung einen Ausschnitt auszuwählen oder gegebenenfalls das Bild zu drehen.

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Wenn ihr oben links auf das Werkzeugschlüssel-Symbol klickt, könnt ihr das zuvor auf das iPad geladene Motiv (d.h., ihr speichert es über iTunes in die Fotobibliothek) unter der Option Canvas öffnen und als neue Ebene (Layer) integrieren.

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Schritt 2

Eine Möglichkeit, so ein Motiv zu malen, ist, mit einer Konturzeichnung zu beginnen, um zunächst das Grundgerüst zu erstellen. Reduziert dafür die Deckkraft des Motivs, indem ihr über den Ebenendialog den Opacity-Wert auf 40 - 50 % stellt. Da die Hintergrundebene weiß ist, wird damit das Motiv blasser und transparenter.

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Schritt 3

Erzeugt dann eine neue Ebene, indem ihr im Ebenendialog auf das [+]-Symbol klickt. Wählt dann im Pinselmenü einen Pinsel zum Skizzieren (Sketching) aus. In diesem Fall verwende ich den technischen Zeichenstift (Technical pencil) mit einer hohen Deckkraft und einer Größe von 40 - 60%. Beides könnt ihr in der rechten vertikalen Menüleiste einstellen.

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Dann zeichnet ihr die Konturen durch, wie die Umrandungen der Schuppen, die Details am Auge, die Krallen, das Ohr, die Wangenschuppe und den Kehlsack.

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Die Zeichnung:

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Schritt 4

Im nächsten Schritt geht es um die Licht- und Schattengebung des Motivs. Der Leguan wird als Erstes in Schwarz-Weiß gemalt, bevor dann später die Kolorierung hinzukommt. Fügt zunächst das Referenzfoto auf einer neuen Ebene hinzu, damit ihr es immer im Blick habt. Das funktioniert wieder mit dem Werkzeugschlüssel-Symbol oben links. Wählt Insert Photo, dann Camera Roll und dann euer Foto aus.

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Verkleinert das Motiv, indem ihr über die Gestensteuerung mit zwei Fingern das Bild dreht und klein zieht. Platziert es am besten oben links. Procreate erzeugt dafür dann automatisch eine eigene Ebene.

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Schritt 5

Bevor es nun richtig losgeht, erzeugt ihr mit der Layer-Funktion eine weitere neue Ebene, indem ihr auf das [+]-Symbol klickt. Auf dieser Ebene legt ihr die Schattierungen an. Benutzt am besten den Soft-Airbrush-Pinsel aus dem Pinselmenü. Stellt die Pinselgröße rechts in der vertikalen Einstellleiste auf 3 % mit einer Deckkraft von 25 % und malt mit einem Dunkelgrau entlang der Schuppenkonturen.

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Mit größerem Pinsel und geringerer Deckkraft können Schattierungen an Wangenschuppen und Kehlsack hinzugefügt werden.

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Schritt 6

Um das Auge herum und im Schulterbereich malt ihr nun zusätzliche Konturen. Mit etwas mehr Deckkraft geht es an der dunklen Pupille weiter. Lasst die Lichtreflexion dabei ruhig ausgespart.

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Farbe zurücknehmen könnt ihr übrigens mit dem Radierer aus der oberen Werkzeugpalette. Der Radierer verfügt ebenfalls über alle Pinselvorgaben.

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Schritt 7

Nun ist es an der Zeit, weitere Strukturen hinzuzufügen. Der Grunge-Pinsel aus dem Texturen-Pinselmenü ist dabei eine gute Wahl. Tupft mit dem Stift oder Finger die Strukturen auf.

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Testet unterschiedliche Pinselgrößen und deren Deckkraft ganz nach euren Bedürfnissen.

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Schritt 8

An dieser Stelle werden grobe Schattierungen und Schuppen in den noch fehlenden Bereichen des Leguanmotivs hinzugefügt. Zum hinteren Bildgrund hin wird die Silhouette des Leguans unscharf, daher sind hier weiche Schattierungen und Formgebungen angebracht. Benutzt dafür wieder den Soft-Airbrush-Pinsel in unterschiedlichen Größen und wenig Deckkraft.

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Schritt 9

Im nächsten Schritt wird Farbe hinzugefügt. Erzeugt eine neue Ebene und stellt diese auf die Ebenenfunktion Multiply (über den oberen quadratischen Button neben der Ebene). Alle Farben, die ihr jetzt auf diese Ebene malt, werden mit den darunterliegenden multipliziert.

