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analoge- vs digitale Fotografie oder Fotografie als Handwerk
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2359414" data-attributes="member: 142024"><p>Das liegt an der Sache selbst, Analogfotografie ist nunmal eine Sache der Vergangenheit, aber nicht nur ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p></p><p>Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber wenn Du das aus dem Geschriebenen ableitest, dann liegst Du da falsch. Es geht mir nicht darum, die Smartphone Kipser zu belehren. Soll jeder machen was er will. Aber man kann sehr viel lernen aus dem, was im Film gezeigt wird. Und dabei meine ich weniger den Aufwand im Fotolabor, der ist nunmal unvermeidlich bei solchen Projekten und man könnte genauso gut sagen, daß der Elektrosmog, dem sich viele User vor ihren Bildschirmen tagtäglich aussetzen, auch nicht ganz frei von schädlichen Einflüssen ist. Es geht vielmehr darum, daß Fotografieren mehr sein kann als nur den Auslöser zu drücken. Klar, auch analog kann man wild und ohne Sinn und Verstand drauflos knipsen und ein aufwendiger Workflow alleine garantiert noch lange nicht ein "gutes" Bild. Es geht deshalb eher darum, sich die notwendige Zeit zu nehmen, sich bereits vor und während der Aufnahme Gedanken zu machen und dem Weg etwas mehr Bedeutung zukommen zu lassen, als denn dem Ziel. Oft wird hier gefragt, "welcher Filter" oder "welcher Effekt", und dann muß man auch wieder anfangen zu erklären, daß viele der Bilder, die man so bewundert, nicht unbedingt das Werk eines PlugIns sondern vielmehr das Ergebnis sorgfältiger Planung, einer strukturierten Vorgehensweise, sehr viel Knowhow und Erfahrung und Zeitaufwand sind. Das will natürlich keiner hören, ist aber nunmal so. Und genau das ist es, was für mich die Kernaussage dieses Filmbeitrags ist. Die Ansprüche an einen Workflow mittels Analogfotografie helfen dabei ungemein, das zu begreifen, denn mal eben schnell schnell geht da gar nichts. Wer dafür nicht die Geduld hat, der wird sich auch in anderen Bereichen, auch in der digitalen Welt, eher schwer tun ...</p><p></p><p></p><p></p><p>Ich z.B. habe kein Programm, das mir sagt, wann und wo die Sonne scheint, aber eines, mit dem man zumindest theoretisch berechnen kann, wo und wann sie scheinen sollte. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Wenn man gezielt bestimmte Fotolocations ansteuert und dafür z.B. ins Flugzeug steigen muß, mit all den Kosten, die das dann mit sich bringt, dann ist es Gold wert genau zu wissen, <strong>wann</strong> man <strong>wo</strong> sein sollte/muß, denn was nützt es, am richtigen Ort zu sein, aber zur falschen Zeit? Und das ist ja auch nur ein kleiner Teil der Arbeit, aber einer, den man ebenfalls schon im Vorfeld planen kann, damit man dann vor Ort seine volle Aufmerksamkeit auf die Aufnahme richten kann. Genau so entstehen viele der Aufnahmen, die dann in Galerien bewundert werden, und nicht mal eben knipsi knipsi ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Und ja, wenn das Wetter nicht mitspielt, dann sitzt auch der bestvorbereitete Fotograf trübsalblasend mit seinem Geraffel in der Pampa und zählt die Tage, die ihm noch bleiben, das Wunschfoto vielleicht doch noch in den Kasten zu bekommen ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" /></p><p></p><p></p><p>LG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2359414, member: 142024"] Das liegt an der Sache selbst, Analogfotografie ist nunmal eine Sache der Vergangenheit, aber nicht nur ... ;) Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber wenn Du das aus dem Geschriebenen ableitest, dann liegst Du da falsch. Es geht mir nicht darum, die Smartphone Kipser zu belehren. Soll jeder machen was er will. Aber man kann sehr viel lernen aus dem, was im Film gezeigt wird. Und dabei meine ich weniger den Aufwand im Fotolabor, der ist nunmal unvermeidlich bei solchen Projekten und man könnte genauso gut sagen, daß der Elektrosmog, dem sich viele User vor ihren Bildschirmen tagtäglich aussetzen, auch nicht ganz frei von schädlichen Einflüssen ist. Es geht vielmehr darum, daß Fotografieren mehr sein kann als nur den Auslöser zu drücken. Klar, auch analog kann man wild und ohne Sinn und Verstand drauflos knipsen und ein aufwendiger Workflow alleine garantiert noch lange nicht ein "gutes" Bild. Es geht deshalb eher darum, sich die notwendige Zeit zu nehmen, sich bereits vor und während der Aufnahme Gedanken zu machen und dem Weg etwas mehr Bedeutung zukommen zu lassen, als denn dem Ziel. Oft wird hier gefragt, "welcher Filter" oder "welcher Effekt", und dann muß man auch wieder anfangen zu erklären, daß viele der Bilder, die man so bewundert, nicht unbedingt das Werk eines PlugIns sondern vielmehr das Ergebnis sorgfältiger Planung, einer strukturierten Vorgehensweise, sehr viel Knowhow und Erfahrung und Zeitaufwand sind. Das will natürlich keiner hören, ist aber nunmal so. Und genau das ist es, was für mich die Kernaussage dieses Filmbeitrags ist. Die Ansprüche an einen Workflow mittels Analogfotografie helfen dabei ungemein, das zu begreifen, denn mal eben schnell schnell geht da gar nichts. Wer dafür nicht die Geduld hat, der wird sich auch in anderen Bereichen, auch in der digitalen Welt, eher schwer tun ... Ich z.B. habe kein Programm, das mir sagt, wann und wo die Sonne scheint, aber eines, mit dem man zumindest theoretisch berechnen kann, wo und wann sie scheinen sollte. ;) Wenn man gezielt bestimmte Fotolocations ansteuert und dafür z.B. ins Flugzeug steigen muß, mit all den Kosten, die das dann mit sich bringt, dann ist es Gold wert genau zu wissen, [B]wann[/B] man [B]wo[/B] sein sollte/muß, denn was nützt es, am richtigen Ort zu sein, aber zur falschen Zeit? Und das ist ja auch nur ein kleiner Teil der Arbeit, aber einer, den man ebenfalls schon im Vorfeld planen kann, damit man dann vor Ort seine volle Aufmerksamkeit auf die Aufnahme richten kann. Genau so entstehen viele der Aufnahmen, die dann in Galerien bewundert werden, und nicht mal eben knipsi knipsi ... ;) Und ja, wenn das Wetter nicht mitspielt, dann sitzt auch der bestvorbereitete Fotograf trübsalblasend mit seinem Geraffel in der Pampa und zählt die Tage, die ihm noch bleiben, das Wunschfoto vielleicht doch noch in den Kasten zu bekommen ... :D LG Frank [/QUOTE]
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