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<blockquote data-quote="gopper0815" data-source="post: 2516740" data-attributes="member: 499773"><p>Ja es ist wirklich interessant, wie unterschiedlich verschiedene Menschen die Dinge sehen. Was für den einen total klar und logisch ist, führt beim nächsten zur totalen verwirrung. So gehts mir hier z.B. mit Blender. Was viele für den großen Vorteil halten, die Tastaturkürzel und der logische Aufbau derer, sehe ich das schon wieder anders. Tastaturkürzel sind gut, ich verwende sie auch gerne, aber ich finde den Kürzelaufbau in anderen Programmen jedoch auch sehr logisch. Auswählen bewegen, drehen, etc. auf QWER gelegt, die Auswahl der Flächen Kanten und Vertex auf 1,2,3 usw. Wunderbar, alles beinander. Klar kann man sich bei Blender die Kürzel für Scale, rotate und grab ableiten, dafür muss ich mir hier abstrakte Kürzel für die Ansichten wählen, Numblock. Die sind dafür bei anderen PRogrammen logisch F für Front, l für left usw. </p><p></p><p>Wie Olaf oben geschrieben hat, findet er die Nodes in Maya total gut. Ich versteh die immer noch nicht <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" />. In Sachen Übersicht finde ich Cinema immer noch am genialsten. Ich hab meinen Objektmanager, kann dort Gruppen bilden und alles reinschmeissen was zusammen gehört. Wenn ich in 3ds Max Gruppen bilde, dann hängen die dort untrennbar miteinander zusammen. Und in Maya muss ich erst diverse Fenster öffnen (glaub outliner heißt das dort?) um eine Übersicht zu bekommen. Parke ich ihn fest im UI, dann geht wieder Platz verloren. Ich kann aufgrund baulicher Beschränkungen nur einen Monitor benutzen, um etwaigen Einwänden zuvorzukommen <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" />.</p><p></p><p>Ich denke, das kommt immer auf die Denkweise des jeweiligen Nutzers an. Es stimmt, bei Blender kann ich wunderbar modellieren, die PUnkte usw hängen nach dem Befehl an der maus, mit Shift geht das dann schöne "smoothy" rechtsklick und die Aktion wird abgebrochen. Ist echt super. Aber wenn ich ne Curve erstelle, warum werden mir schon zwei Punkte vorgegeben, die ich erst in die Position schieben muss, wo ich sie brauche, dann sind sie immer in allen Achsen verschoben, auch wenn ich in einer orthografischen Seitenansicht starte. (zumindest bei mir, vielleicht stell ich mich auch nur blöd an, was wahrscheinlche der Fall ist). </p><p></p><p>Jeder Entwickler macht sich seine Gedanken über eine besonders intuitive Bedienung seiner Software. Dabei sind oft oder natürlich zwangsweise Leute am Werk die absolute Profis sind und eben dem "Null-Plan"-Stadium schon lange entrückt sind. Ist etwa so wie die Entwickler von technischen Geräten. Die bauen Bedienelemente dafür ein, die sie total gut und einfach finden, weil sie eben mit der Materie vertraut sind. Ist man jetzt in seiner Denkweise zufällig auf einer Wellenlänge mit den Konstrukteuren, kauft man sich das Gerät und bedient es, als hätte man es schon immer gehabt. Hat man eine andere Denkweise, steht man davor und verflucht erst mal denjenigen der die Steuerung verbrochen hat. Ist man nun noch auf das Gerät angewiesen, sei es, weil es kein anderes gibt, oder es vorgegeben wird, muss man sich durchkämpfen und ist irgendwann auf einem Level wo man nciht mehr über jede Bewegung nachdenken muss. </p><p></p><p>So ist es auch in der Software. Des einen Freud, des andren Leid. Es sind bei mir oft die kleinen Dinge (wie oben beschrieben bei Blender mit den Curves) die mich zum verzweifeln bringen, weil sie oft doch lösbar sind, aber ich nciht weiss wie. Wenn man jetzt da nicht die Muse und Nerven hat, sich durchs Web nach antworten zu ackern, dann steht man ziemlich alleine da. Oft kann man ja auch gar nicht nach ner Lösung suchen, weil man diverse Fachbegriffe nicht kennt und die Fragen einfach falsch stellt. Wenn ich jetzt im Netz danach suchen sollte, wie man in Blender ne Curve erstellen kann ohne die zwei PUnkte vorgegeben zu bekommen, wäre das schon schwierig. </p><p></p><p>Trotzdem gefällt mir Blender irgendwie, es hat was, was mich immer wieder den Startbutton des Programms doppelklicken lässt. Auch wenn ich dann wieder davor sitze und den Kopf schüttel. </p><p></p><p>Vielleicht bin ich auch einfacht für die Materie nicht geeignet. Mag sein. So wie nicht jeder Mensch ein Klasse Sprinter ist, gibt es ja in anderen Dingen auch Talente und solche die nie etwas in der Kategorie zustande bringen werden. Trotzdem interessiert mich das Thema und ich werde da dran bleiben, mit welchem Programm auch immer. Schön wenn es Blender wäre, das würde wahrlich den Geldbeutel sparen, zumal dort alles beinander ist. Aber die anderen Bereiche wie Animation Compositing usw sind in noch so weiter ferne, dass ich mir da noch gar keine Gedanken darüber mache. Erst mal möchte ich ein Objekt so erstellen können wie es mir gefällt und dann kommt das nächste große Thema Material, vor dem ich jetzt schön höchsten Respekt habe.