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Das heißt, dass die Licht- und Schattengebung bzw. der Kontrast erhalten bleibt und eingefärbt wird. Das ist ganz praktisch, da so die Kolorierung recht schnell vonstattengeht.

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Schritt 10

Die passenden Farben könnt ihr entweder aus der Farbpalette wählen oder aus der verkleinerten Fotovorlage. Entweder ihr arbeitet dabei mit dem Pipetten-Werkzeug aus der Farbpalette (oben links) oder klickt und verweilt einige Sekunden mit dem Pinsel-Werkzeug an der entsprechenden Stelle, wo die Farbe aufgenommen werden soll.

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Es erscheint ein runder Kreis mit der ausgewählten Farbe. Daran erkennt ihr, dass die Farbe aufgenommen wurde und ihr damit arbeiten könnt. Die Farbaufnahme ist ebenenunabhängig.

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Schritt 11

Arbeitet beim Einfärben mit dem Soft-Airbrush-Pinsel und achtet darauf, dass ihr immer auf der richtigen Ebene arbeitet, also der Ebene im Multiply-Modus. Färbt das Schuppenkleid mit unterschiedlichen Grüntönen und das Auge und Ohr mit Brauntönen.

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Schritt 12

An dieser Stelle kommen Highlights hinzu. Um diese zu erzeugen, benutzt ihr den Soft-Airbrush-Pinsel und Weiß. Dabei ist es ganz hilfreich, für die Highlights wieder eine eigene Ebene anzulegen. Durch diese neue Ebene braucht ihr euch keine Sorgen um kleine Fehler zu machen, die sich möglicherweise auf das zuvor Gemalte auswirken könnten. Mit dem Radierer lassen sich kleine Unfälle ganz leicht korrigieren und ihr entfernt dabei lediglich diese eine Schicht eurer Zeichnung.

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Die Highlights können nach Fotovorlage aufgetragen werden. Ich habe sie dabei immer eher im oberen Bereich der Schuppen positioniert. Je nach Schuppengröße verwendet ihr eine Pinselgröße zwischen 1 und 3 % und eine Deckkraft zwischen 10 und 20.

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Schritt 13

Bevor es nun mit weiteren Details vorangeht, solltet ihr die Ebenen zusammenfügen. Das Ziel dabei ist, eine einheitliche Arbeitsfläche zu erhalten und auf sämtliche vorhandenen Arbeitsergebnisse gleichzeitig einwirken zu können. Ihr müsst dabei darauf achten, welche Ebenen wie zusammengelegt werden, damit die bisherigen Arbeitsschritte ihre Wirkung behalten.

Zunächst muss die Multiply-Ebene mit Merge-down (diese Option erscheint, wenn ihr mit dem Stift auf die Ebene klickt und kurz darauf verweilt) mit der darunterliegenden Schwarz-Weiß-Ebene verbunden werden. Dadurch bleiben die aufgetragenen Farben erhalten. Dann kann die Ebene mit den Highlights durch Merge-up, also der darüberliegenden Ebene, hinzugerechnet werden.

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Schritt 14

Jetzt geht es weiter mit dem wohl wichtigsten Element im Motiv: dem Auge. Die helle Outline um die Pupille herum male ich mit einem 1 % großen Airbrush-Pinsel. Dabei zoome ich stark in das Auge hinein, damit ich die Linie exakt auftragen kann. Außerdem kann nun noch mehr Struktur in der Iris erzeugt werden.

Mit einem etwas helleren Braun als dem schon vorhandenen legt ihr unregelmäßig leicht gezittert einige Strukturen mit einem kleinen Airbrush-Pinsel vor. Dann wird mit dem Schmierfinger-Werkzeug gearbeitet. Wählt für ein sehr gutes Ergebnis zum Beispiel den Wet Round Brush aus dem Painting-Pinselmenü und arbeitet mit einer Pinselgröße von 6 bis 10 % die Strukturen heraus. Leichtes Zittern und Schmieren trägt dann zum fotorealistischen Effekt bei.

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Verstärkt die Schattierungen und Lichter mit unterschiedlichen Pinselgrößen und Deckkraft-Einstellungen. Auch die Pupille kann gegebenenfalls noch dunkler gemacht werden. Zusätzlich kommt eine leichte blaue Färbung in die Reflexion des Auges.

