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Fotografie und Gestaltung
Kameras & andere Hardware
Analogfotorafie im Aufwind!?
Beitrag
<blockquote data-quote="starbacks" data-source="post: 1867981" data-attributes="member: 68475"><p><strong>AW: Analogfotorafie im Aufwind!?</strong></p><p></p><p>Nein es hat nichts damit zu tun, daß ich Digitalfotografen für blöde halte.</p><p></p><p>Sie haben den Vorteil sofort nach Auslösen des Bildes das Resultat zu sehen. </p><p></p><p>Die Rechenalgorithmen sind ausgefeilter, die Matrixmessung aktzeptiert und voll implementiert. Das Anfertigen von hochwertigen Fotos steht nun auch der breiten Masse zur Verfügung, jeder kann seine Impressionen ausdrücken und fotografisch seinen Lauf lassen. Ein Zustand den Nièpce 1826 niemals für möglich gehalten hätte. </p><p></p><p>Nur wo viel Licht, da auch viel Schatten.</p><p>Ich möchte die ganzen "früher war alles besser Plattheiten weglassen" </p><p></p><p>nur mit 36 Bildern wählte man gezielt aus. Man beschäftigte sich aufgrund horrender Filmpreise mit Gestaltung und überlegte wie man was möglichst gefällig ablichten kann. Obwohl es auch schon damals Knipser vor dem Herrn gab. </p><p>und meist musste ein Film über ein ganzes Jahr reichen.. da war dann Neujahr der Grund das ganze vergangene Jahr nochmals revue passieren zu lassen. </p><p></p><p>die Belichtungsmesser waren nicht so ausgefeilt, die verfügbaren Programme waren Blendenautomaten oder Zeitautomaten mit mittenbetonter Messung. Man musste sich damit befassen wie belichtet wird, sonst war der Film im Eimer. Messungen wurden zelebriert jeder der was auf sich hielt hatte einen Handbelichtungsmesser, die Gurus einen Spotbelichtungsmesser. Ansel Adams war nix zu trinken und Zonensystem keine Ausreiseanordung. Korrekturfilter für korrekte Farbzuordnung hatte jeder. </p><p></p><p>einige Enthusiasten entwickelten zu Hause ihre Bilder. Die hatten ruckzuck den schmuddelstempel drauf weil, was wird der wohl zu Hause für Bilder entwickeln die keiner sehen darf.. so ähnlich wie heute die hobby Studiobesitzer.. *gggg*</p><p></p><p>allerdings wurde sich wirklich noch mit Zeit, Blende, DIN Empfindlichkeit vom Film auseinandergesetzt. Die Glaubenskriege der Film Entwickler Kombis nahm kein Ende. </p><p></p><p>beim Abzug gab es Techniken wie unscharf Maskieren in der Dunkelkammer, Nachbelichten und Abwedeln gehörten zur Tagesordnung. und Gradation war kein Schimpfwort. Dichtemessung bezog sich auf die Negative um die Tonwerte zu prüfen und welchen Kopierumfang ich wie aufs Papier bringen kann. Densiometrie ist keine Krankheit. </p><p>Man zog sich in langen Winterabenden in die DUka zurück und fröhnte auf der Insel der Abgeschiedenheit der Muse und der Ruhe. Man betrachtete das sich aus dem Wasser quälende Bild und fand einen Rhytmus, der schon erholungsverdächtig am Urlaub war. Ok man roch nach STopbad und Fixierer, die Klamotten hatten öfters mal braune Ränder. Es gab Zoff mit Mutti weil der Entwickler wieder über die Eistruhe getropft war und man schrie LICHT AUS während Vati geistesabwesen das Licht anmachte um ne Flasche Bier aus dem Keller zu holen. </p><p></p><p>man präsentierte stolz seine Bilder und wenn man unter 5 Bildfehlern (Kratzer, Haare, Staubkörner, Wasser-, Kalkflecken) war, hatte man einen Wettbewerbsfähigen Print in den Händen. </p><p></p><p>Heute stellen Amateuere mit ihren Photoshopkünsten Profis in die Ecke wie einen alten Regenschirm. Oftmals enstehen Bilder aus Einzelteilen erst am PC. Gibste was haste. </p><p></p><p>Das Fotografieren als ursprünglicher Akt des Ausdrucks, des Hobbys des Spaßes.. die Perfektion des analogen perfekte PRints haben zu wollen unterbleibt bei Digital. Dann richt ich es halt mit Photoshop. </p><p></p><p>und das ist das traurige am digital für mich. Es wird gedankenlos drauflosgeschossen, kost ja nix. Hirn einschalten wo es doch so schön klackklackklack macht?? wer bin ich denn. Professionelles Auftreten wird nicht am Ergebnis festgemacht sondern am arroganten Auftreten des Kasteninhabers (obwohl ich da jetzt einigen richtig unrecht tue mea Culpa, allerdings habe ich schon bühnereife Auftritte mit "Starallüren" bei Hobbyfotografen live und in Farbe miterlebt).</p><p></p><p>mit Fotografie befassen, Fehlanzeige, wer liest schon eine Gebrauchsanleitung? Wer befasst sich vorher bevor er einen Auftrag annimmt noch mit seinem Thema? Wer denkt über Licht nach? wozu auch? schneid ich aus, mach ich neu. Schaff ich das nicht.. </p><p>schnell einen Thread aufmachen und nur fordern HER MIT DEN IDEEN/LÖSUNG ABER FLOTT!!!</p><p>ein Feedback für den Helfer oder ein Danke oft Fehlanzeige.. </p><p></p><p>und so schliesse ich mein Wort zum Mittwoch. </p><p></p><p>Nachdenklich, rückblickend und auch gleichzeitig nach vorne schauend denn ich weiss nicht wo die fotografische Reise hingeht, dazu macht es mir viel zu viel spaß, analog sowie auch digital. Es hat BEIDES seine Berechtigung mir Spaß am Fotografieren unterbreiten zu dürfen. </p><p></p><p>in diesem Sinne </p><p></p><p>Gut Licht.