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Tutorialbeschreibung

Drupal 7 (Teil 01): Ein Community-CMS stellt sich vor

Drupal 7 (Teil 01): Ein Community-CMS stellt sich vor

Content-Management-Systeme gibt es viele. Denkt an Joomla!, TYPO3 oder Cantao. In dieser Video-Trainings-Reihe wird mit Drupal ein ganz spezielles CMS vorgestellt. Denn Drupal ist vor allem immer dann interessant, wenn es um den Aufbau von Communities geht. Immer dann also, wenn Menschen gemeinsam an Inhalten arbeiten und sich über Themen austauschen und informieren wollen, kommt Drupal in die engere Systemwahl. In diesem ersten Teil geht es zunächst ganz allgemein darum, was es mit Drupal eigentlich auf sich hat.


Drupal steht voll hinter der Idee der Social-Software. Die Entwickler wollen eine Anwendung zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe sich Communities aufbauen und pflegen lassen. Wie viele andere Open-Source-Projekte hat natürlich auch Drupal ein Logo. Führt man sich vor Augen, dass Drupal von Druppel (Tropfen) kommt, wird schnell klar, was es mit dem Drupal-Logo auf sich hat.

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Das Drupal-Maskottchen hört auf den Namen Druplicon.
 

 
Bevor in den nächsten Tutorials gezeigt wird, wie man Drupal für seine eigenen Zwecke verwenden kann, ist eine Frage interessant. Wie sehen eigentlich Drupal-basierte Webseiten aus bzw. wie variabel ist deren Design? Schließlich möchte niemand mit einem System arbeiten, das so eine starre Struktur aufweist, dass sich alle damit erstellten Webseiten ähneln. Werft zunächst einen Blick auf die Seite http://amphi.se/.

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Ganz anders sieht die Seite http://sanduskyseattle.com/ aus.

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Diese beiden Seiten zeigen, wie unterschiedlich Struktur, Layout und inhaltliche Ausrichtung von Drupal-basierten Webseiten sein können. Wer seine Webseite also mit einem neuen System aufbauen will, sollte in jedem Fall auch einmal Drupal in Betracht ziehen.

Die zentrale Anlaufstelle für alle Drupal-Belange ist die Seite drupal.org.

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Hier findet ihr alle wichtigen Dinge rund um Drupal. Einen ersten Eindruck von der Leistungsfähigkeit von Drupal könnt ihr euch im Showcase unter http://drupal.org/case-studies verschaffen.

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In diesem Showroom sind zahlreiche Seiten, geordnet nach den verschiedensten Themen, zu finden. Wenn eure Drupal-Seite fertig ist, könnt ihr diese dort natürlich ebenfalls melden. Das geschieht dann allerdings im Community showcase unter http://drupal.org/case-studies/community.

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Natürlich hat drupal.org noch eine ganze Menge anderer Dinge zu bieten. So gibt es eine lebendige Community, ausführliche Dokumentationen, einen Marktplatz und auch die aktuellen Drupal-Versionen zum Herunterladen.

 
 

Die Vorteile

Selbstverständlich muss am Anfang eine Frage gestellt und beantwortet werden: Was sind eigentlich die Vorteile von Drupal bzw. was zeichnet dieses System aus?

• Drupal ist kostenlos verfügbar.
• Es ist ein Open-Source-Projekt (interessant ist das natürlich auch für alle, die Drupal kommerziell nutzen wollen.)
• Es ist ein Rollen-basiertes Rechtesystem enthalten.
• Es gibt eine Volltextsuche.
• Mehrsprachige Seiten lassen sich erstellen.
• Es ist ein ausgefeiltes Taxonomiesystem für die hierarchische Kategorisierung von Inhalten enthalten.
• Es lassen sich ganz einfach neue Inhaltstypen als Vorlage für neue Seiten erstellen. Programmierkenntnisse sind dafür nicht nötig.
• Dank Tausender Module ist das System fast beliebig erweiterbar.