</p><p></p><p>So jetzt hab ich aber genug geschwafelt.</p><p></p><p>Bis denne</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="gopper0815, post: 2516740, member: 499773"] Ja es ist wirklich interessant, wie unterschiedlich verschiedene Menschen die Dinge sehen. Was für den einen total klar und logisch ist, führt beim nächsten zur totalen verwirrung. So gehts mir hier z.B. mit Blender. Was viele für den großen Vorteil halten, die Tastaturkürzel und der logische Aufbau derer, sehe ich das schon wieder anders. Tastaturkürzel sind gut, ich verwende sie auch gerne, aber ich finde den Kürzelaufbau in anderen Programmen jedoch auch sehr logisch. Auswählen bewegen, drehen, etc. auf QWER gelegt, die Auswahl der Flächen Kanten und Vertex auf 1,2,3 usw. Wunderbar, alles beinander. Klar kann man sich bei Blender die Kürzel für Scale, rotate und grab ableiten, dafür muss ich mir hier abstrakte Kürzel für die Ansichten wählen, Numblock. Die sind dafür bei anderen PRogrammen logisch F für Front, l für left usw. Wie Olaf oben geschrieben hat, findet er die Nodes in Maya total gut. Ich versteh die immer noch nicht :). In Sachen Übersicht finde ich Cinema immer noch am genialsten. Ich hab meinen Objektmanager, kann dort Gruppen bilden und alles reinschmeissen was zusammen gehört. Wenn ich in 3ds Max Gruppen bilde, dann hängen die dort untrennbar miteinander zusammen. Und in Maya muss ich erst diverse Fenster öffnen (glaub outliner heißt das dort?) um eine Übersicht zu bekommen. Parke ich ihn fest im UI, dann geht wieder Platz verloren. Ich kann aufgrund baulicher Beschränkungen nur einen Monitor benutzen, um etwaigen Einwänden zuvorzukommen :). Ich denke, das kommt immer auf die Denkweise des jeweiligen Nutzers an. Es stimmt, bei Blender kann ich wunderbar modellieren, die PUnkte usw hängen nach dem Befehl an der maus, mit Shift geht das dann schöne "smoothy" rechtsklick und die Aktion wird abgebrochen. Ist echt super. Aber wenn ich ne Curve erstelle, warum werden mir schon zwei Punkte vorgegeben, die ich erst in die Position schieben muss, wo ich sie brauche, dann sind sie immer in allen Achsen verschoben, auch wenn ich in einer orthografischen Seitenansicht starte. (zumindest bei mir, vielleicht stell ich mich auch nur blöd an, was wahrscheinlche der Fall ist). Jeder Entwickler macht sich seine Gedanken über eine besonders intuitive Bedienung seiner Software. Dabei sind oft oder natürlich zwangsweise Leute am Werk die absolute Profis sind und eben dem "Null-Plan"-Stadium schon lange entrückt sind. Ist etwa so wie die Entwickler von technischen Geräten. Die bauen Bedienelemente dafür ein, die sie total gut und einfach finden, weil sie eben mit der Materie vertraut sind. Ist man jetzt in seiner Denkweise zufällig auf einer Wellenlänge mit den Konstrukteuren, kauft man sich das Gerät und bedient es, als hätte man es schon immer gehabt. Hat man eine andere Denkweise, steht man davor und verflucht erst mal denjenigen der die Steuerung verbrochen hat. Ist man nun noch auf das Gerät angewiesen, sei es, weil es kein anderes gibt, oder es vorgegeben wird, muss man sich durchkämpfen und ist irgendwann auf einem Level wo man nciht mehr über jede Bewegung nachdenken muss. So ist es auch in der Software. Des einen Freud, des andren Leid. Es sind bei mir oft die kleinen Dinge (wie oben beschrieben bei Blender mit den Curves) die mich zum verzweifeln bringen, weil sie oft doch lösbar sind, aber ich nciht weiss wie. Wenn man jetzt da nicht die Muse und Nerven hat, sich durchs Web nach antworten zu ackern, dann steht man ziemlich alleine da. Oft kann man ja auch gar nicht nach ner Lösung suchen, weil man diverse Fachbegriffe nicht kennt und die Fragen einfach falsch stellt. Wenn ich jetzt im Netz danach suchen sollte, wie man in Blender ne Curve erstellen kann ohne die zwei PUnkte vorgegeben zu bekommen, wäre das schon schwierig. Trotzdem gefällt mir Blender irgendwie, es hat was, was mich immer wieder den Startbutton des Programms doppelklicken lässt. Auch wenn ich dann wieder davor sitze und den Kopf schüttel. Vielleicht bin ich auch einfacht für die Materie nicht geeignet. Mag sein. So wie nicht jeder Mensch ein Klasse Sprinter ist, gibt es ja in anderen Dingen auch Talente und solche die nie etwas in der Kategorie zustande bringen werden. Trotzdem interessiert mich das Thema und ich werde da dran bleiben, mit welchem Programm auch immer. Schön wenn es Blender wäre, das würde wahrlich den Geldbeutel sparen, zumal dort alles beinander ist. Aber die anderen Bereiche wie Animation Compositing usw sind in noch so weiter ferne, dass ich mir da noch gar keine Gedanken darüber mache. Erst mal möchte ich ein Objekt so erstellen können wie es mir gefällt und dann kommt das nächste große Thema Material, vor dem ich jetzt schön höchsten Respekt habe. So jetzt hab ich aber genug geschwafelt. Bis denne [/QUOTE]
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