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="starbacks, post: 1867981, member: 68475"] [b]AW: Analogfotorafie im Aufwind!?[/b] Nein es hat nichts damit zu tun, daß ich Digitalfotografen für blöde halte. Sie haben den Vorteil sofort nach Auslösen des Bildes das Resultat zu sehen. Die Rechenalgorithmen sind ausgefeilter, die Matrixmessung aktzeptiert und voll implementiert. Das Anfertigen von hochwertigen Fotos steht nun auch der breiten Masse zur Verfügung, jeder kann seine Impressionen ausdrücken und fotografisch seinen Lauf lassen. Ein Zustand den Nièpce 1826 niemals für möglich gehalten hätte. Nur wo viel Licht, da auch viel Schatten. Ich möchte die ganzen "früher war alles besser Plattheiten weglassen" nur mit 36 Bildern wählte man gezielt aus. Man beschäftigte sich aufgrund horrender Filmpreise mit Gestaltung und überlegte wie man was möglichst gefällig ablichten kann. Obwohl es auch schon damals Knipser vor dem Herrn gab. und meist musste ein Film über ein ganzes Jahr reichen.. da war dann Neujahr der Grund das ganze vergangene Jahr nochmals revue passieren zu lassen. die Belichtungsmesser waren nicht so ausgefeilt, die verfügbaren Programme waren Blendenautomaten oder Zeitautomaten mit mittenbetonter Messung. Man musste sich damit befassen wie belichtet wird, sonst war der Film im Eimer. Messungen wurden zelebriert jeder der was auf sich hielt hatte einen Handbelichtungsmesser, die Gurus einen Spotbelichtungsmesser. Ansel Adams war nix zu trinken und Zonensystem keine Ausreiseanordung. Korrekturfilter für korrekte Farbzuordnung hatte jeder. einige Enthusiasten entwickelten zu Hause ihre Bilder. Die hatten ruckzuck den schmuddelstempel drauf weil, was wird der wohl zu Hause für Bilder entwickeln die keiner sehen darf.. so ähnlich wie heute die hobby Studiobesitzer.. *gggg* allerdings wurde sich wirklich noch mit Zeit, Blende, DIN Empfindlichkeit vom Film auseinandergesetzt. Die Glaubenskriege der Film Entwickler Kombis nahm kein Ende. beim Abzug gab es Techniken wie unscharf Maskieren in der Dunkelkammer, Nachbelichten und Abwedeln gehörten zur Tagesordnung. und Gradation war kein Schimpfwort. Dichtemessung bezog sich auf die Negative um die Tonwerte zu prüfen und welchen Kopierumfang ich wie aufs Papier bringen kann. Densiometrie ist keine Krankheit. Man zog sich in langen Winterabenden in die DUka zurück und fröhnte auf der Insel der Abgeschiedenheit der Muse und der Ruhe. Man betrachtete das sich aus dem Wasser quälende Bild und fand einen Rhytmus, der schon erholungsverdächtig am Urlaub war. Ok man roch nach STopbad und Fixierer, die Klamotten hatten öfters mal braune Ränder. Es gab Zoff mit Mutti weil der Entwickler wieder über die Eistruhe getropft war und man schrie LICHT AUS während Vati geistesabwesen das Licht anmachte um ne Flasche Bier aus dem Keller zu holen. man präsentierte stolz seine Bilder und wenn man unter 5 Bildfehlern (Kratzer, Haare, Staubkörner, Wasser-, Kalkflecken) war, hatte man einen Wettbewerbsfähigen Print in den Händen. Heute stellen Amateuere mit ihren Photoshopkünsten Profis in die Ecke wie einen alten Regenschirm. Oftmals enstehen Bilder aus Einzelteilen erst am PC. Gibste was haste. Das Fotografieren als ursprünglicher Akt des Ausdrucks, des Hobbys des Spaßes.. die Perfektion des analogen perfekte PRints haben zu wollen unterbleibt bei Digital. Dann richt ich es halt mit Photoshop. und das ist das traurige am digital für mich. Es wird gedankenlos drauflosgeschossen, kost ja nix. Hirn einschalten wo es doch so schön klackklackklack macht?? wer bin ich denn. Professionelles Auftreten wird nicht am Ergebnis festgemacht sondern am arroganten Auftreten des Kasteninhabers (obwohl ich da jetzt einigen richtig unrecht tue mea Culpa, allerdings habe ich schon bühnereife Auftritte mit "Starallüren" bei Hobbyfotografen live und in Farbe miterlebt). mit Fotografie befassen, Fehlanzeige, wer liest schon eine Gebrauchsanleitung? Wer befasst sich vorher bevor er einen Auftrag annimmt noch mit seinem Thema? Wer denkt über Licht nach? wozu auch? schneid ich aus, mach ich neu. Schaff ich das nicht.. schnell einen Thread aufmachen und nur fordern HER MIT DEN IDEEN/LÖSUNG ABER FLOTT!!! ein Feedback für den Helfer oder ein Danke oft Fehlanzeige.. und so schliesse ich mein Wort zum Mittwoch. Nachdenklich, rückblickend und auch gleichzeitig nach vorne schauend denn ich weiss nicht wo die fotografische Reise hingeht, dazu macht es mir viel zu viel spaß, analog sowie auch digital. Es hat BEIDES seine Berechtigung mir Spaß am Fotografieren unterbreiten zu dürfen. in diesem Sinne Gut Licht. [/QUOTE]
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