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Schritt 15

Nun geht es weiter mit den Schuppen. Ich verwende unterschiedliche Farbnuancen, die das Ganze noch originalgetreuer machen. Mit türkisen und hellgrünen transparenten Strichen werden die Schuppenbereiche etwas eingefärbt. Die Konturen könnt ihr mit dem Schmierfinger in kleiner Größe abfahren, um die vorher aufgetragene schwarze Konturlinie weicher in das Gesamtbild einzubetten.

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Mit Weiß tragt ihr immer wieder auch die Lichtpunkte in den Schuppen auf.

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Schritt 16

Mit einem Medium-Pinsel füllt ihr auf der rechten Bildseite den Hintergrund. Das bringt Kontrast, um im rechten Kopfbereich an den Nasenlöcher die Farben besser wahrnehmen zu können und auch die folgenden unscharfen Bereiche zu formen. Anschließend werden die Schuppen um die Nasenlöcher herum weiter ausgestaltet.

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Dafür nehmt ihr immer wieder die Originalfarben aus der Fotovorlage oder sucht einen passenden Farbton aus der Farbpalette aus.

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Achtet darauf, dass die Schuppenkonturen in diesem Bereich nicht ganz so dunkel sind, und optimiert diese gegebenenfalls mit dem Schmierfinger.

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Schritt 17

Als Nächstes wird der weitere Hintergrund gefüllt. Zuerst gibt es eine dunkelgrüne Basis. Dann werden mit einem Soft-Airbrush-Pinsel und etwas helleren Grüntönen die Lichter aufgetragen. Unschärfe trägt schließlich zum Fotorealismus bei. Die Nackenlinie soll in eine solche Unschärfe übergehen. Verwendet an dieser Stelle daher einen Soft-Airbrush-Pinsel mit 20 % Deckkraft. Die Farben generiert ihr idealerweise wieder aus dem Referenzfoto.

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Passt die Formgebung des Nackens noch nicht ganz, könnt ihr diese mit der Hintergrundfarbe korrigieren.

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Schritt 18

Zur besseren Orientierung, welche Bereiche des Gesamtbildes noch optimiert werden könnten, verkleinert ihr das Vorlagenfoto auf der extra Ebene und schiebt es auf eine Position, wo ihr am besten alle Details sehen könnt. Malt die unscharfen Bereiche mit den unterschiedlichen Grün- und Türkistönen grob auf. Auch die Schuppen am Armbereich bekommen nun Konturen, Farben und Highlights. Außerdem habe ich unten links mit Dunkelgrau schon mal die Fläche für den Reifen vorgelegt, das hilft bei der Beurteilung der Farben und Flächen, die noch folgen sollen.

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Schritt 19

Im nächsten Schritt werden die verbliebenen Schuppenbereiche gemalt. Wichtig sind dabei die Wangenschuppe und die vielen kleinen Schuppen auf dem Kehlsack. Damit das Ganze am Kehlsack etwas zügiger vorangeht, lege ich zunächst die Farbe und den Kontrast grob vor, danach kann ich dann mit hellem Grautürkis viele weiche Punkte aufgetragen.

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Hier sieht man den Zwischenstand mit den zusätzlichen Schuppendetails am Kehlsack.

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Schritt 20

Der Reifen bekommt nun mithilfe des Halftone-Pinsels aus dem Texturen-Pinselmenü seine typische Optik.

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Und hier noch ein Zwischenstand in der Gesamtansicht.

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Schritt 21

Im letzten Schritt fehlen nur noch der Kamm unter dem Kopf und zusätzliche Highlights auf den Schuppen. Die Konturen zum Hintergrund sollten noch einmal überprüft werden.

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Bestimmt selbst, wie viele Details der Leguan bekommt und wie realistisch das Motiv aussehen soll.

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Das fertige Motiv! Viel Spaß beim Realisieren eigener fotorealistischer Motive.

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Weitere Tutorials und Digital-Painting-Grundlagen für das Gestalten mit dem iPad findet ihr in meinem Buch: „Malen mit dem iPad“:

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„Das Arbeitsbuch von Roger Hassler gibt eine umfangreiche Einführung in das digitale Malen und Gestalten auf dem Touch-Screen des iPad-Tabletts. Perfekt für unterwegs bietet das iPad die Möglichkeit, kreative Ideen in einer Vielzahl von Mal-Apps direkt zu verwirklichen.