Darüber hinaus besitzt Drupal aber auch noch andere Fähigkeiten, die es vor allem für kommerzielle Projekte interessant macht. So lassen sich beispielsweise Beiträge kommentieren und durch eigene Beiträge ergänzen. Auf diese Weise können mehrere Mitarbeiter an einer Dokumentation oder der nächsten Präsentation arbeiten. Für Unternehmen ist aber auch eine Versionierung wichtig. Auch das steht in Drupal zur Verfügung.

Jedem Beitrag kann eine Versionsnummer zugewiesen werden. Dadurch kann die Entwicklung von Dokumenten verfolgt und bei Bedarf wieder zu einer früheren Version zurückgekehrt werden. Und noch etwas ist entscheidend: Es lassen sich virtuelle Teams bilden. Dokumente und Beiträge, die innerhalb solcher Teams erstellt werden, sind nur dann für Nicht-Mitglieder zu sehen, wenn sie explizit auf sichtbar gestellt werden. So können im Unternehmen beispielsweise die einzelnen Abteilungen zu Gruppen zusammengefasst werden.

 

Hier wird Drupal eingesetzt

Bei der Wahl des richtigen CMS ist ein Aspekt entscheidend: Wofür eignet sich das jeweilige CMS eigentlich am besten? Denn tatsächlich gibt es CM-Systeme, die für Blogs besser als für eine Community-Seite geeignet sind. Wo ordnet sich Drupal ein?

Am häufigsten wird Drupal sicherlich für Online-Communities eingesetzt. Solche Communities zeichnen sich in aller Regel dadurch aus, dass man sich dort registrieren muss, um so Zugang zu den geschützten Seitenbereichen zu bekommen. Es stellt sich natürlich die Frage, warum Drupal eigentlich im Zusammenhang mit Communities immer in den höchsten Tönen gelobt wird? Das liegt zunächst einmal an der guten Benutzerverwaltung, hängt aber auch mit den Zusatzmodulen zusammen, mit denen sich Drupal um zahllose Funktion erweitern lässt.

Ein weiteres ganz typisches Einsatzgebiet für Drupal sind Blogs. Tatsächlich ist Drupal kein reines Blog. Dafür stellt Drupal aber die Basis für Webseiten dar, auf denen man bloggen und noch wesentlich mehr machen kann. Zwar gibt es auf diesem Gebiet spezialisiertere Systeme wie beispielsweise WordPress, mit Drupal lassen sich Blogs aber ebenfalls komfortabel erstellen und verwalten.

Auch für Unternehmens-Intranets eignet sich Drupal. Eine elegante Lösung dafür steht mit OpenAtrium zur Verfügung: http://t3n.de/magazin/schicke-intranet-losung-drupal-basis-openatrium-224055/

Es gibt natürlich reine Shop-Lösungen wie Magento. Es ist allerdings auch möglich, einen Online-Shop auf Basis von Drupal aufzubauen.

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Mit Ubercart gibt es eine Open-Source-Lösung, die alles aus einer Hand liefert und die speziell für Drupal entwickelt wurde. Hier sind dann auch Dinge wie Bestellvorgang, Bezahlsysteme usw. direkt mit dabei.

 
 

Hilfestellung

Der erste Kontakt zur Drupal-Community wird üblicherweise über die Seite http://drupal.org/community hergestellt. Dort findet man Links zum offiziellen Forum, zur Mailing-Liste usw. Im deutschen Sprachraum hat sich DrupalCenter.de zum Informations-Marktführer gemausert.

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Dort gibt es zunächst einmal das bekannte Drupal-Handbuch. Außerdem findet man ein recht aktives Forum, in dem zügig geantwortet wird. Und natürlich gibt es auch hier auf PSD-Tutorials.de ein eigenes Drupal-Forum unter http://www.psd-tutorials.de/forum/207_drupal/.

