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<blockquote data-quote="KBB" data-source="post: 2516810" data-attributes="member: 287288"><p>Zu Blender gibt es eine Aussage einer der Macher, die ungefähr so lautet: "Von Profis für Profis". Ich wollte das eigentlich an dieser Stelle noch nicht loslassen da Du gerade mal ein paar Stunden damit gemacht hast (nach ein paar Monaten sieht das alles anders aus), aber es juckte mich jetzt doch sehr in den Fingern ^^</p><p>Die Aussage sagt: Blender ist *nicht* für (3D-)Anfänger geschrieben worden. Und sie ist aus der vor-2.6 Ära, was aber an der Sache, am Kern des Programms, nicht viel ändert.</p><p>Das bedeutet nun nicht, dass man als Anfänger nicht auch mit Blender anfangen kann. Es ist nur nicht auf diesen ausgerichtet. Man muss sich also etwas mehr bemühen als bei anderen 3D Programmen. Aber sei unbesorgt, Node-basierte wie Maya oder Houdini sind da noch "schlimmer"</p><p></p><p>Letztlich sollte aber klar sein: 3D Software dieser Art sind Profi-Tools. Sie sind generell nicht dafür gedacht, dass sich jeder, der mal ein bischen 3D Luft schnuppern will da auch mal eben reinfuchsen kann. Sie sind für Leute gemacht, die ihr täglich Brot damit verdienen. Das ist ein bischen so, als würde man einem Interessenten ein paar juristische Texte und Lexika in die Hand geben und dieser erwartet, sich damit nach ein wenig querlesen damit auch auseinandersetzen zu können. Die Materie an sich ist in beiden Fällen so komplex, dass sie bis auf wenige Ausnahmen erst nach ein paar Jahren Lernen umfassend verstanden wird.</p><p></p><p>Sowas meinte ich. Das ist ein Feature, kein Bug ^^ In Cinema z.B. musst Du die Gruppe erst anklicken, in Max werden sie von vorne herein als eine Einheit behandelt, ähnlich wie Gruppierungen in Illustrator. Das heißt aber nicht, dass man sie nicht wieder öffnen und die enthaltenen Objekte und Untergruppen dann nicht weiter behandeln kann. In Lightwave und auch Modo (die Modo-Entwickler waren fast alle ehemalige LW'ler) arbeitet man übrigens noch viel stärker mit verschmolzenen Objekten und Polygon-orientiert. Deren Objektteile man aber über andere Wege wie Selektionen gut erreichen und behandeln kann. Man könnte auch soweit gehen zu sagen, dass Cinemas Tendenz, mit sehr vielen Objektgruppen zu arbeiten, eher altbacken ist. Auf jeden Fall hilft sie nur bei kleineren Szenen, die stark nondestruktiv aufgebaut sind. Cinema selbst kommt nämlich nicht wirklich gut mit vielen Objekten zuerecht (ich rede von 1.000en oder auch Mio., die man leicht zusammen bekommen kann) und kann wenige Objekte mit großen Polygonzahlen besser handhaben als viele Objekte mit wenigen Polygonen. Das sieht z.B. im Max oder Houdini ganz anders aus.</p><p></p><p>Auch hier nochmal, und das ist nicht auf Blender allein bezogen: 3D Programme sind -generell- wenig auf die Denkweise des Nutzers abgestimmt. Es sind Profitools, die zudem wachsen. Und wachsen. Und wachsen.. Und Programme wie Maya und 3D Studio sind ursprünglich Tools gewesen, die sich Programmierer für ihre Filmprojekte geschrieben und erst später soweit umgearbeitet haben, dass man sie auch verkaufen konnte.</p><p>Wenn man da nicht gewillt ist, per Eigeninitiative Antworten zu suchen, ist man leider schlicht in der falschen Materie. Auch als Hobbygrafiker. Anders gesagt: es sollte sich der User an die 3D Software heranpirschen und nicht erwarten, dass sie es tut <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p><p></p><p>Da Du den Geldbeutel ansprichst: wenn es Dir jetzt schon gefällt, bleib einfach 2, 3 Jahre bei Blender. Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, da erscheint einem das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner. Da gibt es immer etwas, was einem an anderen 3D Programmen besser gefällt. Und das ist dann der Zeitpunkt, sich auch mal intensiver mit den anderen Programmen auseinander zu setzen. Nicht zwingend um zu wechseln, aber einfach mal sehen was da noch geht und dann vllt. doch mit 2 Programmen zu arbeiten. Und das fällt einem dann wesentlich leichter, weil man die Materie an sich schonmal kennengelernt hat. In 2-3 Jahren kommt man auch als Hobbyuser ganz schön weit, mit der entsprechenden Motivation im Rücken.