Roger Hassler gibt eine Darstellung der beliebtesten Anwendungen und deren Besonderheiten. Zudem wird eine Vielzahl von speziellen Stiften vorgestellt, die mit dem iPad und den Apps kompatibel sind. In einer Auswahl verschiedener Motive wie Landschaften, futuristische Gebäude und Tierporträts wird das Bearbeiten von Fotovorlagen gezeigt und wie in wenigen Schritten ein originelles digitales „Gemälde“ entsteht.“

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Weitere Infos unter: www.ipad-painting.de oder bei Amazon.



Kommentare
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Portrait von Mellatonin
  • 27.06.2016 - 14:06

Auch dieses Tutorial ist ziemlich gut! Total komisch, bisher hatte ich nicht mal daran gedacht, ein Bild sozusagen abzupausen. Aber für Neulinge im Bereich Digital Painting ist das natürlich supernützlich!

Portrait von newart
  • 27.06.2016 - 14:19

Es geht hier ja vor allem darum, dass man schnell eine Outline-Skizze bekommt. Was dann daraus entsteht, kann der Künstler ja selbst entscheiden. Alle Profis gehen so vor - natürlich ist es abhängig davon, was hinterher dabei raus kommen soll. Nicht immer kann / will man von einer Fotovorlage starten.

Gruß,

Roger

Portrait von mJordan
  • 18.05.2014 - 11:49

Ist da auch einmal etwas in der Planung für die Androidtablet-Nutzer.
Ansonsten habe ich schon das Buch Digitalpainting, welches sehr zu empfehlen ist.


Freundliche Grüße

M.JORDAN

Portrait von newart
  • 19.05.2014 - 10:07

Hallo!

Grundsätzlich ist es so, dass die Anleitungen eigentlich auch für andere Apps und somit auch für Android funktionieren, da ich normalerweise mit den Standardfunktionen arbeite. Diese sollten in jedem guten App vorhanden sein. Leider gibt es nicht so viele gute Painting Apps für Android als für das iOS. Geplant schon, aber eine Realisierung steht noch in der Ferne.

Gruß,

Roger

Portrait von Cherifa
  • 12.05.2014 - 08:36

vielen Dank für dieses sehr ausführliche TUT - viele liebe Grüße

C.

Portrait von Steve007
  • 24.04.2014 - 15:10

Vielen Dank für Dein interessantes Tutorial.

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 22.04.2014 - 18:44

danke roger für dieses tut und danke,dass du dem verpönten "tracen" mal den schrecken nimmst.
immer wieder liest man nasenrümpfen ("..aso,getraced...bäh,das is ja nix "),weil die welt glaubt,DAS könnte ja schließlich jeder.
ich finde aber ,gerade wenn man mit dem digipainten anfängt,leistet es einem gute dienste,denn das colorieren alleine ist schon die herausforderung schlechthin,was erst laaaange geübt werden muss.
nicht jeder hat schon als kind gemalt und freihandstudien betrieben,für die ist tracen sicher ne prima alternative,um zum besonderen bild zu gelangen.
mit deiner anleitung geht's natürlich noch besser..!:) super sache das !

lg
lou ping

Portrait von newart
  • 22.04.2014 - 19:22

Hallo Lou Ping,

als Herausgeber von dem Airbrush Magazin "Airbrush Step by Step" und der "Digital Paintbook" Reihe (vormals 2DArtist), kommen wir mit vielen Internationalen Künstlern in Kontakt. Eins unserer Steckenpferde wie auch schon unser Airbrush-Titel beschreibt sind die detallierten Tutorials. Wir wissen das vor allem "Profis" alles erdenkliche machen um so schnell wie möglich zum Ziel zu gelangen. Denn Zeit ist Geld! Oder der Kunde könnte sich das nicht leisten. Natürlich kann man auch ohne Tracen ein Bild abmalen oder der ein oder andere ggf. aus dem Kopf etwas figürliches entstehen lassen. Aber wozu? Dafür, dass man ggf. ständig radiert bis die Proportionen passen?!?! Das ist doch quatsch.
Kennst Du Drew Struzan? http://www.drewstruzan.com/illustrated/portfolio/ - wenn Du dir den Link anschaust dann kennst du bestimmt das ein oder andere Kino-Plakat (Star Wars / Indiana Jones ). Auf seiner Anleitungs DVD zeigt er seine Technik. Damit die Schauspieler auch so aus sehen wie sie aussehen, bekommt er Photoreferenzen der Schauspieler und zeichnet die Konturen zu seinem Komposing mit Hilfe eines "Tracers" durch. Erst danach kommt sein persönlicher Stil hinzu der die Plakate so einzigartig macht.
Was ich damit sagen möchte ist, dass die Outline erst mal nur ein Hilfsmittel ist - und wie Du schon erkannt hast ist was danach kommt viel entscheidender. Denn der Künstler hat nun die Chance das zu interpretieren wie er möchte und in diesen Fall den Leguan so darzustellen wie man möchte.