 

Fazit und Ausblick

In diesem ersten Tutorial wurde ein Blick auf Drupal geworfen. Gezeigt wurde, wofür sich Drupal gut eignet und welche Fähigkeiten das System auszeichnen. Haben euch die angesprochenen Dinge neugierig gemacht? In den nächsten Tutorials lernt ihr Drupal Schritt für Schritt kennen. Angefangen bei der Installation über die Konfiguration des Systems bis hin zum Anlegen und Verwalten von Inhalten. Selbstverständlich wird auch gezeigt, wie sich Drupal mit Modulen erweitern lässt, wie man das Design anpassen kann, was man bezüglich der Suchmaschinenoptimierung machen sollte und welche Aspekte es hinsichtlich der Sicherheit zu beachten gilt.


Kommentare
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Portrait von Kemmo
  • 05.12.2014 - 14:41

Eine tolle & hilfreiche Zusammenfassung.
Ich entscheide mich nun dafür, drupal kennenzulernen.

Vielen Dank dafür!

Portrait von ZainabeZahra
  • 19.06.2014 - 17:01

Vielen Dank. Aber ich hätte mir schon gewünscht, dass man in diesem Video tatsächlich herausgreift, was drupal besser als andere CMS kann und wofür man drupal besser nicht nehmen sollte.

Portrait von Kundentest
  • 01.08.2013 - 22:30

Herzlichen Dank für das Tutorial.

Portrait von mafal54
  • 01.06.2013 - 15:30

Gut zusammengefasst wobei es sich bei Drupal handelt. Top!

Portrait von magnesium5
  • 06.04.2013 - 08:06

Danke für die ersten Infos.

Portrait von Don_Koni
  • 05.03.2013 - 11:54

Naja gut, ein wenig tiefer einsteigen wäre schon nett!

Portrait von Trabilady
  • 21.11.2012 - 15:03

Interessanter, gut geschriebener Artikel, aber doch eher uninteressant für mich persönlich.

LG Trabilady

Portrait von pbmatpsd
  • 21.09.2012 - 18:45

hmm... was genau ist hier das Tutorial?

Gruß,

Portrait von kuerschel1
  • 21.09.2012 - 11:02

Sehr gut gemachter Überblick. Danke.

Portrait von MicroSmurf
  • 19.09.2012 - 19:32

Doppelter Eintrag.... :-)

Portrait von MicroSmurf
  • 19.09.2012 - 19:31

Habe mich gerade mal auf Drupal.org und Drupalcenter.de umgesehen. Ich denke, das ist dann nichts für mich. Auf Drupalcenter.de gibt es keine Downloads von Modulen etc. außer dem Core und auf Drupal.org ist alles auf englisch. Da sind mir deutschsprachige Systeme lieber. Schade. Da bin ich dann mit Joomla in meiner Muttersprache besser dran.

Portrait von MicroSmurf
  • 19.09.2012 - 18:47

Kenne bisher nur Joomla. Mal sehen was mich in Drupal erwartet.

Portrait von Mr_Quick
  • 19.09.2012 - 17:57

Da bin ich mal echt gespannt, was man mit Drupal so machen kann und wie es funktioniert.
Bin eingefleischter Wordpress Fan ;)

thx fürs Tutorial

Gruß

Mr_Quick

Portrait von johanna52
  • 19.09.2012 - 17:29

Danke für das informative Tut

Portrait von sokrat_78
  • 19.09.2012 - 15:34

Vielen Dank fur das Tutorial.

Portrait von AnneRick
  • 19.09.2012 - 15:14

Vielen Dank fur Das Tutorial.

Anne

Portrait von ninafee
  • 19.09.2012 - 15:09

Vielen Dank für informativ Tutorial.

Portrait von MaoMao
  • 19.09.2012 - 14:31

Vielen dank für das Tutorial.

Portrait von der_fou
  • 19.09.2012 - 14:29

Vielen Dank für die ersten Einblicke!
Ich freu ich schon auf dei Fortsetzung!

LG und allzeit "gut Licht"1

der fou

Portrait von photospace
  • 31.08.2012 - 15:14

Naja für mich ist das Video überhaupt nicht Informativ, Die Website ist selbsterklärend, dafür brauch man kein Tutorial hätte etwas anderes erwartet bzw. mehr erwartet.

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