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="KBB, post: 2516810, member: 287288"] Zu Blender gibt es eine Aussage einer der Macher, die ungefähr so lautet: "Von Profis für Profis". Ich wollte das eigentlich an dieser Stelle noch nicht loslassen da Du gerade mal ein paar Stunden damit gemacht hast (nach ein paar Monaten sieht das alles anders aus), aber es juckte mich jetzt doch sehr in den Fingern ^^ Die Aussage sagt: Blender ist *nicht* für (3D-)Anfänger geschrieben worden. Und sie ist aus der vor-2.6 Ära, was aber an der Sache, am Kern des Programms, nicht viel ändert. Das bedeutet nun nicht, dass man als Anfänger nicht auch mit Blender anfangen kann. Es ist nur nicht auf diesen ausgerichtet. Man muss sich also etwas mehr bemühen als bei anderen 3D Programmen. Aber sei unbesorgt, Node-basierte wie Maya oder Houdini sind da noch "schlimmer" Letztlich sollte aber klar sein: 3D Software dieser Art sind Profi-Tools. Sie sind generell nicht dafür gedacht, dass sich jeder, der mal ein bischen 3D Luft schnuppern will da auch mal eben reinfuchsen kann. Sie sind für Leute gemacht, die ihr täglich Brot damit verdienen. Das ist ein bischen so, als würde man einem Interessenten ein paar juristische Texte und Lexika in die Hand geben und dieser erwartet, sich damit nach ein wenig querlesen damit auch auseinandersetzen zu können. Die Materie an sich ist in beiden Fällen so komplex, dass sie bis auf wenige Ausnahmen erst nach ein paar Jahren Lernen umfassend verstanden wird. Sowas meinte ich. Das ist ein Feature, kein Bug ^^ In Cinema z.B. musst Du die Gruppe erst anklicken, in Max werden sie von vorne herein als eine Einheit behandelt, ähnlich wie Gruppierungen in Illustrator. Das heißt aber nicht, dass man sie nicht wieder öffnen und die enthaltenen Objekte und Untergruppen dann nicht weiter behandeln kann. In Lightwave und auch Modo (die Modo-Entwickler waren fast alle ehemalige LW'ler) arbeitet man übrigens noch viel stärker mit verschmolzenen Objekten und Polygon-orientiert. Deren Objektteile man aber über andere Wege wie Selektionen gut erreichen und behandeln kann. Man könnte auch soweit gehen zu sagen, dass Cinemas Tendenz, mit sehr vielen Objektgruppen zu arbeiten, eher altbacken ist. Auf jeden Fall hilft sie nur bei kleineren Szenen, die stark nondestruktiv aufgebaut sind. Cinema selbst kommt nämlich nicht wirklich gut mit vielen Objekten zuerecht (ich rede von 1.000en oder auch Mio., die man leicht zusammen bekommen kann) und kann wenige Objekte mit großen Polygonzahlen besser handhaben als viele Objekte mit wenigen Polygonen. Das sieht z.B. im Max oder Houdini ganz anders aus. Auch hier nochmal, und das ist nicht auf Blender allein bezogen: 3D Programme sind -generell- wenig auf die Denkweise des Nutzers abgestimmt. Es sind Profitools, die zudem wachsen. Und wachsen. Und wachsen.. Und Programme wie Maya und 3D Studio sind ursprünglich Tools gewesen, die sich Programmierer für ihre Filmprojekte geschrieben und erst später soweit umgearbeitet haben, dass man sie auch verkaufen konnte. Wenn man da nicht gewillt ist, per Eigeninitiative Antworten zu suchen, ist man leider schlicht in der falschen Materie. Auch als Hobbygrafiker. Anders gesagt: es sollte sich der User an die 3D Software heranpirschen und nicht erwarten, dass sie es tut :) Da Du den Geldbeutel ansprichst: wenn es Dir jetzt schon gefällt, bleib einfach 2, 3 Jahre bei Blender. Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, da erscheint einem das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner. Da gibt es immer etwas, was einem an anderen 3D Programmen besser gefällt. Und das ist dann der Zeitpunkt, sich auch mal intensiver mit den anderen Programmen auseinander zu setzen. Nicht zwingend um zu wechseln, aber einfach mal sehen was da noch geht und dann vllt. doch mit 2 Programmen zu arbeiten. Und das fällt einem dann wesentlich leichter, weil man die Materie an sich schonmal kennengelernt hat. In 2-3 Jahren kommt man auch als Hobbyuser ganz schön weit, mit der entsprechenden Motivation im Rücken. [/QUOTE]
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