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analoge- vs digitale Fotografie oder Fotografie als Handwerk
Beitrag
<blockquote data-quote="SigridBW" data-source="post: 2372802" data-attributes="member: 671094"><p>Lieber Frank,</p><p>unsere Ansichten unterscheiden sich nicht wirklich. Glaub mir.</p><p>Die Facetten/Nuancen deiner Gedanken sind mir völlig klar und ich wüsste keinen Widerspruch.</p><p></p><p><span style="font-size: 14px">Können wurde und wird erarbeitet, selbst genialen Talenten ist m.W. nichts die Kellertreppe heruntergefallen.</span></p><p><span style="font-size: 14px"></span></p><p><span style="font-size: 14px">Was soll beim Fotografen anders sein? Handwerk ist erlernbar, die entsprechende Voraussetzung (Talent, Neigung, körperliche Eignung) zum jeweiligen Handwerk muß vorhanden sein.</span></p><p><span style="font-size: 14px"></span></p><p><span style="font-size: 14px">Wenn es ums Hobby geht ist Mensch oft mit mehr Interesse und Elan an der Sache wie derjenige der damit sein Leben finanziert. Auch der schönste Job hat Verschleißpotenzial. Beim Hobbygrafen ist die Sache anders. Keine Lust im Moment, egal, nächste Woche, nächsten Monat, kein echter Zwang (der selbstgeschaffene ist zwar auch da, zählt aber trotzdem nicht). </span></p><p><span style="font-size: 14px"></span></p><p><span style="font-size: 14px">Talent: in meiner Sicht ist das wie mit dem Autofahren. Man(n) bzw. frau ist jahrzehntelang verschiedenste Strecken gefahren (ging tatsächlich schon vor der Navizeit, Blick auf die Karte hat gereicht) mit völlig unterschiedlichen Verkehrsbedingungen einschließlich Wetter zurechtgekommen, nie aus Kurve geflogen oder frontal gegen Baum/Gegenverkehr oder überhaupt wo draufgeknallt und trotzdem beim Parken doch gelegentlich zum zweiten oder dritten Anlauf genötigt. </span></p><p></p><p>Meine Message ist:</p><p>nicht nach dem Streben, was man/frau trotz gutem Willen und vielfacher Übung zu verschiedensten Zeiten und Orten einfach nicht drauf hat, offen sein nach Neuem, selbstverständlich Blick schärfen, Horizont erweitern, trotzdem nicht jedem Trend nachheulen (besonders wenn der Trend nicht der eigenen Wellenlänge entspricht), und !!!! anderen neidlos bessere Qualität und mehr Können zugestehen. Diejenigen mit weniger Ambitionen haben auch ihre Daseinsberechtigung. Unter den Blinden ist der Einäugige sowieso der König und wenn der Künstler Rang und Namen hat gilt eine ganz andere Sicht.</p><p><span style="font-size: 14px">Der Fettfleck des Herrn Soundso und die Putzfrau lassen grüssen <img src="/styles/default/xenforo/smilies/kopfpatsch.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":oops:" title="Oops! :oops:" data-shortname=":oops:" /></span></p></blockquote><p></p>
[QUOTE="SigridBW, post: 2372802, member: 671094"] Lieber Frank, unsere Ansichten unterscheiden sich nicht wirklich. Glaub mir. Die Facetten/Nuancen deiner Gedanken sind mir völlig klar und ich wüsste keinen Widerspruch. [SIZE=14px]Können wurde und wird erarbeitet, selbst genialen Talenten ist m.W. nichts die Kellertreppe heruntergefallen. Was soll beim Fotografen anders sein? Handwerk ist erlernbar, die entsprechende Voraussetzung (Talent, Neigung, körperliche Eignung) zum jeweiligen Handwerk muß vorhanden sein. Wenn es ums Hobby geht ist Mensch oft mit mehr Interesse und Elan an der Sache wie derjenige der damit sein Leben finanziert. Auch der schönste Job hat Verschleißpotenzial. Beim Hobbygrafen ist die Sache anders. Keine Lust im Moment, egal, nächste Woche, nächsten Monat, kein echter Zwang (der selbstgeschaffene ist zwar auch da, zählt aber trotzdem nicht). Talent: in meiner Sicht ist das wie mit dem Autofahren. Man(n) bzw. frau ist jahrzehntelang verschiedenste Strecken gefahren (ging tatsächlich schon vor der Navizeit, Blick auf die Karte hat gereicht) mit völlig unterschiedlichen Verkehrsbedingungen einschließlich Wetter zurechtgekommen, nie aus Kurve geflogen oder frontal gegen Baum/Gegenverkehr oder überhaupt wo draufgeknallt und trotzdem beim Parken doch gelegentlich zum zweiten oder dritten Anlauf genötigt. [/SIZE] Meine Message ist: nicht nach dem Streben, was man/frau trotz gutem Willen und vielfacher Übung zu verschiedensten Zeiten und Orten einfach nicht drauf hat, offen sein nach Neuem, selbstverständlich Blick schärfen, Horizont erweitern, trotzdem nicht jedem Trend nachheulen (besonders wenn der Trend nicht der eigenen Wellenlänge entspricht), und !!!! anderen neidlos bessere Qualität und mehr Können zugestehen. Diejenigen mit weniger Ambitionen haben auch ihre Daseinsberechtigung. Unter den Blinden ist der Einäugige sowieso der König und wenn der Künstler Rang und Namen hat gilt eine ganz andere Sicht. [SIZE=14px]Der Fettfleck des Herrn Soundso und die Putzfrau lassen grüssen :oops:[/SIZE] [/QUOTE]
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