Viele weitere Küstler wie Sorayama, die Hildebrand-Brüder (Herr der Ringe Motive), Royo, usw. verwenden Bildvorlagen wie Polaroids, damit es schneller geht! Dies kannst Du nun der "Welt" kommunizieren :)

Weitere Tutorials findest Du in unserer Digital Paintbook Buchreihe, bei mir im Digital Painting Workbook oder im "Malen mit dem iPad".

Für Rückfragen stehe ich gern jederzeit zur Verfügung.

Hezlichen Dank für Dein Kommentar - und ich hoffe "wir" konnten dem ein oder anderen nun auf die Sprünge helfen.

Gruß aus Hamburg,
Roger Hassler

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 22.04.2014 - 20:45

oh ,danke für die ausführliche antwort.den link hab ich geschaut-kannte ich nicht.
und für dein engagement sollst du natürlich auch belohnt werden:D-hab mir grad dein paintbook vol 2 gekauft !
DAS wird mein durchbruch-ich sag's dir ! ツ

Portrait von Caesarion2004
  • 22.04.2014 - 18:34

Vielen Dank für das informative Tutorial!

Portrait von newart
  • 22.04.2014 - 19:07

Sehr gerne! Weitere Tutorials von mir findest Du im Digital Painting Workbook. Da geht es vor allem um die Basics mit Photoshop. Oder ebenfalls passend das "Malen mit dem iPad" Buch. Findest beide bei AMAZON.

Gruß aus Hamburg,

Roger

Portrait von aloh47
  • 22.04.2014 - 14:58

Vielen Dank für das Tutorial. Interessant als neues Gebiet.

Portrait von newart
  • 22.04.2014 - 15:03

Yepp ist mal was anderes - und Du hast Deinen Malksten immer dabei :)
Roger

Portrait von visualb
  • 22.04.2014 - 13:45

Danke für das Tutorial! Für mich ist das ein neues Terrain (malen mit Tablett) - mal versuchen was da raus kommt. Eine Frage hätte ich noch - was befindet sich in Arbeitsmaterialien und ist das notwendig die herunterzuladen?

Portrait von newart
  • 22.04.2014 - 13:50

Hi visuallab. Nein es ist nur das fertige Motiv zum herunterladen dabei. Das Vorlagenmotiv muss bei Fotolia erworben werden.

Dann mal viel Spaß und vielen Dank für Dein Kommentar.

Gruß,

Roger Hassler

Portrait von rocking_sid
  • 22.04.2014 - 13:43

Echt klasse! Vielen Dank für dieses sehr interessante Tutorial!

Portrait von newart
  • 22.04.2014 - 13:49

Hi Vielen Dank, dass es Dir gefallen hat. Weitere Tutorials von mir in dieser Art findest Du in meinem Digital Painting Workbook sowie in meinem neuen Buch "Malen mit dem iPad".

Gruß,

Roger Hassler

Portrait von liselotte
  • 22.04.2014 - 13:18

Nicht schlecht was mit einem Tablett so geht.
Denke mit PH o. ähnlichen wäre es auch nachvollziehbar.
Mit dem Illustrator würde ich wahrscheinlich irre werden.
Danke mfG

Portrait von newart
  • 22.04.2014 - 13:28

Hi! Ja klar - absolut. Das Motiv kann sowashl mit Photoshop als auch Photoshop Elements oder Painter (Painter Essentials) gearbeitet werden. Die Vorgehensweise ist sogar fast mit analogen Airbrush (man möge mir verzeihen - ich komme halt aus dem Bereich - siehe Airbrush Step by Step Magazin) genau so zu realisieren.

Dann mal viel Spaß beim ausprobieren und interpretieren.

Gruß,

Roger Hassler

Portrait von Dineria
  • 22.04.2014 - 12:48

Danke, Reptilien eignen sich durch ihre Schuppen ja besonders zum Nachmalen! :-) Hatte mich auch mal an Deiner Schlange versucht, aber das war noch ganz zu Anfang und ohne Tablett... ;-) Müsste ich wohl jetzt mit was Eigenem wieder versuchen... :-)

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